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Wo 90. Freitag, den 20. April 182V.
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Injfijt- M Amtsblatt für brti Kreis WM
Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Pr?i.', vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bnngerlohn.
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Amtlicher HZeit.
Gießen, am 18. April 1877. Betreffend : Den Zustand der Fortbildungsschulen. ,
Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commlsston Gießen
an die Schulvorstände deg Kreises.
Wir erwarten die Erledigung unserer Auflage in rubricirtcm Betreff vom 20. v. M-, Gießener Anzeiger Nr. 69, von den noch rückständigen Schul» Vorständen innerhalb 3 Tagen.
______________________v- Röder. _________________________________________________________
L^hrer-Eonferenz
de- Eonferenzbezirks Grünberg.
Montag den 26. April, Morgens 10 Uhr, in Grünberg.
Gießen, den 18. April 1877.
Büchner, Kreisschulinspeetor.
politisch
Deutschland.
Darmstadt, 17. April. Die Nr. 18 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt:
1. Gesetz, die Steuerfreiheit der Staats-Eisenbahnen betreffend.
2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, den Gewerbebetrieb der Ausländer im Umherziehen betreffend. Der in Nr. 11 des Centralblatts für das Deutsche Reich veröffentlichte Erlaß, des Reichskanzlers vom 7. März 1877 wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht.
3. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeririms des Innern, die Ermächtigung der Geometer zur Anfertigung der Situationsriffe für Muthungen und Eonsolidationen, sowie zur amtlichen Vermeffung und Verlochsteinung verliehener Felder betreffend.
4. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial - Direction Oberheffen, das Ausbringen der Mittel zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landjudenschast der Provinz Oberheffen für 1877 betreffend.
5. Bekanntmachung Großherzogltchen Kreisamts Mainz, die für das Jahr 1877 zur Bestreitung der Communal-Bedürfniffe der Stadt Mainz zu erhebenden Umlagen betreffend.
6. Uebersicht der für das Jahr 1877 von Großherzoglichem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Eommunal-Bedürsniffen in den Gemeinden des Kreises Offenbach.
7. Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 3. April dem Kreisbauaufseher bei dem Kreisbauamte Gießen, Friedrich Schäcker, in Anerkennung seiner 50jährigen treu geleisteten Dienste das Ritterkreuz 2. Klasse des Philipps-Ordens zu verleihen.
8. Concurrenzeröffnung. Erledigt sind: die Stelle eines Oberlehrers an der Gemeindeschule zu Pfungstadt mit einem jährlichen Gehalt von 1371 43 H, 171 43 H Wohnungsvergütung und einer besonderen Vergütung
von 150 Jt.
9. Sterbefälle. Gestorben sind: am 23. März der Militärpensionär Johann Gottfried Preuß zu Mainz; am 25. März der Districtseinnehmer i. P. Ludwig Schildköter zu Gießen; am 1. April der Notar Martin Jäger zu Mainz; am 4. April der Hofqer.-Advocat Dr. Vogel zu Darmstadt.
Berlin, 17. April. Der Bundesrath hat den Gesetz-Entwurf, wonach für gewisie Sorten von Eisen, Stahl, Fabrikaten aus Eisen und Stahl Ausgleichs-Abgaben zu erheben sind, in der von Preußen beantragten Faffung angenommen.
— Der Abg. Wadsack ist in der letzten Nacht von einem Schlaganfall betroffen worden, in Folge dessen er auf einer Seite gänzlich gelähmt wurde. Vorläufig schwebt derselbe nicht in Lebensgefahr.
Berlin, 18. April. Die „Prov.'Corresp." schreibt: Die Orient- Frage sei zu einer entscheidenden Wendung gelangt. Angesichts der schroff ablehnenden Erklärung der Pforte sei jede Hoffnung auf einen Erfolg weiterer Verhandlungen, geschwunden. Wenn somit der Kriegs-Ausbruch nicht mehr zu verschieben sei, werde das gemeinsame friedliche Streben der europäischen Mächte gewiß um so entschiedener dahin gehen, eine irgend welche wettere Ausdehnung des Krieges in jeder Weise zu verhüten. — Das Blatt bespricht ferner den Gang der Reichstags-Verhandlung und glaubt, der Schluß der Session könne selbst unter Verzicht auf die Erledigung mehrerer wichtiger Vorlagen kaum vor Mitte des Monats Mai erfolgen. — Die Reise des Kaisers nach Wiesbaden dürfte, falls die Witterung es gestatte, gegen Ende dieser Woche erfolgen.
