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fio. «44. Samstag, den 20. October 1891.
Kictzener 'Anzeiger
Anzeige- unb Amtsblatt fit btn Kreis Gießen.
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Expedition r Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. __________________Durch die Post bezogen vierteliährlich 2 Mark 50 Pf.
Fotilisch
Zreutschlawd.
Darmstadt, 17. October. Dem „Schuldste" schreibt man aus Rheinhessen : Bei den Staatsdienern wird am 1. eines jeden Monats der Gehalt für den laufenden Monat vor aus bezahlt, nur bei uns Lehrern nicht. Die Verwaltungsbehörde erklärt einfach aus desfallsige Beschwerden: „Das Gesellst zur Zett noch nicht abgeändert." Durch das Gesetz des Sterbequartals ist aber der alte Zahlungsmodus hinfällig geworden; darum unterliegt es keinem Zweifel, daß ein Antrag Seitens des Landeslehrer-Vereins bei der betr. Behörde vom besten Erfolge sein werde. Der „Schulbote" möge hierüber seinen Sprechsaal eröffnen.
Berlin, 17. Oktober. An der heutigen Ersatzwahl im ersten Berliner Landtags-Wahlbezirk (an Stelle von Franz Duncker) nahmen 632 Wahlmänner Theil; mit 603 Stimmen wurde Ludwig Löwe (Fortschritts - Partei) zum Abgeordneten gewählt.
— Die „Prov.- Corresp." meldet bestätigend, daß die Eröffnung des Landtages durch den Vice-Prästdenten des Ministerraths, Camphausen, im Auftrage des Kaisers erfolgen wird. Daffelbe Organ schreibt bezüglich des Entlastungs-Gesuches des Grasen Eulenburg: der Kaiser habe in den Rücktritt des Ministers nicht gewilligt, demselben vielmehr im Einverständniß mit dem Fürsten Bismarck einen sechsmonatlichen Urlaub behufs Wiederherstellung seiner Gesundbeit ertheilt.
Kassel, 17. October. Das vom Marburger Kretsgericht gegen den Landrath Mayer gefällte Erkenntniß, welches denselben schuldig erklärte, durch seine Schrift, betitelt „der Mahlkamps", mehrere Personen beleidigt zu haben, und zu entsprechender Geldstrafe verurtheilte, ist heute in der Berufungs- Instanz lediglich bestätigt worden.
-esterreich.
$ßiex, 17. October. Gerüchtsweise verlautet, in Moskau sei Aksakoff wegen artidynastischer Umtriebe verhaftet worden. Die russische Regierung erachte ein Einschreiten gegen die panslavistische Agitation im Rücken der Armee für unaafschiebbar. Den Muth dazu habe sie durch den Sieg in Asien gefunden. — Crispi wird morgen »ach Pesth abreisen. — Dem Vernehmen nach ist die definitive Entscheidung in der Frage wegen des österreichisch-deutschen Zollvertrags in den nächsten 8 Tagen zu erwarten.
— Die „Polit. Corresp." meldet aus Belgrad von heute: Der serbischen Regierung ist bis jetzt keine Note der Pforte wegen der Rüstungen Serbiens zugekommen. Dagegen nahm der Großvezir Anlaß, sich mündlich gegenüber dem serbischen Agenten in Konstantinopel, Christic, tadelnd wegen der Rüstungen zu äußern. Christic meldete dies der Regierung und suchte um Instructionen für den Fall an, als Edhem oder Server Pascha neuerlich aus die Angelegenheit zurückkommen würde. Christic wurde hierauf beauftragt, die Rüstungen mit den beunruhigenden Ansammlungen regulärer und irregulärer türkischer Truppen an der Grenze und den von den Türken daselbst angelegten Befestigungen zu motivtren. Ferner wurde Christic angewiesen, seinen Posten nur dann und zwar ganz unauffällig zu verlaffen, wenn ihm die Pforte seine Pässe zuschicken sollte.
