UcheS Kraftmittel zu empfehlen.
4759)
4) Steinklopfen,
if
Holzapfel.
4758)
153
360
190
362
32
werden, 47 \ 34 46
Versteigerung in Accord gegeben als:
1) Maurerarbeit, veranschl. zu
2) Weißbinderarbeit, „ „
3) Stetnbrechen, Fahren u. Aufsetzen derselben, veranschl. zu
42
30
78
Dr. J« Müller, F. W. Medicinalrath in Berlin.
% A.:
Körner, Bezirksbauaufseher,
automatisch auch binden, bisher in Deutschland noch nicht angestellt sind, wird eine kurze, den officielien Berichten in den Fachblättern vorangehende Mittheilung über die Resultate der ange- stellten Prüfung für jeden Landwirth von großem Interesse sein. Die am 4. August ausgeführte eingehende technische Untersuchung der Maschine befriedigte vollständig. Am 6. August Morgens wurde auf dem Versuchsfelde des Landwirtschaftlichen Instituts Göttingen Gerste, am Nachmittag auf einer 8 Hektare großen Breite Weizen geschnitten und gebunden. Die Leistung der Mähmaschine zeigte sich alS eine völlig zufriedenstellende, andren guten Mabmaschinen nicht nachstehende. Der Bindeapparat ist in seiner Konstruktion sinnreich und verhältnißmäßig einfach. Das Binden (in Draht) wurde mit größter Präcision ohne Unterbrechung auSgeführt. Die Kommision gelangte zu der Ansicht, daß das Problem, Getreide ohne Schwierigkeit mit der Maschine zu mähen und zugleich zu binden, unter der Voraussetzung, daß kein Lagern vorhanden ist, gelöst erscheint, und daß wenn eine Veränderung der zunächst für amerikanische Verhältnisse berechneten Maschine in der Richtung zur Ausführung komme, daß sie auch für längeres Getreide brauchbar werde, der Osborne'sche Selbstbinder auch unter unseren Verhältnissen brauchbar erscheine.
Grummetgras- Versteigerung.
Donnerstag den 30. August, Morgens 9 Uhr, soll das Grummetgras von mehreren Wiesen im Weiher (nicht weit von der Vetertnar- anstalt) versteigert werden.
4755)Fr. Lampus.
Versteigerungen. Arbeitsversteigerung zu Heuchelheim.
Montag den 27. August, Nachmittags um 5 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Heuchelheim nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, alS:
Geborene.
16. August. Karoline Louise Kunigunde Johanna, Tochter von Agenten Jean Boeck. 17. August Charlotte, ein in der Entbindungsanstalt geborenes außereheliches Kind von Auswärts. 18. August. Hannette Marte, ein in der Entbindungsanstalt geborenes außereheliches Kind von Auswärts. 17. August. Mathilde Henriette, Tochter von Kaufmann Wilhelm Roth. 20. August. Georg Karl, Sohn von Arbeiter Ludwig Kloos. 19. August. Otto Louis Daniel, Sohn von Conditor Heinrich Kinkel. 21. August. Elisabethe Christiane Henriette, Tochter von Schreiner August Bick. 18. August. Marie Elisabethe, Tochter von Gepäckträger Gottlieb Helfenbein. — Karl, Sohn von Taglöhner Heinrich Karl Otter. 22. August. Ein Kind männlichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Bierbrauereibesitzer Christian Lony.
Gestorbene.
17. August. Marie Auguste Elisabeth, 4 Monate 10 Tage alt, Tochter von dem Heizer an der Köln-Gießener Bahn Julius Benkner. 19. August. Marie Engelbach, geborene Kempff, 78 Jahre alt, Wittwe des Grotzherzoglichen Hofgerichts-Advocaten Dr. Friedrich Engelbach. 20. August. Ein in der Geburt verstorbenes Kind weiblichen Geschlechts von Schmied Johann Georg Weber. 21. August. Auguste, 1 Monat 11 Tage alt, ein außereheliches Kind von Auswärts.
