He und der bemokratistl impton, haben die Eick- i über die Laße zu coch melttt, daß Packard und der sie die Umerstüßunz
1 der allgemeinen n Amtsantritt vorgesun- hat sie beschlosien, e innere Anleihe im Belsch nach Maßgabe M üter mkickgezahlt werden Lhasiepot-Gewehre ange- en-Smmer hat die Ber- 9 Monate genehmigt.
"Ms- s°A, morgen et Sebent^ st/dk '*« äemelbel, baj bi, len' sondern nur suspen- nmer die Forderung der
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Landwirthschaftliches.
Am 3. April, Abends 5 Uhr, findet eine Sitzung des land- wirtdfchaftlichen Local-DereinS für Gieren und Um- gegeud in den Räumen des landwirthschaftlichen Institutes Statt, praktische Winke für die rationelle Beljanblunj »i»b Anwendung der wichtigeren concentrirten Düngemittel.
Von Dr. E. Wolff. (Fortsetzung).
1. Knochenmehl.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst.
Am 1. Osterfesttage den 1. April. Morgens: Pfarrverwalter Schlosser. Nachmittags: Mitpredtger Drescher. Am 2. Osterfesttage den 2 April. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrvicar Schöner.
(Eollecte für die Stadtarmen.)
Theater.
«pit der unfreiwilligen Ruhe und Pause in unfern Theatervorstellungen nnBi sAcrn Ende und st Montag, den 2. Feiertag, die erste Aufführung und zwar ^Vostillon^u. Sängerin" mit Fr. Kurde in der Titelparthie. Wie wir Hören, wurd kttie Woche fleißig benutzt zu fortgesetztem Studium neuer Bühnenstücke und haben wir in Folge desseu neue Genüsse zu erwarten, 3. B. die komische Oper .Blaubar- an deren Vorbereitung jetzt mit größter Sorgfalt gearbeitet wird^ Hoffentlich bleibt k<errn Kurde für sein Streben und seine Leistungen auch nach dieser Pause die Gunst unserer Theaterfreunde sicher und wünschen wir ihm dazu von Herzen Glück.
e Das zur Düngung bestimmte Knochenmehl läßt man sehr zweckmäßig vor dem Ausstreuenetwas anfaulen. Man mischt dasselbe mtt etwa dem gleichen Urnen Säaemebl oder guter Erde, feuchtet da« «c.nze mit fauche oder Wasser mäßig an schlägt es zu einem kleinen spitzen Hausen fest zusarmnen und lößt es, mit etwas Erde zugedeckt, an einem vor Regen geschützten Orte 8 Tage lang Ittflcn. SMj bicfer wird der Haufen aus einander geworfen und drr Masse gut gemischt, passend auch durch Absiebeu zu einem lockeren, mäßig feuchten und gut streubaren Pulver zeitheilt. Luck die Beimischung von kurzem (von bett strohigen Theilen möglichst befreitem) Schaf- oder Pserdemist fördert die Zersetzung und die um so raschere Wirkung deS RnotenmebkS. u(n b£? m(t grkc K. 6emifd)ten Kn°ch-nm-hl-S g-schl-ht am
heften mtt ber Hand und es sind 2 biS 3 Gentner de« re neu Düngemittels pro Mor- atU al« eine gute Beidüngung auzusehen. Doch werden oft auch schon 1 bis 2 Centner aenüaen um 2 bis 3 Zähre lang eine günstige Wirkung auf die Vegetation -u äußern. Nammtiich bei diesem Düngemittel ist auch Nachwirkung wesentlich mit in Rechnung
61 -p/on8/)”: Mär, Das P-stdampssrM W-s-r, E°PÜ von Bülow,
W°sİüb°rb.nÄ HO P°n°7-r- und voll/LaduM.'
““ Fri,chbackrr ?u G ir st e n.
