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Belgien.
Brüssel, 22. Juli. Bei der Rückkehr vom Tedeum mit dem König am vergangenen Samstag soll der deutsche Kronprinz, der zu diesem Zweck von Ostende hierher gekommen war, geäußert haben: „Es lag mir daran, einen öffentlichen Beweis der Sympathien des deutschen Reiches für das belgische Volk abzulegen."
England
London, 23. Juni. Das Journal „Globe" bestätigt die Angabe, wonach die Absendung der Truppen, welchen der Befehl ertheilt wurde, sich marschbereit zu halten, nur den Zweck habe, die Garnisonen von Malta und Gibraltar zu completiren.
— Im Unterhaus erklärte der Schatzkanzler Northcote auf Befragen Lord Hartington's: Die Gerüchte über die Entsendung von Truppen und deren Bestimmungsort basirten darauf, daß die Regierung bei dem gegenwärtigen ungewiffen Zustande des mittelländischen Meeres es für angezeigt gehalten habe, die Garnison von Malta auf die volle Stärke zu erhöhen. Dieses sei der Grund für "die Truppensendung und die einzige Antwort, welche er geben könne.
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®efan9enc beim (Sjaren ) Aus Slmmtza g-s-n den .Daily News» int-ieisante Mitch-,lung-nüö-r das täglich- L-b-n des das-Ibst wcll-nd-n rulstschnl Kais-rS zu. «or einigen Tagen ließ sich der Czar nach Tisch- all- türkischen Kriegs- gefangenen vorführen. Eine Wache russischer Infanterie mit aufgesteckten Bajonneten und geöffneten Patrontaschen bildete einen Kreis um die Gefangenen, welche ohne Zweifel glaubten, daß sie herausgeführt würden, um erschossen zu werden, und daß beschlagen habe. Der Kaiser, begleitet von seinem Dragoman, mischte sich unter sie, plauderte familiär mit ihnen und richtete Fragen an Diesen oder h^ier,?/iQmo5ß Ewotteten ihm mit großem Freimmhe. Sie sagten ihm, daß <i-nrfpra eIk Monaten nicht einen Pfennig Sold erhalten hätten. Auf des J” Bekosiigung zufrieden seien, erwiderten sie, daß sie in .hrem ganzen Leben niemals so gut gelebt hätten, und einer der Burschen fügte hinzu, OprLn& ?mk<1° mUfmr^cranßCn^n bemacht worden zu sein, denn er sei des harten er ^^oldung müde. Die Offiziere der Suite vertheilten Cigarrelten °«° ^^^^"^"^Ldi-l-lb-n mit d-r oollständigst-n GemüihSruhe an d-n Cigarren im Munde der Osftzi-r- anzündeten.
^.aufr Kapitel wird ein hübsches Vorkommniß vom
„Bündener lagebl. mitgetyetlt. Jüngst fuhr in d-m schönen Engadin ein Bauer mit 6oli'„unb er Satte ba4 Unglück, an dem -inen Rade unbemerkt d-n Vorst-cknagel zu verlieren wodurch das Rad nach -inig-r Z-it von der Achse sich lo«- b" Wagen umkippte. Der Bauer b-sand sich in fataler Verlegenheit, er war "k UnJ? ton”^ si-h unmöglich selbst Helsen, In dieser schlimmen rage nahte endlich Hilfe durch zwei des Weges daher kommende Eauivagen in denen stch -'ne sehr feine R-ifegefellschaft befand. Dieselbe hatte alsbald die trostlose Situa b=S nnderen G-schirrführes überblickt und legte nun fest mit Hand an, um dessen ©eiaprt wieder in die Hohe zu helfen. Nach längeren Arbeiten wurde endlich der gc- wumchie Zweck erreicht uno da ein Herr von der Reiseges-Ufchast inzwischen auch d-n Vorst-cknagel wieder gesund-n, so war alsbald Alles wieder in schönster Ordnung. ®aü Graubünoener Bauerlein bedankte sich tausend Mal für den ihm geleisteten Dienst und wollte wieder von bannen fahren; der Herr aber, der bei dem ganzen Rettungs- werk die Seele gewesen und der auch d-n Vorst-cknagel wi-d-r h-rd-ig-schafft, lud -s ^n, nach dem gehabten Schreck an einem kleinen Mahle Theil zu nehmen, das im Freien veranstaltet unl> dessen Bestandtheile aus einem d-r Wagen herbei geholt wur- ?cn' B-i diesem Male ging es recht lustig und heiter zu, namentlich aber erreichte die brnnotime Stimmung ihren Höhepunkt, als d-r Sauer erfuhr, daß fein Retter in ber »totö d-r König, von Sachsen, weicher in R-ga, zur Cur sich aushielt, gewesen sei, uni> über diese Au klarung aus einer komischen Verlegenheit in die andere gerieth. Lpatec soll er nicht müde geworden sein, in seiner Heimath zu erzählen, daß ein König ihm seinen Vorstecknagel gesucht habe.
