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heute
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foitgesitzt-
$trl:n, den 20. Februar 1877.
Fretzdoiff, Justizrath und Notar.
des Seme,'.erÜ noch um die Hälfte ge-
7 Schüler.
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F. Henninger, gerichtlicher Büchc Revisors
es sind als solche zu Ostern berufen die Herren:
Dr. Nauh aus, z. Z. ordentl. Lehrer an der Realschule I. O- zu Norbbauseu, für Rtathematik und Naturwissenschaften (insbesondere Chenrie und Pflanzn-
mentarsüchtrn.
Auch die Schülerfrtquenr ist im Laufe stiegen, so dag sich geg<nwärti befinden: in der HL Klasse „ w IV. ,
Die oben angedeutende Steigerung der Abonnenten-atzl hat sich bis an den h u« tiger Ta-- iartaesetzt, so baß das „Berliner Tageblatt" gegenwärtig in einer Auflage von 31,000 Exemplaren erscheint.
Weilburg a. d. Lahn, 16. jutäq. (Landwirti-ichaslsscvule m Weilburg). Tie neue Landwirthichastsschule in Weilburg hat nunmehr das Stadium ihrer ersten Ei t- wicklung durchschritten unb nahk sich bem Schlüsse ihre» ersten Semesters.
Sie wuidc am 10. Oktober v I mit 3 Lehrern und 34 Sa.ülcrn eröffnet. Es waren auf genommen in de dritte Klasse (Tertia) der Landw rthschaflsschute 4, in die obere Vorschulklasse iQaar la- 7, in du untere Lo< schulkiafse (Quinta) 11, in die Winlcr- klasse 12 Schule ; 2 Schüler waren, alS für die Äuinah ,.c i« die Vorschule noch nicht reif, zurück^ewiesen worden.
Diese Frequenz übeistieg bedeut,n» die für den A fang gehegten Erwartungen; man mußte besha b zu einer sofortigen eihedl chcn Vermehrung der Lehrkräfte 'chreiten und einen neuen ständigen L,hr,r nebst za^lre chen Hilfskräften heranzrehen. Demnach
zusammen 50 Schüler.
Zu Ostern wird die II. Kiassc eröffnet werden, und beginnt mit diesem Termin ein ncuetz Schuljahr (so daß die erste Abgangsp^üsuug für den einjäbrig-freiwiUigcn Militärdienst voraussichtlich zu Ostern 1879 wird ad^ehaiten werden können). In Air» betracht des alsdann zu erwartenden noch bedeutenderen Schülerzufluss(zahlreiche Anmeldungen, bis von Köln, Berlin und Bayern, liegen bereits sitz'. vor) hat da» Kuratorium auf die Anstellung von zwei weitere - stä.ldiäen Lehrern Bedacht genom men,
Ersparung im Haushalte. Manche Hausfrau, der die Vorzüge des Liebig'- schen Fleischextracts zur Genüge bekannt unb welcher dasselbe schon fast unentbehrlich geworden, wird eine wiederholte Empfehlung dieses vorzüglichen Fabrikate-, das sich überall bewährt, wo es richtig angewandt, für ganz unnöthig halten. Dennoch ist cs Tatsache, baß ein großer Theil de. mittleren Volksklasscn, für welche das Extract in Anbetracht der hohen Fleischpreise doch recht eigentlich vorhanden, immer noch den Werth desselben ganz unterschätzt
Das Liebig'sche Fleifchertract gibt mit geringen Zuthaten eine vortr-ffliche Fleischbrühe. verschafft uns den Vortbeil des nicht oder nur wenig ausgekochten Fleische- unb ist, richtig angewandt, von großer Oeconomie im Haushalte.
Wir meinen, daß vor Allem die erzielte Erfvorung im HauSyalte mehr noch thic ausgedehnte Verwendung zur Folge habt« sollte. In dem bei Wieder-Verkäufern erhältlichen Prospecte ist in Zahlen dargethan, wie bei regelmäßiger Anwendung des Extract«, im Laufe des Jahres eine wesentliche Summe erspart wird.
lichen Verfolgung des Deputirten Caffagnac wegen Preßvergehens zu ertheilen. Dagegen stimmten die Intransigenten der Linken und die Rechte. In bei Debatte äußerte der Präsident des Conseils, Simon, gegenüber einer Äuslaffung Caffagnac's, der sich auf die republikanischen Priucipien absoluter Preßfreiheit berief, daß diese Theorie, auf Grundsätze zu muntren, die nicht die eigenen Caffagnac's seien, unzulässig erscheine.
