Volksschulen zur Verhandlung; für den Antrag sind 9, gegen denselben 6 Redner eingeschrieben. Nachdem derselbe von Reichensperger begründet war, ergriff der Cultusmii.ister das Wort zur Rechtfertigung seines in dem Antrag berührten Erlaffes und führte den Nachweis, daß der Religions-Unterricht in den katholischen Volksschulen von dazu qualificirten Lehrern ertheilt werde, welche von den Geistlichen controlirt werben könnten. Der Religions Unterricht müffe, wie jeder andere Unterricht, im Auftrage des Staates und nicht der Kirche ertheilt werden; der erwähnte Erlaß stehe übrigens vollständig im Einklang mit Art. 24 der Verfassung; in dem vorzulegenden Unterrichts - Gesetze werde dies Alles seine Erledigung finden. Nachdem sich sodann der Minister zur Begründung seiner Ausführungen namentlich noch auf den früheren Minister v. Ladenburg und die Aeußerungen mehrerer Redner des Centrums gelegentlich früherer Parlaments-Debatten berufen hatte, bemerkte derselbe gegenüber den Ausführungen Reichensperger's noch insbesondere, die Geistlichen seien durchaus nicht von der Schulaufsicht ausgeschlossen, erschienen vielmehr gerade olö dazu geeignete Organe, aber sie müßten sich eben den Anordnungen des Staates fügen. Von der Erlaubniß, den Religions-Unterricht an den Schulen zu ex- theilen, machten die Geistlichen übrigens nur sehr wenig Gebrauch. Das Ccn trum führe den Frieden auf den L'ppen, rufe aber draußen die Social-Demo- kraten zur Bundes-Genoffenschaft aus; Frieden wolle das Centrum nur, wenn es den Staat unter seine Füße gebracht habe. „Dazu aber biete ich nicht meine Hand, thuen Sie es auch nicht, lehnen Sie den Antrag in der einen oder der anderen Weise ab!" (Stürmischer Beifall). Hierauf wurde nach einer längeren Debatte, an welcher sich Windthorst (Bielefeld), v. Schorlemer, Aegidi und Wehrenpfennig betheiligten, die von Wehrenpfennig und Genossen beantragte einfache Tagesordnung gegen die Stimmen des Sentrums und der neun altconservativen Abgeordneten angenommen. — Nächste Sitzung morgen.
Berlin, 25. Januar. Das Krönungs- und Ordens-Fest findet auf Befehl des Kaisers nicht, wie angekündtgt, am 28. Januar, sondern am 11. Februar statt. Samstag den 27. Januar wird ein Capitel des schwarzen Adler-Ordens gehalten, wozu die Erbgroßherzoge von Sachsen-Weimar und Baden hier eintreffen wollen.
Arnsberg, 25. Januar. Bei der Station Oeventrop der Ruhrthal- Bahn stieß gestern Abend ein combinirter Güter- und Personen-Zug aus einen Güter-Zug; bei dem Unfall kamen 3 Personen um's Leben und wurden 15 verwundet.
Pforzheim, 24. Januar. Bei der engeren Wahl zum Reichstag im neunten badischen Wahlkreise hat der conservative Candidat Katz mit 10,514 Stimmen den Sieg davongetragen; auf Jolly (national-liberal) fielen 8712 Stimmen.
-esterreich.
Wien, 24. Januar. Hiesige slavische Kreise behaupten positiv, Serbien und Montenegro wollten keinen Separat - Frieden mit der Pforte abschließen.
Pesth, 24. Januar, Abends. Heute hat eine 5 Stunden dauernde Conserenz der österreichisch-ungarlschen Minister stattgesunden, wobei allseitig die lebhasteste Bereitwilligkeit zur Einigung bekundet ward. Morgen soll wie derum bei Tisza Berathung gehalten werden, und wird sodann voraussichtlich der Cabinets-Rath unter dem Vorfitze des Kaisers zusammentreten.
England.
Malta, 24. Januar. Der Herzog und die Herzogin von Edinburgh haben nunmehr ihre Reise nach Athen angetreten.