Groß-Gerau, 20. Juli. Zu Ehren des zum Provinzial-Director in Gießen ernannten seitherigen Kreisraths Dr. Böckmann, fanden im „Gasthaus zur Krone- dahier Zwei stark besuchte Festessen statt, das eine am Dienstag Abend für die Beamten und Bürger Groß Gerau s, das andere am Donnerstag Mittag für die Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinde-Rechner rc. des Kreises. Die Theilnehmer beider Essen waren in recht antmirter Stimmung. Das Wirken des nun Scheidenden, namentlich in Bezug auf die Schule, wurde allseitig anerkannt; dagegen aber auch von diesem betont, daß er nur ungern seinen seitherigen Wirkungskreis verlasse.
Kassel, 17. Juli. Der hiesigen Tramway-Compagnie war es anfänglich nur gestattet, mit einem Personenwagen hinter der Locomotive die Strecke zu befahren; seit Samstag jedoch können mit Erlaubniß der Regierung zwei Wagen angehängt werden, und das ist sehr angenehm, denn selbst jetzt, wo jede Stunde - statt früher alle zwei Stunden — em Zug abgeht, ist es nicht möglich, alle Fahrlustigen nach und von Wilhelmshöhe zu befördern. Die Fahrt in den seitlich offenen Wagen ist durch die prächtige Wilhelmshöher Allee eine sehr angenehme. Die Locomotive entsendet in den Straßen fast gar keinen Dampf oder Rauch, und nur am Rondel, wo sie eine bedeutende Steigung und eine Curoe zu überwinden hat, stößt sie einige kräftige Züge weißen Dampfes aus, der dem Geruchsorgane indessen nicht beschwerlich wird. ES macht auf den Beschauer fast den Eindruck, als ob Jemand den Athem hat lange an» halten müssen und nun erfreut ist, einmal nach Herzenslust cmsathmen zu können. Am Sonntag wurden 13 Züge hier und eben so viel in Wilhelmshöhe abgelaffen, alle waren überfüllt — trotz des unfreundlichen Wetters —, weßhalb noch einige Extrazüge eingelegt werden mußten. Das Reue zieht gewöhnlich mächtig an; wir wollen wünschen, daß die Gunst des Publikums auch später dem Unternehmen erhalten bleibt, waS auch wohl zu erwarten fein dürfte, da der Preis — 30 für die ganze Fahrt — kein hoher ist und Wilhelmshöhe stets ein bevorzugter Ausflugspunkt bleiben wird, u- <71 (Zwei Hutmacher.) Ein Herr kaufte kürzlich bet zwei Hutmachern in Pari«, bte erbitterte Concurrenten sind, zwei vollkommen gleiche Setdenhüte. Er verwechselte sodann die beiden Marken der Fabrikanten und brachte nach einiger Zett jedem sein Fabrikat, aber unter der Marke seines Rivalen. „Aber mein Herr-, sagte der erste Hutmacher, „wie können sie als eleganter Mann sich ein solches Scheusal auf den Kopf fitzen? Sehen Sie hier die Räthe? Man hat Ihnen einen aufgearbeiteten Hut als ncu verkauft." Und der zweite sagte, als der Herr dasselbe Manöver wiederholte, in bitterem Tone: „Ich will meinem Collegen gewiß kein Unrecht thun, aber wenn einer meiner Verkäufer es wagen würde, meinem Kunden ein so altes Gestell anzubieten, so würde ich ihn auf der Stelle zum Hause hinausjagen."