Sonntag den 1. April 1877. W- Hartmann in der Neustadt Lud- „, g «1 ° f °r° 'aus d-m S-lt-rsw-q. Ernst Wall-nfels in ^r^Eorstroß,
rx.„ Ar P„f Clemm knüpfte zunächst an die von Htn. schwarz hervorgehobenen namentlich den Hungertyphus tn Schlesien an und weist Die darauf bezüg ^^^ «Pka^naen de« Reichstagsabgeordneten Kappell als irrig zurück- Hr-Werner m?^dsts^Ber chtigung nicht gelten lassen: der Nothstand sei zwar in dem K^ N-u- ro™ bt f*,„ arthhpn aenannt batte, nicht vorhanden, wohl aber tn einem andern. Hr. ßkmnTermibeft Pbub auch unter dieser Voraussetzung die auf die socialen Mißstände gemachten Schlu',fe ^1 Öer9qJ^chiige Aenderungen des Hrn. Schwarz fleant
uÄ Würben ©ocXmofrntcn angerathen hat, für die nächste Sitzung «ortet unb W Mn erbitten, erklärt her Präsident nach eimgen
fich die Mtnh 0 ßerin Werner und Clemm über den Nothstand in Schlesien flllS,H ÄSo d° sich Niemond mehr zum Wort meldet. Sein Wunsch, !°b^üch künftig V°r°awmlung-n dieser M dieselbe Theilnabme erwecken und d.tz sich das politische Leben in «ießen immer lebhastcr entfalten möge, hat gewiß allseltrge und '"ud^e Zustimmun» «^d-n^ 2? y 28 b dahier staltgehabten Blkh-
markte waren ausgetrieben 823 Stück Rindvieh, 669 Stück Schweine; auch waren 310 Marktstände aufseschlagnt- d _ i > . । । _ in
4 8 Auf daS Unterbringen ist, besonders auf trockenem, sandigem Boden, bei , ber Knochenmehldüngung große Sorgfalt zu verwenden. Das Knochenmehl muß ent- x «eder flach untergeackert oder wenigstens gut und tief emgeeggt «erden. <
d Am besten wird das Düngemittel längere Zeit vor der Einsaat des , Ackers aukscstreut und in den Boden gebracht z. B- schon im H^'bste zur Dü^uug der Sommersaaten. Das gedämpfte und vmher angefaul^e Knochenmehl äußert aber such bei seiner Anwendung im zeitigen Frühjahr meist eme deutliche. Wirkung^auf d Vegetation, wenn die Witterung durch Feuchtigkeit und Wärme dessen Zersetzung im $o*tneei.,ia«m*nmb=iafinfli8ttt lo^nenJ>ftcIi a f Me Winter-
Rückte- ftdoch kann daffelbr oft auch mit Vortheil zunächst bet dem Anbau von Som- tner^tretbe uub von Wurzelfrüchten benutzt werben. Behufs der Düngung der Kar- tofteln muß man, wenn nicht schon im Herbste eine gleichförmige Düngung der ganzen K-ldstäche stattaefunden hat, daS sngefaulte Knochenmehl mit recht viel Erde^ermischen «ntz in ieber Stufe möglichst gut vertheilen; es verbessert ost sehr merklich die Quält- tät der Kartoffeln, die letzteren werden unter seinem Einfluß stster und ^^lreicher. Zum Klee und überhaupt bei den auf dem Felde angebauten Drünfutterarten ist das Snockenmehl gewöhnlich nicht als direkte Düngung zu verwenden, etz äußert aber fast immer eine sehr günstige Nachwirkung auf diese Pflanzen, wenn es in den vorher- aebenben Jahren bet dem Anbau einer Halmfrucht rc. «u^eftreut worden tft.
fl f. Auf Neubruch, wenn in Folge der geognoftischen Verhaltmsse k^«e beson der» aroßc Menge von Phospborsäure im Boden zu vermuthen ist, hat die Knochen- mehldüngun« oft den besten Erfolg und ist die Wirkung derselben stets zu prüfen, uch -iJ« rHdhiidie Menae von rasch verwesendem Humus vorhanden ist.
p Kuck als Bestsndtheil eines guten WiesendÜngers verdient daS Knochen^ mehl in hohem Grade Beachtung. Zu diesem Zwecke w-rd es sm besten mtt einer Hnontum Erde iu einem kräftigen Kompostdünger verarbeitet, unter Zusa äS, Asche, vegetabtlifchen und thierischen Abfällen rc. und in der Weise ausgestreut.
daß auf die Fläche eine- Morgens vielleicht 1 Centner Knochenmehl kommt. Diese Düngung der Wiesen wirb im Winter oder zeitig im Frühjahr vorgenommen und äußert oftmals mehrere Jahre lang eine günstige Wirkung, «enn d e betreffende Mischung vollständtg zu einer lockeren Masse zerfallen war und die Vertheilung über die WiesenflSche recht gleichförmig staltfand. .. . . .
