Ausgabe 
20.4.1877
 
Einzelbild herunterladen

w»**

der

Es wurden einundzwanzig das Grünbuch ergänzende Dieselben reichen bis zum 13. d. Mts. und betreffen Der italienische Botschafter, General Menabrea,

von sich

Äom, 17. April. Documente veröffentlicht, das londoner Protokoll, ist hier eingetroffen.

in fortwährend wachsender Stärke in der Nähe der rumänischen Grenze. Die abgehenden Truppen werden durch aus dem Innern Rußlands kommende er­setzt werden.

Bukarest, 18. April. Es ist Befehl ergangen, alle jene Depeschen aufzuhalten, in welchen Truppenbewegungen signalisirt werden. Zwischen den Regierungen der Garantie-Mächte und deren hiesigen diplomatischen Vertretern findet eine lebhafte (Korrespondenz über die Rumänien Angesichts der bevor­stehenden Ereignisse anzurathende Haltung statt. Reine der Garantie-Mächte ertheilte bisher ihrem Agenten bestimmte Instructionen. Rumänien formulirte bisher seine Entschließung noch nicht.

eingetroffen.

Tultscha, 18. April. Zwei neue türkische Monitors find' an Donau-Mündung vor Anker gegangen.

Aumänierr

Bukarest, 17. April. Die Bewegung der russischen Süd-Armee Kischeneff gegen Ungheny ist sehr vorgeschritten. Die Truppen concentriren

liche Bureau hat einen Bericht erstattet, wonach der Stand des Getreides in 218 Grafschaften von 868 Grafschaften ungünstig, in 650 mittelmäßig oder im Vergleich zu den vorherigen Beurcheilunzen günstig ist. Der durch Frost verursachte Schaden ist nicht so groß, wie gewöhnlich. Heuschrecken sind in Kansas, Nebraska, dem Indianer-Territorium und Texas aufgetreten und drohen in einigen Grafschaften die Ernte zu zerstören.

London, 18. April. DerMorning Post" zufolge ist Oesterreichs Vermittlungs-Versuch gescheitert. Das Blatt erfährt: Schuwaloff werde, falls die schwebenden Verhandlungen enden, London auf kurze Zeit verlaffen. Dieser Schritt involvire keinerlei Veränderungen in den Beziehungen zwischen England und Rußland; die Reise dürste vielmehr zu einer schließlichen Verständigung beider führen.Daily News" empfiehlt die Besetzung Konstantinopels eng lischerseits, falls Rußland Absichten aus daffelbe offenbare. Die Occupation sollte indeß nicht mit der späteren Rückgabe an die Türkei endigen, wenn sie für Englands Interesse unternommen würde.

AtalUa

ständig unter dem Wasserspiegel befindet. Man bemerkt hierbei zuerst das Entweichen der m den Kalksteinen enthaltenen Luft in der Form großer Blai n; nach Verlauf von 3 bis 4 Minuten hat dies fast vollständig aufgehört und dies ist das Zeichen, daß der Kslk bereits soviel Wasser aufgenommen hat, als er zum Löschen bedarf. Man nimmt dann den Korb heraus, schüttet de« Ralf auf einen Haufen, wo er im Verlauf einer Viertelstunde zu dem feinsten Pulver zerfällt. 100 Gewichtsiheile des reinsten gebrann­ten Kalkes geben 132 Gewichtsthelle von einem überaus feinen, trocken anzufühlenden Kalkpulver.

b. Je schneller der Kalk sich löscht, je größere Wärmemengen er dabet ent­wickelt und je mehr sich sein Volumen vergrößert, um so besser ist er zur Düngung geeignet; aber auch manche magere Kalke, nämlich solche, w-.lche ziemlich reich sind an Viltererde (Magnesia), äußern als Düngemittel eine sehr gute Wirkung, r.ur müssen dieselben beim 'Ablöschen ebenfalls vollständig zu einem gleichförmigen und feinen Pul­ver zerfallen. Wenn der Kalk zu schwach oder auch zu stark gebrannt, im letzteren Falle, wie man sagt, todtgebrannt ist, dann zerfällt er beim Ablöschen nicht vollständig zu Pulver; es bleiben größere oder kleinere harte Sterne zurück und er ist alsdann weit weniger geeignet, zur Düngung benutzt zu werden.

