Handel und Verkehr
Lahrer hinkende Bote,
Reichsbote,
5196)
Versteigerungen
auf
!res bei
J. Blitz
Bäcker Stein berste r.
5037)
Ph. Mayfarth & Co., Frankfurt a. M.
4722)
91. Bramm-
5192)
5)77)
Wein- it ühslpresseii
(Heitern),
4374)
5175)
Eisenberg, Rheinpsalz.
J. P. Sann.
Buchbinder.
womit ein Mann bis 50,000 Kilo Druck ausüben kann, in neuester und bester Construction, liefern in verschiedenen Größen unter Garantie. für Güte. — Jllustrirte Beschreibung franco und gratis.
Englische Original-Dainpl-Dresrhmascliineii liefern unter Garantie und Probezeit, franco jeder Bahnstation. — Preiscourante gratis.
Schiffeberictit. Mitgethetlt von dem Agenten Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen.
Newyork, 15. Sepl. (Per transatlantischen Telegraph) Das Postdampfschiff Hermann, Capt. G- Reichmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 1. Sept- von Bremen und um 4. Sept- von Southampton abgegangen war, ist heute 12 Uhr Mittags, wohlbehalten hier angekommen.
Baltimore, 13. Sept. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Nürnberg, (Lapt. A. Jäger, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 29. August von Bremen und am 1 Sept- von Southampton abgegangen war, ist heute wohlbehalten hier angekommen.
bei W. Klee.
Wiederverkäufer erhalten Rabatt.
Fr. Müller II.
Specialitiit in Bau-Artikeln
empfiehlt
Besondere Bekanntmachung.
In unserem Firmen - Register sind folgende Einträge vollzogen worden:
Am V4. l. Mts.:
1.1ustus Georg Unverzagt!, zu Gießen, Inhaber der Firma I. Georg Unverzagt I. daselbst, hat die seinem Sohne Ca r l Un v er z a gt ertheilte Procura zurückgezogen und solche auf seine, des Justus Georg Unverzagt I Ehefrau Maria, geborne Koch übertragen.
Am heutigen:
2. Peter Schandua zu Gießen betreibt daselbst seit dem 21. Juni l. I. ein kaufmännisches Geschäft unter der Firma „Peter S ch a n d u a."
Gießen, den 17. September 1877. Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
5090)Bottich er.
Ph. Mayfarth 8t <X, Frankfurt a. NI., Baumweg Nr. ä u. 7.
Wirlhschafts-Verkauf.
Die seither von Herrn I. König geführte, äußerst flünftiq gelegene
Wirtschaft mit F elfen feiler und Kegelbahn, benannt „Zum Berg", soll sammt dem dazu aeböriaen Grundbesitz Mittwoch den 3. October, Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause öffentlich versteigert werden. Die näheren Bedingungen können bis dahin jederzeit bei dem Unterzeichneten eingesehen werden.
Hungen, den 16 Septbr. 1877.
Hinterländer Anzeiger
lMriMätt für den Kreis Biedenkopf)
erscheint auch im nächsten Quartal wieder jeden Mittwoch und Samstag in seitheriger Einrichtung.
Subskriptionspreis mit Bestellgeld 1 25 pro Quartal.
Jnsertionspreis beträgt die kleine Zeile oder deren Raum 10 Abonnements bitten wir baldigst bei der Post anzumelden.
Die Expedition des Hinterl. Anzeigers.
Mrch Versteigerung.
Donnerstag den 20. September, Abends 8 Uhr.
soll der noch zuliegende Pferch bei der Neuenweger Schäferei-Gesellschaft in der Wohnung des Friedrich Führer versteigert werden.
Gießen, den 17. September 1877.
5193) Fr. Müller.
Weiße Vorhänge aller Art, Rouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins- Anfertigung j^der DecoraÜsnS-Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bei 4518) Th. Brück, Kanzleiberg B. 1.
Freitag den 21* September, Nachmittags von 2 Uhr an, sollen 80 Trtebvlertel anderweit 6 Jahre verpachtet und bei dieser Gelegenheit die Aepfel und Birnen von de« städti-
Historie über Ehevermittelungen:
Eine heirathslustige junge Dame in Berlin hatte sich ganz heimlich an eine Anstalt für Sl. o ~ Ehevermiistelungen in Darmstadt gewandt und angefragt, ob vielleicht ein Mann für sie dort auf | per ©tüi
sch en Bäumen auf den Anlagen vor dem Friedhof, am alten Steinbacher-, Anneröder- unb Wieseckerweg, sowie an der Grünbergerstr aßs, versteigert werden. Nachdem, und zwar von 41/? Uhr an, wird das bei den Ftstspielen am 2. Septbr. d. I. im Philo- syphemvald verwendet gewesene Holz versteigert.
Zusammenkunft am Schützenhof.
