Ausgabe 
24.6.1877
 
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gemordet werde-

Bewegung für Einberufung eines Congresses, um einen gegen" das Gesetz einzulegeu und den König zu bitten, er möge demselben seine Montenegriner an. Bestätigung versagen. .....w

Das englische Volk hat dem zum Besuch in England emgetroffenen früheren Präsidenten der Vereinigten Staaten Nord-Amerikas, General Grant, vielfache Huldigungen dargebracht: u. A. überreichte die Municipalität der Lon­doner City dem General das Ehrenbürger-Diplom und gab dabei den Gefühlen herzlicher Brüderlichkeit, durch welche England mit den Vereinigten Staaten verbunden sei, in einer Adresse Ausdruck. Das Unterhaus fand, obgleich es zu verschiedenen Malen wieder über Oie orientalische Frage verhandelte, doch auch Zeit, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen so lehnte es einen Antrag auf Abschaffung der Todesstrafe mit großer Majorität ab, nachdem der Soli- eitor-General nachgewiesen, daß in Italien, wo am wenigsten gehängt, am mei Platzes soll capitulirt haben, sten gemordet, in England dagegen, wo am meisten gehängt, am wenigsten Uebergang bei Nikopolis versuchen.

Hesterrerch. Iob Del!0 £cutfd,er Fm.rw.hrt-« in Stuttgart.) ffli. wir 6ör.n berricht unter «

Wien, 22. Juni. Die militärischen B-r-ilschafis-Maßreg-ln werden Stuttgarter ir-iwilllg-n Feuerwehr ein.t rege THSitgkeit zuden D°rbere,tung-m > ohne Ueberstürzung betrieben. Zu den in Dalmatien und Kroatien befindlichen Äuestellung van allen 'SÄtmirb »Vrt 3ntnt(I«rt

Truppen, welche zusammen 43 Bataillone und 12 Eskadronen ausmachen, wert standen üud)f b6on ülelc Anmeldungen clngelaufen sein. .Stuttgart hatj

den die Urlauber und Reservisten einberufen. Größere Aufstellungen sind vor- namentlich mit seinen Umgebungen viel Anziehendes, die ® t,( i

läufig nicht geplant und werden nur ungeordnet, wenn die Ereigniffe dazu Betbeiligung ist wirklich eine herzliche und so wird mancher Feuerweyrm zwingen. Der Verdacht gegen Serbien tst hier groß. ^legmh-it-rgreisen. E !

Frankreich. leben ein Fräulein Gally war bekanntlich vor «tu>a-r Z°tt °ar Gericht ^eri

2»etfatUe6, 21. Juni. Senat. Bei Berathung des Antrags, betreffend ^^^"teb'ungi-M-lt^ a"n welcher das Dämchen als Lehrerin ,un®ftr\' /ngtg^Tnbn

die Auflösung der Kammer, weist der Minister-Präsident. Herzog v. Broglte, j,eni ble b.i einer Unart ertappt worden sein sollten zue Siras- aul » ,

auf di- Fortschritte des Rabikalismus hin und erklärte Jules Simon war Os-n gesetzt und dadurch nicht unerheblich v.rletzt zu Haden. Im Allg-m-m

t-sdienst- für den Sieg der russischen Waffen gehalten und Kundgebungen gegen nicht mehr Herr der Maior.tat. Ihr Herr war -in viel Rabt al-r-r welcher d7n bekanntlich türk-nfreultd ich-n - Papst gemacht, sogar Vorbereitungen Ltmon jemen L-chutz gewahrte. Wenn es Simon gefiel diesen Mann zum zu"einer ^großartigen Hußs-ie"r qcrtoffen. Unter den Polen st. Galizien herrscht Berather zu wählen so gefiel das doch nicht dem Marschall Mae Mahon, ch-tch ll- -°n- große Gahrung In Wien wurde -in- förmliche internationale welcher Recht habe sich zu ,ragen, unter welchen B-bingung-n ertue § cl- v finer UmwäUuna in Russisch- und Oester- Gewalt einem Nachfolger überliefern wolle und sich in die Parleikampfe zu

Verschwörung zu Herbeiführung einer Umwälzung ^u,,i,a) ^|ie Allerdings habe Marschall Mac Mahon Recht gehabt, zwischen den

reicht,<^Po m -n ift-forlroi,rcnb etoa^ unwohl, brauchte indeß die Audienzen Majoritäten des Senats und der Kammer zu wählen. Man sage firner, Die datum nicht elnzustellen. Von den neuerlich von ihm gehaltenen Ansprachen Minister seien keine Republtkan-t. Die Verfuffung von 1875 wz- aber auch sind di- an die Vertreter der katholischen Preffe und die an die polnischen den Ministern teilte derartige Verpflichtung aus und greise überhaupt der Pilger erwähnenswerth. Erstere, welche 450 Mann hoch erschienen waren, er- Zukunft nicht vor. Unter den 365 Deputtrten. welche die Tagesordnung gegen mahnte er dringend zur Friedfertigkeit, was auf nicht gerade große Einigkeit da- Munstertum beschloffen haben, befanden sich 35 Intransigenten Coa ttw.i schließen läßt. Den Polen soll er, die Hände auf die Brust legend, verheißen g-g-n Conlilton. Ich ziehe die unfrtge vor. Was den Vorwurf klerikaler haben ihre Unt-rdrücklr würden zu Grunde gehen und das Königreich Polen Umtriebe betrifft ,° fei da- Ministerium ber Kirche zng.than, ohne l-do-v m h VmreMt werden ° irgend welchen Grundlaß öffentlichen Rechts verleugnen und ohne sich tu