Pesth, 16. October. Unterhaus. In Beantwortung der Interpellation Nemeth's über die angebliche Toleranz der Regierung bei Kriegsmaterial- Transporten für die russische Armee und das strenge Verfahren derselben rucksichtlich der Vorfälle im Szekler-Lande, erklärt Tisza, daß über das ungarische Gebiet offenkundig weder für die Ruffen, noch für die Türken Waffen ^fördert . wurden. Maßnahmen, wie sie die Regierung im Szekler-Lande aus Gründen der Selbstverteidigung des Staates getroffen habe, müßten überall von Jedermann respectirt werden. Der Honved-Minister sei noch Siebenbürgen, um die Regierung authentisch zu insormiren, aber Niemand wäre mit separaten Machtvollkommenheiten bekleidet und kein Commiffär ernannt worden. Der Minister deutet auf die Zeitungs-Artikel hin, wo es offen hieß, man wolle den Türken zu Hülfe eilen, und führt den Fall Miletics an, um das gegenwärtige Dor- gehen der Regierung als Gebot einfachster Gerechtigkeit zu erweisen. Nach Erwiderung des Interpellanten, welcher die Freilaffung der Jnhaftirten forderte, was Tisza unter Berufung aus das Gesetz ablehnte, nimmt das Haus die Antwort des Ministers mit überwiegender Mehrheit zur Kenntniß.
Araskreich.
Pari». 17. October. Die „Agence Havas" erfährt, der Minister des Innern habe sich Namens der Regierung gegenüber den nach Paris berufenen Präfekten In folgendem Sinne ausgesprochen: Die Zeitungs-Nachricht, oas Ministerium habe seine Demission ««geboten, sei unbegründet. Die Mmt,er dachten nicht einen Augenblick daran, ihre Entlastung zu nehmen; c=£nl° weni9 dachte der Präsident daran, sich von ihnen zu trennen. Der Wahlkamps, welcher am 14. d. begonnen und den Conservativen einen Gewinn von fünfzig Kcmmer-Sitzen eingetragen habe, werde am 28. d. bei den Stichwahlen und am 4. Novbr. bei den DepartementS-Wahlen genau unter denselben Bedingungen fortgesetzt werden, wie er begonnen worden sei.
e r d ß e i f.
England
London, 17. October. Der General -IPostmeister MannerS hielt in Ipswich eine Rede und betonte, England sei stets bereit, für die Beendigung des Krieges einzutreten und zu wirken, wenn es möglich sei, dem militärischen Ehrgefühl der Kämpfenden und den Jntereffen Europas gleichmäßig gerecht zu werden.
Neigten.
Brüssel, 18. October. Der „Etoile" erwähnt eines in diplomatischen Kreisen umlaufenden Gerüchts, wonach der Reichskanzler Fürst Bismarck einen längeren Urlaub des Fürsten Hohenlohe in Aussicht gestellt habe, wenn sich Mac Mahon nicht dem National-Wtllen unterwerfe.
Nußland.
Petersburg, 17. October. Die Nachricht von der angeblich bevorstehenden Reise der Kaiserin nach Bukarest entbehrt der Begründung. Wenn davon die Rede war, daß der Kaiser aus Gesundheits-Rücksichten seinen Aufenthalt nach Sistowa verlegen wolle, so hat auch diese Nachricht sich nicht bestätigt. Die Verlegung des Hauptquartiers der Armee nach Sistowa ist überhaupt niemals in Frage gekommen.
Petersburg, 17. October. Der „Regier.-Anz." veröffentlicht eine kaiserliche Verordnung, durch welche der großen, russischen Eisenbahn-Gesellschaft eine neue (dritte) Emission von Obligationen im Betrage von 3,992,000 Rubel bewilligt wird; für 100 Rubel Metall des Nominalwerthes der Obligationen erhält die Gesellschaft 96 Rubel baar.
Amerika.