Gießens den 18. September 1877.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gießen, 18. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. X 1.10—15, Hühnereier, per Stück 6 X Käse, per Stück 5—9 Käsematte, per St. 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 20 Tauben, das Paar 55 Hühner, ück 70 Hahnen per St. 60 Enten p. St. X 1 50, Kartoffeln 100 Kilo 5 X
wird dir von dem nen-.Hu^ttUunfl in oiftanb der Casino st, eröffnet werden. Gegenstände bereits nmeldungen, weicht m daher denjenigeis, nicht länger damit n Zweck vollständig lomist'S alles M- 'iedlgen.
ce Stimmt, das hat anfgestrlltrc Ean- ehnt worden märt; jtmitftn, um btu* und legt bann den , stand! DaS wat
enter Nr. 23 unb 21 it Waffenröckc, gleich DaS t.Srotzh. Dra^ machen, während die ad. r , armstadt fiat (iiult
kaiserempfangSfeirr- lentMe
iesem Tage bei <se- n erst die WW irdenen Mttem ist llärischrn Charakter it am 23. d. Mts-, n herauStreten aus nach Entgegennahme in langsamer Zahrt l Schloß Men, um menpÄ --bBatten^ m mit * W an.,fh auf die üu; ÄS bw, 7-Zchmehe)/ ratebe^wud SnTsH« D»m!- j barauf, »•Kl
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unbändiges Gelächter aus, weil, wie er sagte, die Kappe so dünn sei, daß er durch dieselbe sehen könnte. Als endlich die Klappe fiel, starb der Delinquent augenscheinlich ohr:.' Schmerz ob.r Todeskampf, weil er sich, wie der New-Ao k Herold bemerkt, das Geschäft selber besorcit und dadurch die erste gründlich erfolgreiche Hinrichtung, die seit lajuet Zeit in den Vereinigten Staaten Statt gefunden, gesichert hatte.
Berlin, 8. Sept. Die »Vossische Zeitung" enthält Folgendes: Die Erinnerung an den heißen Sturm des Düppeler Schanzen ist am Dienstag bet einem hiesigen Tischler in seltsamer Weise auigesrischt worden. Der Mann, welcher durch die Ungunst der Zeitverhästmsse fast verarmt ist und in den drückendsten Verhältnissen lebt, empfing von efmm Kopenhagener Advokaten ein dickes Schreiben, welches erst durch die Der? mtttlung der Behörde an seine Adresse gelangt ist und in welchem dem Manne ange? zeigt wird, daß der frühere dänische Oberlieutenant L . - ■ . e verstorben und den Tisch ler zum Erben einer Summe von 3500 Reichsthalern eingesetzt. Die unerwartete Erbschaft ist jederzeit zu erheben, uyd bittet der Advocat nur um die genaue, behördlich bescheinigte Adreffe 'des Erben. Dem Schreiben d.eS Anwalts lag ein verschlossener Brief bei, dessen interessanter Inhalt also lautet: „Mein Freund und Retter! Ich führe Ihre Erinnerung in eine bewegte Zeit zurück. Erinnern sic sich an den Schanzensturm bet Düppel. Ein dänischer Officier lag verwundet am Boden, als kurz vor Beendigung des Angriffes der Preußen eine Colonne, unter welcher auch oteSectton war, der Sie angehörten, jubelnd und Hurrah rufend gerade über den Platz stürmte, auf welchem ich lag, denn ich war jener Officier. Das Getöse, hauptsächlich das Siegesgeschrei der Ihrigen, machte mich wild und veranlaßte mich, trotz meiner Wunde, den Revolver auf Ihre Section abzufeuern. Das war vom soldatischen Standpuncte nicht hübsch, doch kann andererseits auch wieder nur der Soldat die Seelenstimmung deS Besiegten begreifen. Nach dem ersten Schutz sprang ein Mann aus Ihrer Section auf mich zu, hob das Gewehr und würde nur unfehlbar den Schädel zerschmettert haben, wenn Sie ihm nicht in den Weg getreten wären. Das Gefecht ging zu Ende; Sie fanden mich schließlich wieder, begleiteten mich zur Ambulanz und ich sah Sie später noch einmal im Lazareth wieder in meiner Krankheit und Gefangenschaft selbst, als ich wieder in die Armee der Meinigen zurückgekehlt war. Niemals ist die Erinnerung an Ihre edle That aus meinem Gedachtnitz entschwunden. Es gelang mir im Lazareth, Genaues über Ihre Person zu erfahren, und nicht nur in meinem Buche steht Ihr Name verzeichnet, auch mein Herz läßt ihn nicht. Leider habe ich das unendliche Glück im Kreise btrßkben nicht lange genießen sollen. Der Tod entrttz mir Weib und Kind bereits im Jahre 1867. Zehn Jahre habe ich, schwer leidend, einsam gelebt und fühle meinen Tod herannahen. In der lebendigen Erinnerung an jenen Moment auf den Schanzen von Düppel weiß ich mit dem kleinen Rest meines kleinen Besitzes nichts Besseres an zufangen, als ihn meinem Lebensretter zu vermachen. Vielleicht kann er für sich unb Personen, die ihm lieb sind, Gutes damit flirten. Wenn dieser Brief, den ich wahr schetnlich kurz vor meinem Ende schreibe, in Ihre Hände gelangt, bin ich nicht mehr. Bewahren Sie einem Leidenden ein freundliches Andenken und leben Sie wohl- Ihr ehemaliger Feind L . . . - e, früherer Ober-Lieutenant.- Der Schreiber hat seinen Tod vorausgeahnt, denn der Brief dattrt aus dem Jule 1877. Der brave Tischler ober, hiessen Namen wir verschweigen, der sich aber in sehr dürftigen Verhältnissen befindet, Hot sofort die nöthigen Schrilte gethan, um die unerwartete Erbschaft zu erheben, die ihn in den Stand setzt, sich empor zu arbeiten.
