Ausgabe 
28.11.1877
 
Einzelbild herunterladen

Wmr-

n ih,e '0e zuvor am

Durch Jah großen Koslen ltze Gmeinde- ). einen Theil NM. ®ie ^äjlsbnü;, oer " laßen, u-!- w. damit ch EalwelidmiA !r Verlust wohl chlMein ist i wollen. M de, das ist ein. n die christliche ?ler Hände zum eine ruchlose nsten Gabe bin

*e, ur, °chenschr ir' des Ver ngenieure tiing.

tene Krankheiten. I nSinn gekommen I > kostbare Gesund-1 tt. sich von ihrem I ehe oder iusier-1 he Mühe gekostet,! jngen (Verknorpe-I tum Vertheilen zu I n die frühere Lage j wird, ferner Jenel Ige der Schmerzen I reiche bereits ge-| hartnäckigste und! It binnen 3 Tagen. I mischen betrüge-! )or beste Beweis,! st der, dass Jeder! ; ein** schwächere tten, ferner vnxil stört, mögen nun! ! tjeberanetregung glichen Kuren wie b schon angewandt

Wohnungsangabe. irt a. N. I leriogt) km; M ikommen, und über Ungesehen werden^

Akzeize- unb Amtsblatt fit de« Kreis Gieße«

6* *5was»!

New - Nvrk, 24. November. Einer Nachricht aus Texas zufolge hat die Regierung von Mexiko den Grenztruppen anbefohlen, jede Invasion von Unions-Truppen zurückweisen.

Washington, 24. November. Die Repräsentanten-Kammer hat gestern mit 133 gegen 120 Stimmen einen Gesetz entwurf angenommen, durch welchen der Artikel Les Gesetzes über Wiederaufnahme der Baarzahlungen, wonach die Zurückziehung der Greenbacks in dem Maße erfolgen soll, wie der Fiduzier- Umlauf der National-Bank sich vermehrt, und die definitive Wiederaufnahme der Baarzahlungen am 1. Januar 1879 erfolgen soll, aufgehoben wird.

(Srscheint sLgiLch mit Ausnahme des MotttsgS Schulstraße, Lit. B. Nr. 18.

Preis vierteljährlich 2 Mark 20 P' mii Briyaerlohn. Durch bic Post bezogen viertt ljöhrlich 2 M,:rk öo Pf.

Der orientalische Krieg.

Konstantinopel, 23. November. Der russische Kommandant von Dewe-Boyun bat Mukhtar Pascha schriftlich die Einnahme von Kars ange­zeigt, hinzufügend, die seitherigen Belagerungs-Truppen von Kars befänden sich auf drm Marsch gegen Erzerum; er richte daher an Mukhtar die Aufforde­rung . zur Vermeidung der Zerstörung der Stadt und weiteren Blutvergießens Erzerum zu übergeben. Mukhtar soll die Aufforderung abgelehnt haben. Hier finden täglich Minister-Conseils statt. Die türkischen Blätter melden heute die Einnahme von Kars, stellen aber in Abrede, daß der Commandant der Festung, Husiein Pascha, gefangen worden sei.

Mehemed Ali Pascha meldet aus Orkhanie, 22. Novbr., seine An­kunft daselbst. Derselbe erhielt durch Schakir Pascha die Nachricht, daß bei Joracza in der Nähe von Etropol ein Gefecht zwischen einem russischen Infan­terie-Detachement nebst einem Kavallerie-Regiment und zwei Geschützen einerseits und zwei Bataillonen türkischer Infanterie nebst einer starken Abtheilung tscher­kessischer Kavallerie andererseits stattgefunden habe. Die Rusten seien geschla­gen und von den Tscherkeflcn verfolgt worden; das russische Kavallerie-Regiment sei fast gänzlich aufgerieben und die beiden Geschütze genommen worden.

Wien, 24. November. TiePolit. Corresp." meldet aus Bukarest: Bei dem Feld-Diner in Bogot am 22. d. brachte Großfürst Nikolaus einen Toast aus auf die Ehre der rumänischen Armee. Bis jetzt basiren die Ge­rüchte von Capitulatious-Verbandlungen mit Osman Pascha lediglich auf dem Erscheinen eines Parlamentärs Osmcm's im russischen Hauptquartier. Der Polit. Corresp." wird aus Cettinje gemeldet: Die Montenegriner haben Muricie besetzt. Die Türken verließen die Schanzen bei Anamalitt und zogen sich nach Skadar znrück, wo sie von den katholischen Albanesen mit Flinten- schüsten empfangen wurden, in Folge dessen es dort zum Kampfe kam. Die Montenegriner sind im Anmarsche auf Skadar. Aus Cattaro wird geweidet, daß das türkische Fort Chanj capitulirt habe und den Montenegrinern kampf­los in die Hände gefallen sei. Die Montenegriner bereiten einen Angriff auf die türkischen Forts Haje und Nehaj vor.