c. Muß man den Ralf eine Zeitlang aufbewahren, bevor er als Düngemittel verwendet werden fann, so laßt man ihn gewöhnlich sofort auf den Acker bringen, wo er später auSgestreul werden soll, ohne ihn vorher mit Wasser abzulöschen. Hier wird er in fletnen Haufen von einigen Gentnern aufgesetzt und diese mit Erde gut zugedeckt sich selber überlassen, wobei man nur zu beachten hat, daß etwaige Risse, welche in der Erddecke entstehen, von Zeit zu Zeit mit Erde zugeworfen werden. Nach einigen tagen oder Wochen, je nach JahreSzett und Witterung, ist alsdann der Ralf in ein lockeres, IciHtes Pulver verwandelt. Wenn man zum Auvstreuen des Kalfes schreiten will, muß man die Erde entfernen, etwa noch vorhandene feste Stücke aus der pulverigen Masse auSsuchen und mit Wasser üderspritzen, damit dieselben ebenfalls zu Pulver zerfallen.

Rußland.

Petersburg, 17. April. Die Abreise des Kaisers zur Armee ist fast unmittelbar bevorstehend. Derselbe nimmt nicht an der Campagne Theil und wird nur die Truppen besichtigen. Ein Befehl des Kaisers, den Krieg zu er­klären, ist bisher nicht erlaffen. Die gegenwärtige Lage zwingt Rußland ge- wiffermaßen zum einseitigen Handeln. Rußland allein hat mobilisirt. Die schroffe Art, womit die Türkei das Protokoll verwirkt, würde von Rußland einen Rückschritt verlangen, der sich durch Nichts motiviren läßt. Die Türkei will den Lonflict, sie drängt zum Kriege und hat nicht blos in ihrer letzten Circular-Note das Protokoll verworfen, sondern auch überhaupt den europäi­schen Mächten das Recht und die Möglichkeit, irgendwie in der Türkei innere Reformen zu veranlaffen, zu gewährleisten und zu beausfichtigen, abgesprochen. Damit ist eine völlig neue Lage geschaffen, die sogar den Boden der früheren Konferenz beseitigt. Rußland, daS für das Nicht-Vordringen des Halbmonds nach Belgrad hin, für Reformen in der Türkei zur Sicherstellung der Christen und für Gewährleistung und Beaufsichtigung dieser Reformen mobilisirte, gab fünf Monate ein seltenes Beispiel friedlicher Absichten und jedes möglichen Entgegenkommens. Die Türkei wies alle Gelegenheit, den Dingen eine fried­liche Wendung zu geben, zurück. Sie drängt auf Entscheidung durch die Waffen. Das unter Waffen stehende Rußland, das feine Friedensliebe bekun­det hat, kann nicht zurückweichen.

Kischeneff, 18. April. Die von Konstantinopel abgereisten montene­grinischen Bevollmächtigten werden dem Vernehmen nach vom russischen Kaiser hier in Audienz empfangen werden.

Türkei.

Konstantinopel, 16. April. Die montenegrinischen Friedens-Unter­händler sind von hier auf dem Wege über Odeffa nach ihrer Heimath abge­reist. Die türkischen Floiten-Geschwader im Schwarzen und Mittel-Meere sind kriegsbereit. Durch officielle Verlautbarung wird die angebliche Absicht der Regierung, in Konstantinopel oder an irgend welchem anderen Orte den Bela­gerungs-Zustand zu proclamiren, als unbegründet bezeichnet.

Konstantinopel, 17. April. Es finden täglich Sitzungen des Mini­sterraths statt. Gerüchtweise verlautet, die in der Türkei lebenden russischen Unterthanen sollten im Falle des Ausbruchs des Krieges ausgewiesen werden. Die Situation ist unverändert.

