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24. Februar 1877.

Berftadt und Grüuberg bereits abgegangen find.

v. Röder.

20 H die Instruction zur unterstehenden Kirchen- .und

.xre; mit Leib, anzkranzchens, 'ltkn

»r Voistand-

Erscheint täglich mit Ausnahme des M^rrtirgS. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18.

Deutschland.

Darmstadt, 26. Februar. Die erste Kammer der Stände wird, Mit­tbeilungen aus sicherer Quelle zufolge, Dieustag den 13. März zur Erledigung deö erwachsenen Materials zusammentreten. Hierzu gehören in erster Luue tie Gesetz-Entwürfe in Betreff der Gehalte der Volksschullehrer, der Benutzung von Leichen zu wiffenschaftlichen Zwecken auf der Landes-Universitäts und der Comvetenz der Gerichte in Strafsachen in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen. Die Kammer wird in ihrem wesentlich vergrößerten und aufs Geschmackvollste hergerichteten neuen Sitzungs-Saale tagen, der sich von der früheren Einrichtung namentlich dadurch unterscheidet, daß Die Galerien ein Stockwerk höher gelegt sind, was sowohl für die Mitglieder der Kammer, als für das Publikum eine Annehmlichkeit ist.

Darmstadt, 26. Februar. Demnächst kommt ein Proceß wegen De- leidiauna des Reichskanzlers und Gottes-Lästerung vor dem hiesigen Bezirks- Strafgericht zur Verhandlung. Der Beschuldigte ist der durch seinen Hoch- verraths-Proceß auch in wetteren Kreisen bekannt gewordene Agitator lisolf

-/In der Abend-Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde die zweite Be­ratung des Cultus-MinisteriumS beendigt, sodann der allgemeine Finanz-Etat den vorher beschloffenen Zusätzen und Streichungen gemäß abgeändert und schließlich der Etats-Gesetz-Entwurf genehmigt, wonach Einnahmen und Aus­gaben des Etats sich mit 651,638,414 Mk. das Gleichgewicht halten. Nächste Sitzung Montag. . t

DerReichs-Anz." hebt anläßlich der Entsendung eines britischen Schiffes zum Sckutze der mißhandelten deutschen Unterthanen in Nicaragua die dankenswerthe Bereitwilligkeit hervor, mit der England an einer Stelle, wo die deutschen Kriegsschiffe nicht gleich j»r Hand waren, mit seiner Seestreit, macht sür die Deutschen eintrat und damit den Grundsatz der Solidarität bc- srenndetki Mächte bezüglich des Schutzes ihrer Angehörigen in fernen Ländern

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nommen.

ische__Ausschus£

von Büdingen, dermalen in Mülheim.

Berlin, 24. Februar. Das Abgeordnetenhaus nahm in der zweiten Lesung den Gesetz-Entwurf, betr. die Verwendung der Bestände für die außer­ordentlichen Bedürfniffe der Bau-Verwaltung im Etats-Jahre 1877/78 und die Aufnahme einer Anleihe zu Bau-Ausführungen auf Staatsbahnen, unverändert au. Bei der Berathung der an die Budget-Commission verwiesenen Positionen des Handels-Etats wurde beschloffen, die Regierung zur Vorlegung einer Ueber- ficht über die im Gange befindlichen Bauten bei Canälen, Schleußen und Häfen im nächsten Etat, sowie zur Vorlegung eines Finanz-Planes wegen der Be­schaffung der dazu erforderlichen Mittel, eventuell im Anleihe-Wege, aufzufor­dern, wobei zugleich der Canal von Mannsee (?) nach Allenburg und die Cana- lisiruna der oberen Netze berücksichtigt werden soll. Hierauf wurden in der fortgesetzten zweiten Lesung des Cultus-EtatS die Capitel 124 und 125 (Aus­gaben) nach längerer, meist von den Mitgliedern des Centrums geführten Debatte unverändert genehmigt. Fortsetzung in der Abend-Sitzung.

DieNordd. Allg. Ztg." veröffentlich! eine von 32 Reichstags-Abge­ordneten unterzeichnete Aufforderung an die Abgeordneten der conservativen Richtung, sich mit ihnen zu einer FractionDeutscher Konservativer , die sie zu errichten beabsichtigen, zu vereinigen, da die Zeit den Zusammenschluß aller conservativen Elemente dringend erfordere.

abermals bewährte.

