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vorhandenen Stromschnellen und Versandungen beschränken die Tragfähigkeit und Fahrzeit in so bedeutendem Maße, daß unter den jetzigen Verhältnissen nur höchstens 4—6 Monate die Schifffahrt auf der Lahn mit einigem Erfolg betrieben werden kann. Durch Stauung deS Wassers an den vorhandenen Stromschnellen würde die Schifffahrt außer der Froftzeit also ca. 9 Monate, mit Erfolg betrieben werden können und die mittlere Tragfähigkeit eines Schiffes mindestens 2000—2500 Ctr. betragen, meistens aber mit voller Ladung von 3000 — 3500 Ctr. gefahren werden können, indem eine Wafferliefe von 1 Meter als Minimalstand erzielt würde. Nach geplanten Lahnbauten, resp. der Canalisation der Lahn, würden durchgängig Schiffe von größerer Tragfähigkeit, 4000—4500 Ctr. erbaut und dabei die Hälfte der Bemannung erspart werden, da die Gefahren des Auffahrens an den Stromschnellen, Lichten und Loswinden der Schiffe wcgfielc. Vermehrte Ladung und Verringerung der Mannschaft und der Fahrzeit aber führten nothwendig zu Frachtermäßigung. Durch Stauung des Wassers würden die trocken liegenden Wiescngründc längs der Lahn erhöhte Fruchtbarkeit durch Eindringen und Aufsaugen der Feuchtigkeit erringen , und somit die Canalisation der Lahn auch der Landwirtschaft erhebliche Vortheile gewähren. Bei dem Reichthume des Lahnthalcs an nutzbaren Mineralien und den starken Gefällen des Flusses würden indessen unter normalen Verhältnissen nach Canalisation der Lahn und hierbei vorgesehenen Anlagen von Wassersträngen zur Abgabe an industrielle Etablissements im Äahnthale eine bedeutende Industrie Platz greifen und Werke der verschiedensten Art entstehen lassen. Um die Lahn bis Weilburg vollständig zu canalisiren, wäre die Anlage von neun neuen Wehren erforderlich.
Dem etwaigen Einwurf, daß eine Eisenbahn mit der Lahn parallel laufe und somit auf dieser die Bergprodukte könnten befördert werden, hält der Bericht entgegen: Ein großer Theil der Gruben ist so gelegen, daß deren Produktion einzig auf den Transport mittelst der Schifffahrt angewiesen ist. Die Grubenfelder liegen auf beiden Seiten und in den Nebenthälern der Lahn, die Eisenbahn zieht in unserem Grubenbezirke mit Ausnahme einer kurzen Strecke bei Runkel, auf der linken Seite des Flusses entlang. Um die Bergprodukte auf der rechten Lahn- scitc an eine Eisenbahnstation bringen zu können, müßten mehrere Lahnbrücken und auf beiden Seiten des Flusses fahrbare Straßen erbaut werden; denn auf den meisten Strecken fehlen längs der Lahn fahrbare Wege, besteht nur ein Leinpfad.
Der Bau der Lahnbrückcn und der Straßen würde eben so viele Kosten wie die Fertigstellung der Canalisation erzeugen und den Zweck nicht erreichen, da die Erze durch den Transport mittelst Fuhrwerk zu einer Bahnstation so vertheuert würden,- daß dieselben für die Förderund Transportkosten keine Abnehmer mehr finden könnten; ferner müßten die Kosten für Bahnhöfe, resp. Lagerplätze in Betracht gezogen werden. Die Schifffahrt nimmt die Erze in der Nähe der Gruben auf, wodurch weitere Kosten für Lagerplätze erspart werden-
Was die Rentabilität anlange, so wird darauf hingcwiesen, daß gerade in Folge der bis- herigen, schwierigen und kostspieligen Transporte, von den 2076 belehnten Etscnerzgruben unseres
B-z.rks zur Zeit nur 100 in Betrieb gesetzt sind. Und es heißt zum Schluß: Es wäre somit festzustellen, daß durch Canalisation der Lahn die Transportkosten der Eisenerze und des Kalksteins wirklich in solchem Grade ermäßigt würden, daß hierdurch deren Verhüttung am Unter- Rhein und in Westfalen wieder lohnend und hierdurch neuer Aufschwung des Bergbaues im Lahnthale in Aussicht gestellt würde. Eine Vergleichung der Transportkosten bei der Eisenbahn mit den Frachten mittelst der Schifffahrt nach Herstellung der geplanten Lahnbauten ergibt nach einer auf zuverlässigen Angaben basirenden Berechnung für den Transport von der Mitte des Erzreviers der Lahn, der Bahnstation Aumenau, über Lahnstetn nach Ruhrort mit Ueberschlagen aus Lahnschiffen in Rheinschiffe eine Ersparniß für Massengüter von 40-50 pCt. Hieraus «gibt sich, daß nur durch rasche Ausführung der projectirten Lahncorrection der Zweck dieser Bauten erreicht werden kann. Die hierzu erforderlichen Geldmittel möchten daher am zweckmäßigsten durch ein Anlchen beschafft werden, welches sodann aus den jährlich bewilligten Raten wieder gedeckt würde.
_ SehifTsberlctit. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in G i e ß e n.
JRen>9orr, 18. August. (Per transatlantischen Telegraph.) DaS Postdampfschiff Weser, Capt.J. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 4. August von Bremen und am 7. August von Southampton abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen.
Bebufs Verminderung von Schreibereien und Jncafsokosten er- suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Inserate bei der Ausgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen.
