Konstantinopel vom 22. d-: Redtf
ciegsministers wied vorder«
LokaL-Skotiz.
folgen:
Gesuch des Graveurs Julius Bach um Erlaubniß zur Vornahme von
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9.
16.
um Erlaß von Communalstmer.
als Ortsbüegers.
Vermischtes.
359$ob"run8b 58 Serrcunte.e. Mukhtar Pascha verlegte sodann sein ^er „elbu ®b^Ä?3.
3 Kosaken verwundet.
die Schanzen armirt.
— Dem „Reuter'schen Bureau" sind nachstehende Meldungen zugegangen: Küstendsche. Ein Kosaken-Regiment nebst 6 Geschützen ist hier eingetroffen. — Koi'stantinopel. Die Dacht „Jzzedin" ist mit versiegelten Ordres in See gegangen; einer hier verbreiteten Ansicht zufolge hätte das Schiff die Bestimmung, Midhat Pascha zurückzuführen. Mehrere vornehme Bulgaren sind von hier ausqe^stesen, andere verhaftet worden. — Alexandrien. Der Khedive ist eingetroffen, um hier für den Sommer Residenz zu nehmen.
3. Kaufvertrag zwischen der Stadt Gießen und Stadtverordneten Emil May.
4. Die Anlegung einer Straße zwischen Wallthor und Neustadt-
5. Etraßenausbau zwischen dem Neuenweger Thor und dem Wallthor.
6. Die Herstellung der Retchensand-Bahnhofsstraße.
7. Gesuch des Theodor Lony um Erlaubniß zur Vornahme von Bauver-
1. Den Ankauf von Grundstücken zur Anlegung einer Sammelgrube.
2. Den Weg von der neuen Anlage in die Stephansmark bis an den Steg
— „Reuter's Bureau" meldet aus Adrianopel: i8,000 Mann vom Corps Suleiman's sind gegen Jenizagra und Jamboli abgegangen. Suleiman folgt mit dem Rest bis Donnerstag. Die hiesigen Schanz-Arbeiten sind beendet,
Wien, 23. Juli. Meldung des „Tagblatt" aus Rasgrad. Bei Popkioi fand am iS. d. ein Gefecht statt zwischen den Ruffen und 2000 Baschi-Bozuks. Letztere waren Anfangs im Vortheil, wurden aber, nachdem den Ruffen Verstärkung zugegangen war, auf Haidarkoi znrückgeworfen. Echereff Pascha machte einen Vorstoß gegen Obrebnik und besetzte daffelbe. Die Ruffen besetzten Jamboli. — Meldung der „Presse" aus Cettinje: Die Türken drangen gestern von der Suttorina gegen Granitza vor, wurden aber vor Ueberschreitung der Grenze zurückgeworfen. — Malta, 22 Juli. Die türkische Facht „Jzzedin" ist mit
Ueberbrückung eines Grabens.
22. Gesuch wegen Anlegung einer Abzugsgosse in der Ludwigsstratze.
23. Die Erbauung eines Schlachthauses.
Gießen, 25. Juli. Wir lassen nachstehend die Tageö ordnung für die Stadt- verordneten-Sitzung am Donnerstag den 26. Juli 1877, Nachmittags 4 "hr.
von Albinara Vk Stunden vorwärts.
Konstantinopel, 22. Juli. Die „Agence Havas" meldet: Mukhtar Pascha besetzte die Höhen von Akbunar. Mehemed Ali ist nach Schumla abgereist. Das auf Philippopel marschtrende russische Corps wurde bei Kalifer von den Türken abgehalten, woselbst sich ein Kampf entspann.
Petersburg, 22. Juli. Ofstciell wird aus Tirnowa vom 19. d. gemeldet : Der Schipka-Paß wurde heute genommen und durch das Orlow'sche Regiment und zwei Geschütze besetzt. Am 17. Juli kämpfte das Orlow'sche Regiment mit außerordentlichem Muthe gegen 14 Tabors und verlor dabei 100 Todte und 100 Verwundete von den Soldaten und 2 tobte und 5 verwundete Osficiere. An demselben Tage besetzte General Gnrko Kasanlyk und das Dorf Schipka. Am 19. Juli nahm das Orlow'sche Regiment die Offensive wieder auf. Die Türken ergriffen aber die Flucht, ohne sich in einen Kampf einzulassen, ja sogar ohne einen Schuß zu thun. Sie wandten sich westwärts und' ließen 3 Fahnen und 8 Geschütze, sowie viele Waffen zurück.