Vergebung von Derblendbacksteinen. Die Lieferung für die Umfangsmauer
Arbeitsversteigerung
zu Grüningen.
Donnerstag den 30. August, Mittags 12 Uhr, sollen auf dem Rathhaus in Grüningen nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche
des neuen Universitätsgebäudes und des Gerichtgebäudes nebst Arresthaus dahier erforderlichen Verblendbacksteine (am ersteren Gebäude 120 am letzteren 170 Tausend Stück) soll auf dem Submtsstonsweg, ge-
1) Zimmerarbeit, veranschl. zu
2) Schlosserarbeit, „ „
3) Weißbinderarbeit, „ „
Gießen, den 24. August 1877.
Bekanntmachung.
4761) Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes - vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Se. Durchlaucht Fürst Ludwig von Solms-Hohensolms-Lich unterm heutigen Tage mit dem Eisenerzbergwerke „Hohensolms" in der Gemarkung Ober-Hörgern, Kreises Gießen, mit einem Felde von 18800 " Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Ver- " leihung müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks-Eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsriffes bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet.
Darmstadt, den 13. August 1877.
Großherzogliche Gber-Iorst- u. Domänen-Direction, Berg-Abtheilung. Bose.
Die Annoncen-Expedition ThUietrich Sf Co. in Cassel über- nimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtliche Zeitungen Deutschlands und des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler Tagespost.")
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16 Uhr -
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Grummetgras- Dersteigerung bei der Stadt Giessen.
Montag den 27. und Dienstag den 28. August 1877, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen versteigert werden, und zwar:
Montag den 27. August von den Wiesen vor der Reustadt, am Neuenwegerthor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthal und Heegftrauch.
Dienstag den 28. August von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und Hinteren Stolzenmorgen und am Altentisch.
Die Zusammenkunft ist:
Montag den 27. August am Neustadter- thor und Dienstag den 28. August an den Ochsenwiesen.
Die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 22. August 1877. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 4693) A. vramm.
* Geheimmittelschwindel, Reclame und Wissenschaft. Nachstehendes Urtheil t|t uns von einem um die Wissenschaften*) hoch verdienten Manne zugegangen, und bitten wir um dessen weiteste Verbreitung. Derselbe schreibt:
„Wenn man den Jnseratentheil eines beliebigen Zeitungsblattes einmal verfolgt und sieht, wie in der schäm- und gewissenlosesten Weise die von modernen Quacksalbern und unwissenden Charlatanen angefertigten Zusammensetzungen als Heilmittel tagtäglich ausgeboten werden, so mag man sich das Mißtrauen der Aerzte gegen solche Mittel wohl erklären können, zumal wenn dieselben geradezu als Universalmittel für alle nur irgend denkbaren Krankheiten ganz verschiedener Natur angepricsen werden, und immer und in allen Fällen sichere und alleinige Hülfe bringen sollen. So gerechtfertigt ein solches Mißtrauen von ärztlicher Seite ist, und so sehr es sogar die Pflicht denkender Aerzte sein muß, da? Publikum vor dem Gebrauch derartiger, oft schädlich wirkender Geheimmitte! zu warnen, wenn einmal die Wissenschaft ihr Urtheil gesprochen hat, ebenso ist es auch wiederum heilige Pflicht des gewissenhaften Arztes, das Publikum auf ein Gesundhettsmittel aufmerksam zu machen, welches biS dahin noch nicht gekannt, sich in kurzer Zeit einen Weltruf erworben hat, und heute durch kein anderes, auch nur annähernd so wirksames Mittel zu ersetzen ist. Es sind dies die von dem König!. Preuß. Apotheker