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104,2

20

-

veranschlagt

H

1884

24

1162

3

2264)

Brüning.

87

94

68

59

401 2664 7225

324

sich jedoch vorher bei Stadtbau- der betreffenden Länge erkundigen, ein Abfuhrschein bei dem Stadt-

13.81

32 01

4.94

9.88

5 55

33.81

Wellen 1510 6110

Eichen Nadel 77

zu:

1*1

on Saüjet Pascha an die Kr- tilung lautet:

tnbtiien an bie Vertretet btx

Steinen über 1,2 Meter Länge wolle man meister Stumpf über den jeweiligen Vorrath Bei Abholung von Steinen ist vorher baumeister in Empfang zu nehmen.

Lauterbach, den 24. April 1877.

I. Von Prof. Henneberg in

28. September 1875.

Fett ...... Protein Rohfaser .... Asche Wasser Stickstofffr. Nährstoffe

Stickstofffreie Nährstoffe . . Fett.........

Wasser Asche Rohfaser

Landwirthsehaftliches.

Die NothwendigKeit einer Garantieleistung beim Perkauf von Kraftfuttermitteln.

Der immer größer werdende Verbrauch von Kraftfuttermitteln, deren Qualität sich einer Beurteilung durch den Augenschein in fast allen Fällen entzieht, scheint ernst­lich die Forderung zu gebieten, nur nach garanlirten Bestendtheilen zu kaufen, wie dies schon im Düngerhandel allgemeine Sitte und mit Recht auch im Samenhandel sich einzubürgern scheint. Von verschiedenen Setten ist diese Sache schon öfter angeregt worden, mehrere Handlungshäuser haben sich auch bereit erklärt, nach garantirter Ana­lyse zu verkaufen, die Sache ist aber jedenfalls noch sehr in der Kindheit. Für den kaufenden Landmann sowohl als auch für den reellen Kaufmann und Fabrikanten müßte ein solcher Handel große Vorthcile bringen, während er die jetzt so häufig vor­kommenden Verfälschungen sehr bald unmöglich machen würde. Wenn z. B- sehr ge ringwerthige gemahlene Erbsenhülsen als Erofenschrot, Reishülsen zweimal gemahlen mit einem geringen Zusatze von Gerstmgraupenmchl als Reismehl, Kleien mit einem sehr großen Zusatze von Sägespäncn als rdne Kleien verkauft werden können, so müssen dadurch sicher die Interessen des kaufenden Publikums sehr geschädigt werden. Der Verbrauch an Sägespänen soll z B- in Hamburg ein so großer sein, daß eine dortige Sagemühle in einem Jchre für 10,000 derselben verkaufte. Während

r-eselben früher verbrannt wurden, ergeben jetzt Sägespäne, mehrere Male gesichtet, ein der Kleie so ähnliches Fabrikat, daß eine Verfälschung, wie selbst ein Müller sagte, schwer zu erkennen ist.

Wie verschieden überhaupt der Gehalt eines Futtermittels oftmals an den er­warteten und ausgepriefenen Bestandtheilen ausfällt, kennzeichnet ein Rechtsstreit, wel­chen der Unterzeichneie wegen Klarstellung einer die meisten Landleute betreffenden Frage augenblicklich führt- Mich auf bloße Darlegung der Thatsachen beschränkend, überlasse ich die Schlußfolgerungen jedem Leser; vorausschicken will ich nur noch, daß das streitige Fabrikat das Palmmehl der Herren Nobläe & Co. in Harburg, welches sehr viel in allen Zeitungen empfohlen und als sehr häufig belobter Futterstoff auch sicher viel gekauft ist-

Im September 1876 kam ich zu einem befreundeten Handlungshause in Eutin, mit welchem ich große Geschäfte mache, und fragte dort wegen des von Herrn N-L Co. angezeiqten Palmmehls vor. Bet meinem nächsten Besuche wurde mir denn auch eine kleine Probe gezeigt, welche allerdings nicht den angenehmen Geruch rote Palmkuchen hatte, da aber oie gleichzeitig von der Fabrik gesandten und mir vorgelegten beiden Analysen einen hohen Gehalt an roerthoollen Bestandtheilen nachwiesen, so verglich ich dieselben mit den Wolff'fchen Tabellen und bestellte darauf 500 Ctr. von dem anschet: nend sehr billigen Futtermittel, empfahl dasselbe auch noch einem Nachbarn, der eben­falls 400 Ctr. kaufte. Am 6. October erhielt ich die letzte Sendung, da im October

Lokal-Notiz.