— Die „Agence Havas" meldet aus Konstantinopel vom 13. d. Mts, es seien dort einige Sofias wegen Verbreitung von Plakaten verhaftet worden, worin die Verbannung des ehemaligen Grotzvezirs Midhat Pascha als ungesetzlich bezeichnet wird. Ferner wird darin gegen den mit Serbien abgeschlossenen Frieden protestirt und die Pforte aufgefordert, das Begebren Montenegros zurückzuweisen und den Krieg der Abtretung auch nur des kleinsten Fleckchens türkischen Gebietes vorzuziehen.
38.800, 41,100, 45,300, 47,100, 48.000,
L o r a l ' sr o t i z.
Gießen, 19. März. Am Samstag Abend brachten die Realschüler ihrem scheidenden Director Herrn Stein einen brillanten Fackelzug. Bei dteser^lAelegenheit wurde demselben zum Andenken an seine segensreiche Wirksamkeit von den Schülern ein wertbooller Pokal überreicht.
--Am Samstag Abend, kurz nachdem die Arbeiter Feierabend gemacht, stürzte ein Tbeil einer Scheune in der vrandgasse, worin Holzwaare lagerten ein und in das nebenstehende Fundament eine- neuzubauenden Hauses. Unglücksfälle sind glücklicherweise dabei nicht zu verzeichnen.
der gegenwärtige Bcstano an Lchikrätten folgender:
1) Vollbeschäftigte Lehrer (lämaulich mit UniversitätS-Lilbung):
Direktor M u tz a l;
Dr Henkelmann, aus Darmstadt, für Landwirthschasl um' Naturwisscn- schafte,.;
Ott mann, aus Kö-Ugsderg in Pr., für Latem und neue e Sprachen;
Dr. Memel, aus Pa is, für Französisch und NalUiw ssenfchafun.
2) Hilfslehrer an der LarrdwirihichaslS chule:
Pfarrer Stein, füi katholischen Reiu-onsunterncht;
Anspach, Elementrirlehrei. lür evangelisch n Religionsunterricht u Schreibc.i;
Bccht, Elemevtarlehrer, für Zeichnen. Singen und Turnen.
3) Hilfslehrer an brr Winteischule:
Dr. Gies, Kreislhieraizi;
Lehrer May, Anspach, Becht und Flach, für Fortbildung tn den Eie-
Amerika.
Ne«-Book, i4. März. Der Republikaner Bin ist mit großer Majorität zum Gouverneur von New-Hampsbire gewählt worden. Die Mitglieder der Staats-Legislatur von New-Hampshire, sowie die beiden Congreß-Repräsen- tonten, sind gleichfalls Repulikaner.
Italien
Rom, 15. März. In dem heute abgehaltenen Consistorium wurde Seitens des Papstes die Ceremonie der Hut-Verleihung an 20 Cardinäle vorgenommen.
Eingesandt.
Wie wir vernehmen, findet morgen die Benefizvorstellung des allgemein beliebten Berthold'schen Ehepaares statt unb wollen wir nicht verfehlen^ hierauf aanz bc sonders aufmerksam zu machen, ba uns sowohl durch die Wahl des Stückes „der Verschwender" als auch durch daS Gastspiel deS Herrn Fehnin g er ein ganz desonderei AunfigcuuB bevorsteht. Zugleich lagen wir Herrn und F,au Berthold bei Ihrem Schei den von unserer Bühne ein herzliches Lebewohl und wünschen denselben noch zum Ab- idibh ein ausverkaultes Haus. A. L. M.
Mr Ieitungsleser.
Die beste Empfehlung für eine Zeitung ist unzweifelhaft die Höhe der Abonnentcn- zahl und die fortgesetzte Steigerung beridben.
