Ausgabe 
21.2.1877
 
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Kl-laad.

Petersburg, 17. Februar. Hebet einen angeblichen Zusammenstoß zwischen russischen nnb türkischen Vorposten an der Kaukasus-Grenze, welcher ion der WienerPresse" gemeldet wirb, liegt hier von amtlicher eeite keiner­lei Nachricht vor; auch ist Bier darüber burchaus nichts bekannt.

Petersburg, 17. Februar. In gut unterrichteten greifen würbe mit Bestimmtheit versichert, Fürst Gortschakosf habe in ber letzteren Zeit wieberholt eine Demission angeboten. Der Kaiser ersuchte ben Reichskanzler jeboch, seine Stellung im gegenwärtig schwierigen Momente nicht aufzugeben. Der Fürst erklärte sich bereit, bis zum Mai zu bleiben. Derselbe wirb sich alsbann nach Wiesbaben zum Kurgebrauche begeben. Währenb ber Sroßsürst Thronfolger als Nachfolger Gortschakoff's gern ben General Jgnaticff sehen würbe, unb die Kaiserin sich für ben Minister der Staatsdomänen Walujew verwendet, schlägt chortschakoff den Minister des kaiserlichen Hauses, den Grafen Adlerberg, vor. Sämmtliche Nachrichten über Abdicirungs-Ahsichten des Kaiser« entbehren der Begründung. Eme solche Absicht bestand wohl im Juli v. Js., jetzt aber ist der Kaiser entschiedener als je gewillt, den in zahlreichen Ergebenheits-Adressen ausgesprochenen Wünschen des Volkes Genüge zu leisten.

-urLet.

K»«sta«tkt0pel, 17. Februar. DieAgence Havas-Reuter" meldet: In Folge der jüngsten Depesche des Großvezirs, worin die Vortheile, welche die Führung der Friedens-Verhandlungen in Konstantinopel mit sich bringe, austtnandergesetzt werden, hat, wie versichert wird, der Fürst von Montenegro seinen Widerspruch fallen lasten und erklärt, er werde sofort Delegirtc nach Konstantinopel entsenden.

Heber die Verhandlungen Montenegros mit der Psorte wird noch weiter gemeldet, daß der Fürst nunmehr in einer Depesche^vom 16. b. Mts. dem Großvezir augezeigt hat, er werde mit dem nächsten Schiffe zwei Dele Hine nach Konstantinopel entsenden. Die serbischen Delegirten werden morgen l>ier erwartet.

Amerika.

Washington, 17. Februar. Die Fünfzebner-Commission beschloß mit 8 gegen 7 Stimmen, die Wahlstimmen Louisianas seien als für Hayes abge­geben anzusehen.

Washington, 18. Februar. Eine gestern stattgehabte Versammlung von Senatoren und Abgeordneten der demokratischen Partei verwarf zunächst die ihr vorgelegten Anträge, welche gegen die Beschlüste ber Fünfzehner-Com- nussion gerichtet waren, und bieselben für ungültig zu erklären Vorschlägen, unb beschloß sobann mit 69 gegen 40 Stimmen, bie Zählung der Stimmen für dw Präsibenten-Wahl fortzusetzen und die Beschlüsse der Commission gemäß den Vorschriften des Wahl-Gesetzes anzunebmen unb auszuführen. Gleichzeitig jedoch erließ die Versammlung einen Protest gegen die Gesetzwidrigkeiten, welche die Majorität der Fünfzehner-Commission bei Beurtheilung ber Wahlen von Florida unb Louisiana sich habe zu Schulden kommen lasten.

Washington, 18. Februar. In Folge eines Erlasses bes Finanz. Ministerium« ist die Einfuhr von Rinbvieh und Rinder-Häuten aus Deutsch­land bis auf Weiteres verboten.

Lokal-Kvtiz.