Italien.
Mo«, 24. Januar. Die Deputirteu-Kammer hat den gesammten Gesetzentwurf über die Mißbräuche der Geistlichkeit mit 150 gegen 100 Stimmen angenommen.
Krmräsiev.
Jaffy, 24. Januar. Das Hauptquartier der russischen Süd-Armee ist nach Chotin vorgeschoben. Jedes Armee-Corps hat eine Maschine bekommen, welche unausgesetzt Patronen anferttgt.
Kmerita.
Washington, 24. Januar. Die Kammer ernannte eine Commission zur Prüfung der Frage, ob Präsident Grant seine verfassungsmäßigen Befugnisse überschritt, als er bei den Wahlen im Süden Truppen interveniren'ließ. Der Senat ist mit der Berathung eines Antrags betreffs der Prästdenten- Wahl beschäftigt.
Vermischtes.
Kassel, 21. Jan. Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen, ältester Sohn des Kronprinzen, hat das Abiturienten-Cxamcn auf hiesigem Gymnasium in diesen Tagen bestens bestanden.
— Einen interessanten Wahl-Ukas hat der Gemeindevorsteher Treptow in Schwessin bei Köslin (in Hintcrpommern) erlassen. Derselbe lautet: „Es wird noch erinnert, daß am 10. d. M. die Reichstagswahl Statt findet und beginnt Bormittag um 10 Uhr und wird nm 6 Uhr Nachmittag geschlossen, in den Stunden hat jeder, der sich zur Wahl betheiligt, den Wahlzettel bei mir am Wahltische abzugeben. Diejenigen, die noch keinen Wahlzettel von mir erhalten haben, die auf den Landrath v Gcrlach-Parsow lauten, können noch welche von mir erhalten. Die Wahlz-ttel, die ich aus meinen Händen vertheilt habe, werde ich sehen, ob auch Gebrauch wird gemacht werden. Wahlvorsteher bin ich ernannt im Behinderungsfalle ist der Schöpfe Rudow ernannt. Dieser Zettel ist schnell «eiter zu befördern im unterlassen 3 JL Strafe von letzten an mich btS zu 10. d. M. zurück in unterlassen 2 t4L Strafe Schwessin, den 7. Januar 1877. Der Gemeinde-Vorstand. Treptow " — Die Sache wird wohl im Reichstage zur Sprache kommen. Wir schließen hieran noch eine andere (von der N. Stett. Ztg. erzählte) Wahl-Anekdote aus einem ländlichen Wahlbezirke der Provinz Pommern. Ein Gutsbesitzer hatte feinem Kutscher unter Hinweis auf die bevorstehende Wahl gesagt: „Hier, diesen Zettel gibst Du in N- bet den Herren, die im Schulhause sitzen, ab." Der Kutscher thut, wie ihm geheißen ist. Nachdem er seinen Namen ge> nannf und den Zettel abgegeben hat, bleibt er aber noch vor dem Wahltische stehen und fragt: „Kreg' ich oock Andwurt?"
München, 19. Jan. Letzten Mittwoch wurde ein junger Kunstschüler aus Hannover in seinem Zimmer durch einen Revoloerschuß von eigener Hand gelobtet auf- gcfunden. Die Scenerie, die derselbe- zur Verübung des traurigen Actes hergestellt hatte, war in hohem Grade phantastisch, mit rothen Draperien hatte er die Fenster verhängt und eine Art Thronhimmel gebildet, den Plafond mit Mond und Sternen bemalt, auS Kanapee und Fensterantritt eine Art Thron errichtet, 6 Wachskerzen an- gezündet und auf dem lmprovistrten Throne stehend, sich die tödtende Kugel in die Brust gejagt. Der Inhalt der zurückgclassenen Schriftstücke brachte die durch die an
gegebenen Umstände nahe gelegte Bcrmuthung zur Gewißheit, daß der Unglückliche im Zustande der Unzurechnungsfähigkeit Hand an sich gelegt hat.