h. Wenn man durch vorautzgehende Versuche sich überzeugt hat, daß das Knochenmehl auf dem Felde unter den vorhandenen Verhältnissen für bte Ve0etation der Kulturpflanzen eine durchaus lohnende Wirkung äußert, so kann man diese« Düngemittel auf die Weife innerhalb einer gewöhnlichen Düngungsperiode zu e.ner uml so vollstan- digeren Ausnutzung bringe, wenn man dasselbe zunächst dem Stallmlste bei dessen Ansammlung auf der Miststätte beimischt, infeem man von Zeit zu Zeit d e Oberfläche deS entstehenden Düngerhaufens mit Knochenmehl, paffend im Gemenge mit Erde, überstreut. Ss wird dadurch die Qualität der ganzen ^9crmaffc erhöht unb zugleich bewirkt daß da- Knochenmehl in einem rasch wirkenden Zustande über eine große Fläche gleichförmig sich vertheilt. Jedenfalls ist dieses' Verfahren sehr rationell und man kann hierzu, ebenso wie zur Bereitung eines Wiesen-Kompostdüngers, mit gutem Lrsolge auch die gröberen und im Handel meist billigeren Dorten von Knochenmehl benutzen, wahrend für alle sonstigen Zwecke der Verwendung die staubartig seinen Sorten entschieden den Vorzug verdienen.
2. SuperphoSphat.
a. Die GuperphoSphate äußern eine raschere Wirkung a'uf die Vegetation als das Knochenmehl und die vollständige Ausnutzung erfolgt gewöhnlich schon in 1 bis 2 Jahren. Da diese Düngemittel meistens keine oder nur wenig orgam che,.faulnißfahige 5toffe enthalten und die hauptsächlich wirksamen Bestandtheile schon in einem 10^11^11 auftanbe zugegen sind, so läßt man die im Handel vorkommenden Fabrikate auch nicht . ?! anfaule« sondern streut sie sofort, der besseren Vertbeilung wegen mit Erde ober , Sagemehl vermischt, über die zu düngende Fläche aus. Asche, Kalk und überhaupt an Letzkalk ober kohlensaurem Kalk reiche Substanzen sind als Zusatz bei> den Superphos- phaten zu oermest'en, da hierdurch die Löslichkeit ber vorhandenen Phosphorsaure und omit bte leichte Vertheilung unb rasche Wnkunz des Präparates verminbeU wird.
b. Man wendet pro Morgen al6 kräftige Beidüngung durchschnittlich 1 bis - Sentncr an, von den sogenannten hochgräbigen Fabrikaten (mit 15 bis 20 %™c'nt lidber Phospborsäure) entsprechend weniger, von den minder reichhaltigen (mrt » bis 15 Procent löslicher Phosphorsäure) etwas mehr. Bei den Sommerhalmfrüchten ge- vüat schon 1 Centner, bei den Winterhalmfrüchten lohnt sich eine etwas größere Quantität, bei Raps und Rüben, namentlich ben Zuckerrüben, kann die Menge mit Erfolg ruweilen bis zu 3 Gentnern pro Morgen gesteigert werden.
i C. Das Autzstreuen der SuperphoSphate wird meistens^ unmittelbar vor d.r Saat vorgenommen, oder auch das Dünsemittel Kleichzeitis wtt der^Saat.in den LtnaeecQt; bester aber wird es fein, im Fall c8 praktisch ausführbar ist, die Super- vbospbate etntac Wochen ober wenigstens einige Tage vor ber ©ast ** den Boden zu bringen damit bei dem Keimen der letzteren schon eine vollständige^B^theilung des Düngers stattgefunden hat unb derselbe in keiner Weise eine ätzende Wirkung autzüben kann Eine Ueberdüngung junger Saaten, namentlich der Halmfrüchte, mit ®UPC^' Spbat ift iS aulw&itodfe zu empfehlen unb darf nur im Gemenge mit einem größeren Quantum Erde vorgenommen werben. r
m d Die Superphosphate werben, ähnlich wie das Knochenmehl, mit dem besten Erfoloe bei dein Anbau von Oetreidearten und von Wurzelgewächsen verwendet. Nament- lick für die rübenarttßcn Gewächse bilden sie gleichsam em specisisch wirkendes jünger mitte“ für be» «nbau beFSurfcrrüben haben sie sich vorzüglich bewährt, ebenso zur Förderung des Wachsthums von Winterrap»; in beiden fallen ist die Wirkung jedoch eine erböbte und mehr gesicherte, wenn man das SuperphoSphat im G/menge oder mtt km V«8»«n. auiftreut, vvn jebem eüng.mittd rtn>» '/. »W i ner vro Moraen. Für den Hopsen- und den Weinbau »erbtent bas SuperphoSphat glerch- sallS Beachtung und eS Ut hi-rbet «ehr zu empfehlen,_ bsffelbe )
In tlnmeubunfl ,u .....— 1 8
'^"""s7hTfraberT«h*. 1 'räitgetbeilt °->n"dU^gcnten d-8 Norddeutsch-- Slop»
Aessndere Aekanntmachung.
