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von 10 Mill. Frcs. für den Unterhalt der Armee. — Gestern dauerte die Kanonade zwischen Turtukai und Oltenitza ununterbrochen zwei Stunden. — T er Großfürst Nicolaus empfing hicrselbft außer den Vertretern der russischen Colonie auch die Mitglieder des in Rumänien residirenden bulgarischen Comitös mit großer Herzlichkeit.
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Gießen, 17. Mai. Gestern Mittag !wurde aus der Lahn unterhalb der Lahn- diücke, die Laiche eines älteren Mannes gelandet. Derselbe soll am Dienstag Abend etwas angeheitert den Weg oon der Pulvermühle nach der Chaussee verfehlt und ins Wasser gerathen sein.
L a ndwirthfchaftliches.
In den letzten Tagen der nächsten Woche findet eine Excurfiov des Giefiener landwirtschaftlichen Local-Dereines nach Wetzlar in die Snperphosphat Fabrik der Herrn Müller, Packard K Co Statt. Den Mitgliedern des Vereines wird noch besondere Nachricht über Tag nnd Stunde der Abfahrt zugehen.
EjnNuß der Zeil der Aussaat auf die Entwickelung der Zommergetreidearten.
(Aus der deutschen landwirthschaftlichen Presse.)
Fried. Haberlandt, Professor an der K> K- Hochschule für Bodencultur in Wien, hat sich in sehr eingehender Welse mit der Lösung der Frage beschäftigt, welchen Einfluß wohl die spätere oder frühere Aussaat der Sommergetreidearten auf die Ernte nnsübt und die Resultate seiner Untersuchungen veröffentlicht. Wir entnehmen seinen über diesen Gegenstand gemachten M'ttheilungen Folgendes:
Es wurden im Mai und Juni neun verschiedene Male Versuchsparcellen mit Sommergetreide besäet und für jeoe Ansaat der Moment des Schossens, der Blüthe, des Eintritts der Reife und der Ernte sehr genau verzeichnet. Allen Parcellen wurde durch künstliche Bewässerung die nöthige Feuchtigkeit gegeben. Nach dem Ausdrusche wurde das Gewicht der Körner, des Strohs und der Spreu genau bestimmt, und es ergab sich folgendes Resultat: , x , .
1. Das ElNtcquantum der Sommergetreidearten verringert sich um so mehr, je später die Saat stattgefunden hat. Am empfindlichsten sind in dieser Beziehung Sommerroggen und Sommerweizen; bedeutend weniger leiden Gerste und Hafer.
2. In dem Maße, in welchem sich in Folge verspäteter Frübjahrssaat die Kor- iRcrernte verringert, vergrößert sich das Gewicht des Strohs, das sich also verhaltnttz- unäßig bedeuiend steigert.
3. Mit der Verminderung der Quantität der Kornerernte halt der Rückgang der Qualität gleichen Schritt, weil das Volumen der einzelnen Körner abnimmt. Es vermindert sich sowohl das absolute, als das spectfische Gewicht einer bestimmten Kornergattung. , r, .
4. Die verhältnißmäßige Entwickelung der vegetativen Organe gegenüber den Körnern bei später Aussaat gilt nicht bezüglich des bespelzten Hafers, namentlich wenn iver Zeitunterschied nicht zu beträchtlich ist, denn es kann später gesaeter Hafer ein geringeres Spelzengewicht besitzen, als früher gesäeter. m .
5. Der geringe Ernteertrag der Frühjahrssaaten ist bet einer Verspätung der Saat in trockenen Gegenden gewöhnlich der Dürre, dem Mangel an Bodenfeuchtigkeit j uzuschreiben^ ^g^^el an Bodenfeuchtigkeit allein erklärt jedoch die Mißernten der Sommersaaten nicht hinlänglich. Da, wo häufigere Niederschläge im Sommer, oder künftl'che Bewässerung des Bodens die aus der Dürre entstehende Gefahr beseitigen, wird die Saat von parasitischen Pilzen angegriffen. Es entstehen dort: Rostpilze, Mutterkorn und Mehlthau. Außerdem aber überfällt eine ungezahlte Menge von Blatt- lciusen das spätgesäete Sommergetreide und hemmt seine Entwickelung.