^Frankreich hat der zweite Act des klerikalen Jntriguenstücks begon- religiöse Umtriebe oder Krieg verwickeln zu wollen. Diese Manöver waten nen Mäbrend man nach der früheren Präsidentenboifchaft, durch welche di- benn Auslände erfolglos und würden es auch IM Lande lein. Das Land werde Kammern vertagt wurden, annehmen mußte, daß die Regierung vorhabe, nach nichts ändern bei der Wahl zwischen Marschall Mac Mahon und dem Dictator deren Wiederzusammentritt zunächst das Budget berathen zu lassen, ließ der von Bordeaux. Rachdem noch Verenget gesprochen, wirb die weitere D-batt- Marsihall Mac Mahon am 16. d. Mts. im Senat eine neue Botschaft ver- bis auf morgen vertagt.

lesim welche denselben aufforderte, feine Zustimmung zu der sofortigen Auflösung - Dte Kammer der Deputirten hat mit 364 gegen 160 Stimmen atr der DevnUrten-Kammer zu geben. Umsomehr aber daran, daß d,e Neuwahlen gelehnt, über dte dwecten Steuern abzustimmen, trotz des Drängens des nit* bem Wunsche bet Regierung ausfallen werben. Die Verhanblnngen, Ministers, welches gelienb machen lieh, batz bie Generalraihe in ihrer August welAe in ber Deputirten-Kammer über das Vorgehen der Regierung stattfan- Session die gebräuchliche V-rtheilung nicht würden voenehnten können D'e den und eine fast ununterbrochene Reih- von Scandalscenen bildeten, zeugen Linke besteht auf der Rothw-ndigk-it enter schnellen Prüfung der Wähler, nm von einer unaebeuren Erbitterung der Republikaner gegen die Koalition der eine neue Kammer zu wählen. Das Ministerium erwidert, es wünsche eben monarchisch-klerikalen Parteien. Auch in Paris herrscht, wenn auch die Ruhe falls baldigst die Wähler zu berufen, aber es )ei unmöglich, eine neue Ka umer bisher nicht gestört wurde, eine gewaltige Aufregung. Die Regierung tritt zu jo nahem Termine zusammenzuberufen, um durch diese die Contributionen tndeß sehr fest und siegesgewiß auf und scheint sich durch die mit 363 gegen am 15. August votiren zu laffen. Langioi- leg e den Bericht der Budget- 158^Stimmen von der Kammer angenommene Tagesordnug, welche erklärt, daß Co-nmijsion vor. Derselbe beantragt, die Supplementar-Credite des Kriegs- das Ministerium eine Gefahr für die Ordnung und den Frieden, sowie eine Ministeriums zu bewilligen. Langlois constatirt, daß wenn die Kammer Alles Ursache der Beunruhigung für die Geschäfte und die allgemeinen Jutereffen sei ablehne, was ein Vertrauensvotum für das Cabinet in sich schließe, sie docd And deshalb das Vertrauen der Nation nicht besitze, in der Verfolgung ihres bereit sei, alle Maßregeln zu votiren, welche nothig seien , die verfdjiebciteii 3iele0 nicht im Mindesten stören lassen zu wollen. Um die Bevölkerung, an Tieustzweige im Gauge zu erhalten. Der Entwurf wird sodann angenommen deren Urtheil sie durch die Neuwahlen appellirt, für sich zu gewinnen, läßt sie und die Sitzung aufgehoben. *

u. A. eine von Clemens Duvernois, dem früheren Leib-Journalisten Napo- England

leons III., verfaßte Broschüre:Der Marschall vor der öffentlichen Meinung", * . m-u-Rraunickweia

welche das rothe Gespenst in's Feld führt, in Hunderttausenden von Exempla- London, 21. Juni. Die ^tadt St- Johns in N u-B sch g reu verbreiten. Für den Fall, daß die Neuwahlen nicht das von der Regierung (Cauada) wurde von einer großen Feuersbrunst helmgesucht, v *

aewünschte Resultat ergeben sollten, steht ein Staatsstreich in Aussicht. Ueber- gann und bis heute früh 3 Uhr bauerte. Auf einer g adje on