D armstadt, 3 September. Wir lesen im „Berliner Tageblatts eine interessante
Lager sei. Darauf erhielt sie umgehend, eingeschrieben und frankirt das folgende uns im Or: ginal vorliegende „Verzeichniß der dort vorräthigen Kandidaten": 3 Fürsten, 8 Grafen, 91 Barone, 250 Gutsbesitzer, 380 Offiziere, 800 Beamte, 120 Gelehrte, 240 Fabrikanten, 1400 Kaufleute, 800 Landwirche, 1790 Industrielle unb 110 Rentiers. Hier hat nun die junge Dame das Aussuchen, ganz nach Belieben. Ehe aber das „Office for Mariages" in weitere Verhandlungen eintreten kann, hat Fräulein X. erst 27 gedruckt beigegebene Fragen zu beantworten. Zum Beispiel Frage 6: „Wie groß sind Sie und wie ist die Farbe Ihrer Haare?" Frage 7: „Haben Sie irgend einen Schaven an ihrem Körper?" Frage 9: „Spielen Sie Klavier und wieviel Sprachen sprechen Sie?" Frage 13: „Haben Sie Besitzthum oder wohnen Sie zu Miethe?" Frage 14: „Wie hoch ist Ihr Mitgift?" Frage 18: „Reflcktiren Sie auf adelige Abkunft, ober sehen Sie davon ab?" Frage 20: „Darf es auch ein Wittwer sein und bis zu welchem Alter?" Frage 21: „Welcher Religion darf der Herr angehören?" Frage 23: „Waren Sie schon verheirathet und wie viel Kinder haben Sie?" Frage 26 (bei Wittwen): „Wessen Sohn war Ihr Mann?" Frage 27: „Sind Sie vielleicht mit Ihrem Manne geschieden, oder liegen Sie noch in Scheidung? Diese Fragen sind erst wahrheitsgemäp zu beantworten; bann ist die Photographie der Heirathslustigen und zur Bestreitung der Registratur, Frankatur, Korrespondenz- und Insertions-Kosten, sowie der etwa nöthig werdenden Depeschen, Expreße und rckommandirten Briefe eine beliebige Summe nach Vermögen und Stand beizulegen. Damit verbunden ist eine „Eintritts-Gebühr" von mindestens zehn Mark. Sind diese Zahlungen richtig geleistet, so behält sich die Direktion zum Zustandebringen einer Heirath eine vierteljährliche Wirkungszeit vor; innerhalb dieser Wirkungszeit ist der Bewerber an die Anstalt gebunden; wenn er sich während dieser Zeit, ohne Zuthun der Anstalt verlobt oder gar verheirathet, so hat er dem Institut 100 Mark „Konventionalstrafe" zu bezahlen. Von entsprechender Gefängnißhaft im Unvermögensfalle wird glücklicher Weise abgesehen. Sollte der leidige Fall eintreten, daß kurz nach der Vcrheirathung der eine oder andere Theil verstirbt, so hat der Ueberlebende die Verpflichtung, zehn Prozent von der ihm zufallenden Erbschaft an das Institut zu entrichten. Wenn aber, nach abgelaufener „Wirkungszeit", also nach drei Monaten, es überhaupt zu keinsr Vcrhcirathung kommt, so ist der Auftraggeber ohne Weiteres berechtigt — seine Photographie zurück zu verlangen Als Illustration trägt der Prospekt ein Kreuz, ein brennendes Herz und einen Anker, welches bekanntlich Glaube, Liebe, Hoffnung bedeuten soll; darunter aber, und das ist die Pointe des Ganzen, die Worte: „Honny soit qui mal y pense!“ Lateinisch: „Mundus vult decipi“, und deutsch: „Die Dummen werden niemals alle."
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