London, 19. Juli. Der Coloradokäfer ist zur Zeit ein wichtiges Geschöpf und jede neue Kenntniß feiner Lebensweise ist für Naturhistoriker wie für Landwtrthe un- ÜreUtg oon Sntereffe. Indessen ist es doch fraglich, ob die Engländer ihrem ameri- Gaste t. M. Snowie dafür zu Danke verbunden fein werden, daß er etwa hundert iener£|iere lebendig nach England gebracht und hier bei einem Freunde in der nächsten Nahe von Manchester zur weiteren Beobachtung in Kost gegeben hat. Herr Snowie dachte ursprünglich nur an seinen Zeitvertreib während einer zehn- ober zwölftägigen Seefahrt nach England. Er fitzte hundert Käfer und Larven in einen verschlossenen Glaskasten und beobachtete sie während der Fahrt; er verabreichte ihnen verschiedene Futtermittel, um zu ermitteln, was die Käfer annehmen und was sie verschmähen. Er fand, daß sie Steckrüben, Kohlrüben, weiße Rüben, Mohrrüben gänzlich verschmähen, dagegen Kartoffeln und Runkelrüben mit Heißhunger verzehren. Die Lufttemperatur erwies sich von großem Einfluß auf ihre Thätigkeit. Am thätigsten und lebendigsten zeigten sie sich in einer Temperatur zwischen 45 und 75° Fahrenheit, also 6-20° Rcau- mur. Snowie schließt hieraus, daß das europäische Klima ihnen möglicher Weise besser zusagen möchte als das americanische, was den Käsern eine angenehmere Aussicht eröffnet, als den europäischen Gärtnern und Landwirthen. Nach seiner Ankunft in Eng. land übergab Snowie die mitgebrachten Käfer wie gesagt einem Freunde in der Nähe von Manchester unter der Bedingung, — daß er damit weitere FütterungSoersuche anstelle und ihm getreulich darüber berichte. Diese Bedingungen führte der erwähnte Freund in feinem Garten gewissenhaft und anscheinend mit vielem Eifer aus. Der Garten ist mit einer sehr hohen Mauer umgeben, über welche nach Ansicht deS Besitzers der Käfer nicht hinwegkommen kann. Bisher hat sich gezeigt, daß die Käfer Erdbeeren und vegetable marrow — also vermuthlich alle Arten Kürbisse — mit vielem Appetit verzehren. Es sollen ihnen der Reihe nach alle Arten Obst und Gartenge, wächfe vorgesetzt werden. Die Ergebnisse werden vom wissenschaftlichen Standpunkte aus gewiß interessant ausfallen, doch wird es allen Engländern eine große GemüthS- erleichterung sein, wenn sie zu Ende geführt sind und wenn der Ansteller der Versuche dann wird berichten können, daß bei der Zählung seiner Lieben kein theures Haupt fehlt. Der Coloradokäfer ist gewiß ein richt minder gefährliches Spielzeug als da« Feuer. Vielleicht unterbricht der Geheime Rath oder auf Antrag eines Nachbarn baft Gericht frühzeitig die gefährlichen Versuche.
Lokal-Stotiz.