Varna, 18. April. Der türkische Gcneralstab ist am 17. d. Mts. zu Schiff hier eingetroffen und bereitet sich zur Weiterreise nach Rustschuk vor.

Rustfchuk, 18. April. Der hiesige russische Eonsul erhielt Weisung, sich zur Abreise bereit zu halten. Der Generalissimus der türkischen Armee, Abdul Kerim Pascha, ist in Begleitung von Achmed Ejub Pascha hier einge- troffen und reist heute nach Silistria weiter. 70 Kruppffche Geschütze sind hier

. hie 4*

bE

d. Das Ausstreuen des feinen Kalkpulvers geschieht mit der Hand, auch mit Hülfe einer passenden Schaufel oder eines Löffels und zwar bei möglichst ruhiger Luft und trockener Witterung. Man hat hierbei Sorge zu tragen, daß ber Ralf recht gleich­förmig Über die ganze zu düngende Fläche vertheilt wird.

s Am passendste« wird der Ralf im Herbste auf die Stoppel gestreut und dann durch flaches Unteratftrn mit dem Boden vermischt; jedoch fann das Ausstreuen auch im Frühjahr erfolgen, jedenfalls aber möglichst zeitig vor der Saat und wenn der Boden hinreichend abpetrocknet ist.

f. Für die Fläche eines Morgens oerwevdet man 5 bis 10 Gentner, oft noch mehr gebrannten Ralf Es ist besser, die Kalkdüngung öfter, etwa von 6 zu 6 Jahren zu wiederholen, als den Boden einmal sehr ft art zu falten. Ein zu starkes Kalten des Bodens, d. h. wenn dsS angegebene Maaß beträchtlich überschritten wird, fann für die späteren Erträge, nach Verlauf von einige« Jahren, nachtheilige Folgen haben, in­dem der Boden dadurch z« einer übergroßen Thätlgfeit angeregt und dann um so leichter erschöpft wird und verarmt.

g- Ein zäher Thonboden verträgt ohne Nachtheil weit mehr Kalk, als ein leich­ter Sandboden; der letztere um so mehr, je reicher er au schwarzen humosen Stoffen ist. Aus einem stark humosen, kalkarmen Boden wirkt dieses Düngemittel besonders günstig. Wen« auf einem Felde gewisse Unkräuter, wie der Wegerich, der Ackerschach- telhalm und namentlich der Sauerampfer, reichlich wuchern, so ist dies ein Zeichen, daß der Boden einer kräftigen Kalkdüngung bedarf.

h. Der Acker darf bet Anwendung des Kalkes nicht zu mager fein, er muß so­genannte alte Kraft enthalten oder noch ziemlich düngkräftig sein. Am günstigsten wirkt der Ralf im Allgemeinen, wenn er ausgestreut wird, nachdem 1 ober 2 Jahre vorher mit Stallmist gedüngt worden ist und bald nachher abermals eine Stallmistdüngung folgen soll. Die Wirkung des Kalkes ist eine mehrjährig nachhaltige, aber er fann den Stallmist nicht ersetzen, sondern nur die Wirkung desselben erhöhen und sichern und außerdem die alte, aber zu fest gebundene Kraft im Boden xur Thätigkeit bringen.

i. Der Ralf äußert auf alle Kulturpflanzen eine oft auffallend günstige Wir- fung, überall nanrentlich, wo er im Boden fehlt oder doch nur in sehr geringer Menge vorhanden ist, unter den verschiedensten klimatischen Verhältnissen. Man fann mit sehr gutem Erfolge auf die Rleestoppel im Herbst zur Winterfrucht kalken, aber auch zur Sommersaat mit etngcfäetem Klee, sowie zu Kartoffeln und Rüden- Nur muß im letzteren Falle daS Kalken des Bodens der Mistdüngung oorausgchen und nicht gleichzeitig mit der letzteren vorgenommen werden. Das Wachsthum des Rlee'S und der Hülsenfrüchte wird durch da« Mittel einer kräftigen Kalkdüngung in hohem Grade befördert; schon mancher Boden ist dadurch erst kleefähig geworben oder die durchschnittlichen Ertrüge sind beträchtlich gesteigert.