Gießen, 20. Februar. Wir lassen nachstehend die Tagesordnung der Stadt- v.rordneten Sitzung am Donnerstag den 22. Februar 1877, Nachmittags 4 Uhr, in dem Sitzunzssaale der alten Realschule folgen:

1. Definitive Besetzung einer Lehrerftelle an der Stadtmädchenschule.

2. Tue Wahl eines ControleurS.

3. Gesuch um OrtSbür-eraufnahme.

4. Gesuch weuen Pachtnachlatz.

5. Gesuch wegen Erlaß von (Sommunalfteuer.

6. Gesuch des Rentners Earl Münch um Vauerlaubniß.

7. Desgleichen deS Oeconowen Konrad Simon.

8. Desgleichen des Franz Gärtner.

9. Gesuch des Graveur« Julius Bach wegen Vornahme von BauverLnderungen Gießen, 20. Februar. Am Sonntag Vormittag stürzte auf dem «sterwea ein Kind au« dem 3 Stack eines Hauses, ohne datz ihm irgend eine Verletzung geschah Dasselbe fiel aus dem Fenster auf einen darunter befindlichen Stall und rollte von dem Dach desselben auf einen M fthaufen. Nach Verlauf einer Stunde spielte das Kind wieder auf der Strotze.

Vermischtes.

(Sie ist nicht hier.) In Pennsyloanien bemerkte ein Prediger auf der Kinzel wir ein junger Mann während der Predigt zur Kirchenthür hineinguckte und fange Zeit die Andächtigen eifrig musterte. Da schwoll dem würdigen Greis die Zornader, er hielt inne mit seinem Sermon und ries:Junger Sünder! Du kannst wieder gehen Sie ist nicht hier!"

Darmstadt, 15. Febr. Unter dem Präsidium des Grafen Eberhardt von Er- bach-Erdach findet heute tm Saalbau eine Versammlung von Jägern und Jagdfreun- d.n statt, um einen Jagdschutzverein zu gründen. Veranlassung hierzu bot oaS iamer mehr um sich greifende Unwesen der sog. Sonntagsjäger

Friedberg, 14. Febr. Bereit« im kommenden Monate schon sollen die Arbeiten an der Bahnlinie Hanau Friedberg vergeben werden. Die Detail-Projecte find bereits sämmtlich für dcn preußischen Aiitheil dieser Strecke auSgearbeitet und zur höleren Genehm igung oorgelegt. Mit dem baldigen Beginne dieser Bahnarbeiten werden viele b -mal n feiernde Handweiker Beschäftigung finden.

Frankfurt. 15. Febr Bei Weitheim sind vorgestern sieben Musikanten, welche i Freudenberg jmiw Tanz aufgtfpielt hatten, auf der Heimkehr im Main ertruifen. Ter Wagen, U welchem sie die dicht am Main bergehende Chaussee befuhren, stürzte nämlich plötzlich den Damm hinunter unb verschwand mit den Insassen in den Fluchen Gestern wurde der Pegasus auf dem Giebel der SÜdfa?we des neuen LheiterS ausgestellt. Ein luftiger Schlossergeselle schwang sich auf ben Rücken b « GöttertsiereS ui'd spielte zum Ergötzen des Publikum« den Apoll. Innerhalb zwei Tagen ton r« b-cimal vor, baß der Versuch gemacht wurde, wertdlose Spielmarken für 10 MarbtÜckc cuijugeben. Während e« in den beiden ersten Fällen männliche Individuen, veruchte t-" gestern Abend eine Dienstmagd bei einem Wntd Jedesmal wurde bie Festmhme bewirkt. Gestern versuchte ein Schuhmacher sich burch S-chn tte in den Hal« uw die f Siinit zu entleiben. Die Wund-n waren jedoch nicht tödtlich. Sämmtliche Städt. o rrhalb de« Maine« melden dessen beträchtliche« Steigen. Hier bat der Mair mit 13*/, Fuß die Ufer über schritten unb wächst fortwährend Die Verb nbungsbahn wird un Laufe bi« TageS ihren Dienst eiufteHen, da theiiwcise ba« Geleise überschmmmt ist Die Bewohner an dem Mainufer uib den angrenzenden Straßen räumt» die Lir.