. 25. Juli. Ein golbner Ring, gezeichnet: „Mina van Amerungen,
den 22. November 1854" — ist am 17. Juli 1877 bei ber Ausgrabung am früheren G^ßen von einem Arbeiter gefunben worden. Dies dem früheren Besitzer des Ringes zur Nachricht.
c* tifs Gießen, 25. Juli. Zu Vertretern der hiesigen Universität bei dem 400jährigen Jubiläum der Universität Tübingen sind vom Senat der zeitige Prorector Profissor Dr. Hofmann und Professor Dr. Seitz gewählt worden.
Gießen, 25. Juli. Am vergangenen Sonntag und Montag hielt der Gauverband Hessen sein 7. Gauturnfest, vom herrlichsten Wetter begünstigt, in Marburg ab. Samstag Nachmittag Empfang ver Veremsvertreter und Abends gesellige Zusammenkunft im Turnerqarten: ©onntflg früh 8 Uhr Turntag und hieran knüpfend Bildung, resp. Wahl des Preisgerichts und ankommenden Turner Nachmittag« großer Festzug durch die schön decorirten ötrayen Marburgs nach dem Turnplatz.
.Nachdem Herr Proseffor Horstmann die Festrede gehalten und eine Anzahl Freiübungen vorgeführt worden waren, begann das Preisturnen, welches bis gegen 8 Uhr Abends währte unV®(oran s'ch Turner des Gaues betheiligten. Abends brillantes Feuerwerk und Preis- vertheilung, wobei Nachstehende als Sieger hervorgingen: 1 H. Plank, Gießen; 2. W. Cron- bfTgrr, Marburg - 3^ A. Dtröhle, Gießen; 4. I. Jentzloff, Marburg; 5. M. Klouk, Herborn, und I. Ruppel, Butzback; 6. Gg. Eidmann, Gießen; 7. H. Mollis, Marburg; 8. Th. Schlag öraU?ni 91 Kaufmann, Gießen; 10. W. Dapper, Gießen, und H. Deibel, Wieseck; 11. L.' JHofe, G"pen; 12 K. Jockel, Friedberg ; 13. H. Wöllcnstein, Marburg; 14. F. Walrher
Friedberg, und K. Hofmann, Gießen; 16. F. Sommer, Usingen, F S und ®9on°£beTA?ZB^lQr; 17- ®9- Stoffer, Gießen; 18. F. Vogel, Wieseck;
J9’ ??' ®‘^en; 201 K"Mng, Wieseck; 21. L. Schmidt, Marburg, und W. Hilbe-
vranbt, Wiefeck.
Man kann mit Recht sagen, daß die Leistungen im Allgemeinen sehr befriedigend waren.
Montag früh Ausflug nach Spiegclslust und Nachmittags wiederum Festzug. Hier an= ?,i„ rt»Fen^TiUrÄ ®DrfAen von Musterriegen und Wettringen. Abends geselliges Zusammen- ta i.fä eÄeti? m todd,e8 b'°8-st'hA-n«hm.r -rst ,>ät n°ch Äj!t.rn°cht für ÄÄhff’ Marburg--«nw°hn-r,ch-ft g.bührl °°°« »n-r,-nnung
Literarisches.
— Die soeben erschienene 2. veränderte Ausgabe beS kleinen Etfenbahn-KurS- buchS, (Cassel, Verlag von H. Grobei), Preis 40 für ben Sommer 1877 enthält särnrntliche «enberungen bis 15. Juli unb sind biefelben so wesentlich, baß baburch bie Ausgabe poni 15. Mai fast unbrauchbar geworben ist. Die vorliegende Ausgabe zeichnet sich noch burch klaren Druck vortheilhaft aus unb ftnb zur besseren Drientirung nunmehr auch bie Schnellzüge, welche nur 1. unb 2. Classe führen, besonders bezeichnet.
Die neuesten Nummern der JUustrirten Frauen-Zeitung (vierteljähriger Abonnementspreis Jt 2. 50 enthalten: I. Die Moden-Nummer (27): Gesell- schafts-, Promenaden- unb Hauskleiber, Negligö- unb Morgenanzüge, Ueberflefber, Blousen, Hüte, Morgenhauben, Unterröcke, Corstt unb Tasche zum Unterbinden- Nacken-
Spanien.
