1
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frei von Türken.
M«es>
werden,
Strecke
5308)
Müller.
5302)
Mohn.
A. Bram m.
1877.
6317)
pfiehlt
5304)
X 57 28 59
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Mittwoch den 26. September, Nachmittags um 4 Uhr,
21. am
als:
1. Maurerarbeit, veranschl. zu
2. Stcinhauerarbett, „ „
3. Schlosserarbeit, „ „
84
80
70
zu
Zmmarinirte Häringe
in pikanter Sauce und Salzgurken em-
10
70
(5284
Chr. Wallenfels.
I. A-: Körner, Bezirksbauausseher.
willigen bestanden von 21 Candtdaten 10. Unter denen, welche die Berechtigung erlangten, befanden sich auch wieder die angemeldeten Schüler des Vorberettungs-Jnsti- turs zu Gießen bis auf einen, der das 17. Lebensjahr noch nicht zurückgelegt hat.
Friedberg, 20. Sept. Im hiesigen „Anzeiger" empfiehlt sich ein Metzger „Zum Bürgerschlachten". Hoffentlich dürstet der Mann nicht nach dem Blute seiner Mitbürger, wiewohl wir allerdings leider hier Personen haben, die zwar keine Metzger sind, aber doch schon Manchen „geschlachtet" haben.
Aus dem Vogelsberge, 19. Septbr. In Crainfeld wurde die diesjährige Sedanfeter in ganz besonderer Weise begangen. Nachdem nämlich der dortige Geistliche auf Grund von Pf. 60, 14 über das Thema: „Das Kriegseretgniß von Sedan am 2. Sept. 1870" gepredigt hatte, wurde nach gesprochenem Segen im Chor der Kirche vom Kriegeroeretn und der Gemeinde aus vollen Kehlen — die Wacht am Rhein in» tonirt 1
Darmstadt, 20. Sept. Die bevorstehenden Festlichkeiten haben bereits eine Anzahl bekannter Bauernfänger bei beigelockt, die wohl einstweilen das Terrain rcco- gnosciren wollen. Obgleich die Polizei ein wachsames Auge auf die Gauner hat, möge das Publicum doch auch auf seiner Hut sein.
Roßdorf, 18. Sept. Am Sonntag wurde durch zur Zeit hier cantonnirende Manövertruppen der hiesige Poltzeidimer derart bearbeitet, daß er kaum mit dem Leben davonkommen dürfte.
Urberach, 17. Sept. Gestern wurde dahier ein Unteroffizier der zur Zeit hier can- tonnirten Manövertruppen aus Gießen im Streit von drei Civtliften mittelst Messerstichen lebensgefährlich verwundet. Die Uebelthäter sind verhaftet worden.
Aus Ob er Hess en, 19. Sept. Die auf energisches Betreiben der landwirth- schaftlichen Vereine vielfach ergriffenen umfassenden Maßregeln zur Vertilgung der Kleeseide sind, wie man sich bereits jetzt schon überzeugen kann, mit Erfolg begleitet gewesen und dürften zur weiteren unablässigen Thätigkett auf diesem Gebiet «nspornen.
Trier. (Ein Bahnschaffner als Wunderthäter.) Am 1. September verspätete sich ein nach Marpingen bestimmter Zug auf dem hiesigen Bahnhofe. Unter den frommen Pilgern, die sich auch aus unserer Umgegend auf dem Bahnhofe zur Fahrt nach Marpingen eingefunden hatten, bemerkte man eine „arme Gelähmte", die auf ein Paar funkelnagelneuen K'ück.n sich mühsam daherschleppte, um in Marpingen Heilung zu suchen. Als die Bahnglocke zur Abfahrt ertönte und der Schaffner ob der Zugverspätung ungeduldig das Publikum eiligst zum Etnsteigen drängte, nahm die „arme Gelähmte", die fürchten mochte, daß der Zug ohne sie abfahren könnte, die funkelnagelneuen Krücken mit einem plötzlichen Ruck unter den Arm wie einen Regenschirm, rannte den ganzen Perron entlang und sprang mit einem geschickten Satz in das Coup6, worauf der Zug abdampfte.
DaS Aufarbeiten des HolzeS in den Gießener Stadtwaldungen für daS G? ndtejahr 1878 soll
Samstag den 29. September d. I., Vormittags 11 Uhr, ini Saale des Rathhauses vergeben werden.