— In Bezug auf die Angelegenheit des inhaftirten Redacteurs Kantecki ist es in Folge unablässig fortgesetzter Untersuchungs-Maßregeln der Postbehörden heute gelungen, den schuldigen Beamten, einen Post-Agenten, zu ermitteln.
Folge dessen hat der General-Postmeister die sofortige Zurücknahme der Requisition des Ober-Postdirectors zu Bromberg an das Kreisgericht Posen hinsichtlich des Zeugnißzwangs-Verfahrens gegen Kantecki telegraphisch angeordnet.
er Hheil.
Bremen, 16. April. Der Präses der Handelskammer empfing folgende Erwiderung des Reichskanzlers Fürsten Bismarck aus die demselben zugesandte Resolution, welche am vorigen Montag an der Börse verlesen und angenommen worden war:
Berlin, 12. April 1877.
Eurer Hochwohlgeboren danke ich verbindlichst für das freundliche Schreiben, mit dem Sie mir den Wortlaut der von f200 Bremer Bürgern am 9. d. Mts. gefaßten Resolution mittheilen. Ich bitte Sie überzeugt zu sein, daß der Entschluß, einem Berufe zu entsagen, dem ich die besten Jahre meines Lebens mit voller Hingebung gewidmet habe, mir selbst sehr schwer geworden ist. Aber das Gefühl, daß meine seit Jahren schon permindcrte Arbeitskraft nicht mehr ausreicht, mir das Bewußtsein der Pflichterfüllung in meinem ehrenvollen Amte zu gewähren, mußte mich bestimmen, Se. Majestät den Kaiser um Enthebung von demselben zu bitten. Nachdem Allerhöchst derselbe diese Bitte abgelehnt und mir dabei zur Herstellung meiner Gesundheit einen Urlaub ertheilt hat, halte ich für meine Pflicht, mich dem Dienste Sr. Majestät des Kaisers und des Vaterlandes so lange nicht zu entziehen, als mir die Hoffnung bleibt, daß ich die Kräfte wiedergewinnen werde, die dieser Dienst erfordert. J^ fühle mich dazu ermuthigt durch die Beweise von Vertrauen und von wohlwollender Theilnahme, welche mir zugegangen sind, und unter denen ich die mir von Ihnen übermittelte Kundgebung so vieler angesehener Bürger der freien Stadt Bremen besonders hoch anschlage.
Ich bitte Sie, Ihnen, und wie ich als Ehrenbürger Bremens sagen darf, meinen städtischen Mitbürgern meinen herzlichsten Dank für Ihre freundliche Kundgebung aussprechen zu wollen.
. (gez.) v. Bismarck.
Seiner Hochwohlgeboren dem Herrn Präses der Handelskammer, Herrn I. Albers, Bremen.
Oesterreich.
Wie«, 17. April. Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest: Der rumänische Ministerrath beschäftigte sich mit der Frage der Mobtlisirung der ganzen Armee. Der General Joan Ghika ist gestern Abend in Special-Mission nach Kischeneff abgereist. — Ein Petersburger Telegramm derselben Correspon- denz meldet: Der russische Geschäftsträger in Konstantinopel, Nelidoff, erhielt die Weisung, sich für den 19. d. Mts. zur Abreise von Konstantinopel bereit zu halten.
Nrankreich.
Pari-, 17. April. Der Herzog v. Decazes thetlte in einem heute Morgen stattgehabten Ministerrathe mit, daß ihm von Berlin und London die ausdrückliche Versicherung friedfertiger und versöhnlicher Gesinnungen Deutschlands gegenüber Frankreich zugegangen sei. Diese Versicherungen seien direct durch den Botschafter, Fürsten Hohenlohe, bekräftigt worden.
England
Loudon, 17. April. „Reuter's Bureau" meldet aus Teheran: Von einer Absicht Persiens, Ansprüche auf Bagdad geltend zu machen, wie sie nach Wiener Meldungen der Pforte mitgetheilt sein sollen, sei dort Nichts bekannt. Persien habe im Gegentheil, um keinerlei Mißverständniß zu veranlassen, das an der Grenze bet Karmanschah nordöstlich von Bagdad gelegene Feldlager aufgehoben und die Truppen nach dem Innern des Landes dirigirt.
London, 17. April. Im Unterhause erklärte der Unter-Staatssecretär Bourke auf Anregung Sandford's, die Neutralität Rumäniens sei weder im Pariser noch in anderen Verträgen garantirt. Rumänien werde amtlich Für- stenthum Moldau-Wallachei genannt und in den Beziehungen zu anderen Mächten als Theil des türkischen Reiches angesehen.
— „Reuter's Bureau" meldet cms Washington: Das landwirthschast-