— (Herrschaften auf Reifen.) Der „R-ichSunzeigcr" enthält folgenden Steck- brief: „Graf Gebhard Friedlich Ludwig Adam von Biücher, gedo en zu Gottaun, Großherzoglhum Mecklenburg-Schwerin, zuletzt Bad Jnipekior der Soolbäder'Aklien- gesellfchafl zu Kreuznach, gegen welchen wegen Betrugs gerichtlicher VorführungSdefehl erlassen ist und welcher außerdem der Urkundenfälschung dringend verdächtig, ist flüchtig. Sämauliche Polizeibehörden rc. rc. 'Simmern in Rhetnpreußen, Den 11 Januar 1877. Der kgl. Staatsprocuralur." — Auch das Dresde <ei v^z rksgericht yai hinter zwei Vornehmen Herren Steckbriefe erlassen und zwa> hinter: Dem E laucht.n Grafen Emmench o. Lciningen-Westerburg, geboren auf Schloß Ilbenstadt bei Mainz, 29 Jahre alt, und Hippolyt o. Burakowsky, gebürtig aus Rava in Russisch-Polen, 13 Jahre alt. Diese beiden Herren werven ebenfalls wegen Bcliu s verfolgt.
— (Eine einmalige Ausgabe.- „Liedes Männchen, ich brauche nothwendig ein neues Kleid.- — „Ader Kmd, das wäre das dritte f:tt acht Wochen!" — „Pfui, Du w.rst mich noch umbringen mit Deinem schmutzige G-iz und dann wirst Du sehen, daß mein Begräbniß noch viel mehr foftei !* — „Gewiß das ist aber auch nur eine einmalige AuS.,ade."
— (Sonderbare Entstellung.) Kürzlich bat ein vor das Kriegsgericht in Gent gestellter Soldat, mit den Zeugrn feiner Sache confrontirt zu werden. Am bestimmten Tage erschien er, aber mit weltlich dickerem Gcfichl als zuoo/, und wodurch? Er halte sich, um den Zeugen unkenntlich zu sein, von einem Kameraden die innere Oberhaut des Mundes ausschneiden und vermittelst eines Strohhalms oft hineindlasen lassen, fr oaß die Backen dadurch aufschwollen. Er mußte auf einige Tage in'S Hospital, um sich heilen zu lassen.
Frankfurt, 23. Jan. Mit Ende dieser Woche geht die Jagd zu Ende. Ein Lehrer, welcher sich auch den Vergnügungen des Waidwerks hingad, hatte am Sonntag das Malheur, auf der Jagd zu Wölfersheim seinen Jagdhund tobt zu schießen. Die Obdachlosen scheinen schon Gewalt brauchen zu müssen, um für die Nacht Quartier zu finden Em solches besitz'.oses Mitglied oer Gesellschaft probirte in letzter Nacht sein Glück in der Töngesgasse, ndem er laut singend die Ausmerksa nkeit elueS Nachtwächters auf sih zu z ehen luchce. Es gelang ihm dies auch, allein der Wächter verbot ihm blos das Singen, ohne die gewünschte Arrestation vorzunehmen; er sing deß- halb nach einigen Schritten sein Lied von Neuem an, und al5 der Nachtwächter nun wieder an ihn^herantrat, um Ruhe zu gebieten, schlug er, um seine Hoffnung nicht abermals zu L-chanden werden zu sehen, dem Wächter mit voller Kraft und mit den Worten m's Gesicht: „öo, nun werde ich doch endlich Unterkommen", waS allerdings auch der Fall war. — Das Neueste, was wir in Frankfurt besitzen, ist eine tückische Conditorel. Dieselbe befindet sich im Wasserhäuschen deS Judenmarkts.
Darmstadt, 23. Jan. Heute wurde der älteste Veteran Hessens, der großh. Oberst-Jager-Meister Frhr. v. Dörnberg von hier, zur letzten Ruhe geleitet. Im Jahre 1781 geboren, hatte er nahezu das 96. Lebensjahr vollendet. Er hatte sich durch seinen Wohlthätigkeitssinn, sein persönliches Wohlwollen und feine Leutseligkeit viele Sym- pathieen erworben, die bei seinem Ableben reichen Ausdruck sanden.