Berlin (Amor« Rohrpost.) Herr M, Fabrikant a. D, ist Besitzer: Ijeines stch nach Hunberttausenden unb zwar Thaler belaufenden Vermögen«, 2) eine« mlast- ädnlichen Hause« in ber PotSdamerftraße, 3) de« Tobtenscheines seiner Frau, 4) eine« rerzenden 19jährtgev Töchterchen«, 5) einer stet« wodlgepflegten graumelirten Prrücke und 6) eine« ihm seit 6 Jahren liebgeworbenennicht mehr ganz modernen" Cylnber- hute«. Kann e« nun «ander nehmen, wenn hauptsächlich Schatz Nr. 4, da« ft da« schöne Töchterchen, sichviel umworben" nennen darf? Und ba« ist sie in der khnt;

doch Papa M. hütet diesen Schatz wie seinen Augapfel unb theilt Körbe zu Dutzenden au« ohne sein Töchterchen auch nur um ihre Meinung zu fragen. Mit dem Hei- rathen hat'« noch immer Zeit, war seine stehende Redensart wenn ber Richtige ge­kommen sein wird unb ich es für gut befinden werde, so rc. rc. Aberder Richtige" war für bie im Uebrigen (wa« nicht das Herz betraf) sehr folgsame Tochter schon längst gekommen unb zwar in Gestalt eines jungen Ingenieur«, ber seinerzeit, als Herr M- noch actio war, mit ihm in geschäftlichem Verkehr gtftanben hatte, wobei sich fast täglich für bie jungen Leutchen Gelegenheit bot, sich zu sehen, hier unb da auch einige herzliche Worte zu wechseln. Jetzt war'« freilich etwas Andere«, feitbem Herr ifl­ut)auf seine Renten" zurückgezogen, vom öfter» Sehen und Sprechen gar keine Rede mehr- Doch Liede ist immer erfinderisch unb macht namentlich Ingenieure befonber« ingeniös hier war es auaj ber Fall. Papa M. begab sich regelmäßig an ,wei bc- ttmmten Vormittagen der Loche zu seinem Friseur in der L.-Stratze, um sich dort das biedere alte Gesicht nebst Perrücke auffrischen zu lasten. Darauf baftrte nun bas Project, welches die beiden Liebenden bet einer ihrerzufälligen" Begegnungen ent» roorjen hatten. Einer der jüngeren Gehilfen des Friseur« wurde in» Einoernetzmen gezogen. Der ehrwürdige Hut Papa M'Ü erfreute sich feit einiger Zeit besonder« eif­riger Pflege Seiten« des Fräulein Emma; hauptsächlich an den Tagcn, an denen Papa den gewohnten Gang zum Friseur antrat, da wurde am Hut herumgebürftet, geglättet, das Band gerichtet rc. Dasselbe geschah dann auch im Friseurladen, ba glättete ber aufmerksame Gehilfe ben Hut be« Herrn M-, bi« er trotz seine« hohen Alter« glänzte wir Spu-^elglas, unb diese Aufmerksamkeit freute Herrn M- dermaßen, daß für den dtenstw llig^n Gehilfen stets ein gut Stück Trinkgeid abfiel. Ahnungsloser ergrauter Penück nbesitzer! Hättest Du soeben bie verrätherischen Manipulationen befi jungen HanUlustl-iasptranten gesehen Du würbest ihm vielleicht etwas Anderes geben, al« 50 Pienn.g Tnnkgeld; denn au« dem Futter Deines Hute« hat er, von Dir unbemerkt, ein our öeioenpapier geschriebene« zierUche« Brieschen bervo»gezogen und in seine Set- ter.tuich verschwinden lassen. Dies Briefchen hat Dein Töchterchen, bevor Du Dein Hctm otilaffen, in das Hutfutter Dir hinein e-kamotirt c« ist für ben jungen In­genieur bestimmt; und Du bist nun auserkoren, in Deinem Hutfutter wieder ein Bries chen des Ingenieurs an Deine Tochter zu überbringen. Postillon damour wider Willen! Diese Roh^post-Lorrespondenz durch Papa M.'s Lylinder dauerte gegen 4 Monate ununteib.ochen foit Am letzten Weihnachtstage feierte der Hut fein 6jährige« Jubi­läum.Komm, alter Freund", sagte Herr M,heute an Deinem Ehrentag sollst Du einmal ar.ftänbig «ufgebügelt werden" sprach'« unb ging, ehe er sich zum Friseur begab, zum Hutmachcr.Ist Ihnen ber nut zu groß?" fragte «eoatter Hutmacher. Nein, nicht tm Geringsten." -Ja, warum legen Sie denn Papier unter*« Hut- futter?"Papier? Papier? ja, wie kommt denn das da hinein? lasten Sie 'mal sehen? Hätte Herr M. minder starke Nerven eine Ohnmacht wäre unausbleiblich gewesen, nachdem er bas zierliche Papier entfaltet unb einen von seiner Tochter nach allen Regeln ber ars amandi geschriebenen LiebesbriefAn ben Herrn Ingenieur S " vor sich hatte. Er glaubte, seinen Augen nicht trauen zu dürfen, und doch ftann'6 ja deutlich da, schwarz auf weiß:Nur mutbig, Eduard, mein Vater hat ein gute«, großmüthiges Herz, sprachen Sie offen mit ihm, er wird nicht nein sagen, wenn wir versprechen, ihm fein Alter durch Liebe und Zärtlichkeit zu versüßen. Auch ich will mich ihm zu Füßen werfen und ihm meine Liebe zu Ihnen gestehen- Außerdem, Eduard, könnte Misere Correspondenz ja doch nicht mehr lange dauern, durch ba« ewige Bürsten ist ber Hut schon so defekt, datz ich fürchte, er läßt ihn demnächst frisch aufarbeiten oder kauft sich einen neuen für uns minder gut geeigneten Briefkasten" rc. Nachdem die Procedur de« Hutaufbügelns glücklich vor sich gegangen war, begab sich Herr M- wie gewöhnlich zum Friseur. Fritz, der Gebülfe, erblaßte, als er den w e neu aussehenden Hut e»blickte; vergebens suchte er, während Herr M- vom Principal rasirt wurde, nach einem Zettel im Hutfutter keine Spur davon! Trotzdem steckte er ein Brieschen des Ingenieur« hinein. Herr M- hatte da« Manöver zwar durch den Spiegel beobachtet ließ sich ir.befe nichts merken unb gab auch heute bem tntri- guanten Kunstjünger 50 Pfg. Trinkgeld unb begab sich, unterwegs ba« im Hutfutter verborgene Document ber Liebe hervorziehend, gedankenvoll heimwärts- Eine Stelle in dem Schreiben gefiel Herrn Papa M. ganz besonders unb zwar ba, wo es hieß: Emma, ich schwör Dir's zu, daß ich nicht einen Pfennig für Dich al; Mitgift von Deinem Vater v rlange. Gottlob, meine Stellung setzt mich in ben Stanb" rc. rc. Hm, hm, sagte sich Papa M-,scheint ein ehrlicher Mann zu fein bieser Ingenieur, ber wi'klich bloß meine Tochter und nicht mein Geld will nun, wir wollen bie Leutchen einmal auf bie Probe stellen uno vorläufig noch weiter Rohrpost spielen. Regelmäßig wie sonst beförbertc er die Korrespondenz der jungen Leute natürlich nachdem er stets vorher von dem Inhalte Einsicht genommen hatte; und der Inhalt überzeugte ihn, daß da« Pärchen wohl nimmer von einander lassen würde und fiejür einander wie geschaffen seien und wie sie beide in Liebe ihm zugethan, die alten Tage des guten Pap .'s zu versüßen, zu verschönern sich bemühen würden- Uno so hat sich die kleine Geschichte recht glücklich gefügt, wie's scheint denn Freunde unb Be­kannte der beiderseitigen Familien erhielten dieser Tage zierliche Karten mit der In­schrift: Emma M- Eduard S-, Verlobte.