I. Cl. Herrn Dr. Ludwig Tiedemann in Stralsund a. d. Ostsee aus den Wurzeln der (in China dem Goldwerthe gleich geschätzten) Panax Ginseng, seu Panax quinquefolia LinnS nach wissenschaftlichen Principien bereiteten Pen - tsao - Präparate**), welche ganz insbesondere bei ollen Schwächezuständen, bei Blutarmuth, Zerrüttungen des Nervensystems, allgemeiner Körperschwäche, selbst auch noch bei völlig gesunkenen Lebenskräften von der allergrößten Heilkraft und Wirksamkeit sind. Würde irgend etwas noch eclatanter für die Wahrheit dieser Behauptung sprechen, so wäre es wohl die Thatsache, daß Herr Dr. Tiedemann es bis heute als unwürdige Reclame verschmähte, die zu vielen Tausenden in seinen Händen befindlichen Atteste und Danksagungen glücklich Geheilter zu veröffentlichen, welche erstere sonst niemals zu fehlen pflegen, besonders dann nicht, wenn das angepriesene Heilmittel dringend solcher Atteste bedarf, und daß dennoch die Dr. Tiedemann'schen Präparate mit jedem Jahre mehr Eingang beim Publikum und eine immer größere Verbreitung fanden. Angesichts solcher Erfolge halte ich es für meine Pflicht, um auch für die Zweifle« jedes Mißtrauen beseitigen zu helfen, hiermit auf die in Rede stehenden Heilmittel öffentlich aufwerksam zu machen, und dieselben ganz besonders denjenigen Patienten, welche bisher nutzlos andere Mittel gebraucht, als ein heilbringendes und unentbehr«
Handel und Verkehr.
Gießen, 25. August. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. JL 1.25, Hühnereier, per Stück 6 Enteneier, per Stück 7 Käse, per Stück 5-9 X Kasematte, per St. 3 Erbsen, 1 Liter 20 Linsen, 1 Liter 20 H, Tauben, das Paar 60 Hühner, per Stück 1 JL, Hahnen, per Stück 55 Enten, per Stück 1.50, Kartoffeln 100 Kilo 7 40
Friedberg, 23. August. (Fruchtbericht.) Das Geschäft war in dieser Woche flau. Weizen fällt in Qualität besser aus, wie erwartet, dagegen Gerste sehr gering. Die Zufuhren sind schwach. Weizen 23, Roggen JL 18, Gerste JL —, Hafer jUk 15—18. ____________
trennt für diese Gebäude oder zusammen vergeben werden. Offerten nebst Probe- fteine sind längstens bis zum 6. September d. I., Vormittags 10 Uhr, mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei bei unterzeichneter Behörde einzureichen, woselbst auch die Lieferungsbedingungen etngesehen
« Wfe Zundel. L sie ben e etn rechte^ mer bra8 rechte U er efei^ hatten.
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23. fc, d-r b« R-jxsii. Die ® M ben Mn )te bei SKettwic
Gießen, den 24. August 1877.
I. A.: Kö rner, 4771)______Bezirksbauaufseher.___________
Dienstag den 28. August, Nachmittags 2 Uhr, soll die Erndte von mehreren Grundstücken, bestehend in Hafer, Dickwurz, Kartoffeln, Obst und Gemüse, an den Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Lahnbrücke.
Gießen, den 25. August 1877. GroßherzoglicheS Ortsgericht Gießen.
4769) Müller.
Fsenfi jod eine i vorgenonmtne rsien Mirski zn- rchifflbern große
*) Herr Dr. Jo hannes Müller in Berlin ist Ritter des Herzog!. Sachsen- Erneftinischen Hausordens, Inhaber der König!. Würtembergischen, König!. Hannöoer- fc’-en, Herzog!. Anhalt - Bernburgischen und Fürst!. Schwarzburg-SonderShausenschen Medaillen für Verdienst um Kunst und Wissenschaft, der Kaiserl. König!. Leopoldtnt- schen Carolinischen Akademie der Naturforscher, der König!. Preußischen Akademie gemeinnütziger Wissenschaften in Erfurt, der König!. Niederländischen Akademie in Rotterdam, der medicinisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaft in Athen, der Kaiserl. König!, geologischen Retchsanstalt in Wien, der naturforschenden Gesellschaft in Halle, sowie noch vieler anderer Akademien und gelehrten Gesellschaften Mitglied.