— Aus Tirnowa vom 21. d. wird osficiell gemeldet: Am 19. Juli stieß Adjutant Scherebkoff mit einer Schwadron Garde-Kosaken, 4 Sotnien Infanterie und 2 Geschützen hinter Salwi auf einen Haufen Tsckerkeffen, Baschi- Bozuks und Infanterie, im Ganzen etwa 1500 Mann stark. Es entspann sich ein heftiges Gefecht, das mit der Besetzung der Stadt Lowah durch die Ruffen endete. Der Feind ließ 50 Todte zurück. Auf Seiten der Ruffen wurden
Vertreter der Pforte im
Pascha, meldet von Plewna, daß der Feind am Donnerstag nach einem heftigen siebenstündigen Gefechte geschlagen wurde und große Verluste erlitt. Am Freitag griffen die Ruffen in beträchtlicher Stärke von Neuem in mehreren Colon- neu an, mußten aber in Folge eines kräftigen Gegenangriffs der Türken bald in großer Unordnung unter sehr bedeutenden Verlusten die Flucht ergreifen. Eine große Menge von Waffen und Munition, sowie drei Munitions-Wagen blieben in den Händen der Türken zurück.
L-chlachterei.^^^ Actienbraueret Gießen um Erlaubniß zur Anlegung von Pich-
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Pera, 22. Juli. Mittheilung des Ministers des Auswärtigen an die Auslande: Der Commandant von Widdin, Osman
„. Gesuch deS Kaufmanns August Montanus wegen dgl.
10. Gesuch bes Rentners Friedrich Jutzi um Bauerlaubniß.
Gesuch des Peter Hubeler um Bauerlaubniß.
Gesuch deS Karl Schneider und Karl Steinmüller von Heuchel« um Nachsicht wegen Zuwiderhandlung gegen ein Bauverbot.
13. Gesuch des Gerhard Kltngelhöfer wegen desgleichen.
14. Herstellung und Unterhaltung der Canäle im Feld.
15. Gesuch des Metzgers Otto Luft um Erlaubniß zur Anlegung einer
stärEu"^.^^2i. Juli. Der „Preffe" wird aus Konstantinopel gemeldet: Die Festungen in Bulgarien und Rumelien, selbst Adrianopel nicht ausgenom- jj men, sind nicht in vertheidigungssähigem Zustande. Aus den Wällen von Adrianopel fehlen die Kanonen, die auf verschiedenen Bahnhofen stehen. Dl- Türken arbeiten fieberhaft, um das Versäumte nachzuholen. über
— Die Polit. Corresp." meldet aus Bukarest vom Heutigen: Das Corps des Größsürsten Thronsolger belagert Rustlchnk, dessen Beschießung unverzüglich beginnen wird. Das neunte russische Armee-Corps rückt gegen W,d- din vor. Dem Corps in der Dobrudscha wird schweres Belagerungs-Geschutz _ nachgeschickt. Di- von Hirsowa bis zur Mündung freie Donau wird zum <nötrun86t\t,uu, Transport von Kranken und von Munition benutzt. — Dieselbe Korrespondenz yauoeränbeiungen. meldet ferner aus Belgrad von heute: Die Skupschtina ermächtigte die Regie- - m-r-^ rung zu allen durch die Lage erforderten Schritten. — Der Czar beglückwünschte den Fürsten Milan zu der reservirten Haltung Serbiens. Aus dem gleichen Anlaffe wurde auch Ristic vom Fürsten Gortschakoff beglückwünscht. ^im
Wien, 21. Juli. Ein Telegramm der „Deutschen Ztg." aus Pera vom 20. d. meldet: Die Ruffen rücken von Medschidje gegen Varna vor.
Petersburg, 21. Juli. Das „Journal de St. Petersbourg" be merkt, daß man im britischen Parlamente hinsichtlich der vermeintlichen russi schen Grusamkeiten doch an das Urtheil des Generals Kemball appelliren möge, Öfen, welcher die Türken neben den Ruffen vor sich habe.