k. Auch auf den Wiesen, wenn sie nicht zu naß sind, ist die Kalkdüngung am Platze. DaS Moos, wo es vorhanden, verschwindet und die nahrhaften Blattpflanzen entwickeln sich i« Üppiger Fülle. Zu diesem Zweck ist zu empfehlen, wie immer, wenn es sich um eine passende Düngung der Wiesen handelt, einen kräftigen Kompostdünger zu bereiten, indem man den Ralf mit guter Erde mischt, auch schrchtenwerse etwas Knochenmehl und Holzasche oder statt der letzteren Staßfurter Kalisalze einstreut und das Ganze mit allerlei vegetabilischen Abfällen längere Zeit zusammenfaulen läßt, be­vor es ttotr die zu düngende Fläche vertheilt wirb.

1. Der sogenannte Moorfalk, ein feinpulveriger, oft fast reiner kohlensaurer Ralf, wie er nicht selten als Unterlage ober in der Nähe ausgedehnter Torfmoore vor­kommt, eignet sich ebenfalls sehr zur Rompoftbcreltung, «m im Gemenge mit humosen Stoffen, Abtritttzdünger, Knochenmehl, Holzasche rc. einen kräftigen Dünger für Wiesen und Felder zu bilden.

9. Gyps.

». Entschieden günftg wirkt der Gyps bekanntlich bei der Kultur der sogenann­ten schmettcrlingsblüthigen Pflanzen, wie Klee, Luzerne und Esparsette, auch Erbsen, Wicken unv Bohnen. Weit geringer ist der Erfolg bei RapS, Seff und Kohl und ebenso bei den Wurzelgewächsen ein durchaus unsicherer. Die Vegetation ber Halm­früchte wird durch eine direkte GypSdüngung in ber Regel so gut wie gar nicht ge- förbeit, bagegen ist die Nachwirkung bezüglich dieser Pflanzen allerdings oft eine gün­stige, wenn im vorhergehenden Jahre der Rlee unter dem Einfluß des Gypses sich üppiger entwickelt hat. Auf nassen Wiese« ist der Gyps von sehr unsicherer Wirkung, weit afinfttger aber gestaltet sich ber Erfolg auf mehr trockenen unb zugleich ziemlich tiefgründigen Wiesen und auf den künstlichen Grasländereien.

b. Der Gyps wird allgemein im rohe«, ungebrannten, aber möglichst fein ge­pulverten Zustande als Düngemittel verwendet. Nur in diesem Zustande läßt er sich gut auftftreuen nno über die zn düngende Fläche gleichförmig verthetlen, während der gebrannte GypS leicht klumpig wird unb im feuchten Boden eine nachtheilige Wirkung äußern kann.

c. Man streut den Gyps entweder für sich allein ober auch im Gemenge mit Holzasche aus, welche letztere nicht selten eine dem Gyps ähnliche Wirkung auf die Vegetation ber kleeartigen Pflanzen anSübt. Die Menge, welche man anwendet, be­trägt gewöhnlich 2 dis 3 Zentner pro Morgen; größere Mengen sind Überflüssig und werden nur ausnahmsweise Anwendung finden, wenn man den GypS förmlich unter­ackert und auf mechanischem Wege mit den Bestaubtheilen des Bodens innig mischt