Nachfolgende Statistik bietet den sichersten Maaßstab für die Anerkennung, welche sich dnS „Berliner Tageblatt" nebst seinen Beilagen „Beniner Sonntagsblatt" und dem illustnrten Witzblatt „Ulk' bei bem Zeitung lesenden Publikum in Deutschl and erworben Hal und liefert den Beweis, daß b.r retchdaltige Inhalt dieser Zeitung selvst die weitgehendsten Ansprüche befiiedirt. Auch hat wohl der billige Adonnem ntsprcis 5 Mark 25 Ps. für alle 3 Blätter) die ungewöhnlich große Verbreitung gefördert,
Physiologie);
Kreiser, Elementar- und techi.sicher Lehrer, z. Z auf ber König!. Lunst-Akaber mie zu Königsberg in Pr., für Elementarfächer, Zeichnen und Feldmeßkuust.
Was die Lokalitäten betrifft, so tft die Anstalt jetzt noch provisorisch tn 4 Sälen Nuthhauses untergebracht; doch geht dte Einiichlung oer definitiven Gebäude, welche die Liberalität des Herzogs von 'Nassau ber Anstalt cingeräumt hat, ihrer Vollendung entgegen. Das Hauptgebände (ehemals NegiernnzSgebäude) enthält im E.o- gejchoß 4 Räume für den landwirthschaftlichen und naturwissenschaftlichen Unterricht: 2 davon werden als chemisches, 2 als physikalsich-physiologsiches Lrboratorrum und Auditorium eingerichtet. Im mittleren Stock liegen 5 Lehrsäle, die Aula (zugln.h Zeichensaal) unb ein Lehrei zimmer, — säurmtlich sehr hell, hoch und so geräumig, dag sie zugleich die wichtigsten und instruktivsten Partien der reichen (ehemals Hos- geisberger) Sammlungen werden können, welche ben Schülern als Ai.schauungs- uiaterial täglich vor Augen sein sollen. obere Stock enthält noch ein Reierve- Klassenzimmer (für die Winterschule) unb Die slwoh'ungen für den Direktor uno den Pedell. In 3 Sälen des Nebendebäudes (ehemals Archiv) werden die Bibliothek u ö die für den Unterricht seltener nothtgen Theile der Sammlungen Platz finden unb leer ein kleines landwirthlchaftliches Mpseum bilben. Das zur Anstalt gehörige Versu^s- unb Demonstrationsselb liegt außerhalb der Stadt, jedoch in nächster Nahe dersel! en.
Man hofft, daß die Schule gegen Pfingsten tn ihre neuen Räume wird ub<i = siedeln können. BIS eben dahin gedenkt man mit ber Einrichtung der Laboratornn fertig zu weiden; die Ausstattung für dieselben an Apparaten u. f. w. (gegen 5000 <M an Werth), welche Prof. Dr. Fresenius in Wiesbaden geliefert Hal, ist bereits vollständig einßetroffen. Auch die Ueberführung ber Sammlungen von dem Direktor b.S ehemaligen Königlichen landwirthschaftlichen Instituts zu Hofseisberg, Hosrath Dr. Medicus, mit höchst dankenswerthcr Sorgfalt bewerkstelligt, tft nunmehr beendet; doch wirb ihre zw'ckmäßige Aufstellung unb Ordnung noch längere Zeit in Anspruch nehmen.
hiermit beglaubigt.
Berlin, den 20. Februar 1877.
Die vorstehende eigenhändige Namens-Unterschrist des persönlich bekannten und Berlin wohnhaften gerichtlichen BücherrReotsors Herrn Friedrich Henninger wird
England
London, 16. März. Die „Times" erblickt in der Reise des Generils Jgnatieff nach London gleichfalls em für die Erhaltung des Friedens hoffnungs volles Anzeichen, da derselbe auf Modificationen des russischen Programmeö ohne die wohlbegründete Erwartung auf das Zustandekommen eines allseitig befriedigenden Protokolls nicht eingegangen sein würde. Das Blatt richtet zugleich an die engliche Regierung die Mahnung, nicht zu hartnäckig aus der Bedingung, daß eine Zusage Rußlands bezüglich der Demobiltsirnng in das Protokoll ausgenommen werde, zu bestehen.