Konstantinopel, 21. Juli. Ein Telegramm Osman Pascha's aus Plewna vom 20. d sagt: Die Ruffen griffen die türkischen Positionen von mehreren Seiten an, wurden jedoch geschlagen und zogen sich mit großen Verlusten und Zurücklassung von drei Kanonen und vielen Gewehren zurück. Ein Telegramm Mukhtar Pascha's von Donnerstag, 19. Juli, meldet: Die Ruffen rückten aus ihrem Lager bei Terkdighi mit Kavallerie gegen unfern rechten Flügel bei Kediter vor. Wir zogen ihnen mit Kavallerie entgegen. Nach einem hartnäckigen Kampfe wurden die Russen zum Rückzüge genöthigt und bis zum Lager verfolgt. Der Verlust der Russen beträgt 250 Todte, der unsrige
wehrtag geben Zeugniß für das lebhafte Jntercsse, welches der Feuerwehr-Sache^allenthalben entgegengebracht wird. Die Vorbereitungen zu dem Feste sind im vollen Gange; bereits ist das Programm endgültig festgestellt. Aus demselben seien folgendePunkte hervorgehoben: Am 11. August Vormittags wird die Ausstellung von Feuerlosch-Ge- rathschaften eröffnet. Diese Ausstellung verspricht nach den bisherigen Anmeldungen höchst interessant und großartig zu werden. Abends findet Begrüßung der Gaste :m festlich beleuchteten Stadt-Garten statt. Der Haupt-Festtag ist der 12. August. Der Festzug nimmt um 10 Uhr seinen Anfang, ihm folgt um HVr Uhr die große Hebung ber Stuttgarter Feuerwehr. Mittags 3 Uhr findet eine berathende Versammlung statt. Auf 5 Uhr ist eine musikalische Unterhaltung in der Mieder-Halle" festgesetzt. Am 13. werden zunächst Proben mit den ausgestellten Gerathschaften a^estellt, worauf dre Fremden unter kundiger Führung einen Rundgang dura, bte schwäbische Hauptstadt unb deren zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten unternehmen. Nachmittags geleitet dann der Fest-Ausschuß die Theilnehmer mit Extrazug hinüber ins idyllische Neckar-Thal; das Ziel des Ausflugs ist die alte Reichsstadt Eßlingen. Für Diejenigen, welche Karten ä 3 JL lösen, sorgt der Wohnungs-Ausschuß auch für Wohnungen, bezw. 10IDe!LI@ÖinI^ornfponbenPbe9 !,N. W- Tagebl." berichtet aus Rustschuk folgende Episode aus der Beschießung durch die Russen: Achmed Bey, der Commandant der Gendarmerie, stand an der Spitze weniger in der Stadt zurückgebliebener Zapthies, von Rauch und Flammen umhüllt und leitete die Rettungsarbeiten. Da zischte und knisterte es in der Luft, wenige Schritte von uns dröhnte es in den Boden hinein, eine Bombe war mitten in die Gluth hineingeschlagen. „Nieder mit Allen" — rief der wackere: Achmed - während er allein aufrecht stehen blieb, roirUebrigen hatten uns aber fo eilig als möglich »ur Erde geworfen. Da strömte eine Dampfwolke aus dem kolossalen Geschoß heraus, mit dumpfem Krach barst es und sprühte einen Regen von Eisenstücken nach allen Richtungen- Wir erhoben uns schnell; wir alle waren unverletzt geblieben, nur Achmed Bey wai ft< wie ein Mann, der einen schweren Schlag erhalten hatte, bte beiden Hände preßte er krampfhaft auf die Brust, aus welcher dicke Strome schwarzen Blutes hervorschossen; dann fiel er mit dem Gesicht aufs Straßmpflaster. Wtt sprangen dem zu Tode Verwundeten zu, hoben ihn auf und trugen ihn an die Schwelle der gegenüberliegenden Moschee, wohin bisher keine Kugel gedrungen war. Ein Arzt kam eiligst im nächsten Augenblicke aus dem zunächst gelegenen Spital heraus, um dem schwer Getroffenen be-zustehen, doch der erste Blick belehrte selbst den Laien, daß hier menschliche Hilfe vergeblich sei. Ströme Blutes sprudelten aus dem Munde hervor welcher unverständliche Laute murmelte, dann erstorben auch diese und nur krarnpshatt ruckten die Lippen, dann streckte sich die kräftige Gestalt des Bey und der Tapfere war tobt. Einige Hodschas traten leisen Schrittes heran, und gaben dem auf seinem Posten
, Gestorbenen den Kitlab, daß ist die im Koran vorgeschriebene Lage nach Mekka, wah- rend wir tief ergriffen die auf Hartern Steinpflaster gelagerte Lerche umstanden. Furcht-
1 bare Detonationen, denen das Getöse einstürzender Balken und Ziegel und herzzer- ' reißendes Wehgeschrei folgte, rissen uns aus unserer Betrachtung. Wir stürzten auf die Gasse und sahen, daß aus dem Dache des großen Lazareths die Flammen empor- fälugen. Eine Brandbombe war in das durch eine riesige weiße Flagge gekennzeichnete Gebäude eingeschlagen und hatte dasselbe in Brand gesteckt. Zwei andere Mordgeschosse deS riesigsten Calibers folgten und vollendeten die Zerstörung, welche ihr Vorgänger begonnen. Fünf Kranke waren in ihren Betten in des Wortes vollster Bedeutung in Stücke zerrissen und dem wachthabenden Onbaschi war der Kops wie mit einem Rasirmesser durch die Bombe abgeschnitten worden.