7. Eine Folge hiervon ist nicht nur eine Verichlechterung des Kornes und eine Verminderung der Ernte, sondern auch eine Verspätung bezieht sich jedoch nicht allein auf den Beginn der Reife, sondern auf alle Entwickelungsstadien der Pflanze, namentlich aber aus's Schossen und Blühen derselben. Dies geht aus den angestellten Versuchen unzweifelhaft hervor. m f
8. Mit Gewißheit kann bis jetzt noch nicht gesagt werden, ob der Grund dieser Verzögerung nur in der Beschädigung später Saaten durch Parasitenpilze und Blattläuse, oder auch in einer Umkehrung des Ganges der Temperatur, der die spaten Saa- t,n ausgesetzt sind, zu suchen sei. Aus allen bisher gemachten Beobachtungen scheint jedoch das letztere mit Wahrscheinlichkeit angenommen werden zu können. Weitere
Wiederholungen der Versuche in dieser Richtung sind sehr wünschenswert zur Fest- 'tellung dieses hochinteressanten Verhältnisses, dessen genaue Erforschung zur Aufstellung eines neuen Wachslhumsgesetzes führen würde.
In der jetzigen Zeit der Sommersaaten dürfte obige Notiz nicht ohne Interesse ein, zumal man in einigen Gegenden der Ansicht ist, daß spätere Sommersaaten icherer sind und besser gedeihen, als frühere. A. K-
(Ldw- Ctrbl. f. d. Prov. Posen.)
Miseellen.
— Kartoffelhaus. Ich habe eine Brennerei und muß für dieselbe viel Kar - löffeln bauen. Das Einmiethen, Zudecken, Aufdecken rc. derselben verursacht viel Kosten, und möchte ich diese deshalb gern in einem Gebäude unterbringen. Ich habe dicht beim Hofe einen Hohlweg von etwa 7 Meter Breite und 80 Meter Länge. Würde es rathsam fein, diesen auszumauern und mit einem Ziegeldache zu versehen? Eine Wölbung will ich nicht anbringen, sondern die Kartoffeln durch Ausfüllung des Daches mit Stroh vor Frost schützen. Die Einfahrt müßte auf dem Giebel so sein, daß man dicht unterm Dache auf Bohlen entlang fährt und die Kartoffeln, wenn man die Bretter zieht, hinunter fallen. Sollte Jemand ein solches Kartoffelhaus kennen und Erfahrung haben, so bitte ich um gefällige Auskunft über die Conslruction eines solchen Gebäudes und die Art der Aufbewahrung der Kartoffeln, auch ob dieselben in einem solchen Hause sehr zum Wachsen geneigt sind oder nicht.