Gießen, den 24. September 1877. ^oßherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
gehalten ist, die Kosten der DeSinfection des Hauses wie deS MiethSausfalles, welcher während des letzteren eingetreten ist, zu zahlen." Indem der Gerichtshof ferner die Entschädigungssumme auf 1000 Franks herabminderte, verurtheilte er die Verklagte zugleich in die Zahlung der Kosten des Processes und der Sachverständigen Untersuchung. Somit haben die Pariser Hauswirthe in der Person des Fräulein Haudienne einen großen Steg erfochten, aber wie jedes Ding, so hnt auch dieser Proceß seine zwei Seiten. Denn mit demselben Rechte, mit welchem ein Hauswirth den Miether wegen Wanzen- iniportatton verklagen kann, wird künftig ein Miether den Wirth für den Schaden haftbar machen können, welcher ihm aus einer von ihm bezogenen Brutstätte des Ungeziefers erwächst. In Parts nämlich gibt es nicht minder wie in Berlin Häuser, in welchen mehr als „für 1000 Franks Wanzen" zu finden sind.
Darmstadt, 22. Sept- Bei der diesjährigen Herbstprüfung der einjährig Frei-
Sehlffeberieht. Mitgethetlt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in G i e tz e n. _ „
Ne-oyork, 22 September. (Per transatlantischen Telegraph) Das Postdampfschiff Neckar, Capt W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 8. Sept, von Bremen und am 11. Sept, von Southampton abgegangen war, ist gestern 12 Uhr Mittags wohlbehalten hier angrkommen.
Oberhessische Eisenbahnen.
Vom 1 k. Mts. ab werden Billete nach Schiffenberg für dieses Jahr nicht mehr ansgegeben.
Gießen, den 20. September 1877.
Großherzogliche Direction.
X —.70,
X 1.20.
Blechdosen
^3437
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 19. September. Der heutige Heu-und Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qual. per Ctr. X 2.90—3.50, Stroh p. Ctr. X 2 2.30. Butter im Großen das Pfund 1. Qual. J41.10, 2. Qualität 1, im Detail 1. Qual. X 1.35—40, 2. Qualität X 1.20. Eier, das Hundert X 5—5.20. Erbsen, geschälte, (per 100 Kilogramm) 30-32 x, ganze Erbsen 24—26 x Bohnen, 23—26 x Linsen 36-38 X Kartoffeln 100 Kilogr. X 5-6. Weißkraut das Hundert X 15. Haasen das Stück im Durchschnitt X 3.50 Fleischpreise: Ochsenfletsch per Pfd. 75 Kuh- und Rindfleisch 55-64 $ Kalbfleisch 60—75 H, Schweinefleisch 75—80 Hammelfleisch 50—63 H. Brod-Preise: 3 Kilo gemischtes Brod 90 H, iy2 Kilo gemischtes 45 H, 2 Kilo Roggenbrod 1. Sorte 52 2 Kilo Roggenbrod 2. Sorte 46 H.
Eingemachte Gurken
empfiehlt (4985
(9g. Wilh. Weidig.
Versteigerungen.
Arbeitsverfteigerung
zu Hausen.
Mittwoch den 26. September, Mittags um 1 Uhr,
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24
104
100
4. Weißbinderarbeit, „ „ 10
Gießen, den 22. September 1877.
Berlin-Coblenzer Eisenbahn.
Nordhausen-Wetzlar.
S Sücke otrfnuft billigst Gg. Wilh. Weidig.
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Putzpulver, in lackirten
sollen auf dem Rathaus zu Garbenteich nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben
Baschi-Bozuks, die einen Angriff aus das dortige griechische Consulat machten, unter Anwendung von Gewalt zurückgewiesen. Der Cousul erhob Protest.
Amerika.
Washington, 21. September. Die Republikaner von Maryland Huben in einer Resoluiion ihr vollständiges Vertrauen zu der Politik des Prä- sivenlen frayks kundgegeben. Dieser hat in den Städten des Südens bie mjrmste Aufnahme Seitens aller Parteien gefunden und die Einladung, Georgia zu besuchen, angenommen.________
ä 12 zu haben bei
C. F. Semmler in Giessen.
.^ülkiveis-n v 1879 ttetb di-» Mniti6^a»e wer sL "otmiten un^t
'm Ak, hm v^noeii uÄ Ufi"9et d-s- ' •" s«oen.