Glesien, 24. April. Von dem am 22. d- M- in Offenbach abgehaltenen 32. Turn lag des Mittelrheinkreises sind folgende Beschlüsse zu erwähnen: Es wurde eine Com­mission von 12 Mitgliedern, eine Person aus jedem Gau zur Statuienreoision gewählt; ferner wurde dem seitherigen Kreitzvertreter, Reuter aus Darmstadt, dieses Amt auf weitere 4 Jahre übertragen; die Wahl der Abgeordneten zum deutschen Turntag jedem einzelnen Gau überlassen und weiter bestimmt, daß das mittelrheinische Turnfest, der unaünsttgen Zeitverhältnisse halber, in diesem Jahre nicht abgehalten werden soll. Sämmtliche Turniage, welche nicht gelegentlich eines Festes stattfinden, werden von jetzt ab in Mainz obgehalten.

Die Zusammenkunft ist auf der Grün­berger Chaussee an der fünften Schneiße zunächst des Bahnwärterhäuschens.

Gießen, am 23. April 1877.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. B r a m m.

Arbeitsversteigerung.

Montag den 30. d. M-, Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei versteigert werden:

Die Unterhaltung der Pumpen, veran­schlagt zu 230

Fertigung von 1500 Stück blechenen Nummerschilde, veranschl. zu 150 JL Wieseck, den 23. April 1877.

Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck.

Lang. (2297

100.00

Die mit der Probe vorgelegten beiden Analysen, wonach ich kaufte, gaben fol- gende Bestandtheile an:

Großherzogliche Bürgermeisterei Lauterbach. List.

Submission.

Für das Landeshospital Haina, Regierungsbezirk Cassel, 4 Meilen von der Station Kirchhain, ist eine neue Kranken-Abtheilung zu bauen, und sollen Die Arbeiten mit Ausnahme des Tit. Insgemein" auf dem Subwisstons- wege vergeben werden. Verschlossene Offerten auf die Arbeit im Ganzen oder Einzelnen mit entsprechender Aufschrift sind bis zum Freitag den 4. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, beim Bauaufseher, Herrn Blöcher in Haina, einzureichen.

Zeichnungen, Bedingungen und Kosten­anschlag sind beim Vorsteher, Herrn Quentin zu Haina, oder rc. Blöcher und bei dem Unterzeichneten einzusehen.

Marburg, den 20. April 1877.

Der städtische Baumeister:

Frankfurt, 25. April. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Gentner JL 4.60-6.50, Stroh per Gentner 4.50 bis 5. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qualität 1 2530, 2. Qual. JL. 1.20 bis 25, im Kleinhandel 1. Qual. 1.4550, 2. Qual. JL 1.40. Gier gewöhnliche das Hundert v*L 44.50, italienische 5.506. Kartoffeln per 100 Kilogr. 6.50-8 jl Spargel das Pfund 2 Erbsen geschälte (per 100 Kilogr.) 38-40^, ganze Erbsen 24-28 Jfc; Speise-Bohnen 2226 ^L; Linsen 3840 JL Ochsenfleisch per Pfd. 70 3». Kuh- und Rindfleisch 50-60 H, Schweinefleisch 75 Kalbfleisch 55-65 X Hammel- I fleisch 4663 H.

Bekanntmachung.

2356) Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß nunmehr in dem von Seiten der Stadt Lauterbach betriebenen Billsteinbruch Basalt- faulen von 0,3 bis 3,5 Meter Läng? in hinreichender Menge gebrochen werden, so daß insbesondere Steine, zum Ueberdecken von Kanälen, Mühl­gräben N. s. W. sich eignend, abgegeben werden können. Bei Bedarf von

Die Arbeiten und Lieferungen zu dem Neubau eines Förster-Etablissements für den Schutzbezirk Königsberg,

1) Erdarbeiten

Brennholz:

Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter

Göttingen, II. Von Dr. Graebe in Königsberg.