**) Der Preis für dieselben ist mit 7 Mark incl. Verpackung bekannt gemacht. 4779) D. Red.
............... tu 11 ■
Auszug a. d. Stsndesamtsrcgistern des Standesamts Gießen.
Vom 18. bis 24. August 1877.
Aufgebote.
18. Aug. Lehrer Karl Jann zu Gießen mit Dorothea Sophie Karoline Lenhard zu Petterweil. 22. August. Heizer Magnus Becker von Londorf, wohnhaft in Gießen mit Anna Henriette Bauer von Gießen.
Eheschließungen.
18. August. Fuhrmann Johannes Böckner von Dannenrod mit Katharine Hedd- rich von Rainrod. 22. August. Schuhmacher Karl Sack vvn Gießen mit Karoline Pbtlipptne Wilhelmine Johannette Engel von Gießen.
«gwsawsmtmi iiiniiiiii—
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 18. August. Johannes Böckner, Fuhrmann dahier, des Landwirths in Dannenrod, Johann Böckner, ehe!. Sohn; und Katharine Heddrich, des Leinwebers in Rainrod, Georg Heinrich Heddrich, ehel. Tochter.
Getaufte.
Den 19. August. Dem Taglöhner, Christian Schmidt, ein Sohn, Heinrich Conrad, geb. den 3. August.
Denselben. Dem Fuhrmann Ludwig Euler, etn Sohn, Johann Karl Ludwig, geb. den 12. Juni.
Denselben. Dem Rangirmeister Balthasar Wtsker, eine Tochter, Marie Johanna Henriette Margarethe.
Denselben. Dem Kreisamtsdiener Johann Peter Egly, eine Tochter, Johanna Wilhelmine, geb. den 13. Juli.
Denselben. Dem Glasermeister Ludwig Schmidt I V., ein Sohn, Wilhelm Justus Reinhard August, geb. den 20. Juni.
Denselben. Dem Lokomotivheizer Adolf Christian Moog, eine Tochter, Luise Sophie Helene, geb. den 25. Juni.
Denselben. Dem Sergeant Heinrich Seum, eine Tochter, Marie, geb. d. 26. Juli
Denselben. Dem Gehilfen am Stadtbauamt, Friedrich Jakob Altvater, ein Sohn Joachim Christian Friedrich Jakob, geb. den 24. Juli.
Denselben. Dem Fuhrmann Caspar Bott, eine Tochter, Elise Katharine, geb. den 14. Juli.
Denselben. Dem Schlosser Johannes Werner, eine Tochter, Luise Theodore Katharine, geb. den 6. Juli.
Denselben. Dem Lokomotivheizer Johannes Schaum, eine Tochter, Marie, geb. den 29. Juli.
Den 20. August. Dem Stations-Assistenten Ludwig Elbe, eine Tochter, Mathilde Anna Bertha, geb. b- 25. Juli.
Den 22. August. Dem Reallehrer Karl Franz, ein Sohn, Eduard Karl Louis, geb. den 16. Juli.
Den 23. August. Dem Bäckermeister Jakob Klingelhöffer, eine Tochter, Marie, geb. den 30. Juli.
Beerdigte.
Den 18. August. Katharine Elisabeth Weber, des verst. Bürgers und Stadtmüllermeisters, Georg Adam Weber, ehel. Tochter, alt 66 I. 4 M. 22 T-, gest. den 15. August.
Den 21. August. Marie Engelbach, geb. Kempff, Wittwe des verst. Hofgerichtsadvokaten Friedrich Engelbach, alt 78 I. 3 M. 6 T., gest. den 19. August.
__________vdt. Tecklenburg.
oder gegen Entrichtung der Topialien verabfolgt werden können.
Gießen, den 21. August 1877.
Großherzogl. Kreisbauamt Gießen.
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