— (Es geht nichts Über deittiche Gemmhlichkeit.) Unter dieser Ucberschrift liest man in der „Burrn. Ztg ": „Bisher war es Usus, daß die Mitglieder deS Stadtoer- ordneten-CollegiumS zu Mülheim a Rh. in den Plenarsitzungen rauchten. In der oar- gestrigen Sitzung beantragte nun ein Stadtverordneter, lünftig bal Rauchen während der Sitzungen zu unterlassen. Dieser Antrag wurde jedoch mit 15 gegen 10 Stimmen abgelehnt. Sofort nahm ein Raucher nach dem andern seine Cigarre aus dem Etui und zündete dieselbe an. Es haben sich also zwei Parteien, die Raucher und Nichtraucher, in dem Collegium gebildet."
— Der Unteroffizier H. fragte einst bei dem Rekrutenschießen einen seiner Soldaten, wie viel Mal er heute schon geschossen hätte. „Fünf Mal, Herr Unteroffizier-, antwortete er. „Ver— Schlingel, 5 Mal hätte er nur geschossen, ich hab's notirt, sechs Mal. „Ja eigentlich 6 Mal", erroieberte der Schlaumeyer, „aber das Sprichtwort sagt: Einmal ist keinmal; also 1 Mal von 6 Mal gibt 5 M a l.
Newyork. (Prügelmaichine.) Ein amerikanischer Erfinder hat eine Prügel- maschine sich so eingerichtet, daß zwanzig Kinder zu gleicher Zeit die Ruthe bekommen können. Einstweilen ist sie jedoch nicht verkäuflich, o> der Erfinder daS Instrument nothwendig zur Erziehung seiner zwölf Kinder braucht.
Darmstadt, 23. Januar Die GesundheitSverhältnifse in den U volkreichsten Gemeinden des Gioßherzogthums waren auch im December o. I. befriedigend und die Sterblichkeit, obgleich Masern und Scharlach in einer größeren Anzahl von Fällen einen tödtlichen Verlauf nahmen, eine normale. ES verstorben im Ganzen 404 Personen oder 20,16 von 10,000 Einwohnern, während sich im November 398 Todesfälle oder 19,76 auf 10,000 Einwohner ereigneten. Epidemische rc. Krankheiten forderten 97 Opfer, gegen 82 tm Vormonat und treffen hiervon auf Masern 35 (November 16), in Mainz und Heppenheim je 13, in Kastel 6, in Bingen 2, in Offenbach 1, Durchfall u. Brechdurchfall 16 (19), Mainz 4, Offenbach, WormS, Gießen, Bessungen und Bingen je 2, Darmstadt und Alzey je 1, Scharlach 4, (6), Mainz 11, Offenbach, WormS und Bensheim je 1, Bräune und Diphteritis 13 (12), Mainz und Darmstadt je 5, Kastel 2, Friedberg 1, Keuchhusten 10 (13), Worms 6, Darmstadt und Pfungstadt je 2, Eiterfieber 4 (1) je 1 in Darmstadt, Offenbach, WormS und Heppenheim, UnterleibStyphnS 2 (5), je 1 in Offenbach und Kastel, Wochenbettkrankheiten 2 (3) in Mainz, Rose, Erystpelas 1 (5) in Worms. Krankheiten nicht epidemischen EharakterS hatten in 272 Fällen (November 285) einen tödtlichen Ausgang. An Schwindsucht, Phlhisis, oer- starben 66 (57), an Entzündung der Luftröhre, der Lungen und deS Brustfells 56 (51), an Gehirnkrankheiten 21 (22), an Krämpfen 16 (28), an Krebskrankheiten 15 (13), an organischen Herzkrankheiten 14 (12), an Lebensschwäche 10 (13), an Altersschwäche 8 (20), an plötzlichen Todesfällen, Schlagfluß 8 (12), an sonstige« Krankheiten 68 (57). Selbstmord war in 2 (1), Verunglückung in 8 (2) Fällen Todesursache. Unbikannt blieb die letztere in 25 Fällen, worunter 18 in Mainz. Die Mortalitätsziffer wurde durch eine hohe Kindersterblichkeit in den Gemeinden Kastel und Heppenheim wesentlich alte« rirt; sie beträgt für erstere Gemeinde 36,67, für letztere sogar 62,50 Todesfälle auf 10,000 Einwohner und ergibt für die übrigen Gemeinden folgende Verhältnißmhlen: Alzey 9,43, Pfungstadt 12,25, Darmstadt 12,37, Offenbach 14,56, Friedberg 15,91, Lampertheim 15,93, Bessungen 15,94, Gießen 16,43, Bingen 18,75, WormS 21,69, BenSheim 23,86, Mainz 25,57.