— (Ein originelles Gaunerstückchen) wurde vor einigen Tagen in Pest verübt. Der Hausknecht eines Specereihändlers cassirte bei einem Kunden 48 ft. ein und zahlte diesen Betrag auf der Gasse nach. Da rannte an ihm ein Mann vorüber, welcher nach einigen Schritten einen dicken, mit fünf Siegeln und folgender Adresse versehenen Brief verlor: „An Herrn Karl Fopper, Jägerzeile Nr. 2, in Wien, beschwert mit brei ölücf Banknoten k 100 fl." Der Hausknecht hob dm Brief auf und rief dem Verlustt' ager nach, welcher jedoch nicht zu hören schien und zur Post eilte. Da wurde der Hausknecht rückwärts von einem Unbekannten mit den Worten angerufen: »Lassen Sie den Menschen laufen und theilen wir den Fund.- Dieser Vorschlag gefiel auch dem Haus- krecht- Als sie der Theilung wegen in das CornitatshauS geben wollten, beinernen sie den Verlustträger suchend des Weges zurückkommen. Aus Angst, um bcn Fund zu kommen, entschloß sich der Hausknecht rasch, dm Unbekannten mit den emcaffirten 48 ft. abzufertigen, welcher das Geld nahm und daoonerlte. Mittlerweile war auch der Ver-
Flank- derselben erstreckt sich auf den Höhen von Aladscha bis zum Dorf- Ordre für den türkischen Consul hier anzekommen und dann nach Crem
Gülübscha. t wiener Avcnpost« nennt di-Ber- Die „Ä fr. Pr." meldet au? Konstantinopel vom 22. b : R.dif
w'rru^in üönstan.üwpcl «ne große. Rußlands Pascha geht ... di-Verbannung. Der Posten ...... riegsmin,sterb wird vorder.
im Niilkin seien arößer als die bisherigen Berichte vermuthen Hand nicht besetzt. .
X S Äb°.dp°st» be weifelt die Rückberufung M.dhat^s. Die ungari- Belgrad, 23. Juli. Gestern Mittag wurde Popk.o. sudl.ch von Uetzen. T) „ v 1 ni Konstantinovel an. Rasgrad nach einem unbedeutenden Kampfe von den Kosaken besetzt. Die
schen Blatter besetzten Pirgos, woselbst wahr. Eisenbahn von Varna nach Rustschuk verkehrte wieder ungestört zwischen Varna
ver Ukb'-iaana des 11 Armee korps stattfinden wird. Im Kreise und Tschernawoda. der letzten Station vor Rustschuk. .
Nülcknk baben die Christen die Waff^. ergriffen. Das Bombardement Rust- Konstantinopel, 23 Juli. Der Ober-Commandant der Donau- Rustschuk haben die Christen ^vag g , Armee, Mehemet Ali, «st in Schumla eingetroffen. — Suleiman Pascha
schuks^wird fortge -tz^^ ^ßcu bie Avantgarde bei Jenitzagra ver- hat das Kommando der von R-uf Pascha concentrirten Balkan-Armee über-
stärkt und nach einem glänzenden Gefechte das türkische Lager besetzt. — Die nommen. -----------
Position des Großfürsten Nicolaus Jn Tirnowa wurde durch eingetroffene V-r
20. J?oftenbecreturen. - , , ,,
21. Gesuch ber Kaufleute Heinzerling unb Tribus um Erlaubniß zur
17. Gesuch um Erlaß von Cornmunalstmer. r.
18. Gesuch des Maschinenschlossers H. Baurn II- unb bes Kürschners 91 u g u ft Schultheis dahier um Angabe einer Baulinie. _
19. Gesuch des Victor Wendelin Böttinger in Gießen um Aufnahme