5 0 5 96

17.7 17.64

21 5 21.86

4.4 3 72

10.6 8.89

40.8 41 93

aber wenig Leute und viel zu thun, die Säcke, worin das Mehl, auch für den October­monat miethfrei waren, so blieben dieselben bis Ende October unberührt liegen, rour- Äen dann gestürzt und nahm ich eine Durchschnittsprobe. Am 1. November lieferte ich dieselbe in Kiel zur Untersuchung bei der Versuchsstation des landwirthschaftlichen Ge- Nk-ralvereins ein, und erhielt nach einigen Tagen nachstehende Analyse:

Protein

Vermischtes.

München, 21. April. Vor dem Bezirksgerichte r. b. I. waren vorgestern 16 Studenten der hiesigen Universität, Angehörige verschiedener Korps, angeklagt, welche mit Heidelberger Korpsstudenten am 10. Juli 1875 in dem Wäldchen hinter der Rott- mannshöhe eine sogenannte Korpshaz ausgefochten hatten. Es war keiner der Berhci- ligten erschienen, einige der Ausländer schon abgereist. Der Staaisanwalt beantragte für sämmtliche Theilnehmer, mit Ausnahme von dreien, Festungshaft von je drei Mo­naten. Da« Urtbeil wird am 16. verkündigt.

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Montag den 14. Wal c., Vormittags 11 Uhr, oi'- den Unterzeichneten etnzureichen. Kosten­anschläge liegen bis 8. Mai bei Herrn Oberförster Neuenhagen zu Gießen und vom H. Mai ab bei dem Unterzeichneten jur Einsicht offen. |

Siedenkopf, den 25. April 1877.

Der König!. Kreisbaumeister: Trainer. (2362

tinottl, 24. AM.

tat tyutt trat W an , simn Hchrnwtz tthal- i hohen Pforte afyubiefyn unb t, gleichzeitig mit allen russischen »en Relidoff ist schon mit ben ^emst. Die hohe Pforte bat Tfkn Lchritt zu vermeiden, ab« rHtnen JnitiA WP

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47 78,8

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100.0 100 00.

Eine so bedeutende Differenz, wonach der Werth um über den vierten Theil ge­ringer wurde, konnte ich nicht ruhig hinnehmen.

Da der Handel per compt. geschlossen, das Geld also bereits bezahlt, so theilte ich der Firma in E. sofort das Ergebniß mit, daran das Ersuchen knüpfend, sie möge sich von Herrn Nobl4e & Go. bevollmächtigen lassen, nochmals eine Probe zur Unters fudjung zu nehmen, den sich dann als Durchschnitt ergebenden Minderwerth müsse ich ersetzt erhalten, da durch das Einsenden der Probe und zwei Analysen die Qualität der verkauften Maare bezeichnet und also auch geliefert werden müsse. Die Herren N. L Co. erroieberten hierauf, das Mehl sei sehr gut, würde reißend gekauft und möge ich mich nur durch die Verfütterung von dessen Werth überzeugen. Auf meine birecte Anfrage, ob die Herren N- & Co. mir den Minderwerth ersetzen wollten, erhielt ich die Antwort, sie, die Herren N- & Co. hätten mir das Palmmelfl ja gar nicht verkauft und im ferneren Verlaufe des Briefes wurde mir noch die hübsche Aufklärung, daß die Palmkerne, woraus producirt würde, nicht nach Analyse wüchsen.

Darauf ließ ich durch einen Rechtsanwalt eine Entschädigung von 1.25 X per Gentner fordern und habe jetzt, da mir diese verweigert wurde, den Rechtsweg gegen die Firma in E-, welche sich natürlich an die Herren N. & Co. schadlos halten wird, betreten müssen.

Der von mir zum Ankauf beredete Freund, welcher 400 Ctr- genommen, hat ebenfalls ferne Waare untersuchen lassen und ein dem meinigen sehr ähnliches, nut wenig besseres Resultat erhalten.

Vorstehendes ist ein Fall, wie es sicher sehr viele giebt, die aber meistens nicht 3ur allgemeinen Kenntniß kommen, da fast alle Herren Berufsgenossen einen kleinen Verlust einem vielleicht länger dauernden Rechtsstreit vorziehen und auf diese Abneigung und ein Verschweigen der Sache, wenn man sieht, daß man angeführt ist, rechnen sicher viele nicht reelle Geschäfte- w

Wird in meinem Falle, wie ich glaube und von verschiedenen Herren Rechtsge­lehrten erfahren habe, entschieden, daß gleichzeitige Vorlage von Probe und Analyse einer Garantie gleich stehe, so würde für den Futterstoffe kaufenden Landwirth schon viel gewonnen sein, wenn ich auch ein allgemeines Handeln mit fest garantirten Be­standtheilen, unter dem Zuständniß einer vielleicht 5procentigen Latitüde, für höchst wünschenswerth und nothwendig halte.