— (Eisenbahn-Admteuer.) Vor einigen Tagen fuhr ein Passagier an« Oesterreich allein in bei 1. Elaste mit dem Ellzuge von Berlin nach Stettin. Kurze Zelt, nachdem er eingestiegen war, wU'de er durch daS Erscheinen eines zweiten Passagiers überrascht, dessen Kleidung und Aeußeres mit der Benützung der gedachten Wagenklaffe auffallend kontrastirten. Der Unbekannte hatte alS Zeitpunkt seines Ers deinenS im Waggon den Moment gewählt, als der Kondukteur die Karten der Reisenden bereite coupirt hatte und der Zug schon tm Gange war. DaS Erste, was der Eindringling versuchte, war, zu verhindern, daß ein Fenster im Coupä geöffnet werde. Er schrie, als der Versuch hierzu gemacht wurde, dem Reisegenossen herrisch zu: »Lasfm Sie daS Fenster geschlossen!^ Die Nachbarschaft sollte dem österreichischen Passagier noch unangenehmer werben. Der Fremde begann seinen Nachbar auffällig zu fairen, machte einen verdächtigen Griff nach der Brusttasche, und nachdem er eine SchnapSflaiche herzhaft geleert hatte, erhob er sich, um auf seinen Retsegeuosten zuzustüczen. Er packte denselben an beiden Schultern, schüttelte ihn kräftig und fragte ihn: ,Äie lautet der Name der nächsten Station?" Der also Angeredete, welcher schon früher eiacn Taschen- reoolver in Bereitschaft gehalten hatte, sprang nun auf, schleuderte den unheimlich.n Mann von sich zurück, und indem er den Revolver gegen ihn richtete, rief er ihm zu: „Sie rühren sich jetzt nicht von der Stelle, ober ich schieße." Eiuzefchüchtert zog sich der unheimliche Reisende in eine Coupä Ecke zurück- Den Revoloec unablä siz auf sein vis-ä-vis gerichtet und dieses streng fixirend, in dieser Stellung verblieb unser Landsmann, bis der Pfiff der Lokomotive und das Glockenzeichen die Einfahrt deS Tages ui dos Bahnhofs^ebäu^ der nächsten Station ankäudtgte. D ei Vurtelstunoeu hatte diese unheimliche Fahrt gedauert- In der Station kamen auf das Lärmen des bedrohten Passagiers der Kondukteur, der StationSchef und andere Bahnoedienstete berbet, und obwohl rasch Maßnahmen zur Ergreifung deS räthselhaften Passagiers ergriffen muiben, wußte derselbe doch zu entkommen und geschützt durch das dem Bahn- gebäudc nahe Gestrüpp, zu entweichen. Eine Untersuchung wurde eingeleitct und es gelang den Flüchtling zu ergreifen. Es war ein bereits abgest afteZ Jnaioiduu n, welchem die schlimmsten Absichten auf seinen Reisegenossen zuzutrauen waren. Daß dieser — es ist der in weiteren Kreisen bekannte Badearzt in Msrienbad Dr. SchinUer — glücklich einer gefährlichen Situation entkam, war ein Werk des Zufalls. Aocr trotzdem ist der Vorfall eine Mahnung für unsere Bahndirekttonen, die MittU für die Sicherheit der Reisenden auf den Eisenbahnen zu erhöhen.
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