Es unterliegt keinem Zweifel, daß in dem „Hohlwege" ein Kartoffelmagazin in der angedeuteten Art erbaut werden kann, welches zum Durchfahren eingerichtet, die Aufspeicherung von Kartoffeln ermöglicht. Um über die Zulässigkeit der angedeuteten Construction des Kellers urtheilen zu können, sind nähere Mtttheilungen über die Beschaffenheit der Baustelle, die Grundwasserverhältnisse, Abdachung der Umgebung rc. rc., welche bis jetzt ganz fehlen, unerläßlich. Eine andere, außerordentlich wichtige Frage ist allerdings diejenige: Wie werden sich die Kartoffeln in einem solchen Gebäude längere Zeit hindurch und in so großen Massen angehäuft, conseroiren? So viel dem Schreiber Dieses bekannt, ist man bisher im Allgemeinen der Meinung, daß sich die Kartoffeln in Mieten am günstigsten aufbewahcen lassen. Für mehrere vom Verfasser erbaute Dampfbrennereien, worunter die eine z B- täglich bis 28,500 Liter Kartoffelmarsche verschwelt, wurden Kartoffelmagazine in Form von ungewölbten Kellern dergestalt in der Nähe der Brennerelen angelegt, daß em kleines, das Magazin durchlaufende Eisenbahngeleise die zum Verschwelen bestimmten Quantitäten in eisernen, 2 Scheffel haltenden Wagen btrect zur Kartoffelwäscye führt. Diese Keller, welche sich durchaus bewährten, dienen aber keineswegs alS Ersatz der Kartoffelmieten, fonbem sind nur so groß, daß das für iy2 bis 2 wöchentlichen Betrieb der betr. Brennerei erforderliche Kartoffelquantum darin Aufnahme finden kann; sie haben nur den Zweck, die von den Vorwerken der Brennerei des Hauptgutes eingelieferten Kartoffeln aufzunehmen und gleichzeitig eine Controle dem Brenner gegenüber zu ermöglichen. In allen Fällen rollen die Kartoffeln aus dem sie heranführenden Wagenkasten über eine ca. 48 Centimeter breite Fuge, um sie von der ihnen anhängenden Erde zu befreien, durch die seitlich in den Wänden des Kellers angebrachten Luken, in diesen. Es kann zunächst nur gerathen werden abzuwarten, ob und welche Mittheilungen aus landwirth- schaftlichen Kreisen über event. bestehende bewährte ähnliche, wie die beabsichtigte Einrichtungen, tinlaufen werden, und Dann unter Benutzung jener Resultate den eigen- thümlichen örtlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen. d-
— Anlage einer Wasserleitung für einen Kuhstall. Bei dem Neubau eine- Kuhstalls soll eine Wasserleitung hergestellt werden, vermittelst derer das Wasser btrect in die Krippe fließt. Ist es in sanitärer Hinsicht rathsamer, dasselbe durch eine Saug- und Druckpumpe aus einem außerhalb des Stalles liegenden Brunnen btrect in die Krippen oder erst in ein im Stall erhöht aufzustellendes Sammelbassin zu leiten? Liegen inbefonbere Erfahrungen vor, ob ba*3 im Sammelbassin abstehende Wasser bei ausbrechenden Krankheiten zum Träger von Ansteckungsstoffen werden kann?
Vorausgesetzt, daß das Wasser nicht ungewöhnlich falt ist, kann dasselbe unbedenklich birect aus dem Brunnen in die Krippen geleitet werden. Andererseits ist auch nicht zu befürchten, daß das im Sammelbassin abstehende Wasser schädlich wirkt, falls nicht eine Verunreinigung mit fauligen Stoffen stattfindet. _______________________
Händel und Verkehr.
Frankfurt, 16. Mai. Der heutige Heu-und Slroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Gentner 3t 4.50—6.—, Stroh per Gentner 3t 4 bis 5. Butter im Großhandel daS Pfund 1. Qualität 3t 1.35—40, 2. Qual. 3t 1.24 dis 3t 1.30, im Kleinhandel 1. Qual. 3t 1.50—60, 2. Qual. 3t 1.40, Gier, gewöhnliche, das Hundert 3t 4.50-56, Spargel das Pfd. 40—60 Kartoffeln 100 Kilo- gramm 8 3t ____________________________
Die Annoneen-Expedttion Ttz. Dietrich Sf @0. in Cassel Über nimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtliche Zeitungen Deutschlands und des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. b. „Casseler Tagespost.")
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
2806) Die Auslassung der Haupt- und Ergänzungs- Geschworenen für das Schwurgericht der Provinz Oberhessen vorn dritten Quartal 1877 soll
Dienstag den 29. Mai 1877, Bormittags 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts in dem Hofgerichtsgebäude vorgenommen werden.
Gießen, den 15. Mai 1877.
Der Präsident
Grotzherzoglichen Hosgerichts der Provinz Oberhessen:
Dr. Buff’.
vdt. Grünewald.