Aus der Gegend von Marpingen, 5. Febr. Der Zudrang zur marpinger .Gnadenquelle" hat in der letzten Zeit wieder grobem Umfang angenommen. Trotz be« regnerischen WctterÄ pilgern täglich Taufende von BittgSagern au« der Nähe und Fei ne zurGnadenstätte". Meist sind e«, wie leicht erklärlich, arme Leute, mit Krügen unb Gefäßen aller Art beschwert, um sie mit demWunderwasser" zu füllen, da« ihren Kranken Heilung bringen soll- Der Zutritt zum Walde und ra der Quelle ist Nie- manden mehr verwehrt, mein nur bie Besucher eine Legitimation von ihrer Ort«be« börbe, die leicht zu beschaffen ist, vorzeigen können. Die Gendarmerie, «eiche in unb unrMarpingen ausgestellt ist, hat man kürzlich auf 22 Mann verstärken müssen, um die Ordnung aufrecht zu erhalten und etwaigen Excessen oorzubeugen. Die Germania bat ebebem die Pilger als die harmlosesten Menschen von der Welt bargeftellt, die lieber Unrecht leiben al« Unrecht thun würben. Daß bie« ein kleiner Jrrthum ist, geht au« ber Bekanntmachung be« Lanbrath« von St- Wenbel vom 30. Januar hervor, worin er mtttbeilt, daß er die in Marpingen ftationirten Gendarmen, nachdem sie in der Aus­übung ihres Dienstes von den Pilgern nicht bloS verhödnt unb beschimpft, sondern auch mit Steinwürfen, ja, sogar mit Schüssen angegriffen worben, habe anweisen müssen, erfoiberiichen Fall« von ber Waffe energischen Gebrauch zu machen.