M iweifeit tta,m M ■ >1 leinet ' 3"”' 1877 Mll ben 2 g W». nun. * «1» «ertnt« Om 81 November 1872 u”b die Wahle» bet > .8»lje®eZchiz- ftnebengrityer, Ttavt- edkiisgerichten, Stidt- 'reisrälhe und Asfis. ' §tej8wui'.därzte, ^entamtmänner und e die diesen empfangen können 4 der Bevölkeninst zu hören, nicht zu Abge« Beamten, auf weiche i Beamten übertragen et mit Wirkung vom ldt ernannt wurde, dir $uai auf ihn siel, er örigen Stadt gewählt agesührten Artikels für antragt denn auch nach )t, "bie Wahl des Herrn
Der orientalische Krieg.
Errerurrr, 20. September. Dem Vernehmen nach traf am 15. d. in Alerandropoi zur Verstärkung des Generals Loris-Melikoff eine russische Dlvi- sion von 20,000 Mann ein. Bei Penek und Bayard haben in den letzten Tagen unbedeutende Scharmützel stattgesunden.
Naarrsa, 20. September. ILBer Trebm;e ist der Belagerungs-Zustand verhängt worden. Alle umliegenden Ortschaften haben sich dem Fürsten von Montenegro unterworfen. Das Bombardement von Gaczko steht unmitteb
Abtheilung I.
5220) Die Lieferung und Aufstellung von 8 Stück transportablen Weichenstellerbuden für Bahnhof Wetzlar, Kinzenbach und Lollar soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Hierzu ist Termin aus Montag den 1. October e., Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Abthei- liings-Bureau anberaumt, und werden die bis dahin eingegangenen Offerten in <5)eatinvait der erschienenen Submittenten geöffnet werden.
Zeichnungen und Bedingungen können hierselbst eingesehen, letztere auch gegen Erstattung der Copialien bezogen werden.
Wetzlar, den 18. September 1877.
Der Abtheilunqs - Baumeister :
______Kluge.____________________
Vermischtes.
__ DaS Civiltribunal der Seine hat soeben einen merkwürdigen Prozeß ent« fttieben der einen Gegenstand behandelt, der meines Wissens auch den Berlmern ("rund'zu vielen und gerechten Klagen gibt. Im Jahre 1874 hatten ein Herr ^rtbaut nnb seine Gemahlm ein Haus gemiethet, das einem Fraulein Houdlenne gehört. Ber. thQut ist inzwischen gestorben und seine Wittwe, die sich wieder verhbtrathet hat, nennt sich heute Madame Boltzert. Als diese Dame nach Ablauf ihres M'eths kontra aus- zoa, fand die Eigenthümerin das Haus, das sie ganz neu und sauber übergeben hatte, »ter unb über bevölkert von - Wanzen- Fraulein Haudienne behaupte nun, daß das >>aus durch diese unappetitliche Gesellschaft, welche Madame Volbert eiugesührt habe, einstweilen unbewohnbar geworden sei, unb verlangte eine Entschädigung von 10,000 Ä i anks. Als die ehemalige Mietl.erin bie Zahlung verweigerte, schritt die E gen- tbümerin zur Klage, welche vom Gerichte auch angenommen und aufs Gründlichste p.t rsucht wurde. Es ward nämlich eine Sachoerstandrgen-Kommtssion eingesetzt, welche sich an den „Schauplatz ber Thal' zu begeben und denselben einer genauen Jnspection zu unte> ziehen halte. Das Ergebniß der letzteren war ein glanzendes, vorautzge etzt, büft diese Bezeichnung einer ganzen Legion der widerlichen Jnsecten gegenüber am Platze Ist-V Die Einzelbe.ten der Untersuchung entziehen sich der Beschreibung aber deutUch redet auch das Erkenntnttz des Tribunals, welches folgendermaßen lautete .In Er- vägung, daß in dem Hause des Fräul. Haudi-nne große Mengen lebender Wanzen Lunben sind, daß dieselben durch die alten Model ber Madame Volbert etngeführt korben, und daß nach ben zahlreich vorhandenen Spuren der Aufenthalt der Wanzen -in biisen Möbeln nicht or.s neuerer Zeit herrührt, sondern sehr alten Datums ist, — in ferner Erwägung, baß die Emführung von Wanzen n ein Haus en Eigenthümer zri Entschäbigungsai'sprüchen berechtigt, wirb hrermri erkannt^daß^Madame^Vold^
5.i3i