Madrid, 23. Juli. Der „Correspondencia" zufolge beabsichtigte der König von Portugal heute von Liffabon abzureisen, um Alfons XII. gelegentlich dessen Ausflug nach Galizien zu besuchen.
Amerika.
New-Avrk, 23. Juli. Der Strike der Eisenbahn-Arbeiter hat sich noch auf die aus den Staaten Pennsylvanien und New-Aork nach Westen führenden Linien ausgedehnt. Man befürchtet Ruhestörungen in Buffalo und St. Louis, doch ist bisher noch von keinem Zusammenstoß gemeldet.
Washington, 23. Juli. Wie es heißt, würde Seitens der Regierung der General Sheridan nach Pittsburg entsendet werden, um den Befehl über die Truppen gegen die Aufständischen zu übernehmen. Die Regierung zieht an mehreren Punkten Truppen zusammen, damit diese im Nothfalle einzuschreiten vermögen. Der Betrag des durch die Verwüstungen zu Pittsburg angerichteten Schadens wird auf 3 bis 4 Mill. Dollars geschätzt, mit Einrechnung des Werthes von den zerstörten 125 Locomotiven und 2000 (?) Wagen. Die Bürger von Pittsburg haben gestern, um neuen Gewaltthaten vorzubeugen, ein Sicherhetts-Comitö gebildet. Die strikenden Arbeiter von Philadelphia verhindern den Eisenbahn-Verkehr. Der Gouverneur von Pittsburg hat bei Prä- sident Hayes Unterstützung durch Bundestruppen nachgesucht.__________________
Der orientalische Krieg.
Wien, 23. Juli. Die „Polit. Corresp." enthält folgende telegraphische Meldungen: Konstantinopel, 22. Juli. Die Enthebung Abdul Kerim Pascha's von dem Ober-Befehlshaber-Posten ist nicht in Folge der Kriegs-Ereigniffe erfolgt, sondern lediglich durch einen Seitens eines speciellen Abgesandten direct an den Sultan erstatteten Bericht über den desolaten Zustand der türkischen Armee, welche durch Krankheiten und Desertionen mehr als decimirt sei, veranlaßt worden. — Zara, 22. Juli. -Die Festung Niksic soll seit gestern früh von den Montenegrinern beschoffen werden. — Belgrad, 23. Juli. Die Skupschtina hat dem Kriegs-Minister einen Credit zur Erhaltung des Observations-Corps an der türkischen Grenze und zur Errichtung eines Lagers für 24 Bataillone Miliz bewilligt. Dieselbe ermächtigte ferner den Finanz-Minister zur Eintreibung der noch rückständigen Subscriptiionen auf die Kriegs-Anleihe und genehmigte die erfolgte Verausgabung von 2 Mill. Ducaten für die Kriegführung.
Bukarest, 23. Juli. Die russischen Batterien bei Slobosia unterhalten ein lebhaftes Feuer gegen Rustschuk. Die türkische Armee steht noch in der Nähe von Rustschuk.
Konstantinopel, 23. Juli. Die „Agence Havas" meldet: Die Ruffen haben sich in Folge des Gefechtes bet Khediller vom 19. Juli gegen die Grenze zurückgezogen. Mukhtar Pascha habe neuerdings sein Lager vorgeschoben. Die Telegraphen-Verbindung mit Kars ist wieder hergestellt. Redif Pascha und Abdul Kerim Pascha sind hier eingetroffen.
Konstantinopel, 23. Juli. Der Ober-Befehlshaber der Donau- Armee, Mehemet Ali, meldet: Am Samstag fand bei Gaila, zwischen Schumla und Osman-Bazar, ein Gefecht mit den vier Bataillone und ein Kavallerie- Regiment starken Ruffen statt. Dieselben wurden zurückgeschlagen. Ebenso wurden die Ruffen bei Kadikoi zurückgewiesen.