Marpingen, 13. Febr. Der Bürgermeister von Alsweiler hat folgende Be­kanntmachung erlassen:Das den marpinger Gemeindewald nach der sogenannten Gnadenquelle in letzter Zeit auch viel'ach Nachts durchziehende Publicum hat sich er­dreistet, bie jungen Pflanzen in den Schonungen ausznretßcn, die Warnungstafeln zu beschädigen und feuergefährliche Veranstaltungen im Wrlde zu treffen. Solche« Ver­halten ließ es im Interesse de« Forstschutzes nothwendig erscheinen, dem vorhaadelien Forstschutzpersonale eine Unterstützung zu geben. Die fönigl. Regierung hat daher die Beorderung von vier mit dem Qualifications-Atteste zum Waffengebrauche versehenen Jägern nach Marpingen veranlaßt. Indem ich diese Maßregel hierdurch zur öffent­lichen Kenntniß bringe, mache ich besonder« auf bie B fuzniß der Jäger zum Waff n gebrauche aufmeikstm unb warne vor allen Äusschreitungen, die leicht üble Fol ei baden können."

Gimgesandt.

Gießen, 19 Febr. Da« gestrige Dilettanten-Concert im dlubfaale war so besucht, wie kaum eines in diesem Winter. Mögen auch Manche zunächst um be« guten Zweckes willen gekommen sein, so hatte doch sicherlich Niemand Ursache, e« zu bereuen- Wenn auch ein solches Concert sich selbstverständlich ber Kritik entzieht, und Einsender diese« sich keineswegs dazu berufen füblt, so darf unb muß doch da« Eine freudig ar/ erkannt werden, daß die gestrige Aufführung allen Mitwirkenden zu hoher Ehre {f* reicht, und baß nicht nur der Krauenoerein, sondern auch die Kunstfreunde unserer Stadt alle Ursache haben, ihnen für den Kunstgenuß, den sie un« verschafften, dankbar zu fein. Sowohl baS Programm, wie die Leistungen boten Vortreffliche«, so daß ge- w'ß in allen Zuhörern der Wunsch erwachte, un« möchte öfter Gelegenheit geboten werden, uns der heimischen Äunflübung zu erfreuen. Sicherlich kann e« ja auch für sie feine schönere Ausgabe geben, al« wenn sie sich in ber biensthelfenden Liebe stellt Die Veranstalter de« gestrigen Goncerte« aber werben ihren besten Lohn darin finden, daß ihre ebdmütbige Absicht erreicht tft, indem der reiche Ertrag be« Concerte«, w'e wir hören ca. 640 jl, wohl so ziemlich die Kosten der Einrichtung für unfern Armen- pflegeoerein decken wirb. Besonderer Dank gebührt zum Schluffe noch dem Herrn Musikdirektor Wolff von Marburg, ber so freundlich war, bei ber gestrigen Aufführung mitzuwirken und durch sein vortreffliche« Spiel nicht wenig zn ihrem Gelingen beige­tragen hat; ein neuer Bewei«, daß wir nicht nöthig haben, da« Gute so ferne zu suchen. s-

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Der Laubacl zenberg.

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