Bekanntmachung.
1694) Dem für schwachsinnig erklärten Johannes Filsinger IV. von Mphc ist Johannes Dietz II. von da alS Curator beigegeben worden. Ohne des Letzteren Zustimmung von ihm abgeschlossene Rechtsgeschäfte sind ungültig-
Hungen, am 27. März 1872.
Großherzogliches Landgericht Hungen.
C el l a r tu8.
Mrsteigemnge».
Versteigerung
ans den Abbruch.
Dienstag ben 10. April l. I., Jßormtttog« 11 Uhr, sollen die von der Gtadt erworbenen ©e» baulichkeiten D- 4S in der Marktstratze, nämlich:
ein dreistöckiges 9 Mtr. langes unb 5 Mtr. breites Vorderhaus mit Ladenfront, Quadersockclmauern, Eichenholz« wänden und Ziegelbedachung,
Allgemeine ein ähnliches dreistöckiges 10 Mtr. langes und T Mir. breites NebenhauS unb ein IV,stückiges 5,5 Mir. langes und 3,5 Mir. breites Oecsnomiegebäude an Ort unb Stelle auf den Abbruch versteigert werben.
Gießen, ben 29. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm. (1T01
Stockholz,
18
149
2,122 Lubikmeter, Rmtr. Scheibholz, w Prügelholz,
Mittwoch ben 4. April, Nachmittags 1 Uhr, wirb im Lang-Gönser Pfarrwald, nahe dem Weg von Lang GönL nach Gambach, folgendes Nadelholz versteigert:
8 Stämme Bau - unb Nutzholz,
58 „ Stockyolz,
1550 Wellen. . r -
Bemerkt wird, daß das Holz durchgansis von vorzüglicher Qualität ist und daß ein Theil 10-12 Fuß Läage hat unb darum zu Nutzholz sich eignet.
Lang-GönS, den 26. Mär, 1877
8 Für ben Kirchenoorstand: 1678) Strack.
r Anzeiger. Bekanntmachung.
Dienstag den 3. April d. I-, von vormittags 9 Uhr an, kommen in ber Freiherrlich von DHldjlinoh chen Waldung Oberseilbach — Oberförste« ret TreiS a. Lda. - folgende Holzsortimente zur öffentlichen verstei,erun-, alS:
118 Rmtr. Buchen-Scheffholz, 6 , Sichen- ,
18 w Buchen.Prügelhslz, 2 , Eichen« ,
70 w Buchen-Erdstöcke, 2 , Eichen«
150 , vuchen-NeiSholz,
10 , Eichen« , m g
Kaufiiebhaber werden mit dem Bemerk-'N einpelaben, daß die Zusammenkunft zur an. gegebenen Stunde in der bereichneten Waldung am Pfad nach Nlt-Bus?ck Statt stützet.
Treis a. Lda., am 2». März 1877.
Kehr, ('616
Freih. v. Milchliaqischer Administrator.
Gut gebrannte Backsteine
verkauft billigst 1695)
August Vchlesfinger.
Ieilgevvrenes.
1683) Ein Nebengebäude, Fachwerk Eonstruction, zu einer kleinen Fami- lten-Wohnung sich eignend, aus den Abbruch zu verkaufen.
K o ch & P a tz.
Bratbückinge, ä Stück |M8 Si, Stocksisch. gewäffert, 35 Häringe 12 frische Maikräuter, empfiehlt (1698
H. Kurth,
Neustadt.
Apfelsinen
ä 10, 12 und 15 empfiehl!
1702) 6g. Wilh. Weidig.
^Hte frische C1877 Bralbückingr, k Stück 8 ________ H Kurth.
1704) Gutes Heu und Grummet ver- tuuft P h. V 0 gt's Wittwe«
Neuenweg.