HeAerreich.

Wien, 23. November. Bet der General-Debatte des Ausgleichs-Aus- schustes des Abgeordnetenhauses über den Zolltarif wünschte Dumba von der Regierung Auskunft über den Gang der Verhandlungen mit Deutschland, bezw. das Scheitern derselben; ferner darüber, ob und in welchem Zusammenhänge die Finanz-Zölle mit dem übrigen Tarife ständen und ob sich darüber getrennt verhandeln laste. Der Handelsminister erwiderte: Die Beantwortung der Frage nach dem Gang der Verhandlungen mit Deutschland erheische von der Regierung eine gewiste Reserve; er wünsche mit Rücksicht auf den internationa­len Charakter der Verhandlungen die Eröffnung darüber vertraulich zu machen. Tie nächste Sitzung, die einen vertraulichen Charakter haben soll, wurde aus morgen Abend bestimmt.

DiePresse" meldet: Laut einem Consular-Bericht aus Athen hat der griechische Ministerratb dem Kriegsminister einen Kredit von 4*/2 Mill. Drachm. zur Beschleunigung der Kriegs-Vorbereitungen bewilligt. In Athen seien be­reits 36,000 Gewehre und 10 Mill. Patronen eingetroffen; weitere 25,000 Gewehre und 10 Mill. Patronen seien bestellt worden.

Pesth, 24. November. Im Abqeordnetenhause interpellirte Helfy, ob die Regierung eine Aetio» in der Orient-Frage noch immer nicht für anaeirjo* halte, ob sie wenigsten« nicht kt. Q<u foi gekommen erachte, daß die Monarchie vermittelnd austrete, und wenn keines von beiden der Fall, welche Stellung das auswärtige Amt gegenüber den neuesten Phasen der orientalischen Angele­genheit einnehme? , ,

Pesth, 24. November. Bet Berathung des Strafgesetzes lehnte das Abgeordnetenhaus die Todesstrafe ab.

Pesth, 26. November. Bet Fortsetzung der Berathung des Entwurfs des Strafgesetzbuches beschloß das Unterhaus die Abschaffung der Hinrichtung durch den Strang und die Einführung der Guillotine.

Ararrkreich.

Paris, 24. November. DieMpublique fran?aise" sagt: Die Kam- nieI wird jedes Arrangement so lange ablehnen, als dem allgemeinen Stimm­recht Genugthuung versagt werde. Das Amtsblatt veröffentlicht heute bte

d'^D^rfailles, 24. November. Sitzung des Senats. Der Senat be- 1 schließt, vor Eintritt in die Tagesordnung, Wahl eines unabsetzbaren Senators, vir Erklärung des neuen Cabincts entgegenzunehmen. General Rochebouet mQdV folgende Erklärung: In Folge der neulichen Debatten in beiden Kam­mern hat der Präsident der Republik ein Ministerium aus Männern gebildet, «eiche zu ihrem Programm machen, dem politischen Streite fern zu bleiben. Wir werden treue Beobachter der Gesetze des Landes sein; wir werden dem Marsckiall den Beistand leihen, den er von uns verlangt hat. Frankreich be­darf der Ruhe und Erholung. Noch einem langen Zeiträume der Aufregung bedarf es in höherem Grade jetzt der Leichtigkeit der Handels-Unternehmungen, um die Ausstellung von 1878 vorzubereiten. Wir werden alle Anstrengungen machen, um einen guten Gang der Geschäfte hetbeizusühren. Es ist für uns eine besonders patriotische Pflicht und ein wirksames Mittel dazu, das Einver­nehmen unter den öffentlichen Gewalten wieder herzustellen. Wir Werden die republikanische Verfassung achten und ihr, die uns regiert, Achtung verschaffen. Die Perfaffung wird intact aus unseren Händen in diejenigen unserer Nach­folger übergehen, wenn der Präsident der Republik den Augenblick geeignet erachten wird, das Staats-Ruder Ministern aus dem Parlamente onzuvertrauen. Bis dahin werden wir alle Bemühungen aufbieten, um Ordnung und Frieden herbeizuführen. Der Präsident der Republik ersucht Sie, uns zu unterstutzcu in dem Werke der Beruhigung, er -ählt für diese Hülfe in unserer Aufgabe auf ^hren Patriotismus. Die Rechte spendete Beifall, die Linke verhielt sich schweigend. Noch längerer D'patte entwickelt Ferry Namens der Linken fol­gende Tagesordnung : Die Kammer, in Erwägung, daß das Ministerium des 23. November durch seine Zusammensetzung und Organisation die Negation der parlamentarischen Reckte ist: laß dasselbe die Krise, die seit dem 16. Mai so grausam auf den Gesckiäften lastet, nur verschärfen kann, erklärt, daß sie Nicht in Beziehungen zu demselben treten kann, und geht zur Tagesordnung über. Baragnon beantragt die einfache Tagesordnung. Die einfache Tagesordnung wnd verworfen, die motivirte Tagesordnung Ferry's mit 323 gegen 208 Stimmen an­genommen. Der Senat wäblte Grandparret zum unabsetzbaren Senator.