Main-Weser-Bahn.
2807) Es soll die Anlieferung von 340 Kbm. Basaltkleinschlag zusammen oder in Quantitäten von mindestens 100 Kbm. franco in den Babnwagen einer Station der Main-Weser-Bahn im Wege öffentlicher Submission vergeben werden.
Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission aus Lieferung von Basaltkleinschlag" bis zum Submissions-Termine am
Mittwoch den 23. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs -Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureicheu, woselbst auch die Bedingungen eingesehen und Offerten-Formulare in Empfang genommen werden können.
Frankfurt a. M., den 11. Mai 1877.
Königliche Betriebs-Jnspection II der Main-Weser-Bahn.
'___Heyl.
2817) Cinige Geschäftshäuser in freguentefier Lage find zu verkaufen. Näheres bei
I. Blitz.
Falzziegel in der Fabrik von Müller Berber, Eisenberg, Rheinpfalz. (2t
Bekanntmachung.
2822) Diejenigen hiesigen Einwohner, welche Streulaub aus den städtischen Waldungen zu beziehen wünschen, wollen ihren Bedarf binnen 8 Tagen bei der unterzeichneten Behörde au^eiqen.
Gießen, den 16. Mai 1877.
Grohherzogliche Bürgermeisterei Giehen.
A. Bramm.
Oderyessische Eisenbahnen.
Bekanntmachung.
Die Einführung eines neuen Local- tarifs für den Güterverkehr be- tnffenb.
Am 1. Juli b. I. tritt für ben Güterverkehr der Oberhefsischen Eisenbahnen ein neuer Localtarif in Kraft.
Von diesem Tage an wird der Tarif vom 29. December 1869, nebst sämmtlichen Nachträgen, insoweit derselbe Bestimmungen über ben Güterverkehr enthält, außer Geltung gesetzt.
Exemplare des Tarifs sind bei unserer Drucksachen-Ve rwaltung in Gießen unb bei sämmtlichen Güter-Expebitlsnen zum Preise oon 1 3t 40 pro Exemplar käuflich zu erlangen.
Die reglementarifdjen Bestimmungen werben zum Preise von 90 ble Tariftabellen für sämmtliche Stationen zum Preise oon 50 unb die Tariftabellen einer einzigen Station zu 5 einzeln abgegeben.
Gießen, ben 16. Mai 1877.
Großherzogliche Direction.
2821)_________Mohn.___________
Oberhessische Eisenbahnen.
Die Versteigerung der Klee- unb Grasnutzung auf dem Bahngebiete in der Bahnmeisterei Gießen-Lich an die Melstbietenben wirb Samstag ben 19. d. M., unter den bei
der Versteigerung bekannt zu gebenden Bedingungen, oorgenommen werden.
Die Zusammenkunft ist Mrrgens 8" am Bahnhöfe Gießen.
Gießen, den 16. Mai 1877. (2811
Stegmayer, Sektionsingenieur.
Brennholz-Liefernng.
Die Lieferung des BrennholzbedarfS für bas Großherzogliche Hofgericht dahier, in 75 Rmtr. Buchenscheitholz bestehend, soll
Samstag den 26. Mat 1. I., Vormittags 10 Uhr, im Ganjleigebäube in Accord gegeben werden, was hiermit zur Kenntniß der Interessenten gebracht wirb.
Gießen, den 16. Mai 1877.
In Auftrag: (2809
Bög er, Hofgerichts-Protocollist.
DeffkiUlichr Bekanntmachung.
Die bezüglich des Heinrich Stein in Glimbach ungeordnete Guratel ist durch Verfügung Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberhessen vom 19. April 1877 aufgehoben worben.
(Srünberg, am 15. Mai 1877. (2810
Großherzogliches Landgericht Grünberg.
Sellheim, Jttmann, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
2824) Feinsten saftigen Schweizer
Käse empfiehlt
C. W. Dietz