Würden meine Zeilen zur Erreichung dieses Zweckes etwas beitragen, so wäre ihr Zweck erfüllt-

Stendorf per Schönwalde in Holstein.

C. Drenckhau.

(Deutsche landwirthschaftllche Presse).

Handel und Verkehr.

Mannheim, 23. April. (Productenbörse.) Weizen hies. JL. 27.50 bis 28, russ. JL 25.5028.50, calif. 2829. Roggen neuer pfälzer JL 21, franz. JL 2121.50, russ- 19. Gerste hies. JL 19.5020., pfälzer 2020.50. Hafer neuer 17.50 bis 18.50, russ. 17.50 per 100 Kilo. Kernen 28. Bohnen 21-24. Kohlreps deutscher JL 37, indischer 33.50. Kleesamen, deutscher, 1. Sorte 70, do. 2. Sorte 6065, Luzerne 7080, Esparsette, pfälzer JL 18 5019, Wicken JL 18.50 bis 19.50. Leinöl in Partien Jt 30, Faßweise 31.50. Rüböl in Partien JL. 37.50, Faß­weise 38. Petroleum in Wagenladungen JL 15.50, Faßweise 3L 16. Weizenmehl per 100 Kilo mit Sack: Nr. 0 44, Nr. 1 at 40, Nr. 2 36, Nr. 3 30 50,

Nr- 4 26.50. Roggenmehl Nr. 0 30, Nr 1 JL 26. Weizen und Roggen fest.

Gerste und Hafer unverändert. Oele und Vetroleum behauptet-

Mainz, 24. April. Weizen per Mai 27. Roggen per Mai 19.25. Hafer per Mai 17.70. Rüböl per Mai 35.50. v 1 p

Friedberg, 24. April- Weizen JL 27.75. Korn 22.50. Gerste JC. 20.50. Hafer 1620. Kartoffeln JL 6.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund.

2) Maurerarbeiten

3) Mauermaterial

4) Steinmetzarbeiten

5) Zimmerarbeiten incl. Material

5) Dachdeckerarbeit incl.

Material

7) Schmiedearbeit incl.

Material 14964 89

sollen im SubmissionSwege vergeben werden.

Offerten sind portofrei und versiegelt mit entsprechender Aufschrift versehen bis späte­stens zum Submisstonstermin

. - eröffnet dem Kriegs-

»irbVrftn, !

72,4

Kiefern- und Fichten-Stümme, mit 18,86 Festmeter, Kiefern- und Fichten-Stangen, mit 1,54 Festmeter,

Oberhessische Eisenbahnen.

Freitag den 27. April, Nachmittags 2 Uhr, wird ein Theil der den Oberhessischen Bahnen zugehörigen Grabgärten am unte­ren Riegelpfad wiederholt zur Verpachtung ausgeboten werden.

Gießen, den 24. April 1877. (2345

Stegmayer, Sectionsingenieur.

Beffentliche Bekanntmachung.

2217) Nachdem Heinrich Metzger n. von Birklar durch Verfügung Groß­herzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberheffen vorn 15. März l. I. wegen verschwenderischen Lebenswandels unter Curatel gestellt worden ist und dem­gemäß heute Georg Seip und Kaspar Knorr von Birklar zu Gura» toten über denselben bestellt worden sind, wird dieß hiermit unter dem Bemerken bekannt gemacht, daß Rechtsgeschäfte gültig nur unter Zustimmung dieser Euratoren mit demselben abgeschloffen werden können.

Lick, den 4. April 1877.

Großherzogliches Landgericht Lich.

_ Weyer-____________

Versteigerungen.

Holz-Versteigerung

im Gießener Stadtwalde.

2334) Montag den 30. April 1877, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in den Districten Lichteeichen, Rehschlag, Langetrift u- a. nachoerzeichneteS Holz versteigert werden:

Aeilgebotenes. Gehäkelte Kinderwagen-Deck en empfiehlt 2358)

______Carl Schulze, Gesangbücher für Gonfirmanben, feine und ordinäre, em­pfiehlt billigst. 2360) H. Sonntag.

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