- Nach Anhörung der Erklärung des Ministeriums (schreitet der Senat zur Wahl des unabsetzbaren Senators. In der Deputirten-Kammer wird

dieselbe Erklärung, wie im Senat, verlesen. Der Abg. Marcöre interpellirt über die Bildung des Cabinets. Der Minister Welche erklärt, die Regierung stehe der Kammer zu Diensten, wünsche aber, daß die Interpellation in präci- seren Ausdrücken abgefaßt sein möge; er beantragte Discussion darüber am Dienstag. Die Kammer lehnt Vertagung der Discussion ab und beschließt, daß letztere sofort stattfinde. Darauf entwickelt Marcere seine Interpellation.

England

London, 26. November.Reuters Bureau" meldet aus Konstanti­nopel: Der Botschafter Layard wurde dahin instruirt, daß er bezüglich einer Mediation keinen ersten Schritt thue, sondern abwarten möge, bis eine solche formell beantragt sei.

London, 26. November. DieTimes" bringen folgende Meldungen aus Celtinje: Die Miriditen haben sich erhoben und sind bis in die Umge­gend von Skutari vorgedrungen. Aus Belgrad: Die Einmischung Serbiens in den Krieg gilt für unvermeidlich. Die serbische Armee wird voraussichtlich noch früher in^s Feld rücken, als bisher angenommen wurde. Die Unabhängig­keit Serbiens soll proclamirt werden, sobald die Genehmigung der Skupschtina erfolgt ist. Die Miliz marschirt am 29. Novbr. an die Grenze ab.

London, 26. November. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wüthete ein furchtbarer Sturm an der englischen Küste; die Zahl der zwischen Ramsgate und Deal gescheiterten Schiffe wird auf 30 geschätzt; der Verlust an Menschen ist bedeutend. DerStandard" meldet: Da der Einfluß Nord-Amerikas in Folge der Erwerbung eines Hafens mit Kohlen-Station auf den Sandwichs-Jnseln sich wesentlich gesteigert hat, so wurde es für rathsam gehalten, in der Nähe dieser Inseln permanent ein englisches Kriegsschiff zu stationiren, um daselbst die englische Flagge zu repräsentieren.

____ Türkei.

Konstantinopel, 23. November. Der zcyevwe yar gestern ein neues Dokument bezüglich der Anleihe unterzeichnet. Bisher war der Khedive ver­pflichtet, dem Sultan Annuitäten zu zahlen, welche die Grundlage der Anleihe bilden sollten. Durch das neue Dokument macht sich derselbe verbindlich, die jährlichen Zahlungen direct an ein Londoner Bankhaus zu leisten.

Amerika.

öl, ii) i-.; C? v * * * f

Afttäfchlarld.

Berlin, 24. November. Der von der österreichisch-ungarischen Regie­rung gemachte Vorschlag wegen Abschluffes eines Meistbegünstigungs - Vertrags ist von der deutschen Regierung als mit den wirthschaftlichen Interessen Deutsch­lands nicht vereinbar abgelehnt worden.

München, 24. November. Der Finanzminister v. Berr har seine Entlastung gegeben, und wurde Ministerial-Director v. Landgraff zu seinem Nachfolger ernannt.

-AB-»

sicht ^nn

Jtt btt w8

ilUeTy____

5feu7"lt,e8l »i-u'

tcn iE

!e- «K ..........

jtfud °°"

"S

. ...h/it-A;