London, 16. März. General Jgnatieff nebst Gemahlin ist am Nach mittag hier eingetroffen. — Im Unterhanse wurde auf eine Anfrage Lord Har- tiugton's über die augenblickliche Lage Seitens des Schatzkanzlers Northcote folgende Erklärung abgegeben: Wir erhielten von Rußland den Vorschlag, uns einem Protokoll anzuschließen, welches die Ansichten der Großmächte über fcu Situation im Orient umfaffen kann. Der Entwurf des Protokolls in der von Rußland vorgeschlagenen Form ist am Sonntag Lord Derby zugestellt und seit, dem vom Cabinet erwogen worden. Wir haben gewiffe^ Modificationen im Ausdruck beantragt und diese Amendirungen dem Grafen Lchuivaloff zugestclli, der nunmehr die Instructionen seiner Regierung erwartet. Im Fortgänge der Sitzung kündigte Fawcetl an, er werde demnächst die Aufmerksamkeit des Hauses auf die in den Depeschen der Lords Derby und Salisbury enthaltenen Beweise dafür lenken, daß nach der darin ausgesprochenen Ansicht der Regierung alle Reform-Versprechungen der Pforte ohne Festsetzung von Bürgschaften fruchtlos seien, so daß also die Mächte das Recht hätten, im Interesse des europäischen Friedens genügende Sicherheiten für eine bessere Verwaltung der Türkei zu fordern, wogegen zu befürchten sei, daß die Mißverwaltung, die den christlichen Unterthanen solches Elend auferlege, fortdauere, wenn die Mächte nicht die in der Conferenz zu Konstantinopel vereinbarten Bürgschaften erlangten.
Malta, 16. März. Prinz Karl von Preußen nebst Prinzeß Elisabeth haben sich heute von hier nach Tunis eingeschifft, um daselbst acht Tage Aufenthalt zu nehmen.
welche daS nachstehende Docurnent bezeugt:
„Auf Grund ber von mir eingeseuenen kaufmännisch geführten Hanblungsbücher oer C^pebttion des „Berliner Tageblatt" (Rudolf ttliosse) hier befcheinise ich hiermit, Da& die Abonnenten Zahl des „Berliner Tageblatt"
“ über 37,500,
Türkei.
Konstantinopel, 15. März. Wie versichert wird, hat der Minister des Aenßern in der heutigen Conferenz den montenegrinischen Abgesandten auseinandergesetzt, wie es unmöglich sei, ihren Ansprüchen, namentlich hinsichtltch der Abtretung von Niksic, Spizza und des Moracza-Users zu willfahren. Der Minister wollte sich nur zur Gewäbrung von Grenz-Berichtigungen bei Zubei, Banjani, Riva, Drobniak und Charantzi verstehen, forderte dagegen zu Gunsten der Türkei eine Grenz-Berichtigung bei Vaffojevitz. Demungeachtet ist es noch nicht zum Abbruch der Verhandlungen gekommen; vielmehr sollen die monte- negrinischei'. Unterhändler beschloffen haben, über die Eröffnungen Savfet Paschas nach Cettinje zu berichten.
Kumäniev
Bukarest, 15. März. Auf eine im Senate eingebrachte Interpellation, welche diplomatische Schritte die Regierung gethan habe, um eine Herausgabe von Rumänisch-Bessarabien zu verhindern, antwortete der Minister-Präsident, daß diese Frage einzig und allein von den Zeitungen aufgeworfen worden ici und daß die Regierung bezüglich derselben nicht einmal eine vertrauliche diplomatische Mittheilung erhalten habe.
Bukarest, 15. März. Die Deputirten-Kammer hat die Gesetz-Vorlage angenommen, wodurch die Personal-Steuer in eine Verkehrs-Steuer umgewan- delt wird.
Ende März 1876
„ Ium „
,, September „
„ Oktober
„ November „
,, December
„ Januar 1877 „ 49,300
betraten hat. Mit bem 1. Februar 1877 ist bie Zahl ber Abonnenten auf mehr al« 50,000, in Worten sünfztgtausenb, gestiegen unb hat sich eine wettere Steigerung bi«