Berlin, 24. Februar. Die Reserven in Stärke von 100,000 Mann werden bereits im April statt erst im Herbst zu Uebungen eingezogen. Große Lieferungen sind angeblich nach Ost-Preußen ausgeschrieben.

Berlin, 25. Februar. Der lang erwartete Gesetz-Entwurf zur Reform der Prüfungen für die deutschen Aerzte wird soeben auf Grund der Vorschläge der einzelnen Staaten im Reichskanzler-Amt ausgearbeitet.

Berlin, 25. Februar. Wie aus Nom telegraphirt wird, befindet sich unter den Maßregeln, welche mit Bezug aus das künftige Conclave beschloffen sind, eine solche, durch welche bestimmt wird, daß irgend ein Cardinal zum Nachfolger von Pius IX. ohne Rücksicht auf seine Nationalität gewählt wer­den mag. Dadurch wird die pragmatische Regel, kraft welcher nur Italiener gewählt werden können, beseitigt. Zwischen dem Papste und den Cardmälen ist viel über diesen Punkt discutirt worden, aber es herrschte bie Meinung vor, daß die Wahl absolut frei sein solle. Dieser Entschluß wird sämmtlichen Car- dinälen mitaetheilt werden. Bekanntlich erscheint unter den Candidaten für den päpstlichen Stuhl ein Cardinal englischer Nationalität, Msgr. Manmng, und es ist nahezu klar, daß man in Rücksicht auf diese Candidatur den obigen sehr wichtigen Beschluß gefaßt hat. ,

Berlin, 26. Februar. Das Herrenhaus erledigte in der heutigen Sitzung vier unerheblichere Vorlagen; unter diesen wurde der Vertrag zwischen Preußen, Oldenburg und Bremen bezüglich der Unterhaltung der Seeschiff­fahrts-Zeichen auf der Unter-Weser und der Strand-Schutzwerke von Wange­roge unverändert nach dem Regierungs-Entwurf, die Vorlage wegen der Grenz-Regulirung zwischen Preußen und Hamburg nach den Commissions-An« trägen angenommen.

------------ Gießen, den 26. Februar 1877.

Betreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstationen.

Das Großherzogliche Kmsamt Gießen

an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien.

Wir weisen Sie an, in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lasten, daß die Großherzoglichen Landgestutsbeschäler für die Landgestütsstationen

---------------------------------------- ' Gießen, den 24. Februar 1877.

B etreffe nd : Die Ausführung der Verordnung vom 2. December 1874, die Einteilung der Volksschulen in Klaffen und Abtheilungen und den Lehrplan für die Volksschulen.

Die Großherzogliche Krels-Schul-Coinimfswn Gießen

an die Schulvorstände in Annerod, Burkhardsfelden, Dorf-Gill, Ettingshausen, Garbenterch, Hattenrod, Heuchelhe.m, Ober-Hörgern und Reiskirchen. .

Wir sehen der Erledigung unserer Auflage vom 28. October I. (Amtsblatt ohne Nummer), «onirt im Anzeiger Nr. 24 d. I, unfehlbar inner­halb 8 Tagen entgegen. Bezüglich jeder der 4 Fragen ist besonderer Bericht ju «statten. .

Dr. Hoffmann, Regierungsrath.

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Pl-ci? vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Drstln.-rlohn. r Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

Gießen, den

Betreffend: Instruction zur Geschäftsführung der Rechner von Kirchen, Stiftungen und Schulen vom 18. September 1835, Regierungsblatt Nr. 43.

Das Großherzogliche Kmsamt Gießen

an die Kirchenvorstände des Kreises.

In der Buchhandlung Großherzoglichen Staatsverlags, G. Jonghaus in Darmstadt, ist soeben zum Preise von

Geschäftsführung der Rechner von Kirchen, Stiftungen und Schulen vom 18. September *$35' qinen

Da diese Instruction seither vergriffen war, so machen wir Sie hieraus unter der Emladung aufmerksam, dre Jh

Stiftungsrechner hiervon in Kenntniß zu setzen. I V d K -

Dr. Hoffmann, Regierungsrath.__________________

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iMi-KW amit ein verehrliches Publi­tzen Zuspruch gebeten. Solist Baldauf, in. ttg Abends ^9 W L FUHR.

Mittwoch, den 28. Februar

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