d Das Ausstreuen des GypseS erfolgt ganz vorherrschend im Früdjahr, Ende April oder Anfang Mai, baln nach dem Erwachen der Vegetation, wenn die Kleefelder mit einer leichten grünen Decke sich überzogen haben unb die jungen Blätter in ber Lust sich deutlich zu bewegen aufaegen. Es ist Regel, ben GypS wo möglich bei warm- feuchter Witterung auszustreuen, zu einer Zeit, wo überhaupt der Rice rasch zu treibe« beginnt unb gleichsam nur einer weitere« Anregung bedarf, um noch üppiger sich zu entfalten. Wo aber bet dieser gewöhnlichen Art der Anwendung kein deutlicher Erfolg sich kundgibt, da müssen auch Versuche darüber angestellt werden, ob ein solcher nicht eintritt, wenn man den GypS schon im Herbst ober im Winter über bie Klee- unb Luzernefelber ausstreut. Auch das Eineggen des Gypspuloers gleichzeitig mit ber ©rat der Sommerhalmfrucht, in welche ber Rlee eingefäet wird, kann möglicherweise daS spätere Gedeihen des letzteren sicher» unb erhöhen.

e. Die günstige Wirkung ist am meisten gesichert auf einem tiefgründigen, hu­mosen unb warmen Lehmboden, überhaupt unter Verhältnisse«, wo auch sonst der Klee schon gut gedeiht. Auf einem nassen, kalten, undurchlassenden Thonboden unb ebenso auf einem zu trockenen Sandboden ist nirgends ein Erfolg von der GypSdüngung zu erwarten: ebenso wenig, wenn ber Boben an stockender Nässe im Untergründe leidet, quellig unb verwildert ist. Gute Kultur unb ein kräftiger Zustand des Bodens, die Gegenwart der nötigen Menge von aufnehmbarer Pflanzennahrung sind unerläßliche

den 23.

. .... ?ormitta6§ Don Kes?

SU** «.<

2,0 81,Är

btr« om Di

7"5/rfer.

' ^fonbtre SR

t08ten

n enipfe

2217)

verzoMeil J, in

Suratei rf111 W'b(" «miß 6» ®' | ffcisparknor. doU ®ren über denselben best wirb biej bimnit unter Mannt gm-ch, M l.ü'tig nur unter Zu Statoren mit demsclb nirtcn können.

Lick, ben 4. April WMzoMeS La ___Weyer

"MMche Au

Der mit unbekanntem i wtfenben Wfrau bei S woa Elberfeld, Anna ftzecker and unter berl munmehrverstordeneEhl imanx Wiliwe von E.

Mai 1875 erridjteten t war et Werfer pok do iltbin ernannt hat, au) ÄNEbalö 60 Ilgen fid i Aiifti Ttftawnll jH rrf/ii VMlde wffffrerft und Nachlaß ber Marzareft wiefeu werben wird.

Hichen, ben ». AM st HMcrr-Mei 6UV RoUicher. j

Achngm

Mittwoch den 2: , von V,rmilla,s IMen aus dein ßiesizeii R iwerden:

l) Maurerarbeit, veran 2) Zimmerarbeit, 3) Cchlosserarbeit, ' *1 Wäsiererarbeit, ' 5) Handarbeit, ' «) SrbiufffOuM, ' Ä "T. W-M «roßherzogliche yvrae ----- I- vra)

Lokal-Notiz.

Gießen, 20. April. Auf dem am 17. u 18. April dahier ftattgehabten Vieh- matkie waren lufgetricben: 1191 Stück Rindvieh und 1306 Schweine.

Landwirt bschaftlicheS.

Praktische Winke für die rationelle Behandlung und Anwendung der wichtigeren concentrirten Düngemittel.

Von Dr. 6. Wolff.

(Schluß).

8. Gebrannter Kalk.

a. Der gebrannte Ralf muß als Düngemittel in dem feinpulverigen Zustande angewandt werden, welchen er annimmt, wenn er nach und nach mit ungefähr einem Drittel seine- Gewichtes Wasser angef-uchtet, damit abgelöscht wird. Sehr vollkommen und rasch erreicht man den gewünschten Zustanb des Kalkes auf folgende Weise. Man bringt frisch gebrannte« Ralf in Weidenkörbe, bie etwa 40 bis 50 Pr'und davon fassen und setzt dieselbe« derartig in ein mit Wasser gefülltes Faß, daß sich der Kalk voll-