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sollen auf dem Rathhaus zu Hausen nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als :
1) Maurerarbeit, veranschl-
^Wicn, 21. September. Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest, d. : Die Verluste der Rumänen bei dem erfolglosen Angriff, den dieselben 18. d. von Grivica aus auf die große türkische Central-Redoute vor Plewna machten, betrug gegen 400 Todte und Verwundete Die türkischen sRedouten werden durch die unaufhörliche Beschießung sichtlich erheblich beschädigt. - Eine türkische Munitions- und Proviant-Colonne, bie auf der Straße nach Sofia durch schwärmende Kosaken-Pulks bedroht war, wendete sich nach Risch äurück. Särnrntliche Nizarns der Besatzung von Widdin sind eiligst nach Plewtia aufaebrochen. Am 17. d. kam es auf der Straße nach Widdin zu einem Gesicht zwischen rumänischer Kavallerie und Tscherkeffen. Letztere wurden in die
'21. September. Die . Preffe" meldet aus Cettinje: Die Montenegriner haben die Forts Noschdrcn und Slostaz im Duga-Paß erobert und dabei 160 Gefangene gemacht; der Duga-Paß ist nunmehr vollständig
I. A.: Körner, 5305)______Bezirksbauoufseher.___________
Donnerstag ben 27. September, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Emil Wenzel (Cas^ Wenzel) in der Reichensandstraße dahier nachstehend verzeichnete Mobilien öffentlich gegen Baarzahlung versteigert:
1 Billard mit allem Zubehör, angefertigt von Dorselder m Mainz, 1 Bier« apparat mit Pression, 1 Büffet, 1 Eisschrank, 1 Spieltisch, Wirthstische, Stühle, 1 Bettstelle mit Bettwerk, Weißzeug, Küchengeräthe, Flaschen, Gläser, und sonstige Hausmobilien.
Gießen, den 23. September 1877.
Großherzogl. Ortsgericht Gießen.
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bstm Tage werden nach ’tx amvesead fein: der Menburg'-Werin, jf von Preußen, der Offiziere im Stunde,
Temrai v. d. Tann; nMche, vier ensiisch^, t, stivie ein ruffifcher
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ftn, ftineimeg« W«’ *« d>-M-llm -> glätten B-r'cht d-"> ,n feinen Mb« ««4* i ton hin, b,!E' °>» gefto’^en.
•& Abend 0 U" nL 5 Miii. mit feinen tfrftin mit
2) Zimmerarbeit, „
3) Schlosserarbeit, ,
4) Weißbinderarbeit, w
Gießen, den 22. September
Aeilgeöotenes.
5307) Mein Wohnhaus, früher H er- ma nn'schcs auf dem Neuenweg, welches sich zu jedem Geschäft eignet, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. ________Jacob Ramspeck's Wittwe.
5311) Gefallene Acpfel und gebrochene Tafeläpfel zu verkaufen.
Dr. Weber.
Trockene Braunkohlen, per Ctr. 65 H, bet Abnahme von 25 Ctr. 56 H 200 Ctr. billiger, empfiehlt (5281
Gg. Unverzagt I.,
_____________verlängerte Asterwegstraße.
5256i Umzugshalber ist ein kleiner Por- zellan-Ofen (zugleich Kochofen) zu verkaufen. Preis 34 x Näheres bei der Exped. d. Bltts. ________________________________
5208) Kornstroh, Handdrusch, das ®es dund 60 H, bet L Mühlhausen,
Neuenweg B- 190.
Blmnenzwiebetn:
Hyazinthen, Tulpen, Tazetlen, CrocuS, Scilla und Kaiserkronen für Töpfe zum Treiben als für das freie Land in schönsten Farben und zu billigen Preisen empfiehlt die Handelsgärtnerei Carl Deine*, 5038) Gartfeld.
Meinen Weinverkauf per Flasche 50, 60, 75, 80 H u. s. w. erlaube mir in empfehlende Erinnerung zu bringen. Besonders empfehle für Reconvalescenten Walporzheimer Auslese (roth) per Flasche X 1.30. (4705) L. Müller.
H. von Gimborn’s
Fleckwasser besitzt in höchstem Grade die Eigenschaft, alle Fette und Harze aufzulösen ohne de.i geringsten Rückstand zu hinterlassen.
i/4 Fl. mit Gebrauchsanweisung X —.40,