Washington, 16. October. Die Botschaft des Präsidenten Hayes sagt; Der Congreß wurde vertagt, bevor er das Kriegsbudget votirte; es sei deshalb eine außerordentliche Session nothwendtg. Der Congreß werde demgemäß ersucht, einen Credit für die gegenwärtige Maximalstärke der Truppen von 25,000 Mann zu bewilligen. Die Vorlegung des Marine-Etats und anderer Creditbewilligungs-Vorlagen würde erfolgen. Die Botschaft empfiehlt die Theilnahme an der Pariser Ausstellung und die Entsendung eines Commiffars zu dem Stockholmer internationalen Congreß, das Gefängnißwesen betr. Die Berathung weiterer Fragen öffentlichen Jntereffes bleibt der ordentlichen Session des Congresses vorbehalten.
Rio de Janeira, 17. October. Der Kaiser hat gestern die Session der Kammern mit einer Thronrede geschloffen; in derselben wird mit Dank der freundlichen Aufnahme, welche er bet seinem Besuch in Europa gesunden, Erwähnung gethan, und ferner auf die Herstellung des Gleichgewichts im Budget hingewiesen. Schließlich spricht der Kaiser den Kammern seinen Dank ür ihre Thätigkeit aus.____________________________
Der orientalische Krieg.
Petersburg, 17. October. Aus Karajal wird vom 16. d-, 1 Uhr 5 Min. Mittags, gemeldet: Der allgemeine Verlauf der Operationen am 14. und 15. d. war der folgende: Die Colonne des Generals Lazareff, die mit der Umgehung des feindlichen Flügels beauftragt war, besetzte am 14. d. die Höhen von Örlokan und vertrieb und warf die türkischen Truppen von dort gegen Kars und Wisinkiöi zurück. Da durch diese Bewegung ein Theil der feindlichen Armee schon umgangen war, so wurde auf den 15. d. ein allgemeiner Angriff gegen Mukhtar Pascha's Position bestimmt. Seinen Schlüssel vor der Front bildete der befestigte Berg Awlias. Morgens 6 Uhr begannen wir den allgemeinen Angriff, nachdem derselbe durch gut treffendes Artillerie-Feuer vorbereitet war. Mittags griff General Heimann mit den Regimentern Eriwan, Pjatigork und einem Schützen-Bataillon den Awltas-Berg an und bemächtigte sich desselben. Durch Besetzung dieses Punktes wurde Mukhtar's Armee zerschnitten. Derjenige Theil derselben, der sich nach Kars wendete, wurde in der Flanke von General Lozareff's Truppen angegriffen, von General Heimann's Truppen verfolgt und war gegen 5 Uhr Nachmittags gänzlich geschlagen und zerstreut. Der Feind verlor eine Maffe von Todten, mehrere Tausend Gefangene und 4 Geschütze. Gleichzeitig wurden die auf der rechten Flanke geblie- benen drei türkischen Divisionen von ihren Aladscha-Positionen, die vollständig umzingelt waren, zurückgeworfen, erlitten große Verluste und wurden gegen 8 Uhr Abends gezwungen, sich zu ergeben. Unter den vielen Gefangenen befinden sich sieben Pascha's. Es wurden 32 Geschütze und eine Maffe Kriegsmaterial erbeutet. Mukhtar Pascha flüchtete nach Kars. Unsere Verluste sind verhältnißmäßig nicht groß.
Petersburg, 17. October. Amtlich wird aus Gorni-Studen unterm 16. Octbr. gemeldet: Gestern überschritten drei kleinere türkische Jufanterie- Colonnen den Lom-Fluß bei Jovan Tschiftlik, augenscheinlich in der Absicht, die russischen Stellungen zu recognosciren, machten jedoch, als die russische Avantgarde ihr Feuer auf sie eröffnete, alsbald wieder Halt. Russischerseits wurde den Türken ein aus allen Waffen-Gattungen zusammengesetztes Detachement