___________ Expedition des Gießener Anzeigers.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 18. Aug. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Gentner 3t 2.-3.—, Stroh per Gentner 3t 2—2.50, Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. 3t 1.10, 2. Qualität 90—95 im Kleinhandel 1. Qualität 3t 1 40—50, 2. Qualität 3t 1.20—30. Gier, das Hundert 3t 4.80. bis 3t 5.20. Ochsenfleisch per Pfd. 68-704, Rindfleisch 54-64H, Schweinefleisch 75-80 Kalbfleisch 65—75 H, Hammelfleisch 50-60 H. Kartoffeln 3t 6 Erbsen, geschälte, (per 100 Kilogramm) 26—30 3t. ganze Erbsen 22—24 3t Bohnen, weiße 22—24 31 Linsen 34—38 3t.
As 5 gemeiner Ix v\ x ? \ x.
Bekanntmachung.
460.5) Die Schulgelder für die Realschulvorschule, sowie für die übrigen städtischen Schulen pro II. Quartal er. können in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag 11 cd) ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden.
Das Schulgeld beträgt für jedes Kind:
1) für die Realschulvorschule.....5 J4. 14
2) für die höhere Mädchenschule:
bei Schulinspector Vigelius '. . . 11 „ 25 „
„ Mitprediger Dr. Buchhold, Fräulein
Frank, Lehrer Ebeling und Fräulein
Psann müller . . . . 10 „ 50 „
„ den Lehrern: Curschmann, Schmidt,
Felsing, Aubel und Brücher . 7 „ 50 „
3) für die Stadtknaben- und Stadtmädchenschule je . I „ — „
Gießen, den 18. August 1877.
Der Stadt-Reut meister:
Enders.
OeffentlicheAufforderung.
Die Wittwe des Joseph Möhl, Katharina geb Möhl von Gießen hat auf Grund der Acten betr.: den Antrag der Joseph M ö hl's Wittwe von Gießen auf Sicherstellung ihrer Jllaten und den dort insbesondere unterm 13. November 1855 und 15. März 1861 zwischen ihr und den Gläubigern ihres Ehemannes abgeschlossenen Dergleichen die Ueberwetiung der Parcellen 1/923,3. LX/247. 268. 249. 250 Gießener Gemarkung für den Kaufpreis von 1800 fl. an sie und bte Ueberschreibung dieser Par- ctUen im Mutationsverzeichniß auf ihren Namen beantragt. Die Kinder u. Erben Joseph M öhl von Gießen, soweit solche anwesend, haßen sich mit diesem Verlangen ihrer Mutter einverstanden erklärt unb auf Antrag der Joseph Möhl's Wittwx werden die unbekannt wo? abwesenden Kmder des Joseph Möhl von Gie- tzLN, Hermann Möbl, Karl Möhl und Georg Möhl auf diesem Wege, unter Gestattung der Einsicht der Acten in.der Stadtgerichts-Registratur,aufgefordert, jr gewiß sich über Genehmigung der abge- Mloffenen Vergleiche und den Antrag der Wittwe deS I 0 s ep h M ö h l binnen 3 Monaten von heute an bei dem unterzeichneten Gerichte zu erklären und ihre etwaigen Gmwenbungtn dagegen vorzubringen, als sonsten nach Ablauf dieser Frist oie Ge- N'bmigung der Vergleiche von ihrer Seite unter Ausschluß von Einwendungen dagegen unterstellt, in Folge davon die oben gedachten Parcellen der Joseph Möhl Wittwe für den Preis von 1800 fl. überwiesen und solche ihr und mit Rücksicht darauf, daß das Kaufgeld bereits bezahlt und unter die Gläubiger vertheilt worden, unbeschränkt i im Mutationsverzeichniß wird zugeschrieben Derben.
Gießen, am 16. August 1877.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen. i6J0)________Bötticher._______
4634) Der Verkauf von Rundreise^Dlff^ auf den diesseitigen Stationen wird in ber Ze»it nom 1 October biS zum 30. April ' nm'5 jeden JahreS sistirt.
affel, dm 15. August 1877.
Königliche Direktion bec Main Weser-Bahn.
Submission.
Die erforderlichen 12 St. Thonöfen in die neue Mädchenschule der Stadt Marburg sollen auf dem Wege der Submission vergeben werden. Die Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht; auch sind die Submissionen bis zum Donnerstag, den 23. d. M., daselbst einzureichen.
Marburg, den 17. August 1877.
Broeg, 4599) städtischer Baumeister.
Versteigerung.
Die diesjährige Korbweidcn-Erndte an den Böschungen an der Wieseck und des BruchgrabenS sollen
Mittwoch den 22. d. MtS., Nachmittags 2 Uhr,
versteigert werden. Zusammenkunft auf der Wteseckbrücke vor dem Neuenwegerthor.
Gieß<n, den 18. August 1877.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
4610)________A. B r amm__________
Ieilgevotenes.
4593) In Lit. G. 129, Reichensand, sind 8 noch gut erhaltene Fenster und eine zwei- flügeltche Hausthüre billig abzugeben.
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Zwilch- und schwere Tuchsscke ä 1 Mk. 50 Pfg.
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4636)______________Schlossgasse._________
4554) Ein wohleingerichtetes, innen und außen im besten Zustand befindliches, an der Hauptstraße belegnes Geschäfts-Haus mit geräumigem Laden nebst Comptoir, großen Lagerräumen und ausgezeichneten gewölbten Kellern, ist für einen civilen Preis unter guten Zahlungsbedingungen zu ver- kauscn Näheres bei der Exped. d. BlttS. Neue yvll. NMhäriuge
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zu verkaufen. (4588) Neustadt D. 61.
Verkauf von Mast-Treber.
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Gießen, den 17. August 1877.
Actien-Brauerei Giessen.
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