Haupt gibt sich der ganze Kampf immer mehr als ein Kampf um die von kleri- das Haupt-Handels-Quartier umfaffend, wurden alle offen id) Dollars kal.n E.uflüffe.i geleitete Monarchie gegen die Republik kund. Den Vorwurf, Häuser eingeaschert. Der schaden wird. ans 10 bis 15 Millionen Dollar

daß die Auflösung der Kammer ein Vorspiel zum Kriege sei, wies der Herzog angegeben. Zehntausend Menschen sind obdachlos. _

v. Decazes mit der Versicherung zurück, die auswärtige Politik der Regierung orioitfnlifcfce Kriea.

sei nach wie vor friedlich und zurückhaltend, das italienische Cabinet zumal Der orrentailicye M l g

habe sich über die von ihm gegebenen Erklärungen sehr befriedigt ausgesprochen. Wien, 21. Juni. Ein Telegramm derPolit. Corresp- au» vem Nachdem die belgische Deputirten-Kammer das Gesetz, welches den montenegrinisckeii Hauptquartier meldet: Ostrog, 21. Juni. Die Montenegriner.

Geistlichen völlige Straflosigkeit für Wahlumtriebe zusicheri, trotz der Opposition oer erdrückenden Macht der Türken weichend, sieben die Dugapasse aus un der Liberalen angenommen hat, erhebt sich in liberalen Kreisen eine lebhafte bezogen Stellungen unter Ostrog. Fünf Paschas mit 40 Bataillonen, 20 Kauonea Beweauna für Einberufung eines Congresses, um einen allgemeinen Protesth 5000 Pferden, welche Proviant mitfuhrten, griffen am ^01ulö ®

* - - MVMII liM «... Der Kampf dauerte ununterbrochen bis zu dieser stunde

Tag und Nacht und gewannen die Tüiken bisher keinen Fuß breit Tcrraui. Wenn die Montenegriner der Uebermacht weichen sollten, müffen die Turkru den Erfolg theuer bezahlen, da sie auch in den letzten drei Tagen ilngeheme Verluste erlitten. Die Montenegriner setzten den Kampf mit großer Bc-

Konstantinopel, 21. Jun!. bestätigt sich, baß Suleiman Pascht bie Päsie vou Ostrog überfchritten hat. Wie versichert wirb, hatten sich AI Saib Pascha unb Suleiman Pascha Bereinigt. Mehemeb Ali setzt seinen lo = marsch in Montenegro fort. Di- Ruffen sollen In ber Umgegenb von W'i aeschlagen unb bis Bajazib verfolgt worben sein. Die russische Garnison biese I - - _ Man glaubt, bie Rusten würben ben Donau- I

... - Ein türkisches Schiff auf betn See vor

Skntari hat bas von ben Montenegrinern besetzte Fort Zabiah b-schosteu. Prinz Hastan soll morgen nach bem Kriegsschauplätze abgehen.

, u Wien, 21. Juni. Ein Telegramm berReuen Fr. Pr." aus Erze.

Aeulschland. rum 60m 19. b. Mts. meldet: Am Samstag lieferten 12,00t) Türken b-1

Darmstadt, 21. Juni. Die Stabtverorbneten beschloffen heule ein- S-vbikan 20,000 Ruffen eine^ Schlacht, oon ^'I^gOO stRann und stimmig, bie Bestrebungen gegen bie beabsichtigte Revision des Gesetzes über ben Nachmittags wahrte. Di- ^ke^rben 7-r Eommar-

Unterstützuiigs-Wohnsitz zu uulerstützen unb mit allen Kräften bahm zu wirken, mußten ft* cif Dcltbaba jurud te^en. «er tt baß mindestens der gegenwärtige Zustand aufrecht erhallen werbe. Aus ben bant bet.k-n, würbe getobtet. Der eng tf*e lltar arw^ .

Details, welche gegeben wurden, gbg hervor, baß seit dem Inkrafttreten des Kembell, kant stark in's G-bränge! er unb feine Su te würben Kosake genannten Gesetzes sich bie Ausgaben für Armen-Unterstützung bahier verbrei- °°rf°lgo- M.ckbtar Pascha b-fit*e sich m Koeprtkoü u-berlänfer au?

htiBon ?O5lCn» ^uni- jc-ic u .» /waa nr!k

Offenbach, 21. Juni. Durch den Beschluß des Kreistages zu Hanau, Kars theilen mit, daß die Festung nur eine Besatzung von .

aus KreiSuntteln keinen Zuschuß zur Erbauung einer stehenden Brücke über den Proviant nur bis Mitte Juli habe. I

Main bei Offenbach zu bewilligen, ist die Aussicht auf die ReaUsirung des e r m j s ch f e s.

Liebiings-Projects der hiesigen Einwohner geschwunden, wenigstens für die __ Viel auf einmal. In Harrington, einem englischen Landstadtcherhän^

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Berlin, 22. Juni. DerKreuz-Ztg." zufolge wäre an Stelle bes w--rl^ Hu^, , aet t bat -

nunmehrigen Großherzogs Ludwig besten Bruder Prinz Heinrich zum Comman- _ Der Pianist Anton Rubinstein hat sangst m yonbon einige Loncer,ceg^, beur ber 25. (hessischen) Division ernannt worben. bie ^^orÄ bur4 bl*

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