Ausgabe 
18.1.1877
 
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Um den Docht ju schneiden ift sowohl bei Flach- wie bei Rundtzrennern un*

Aecht kölnisches Wasser

Betrügereien zu Schulden kommen ließ, verhaftet.

Verlag von Hduard Lallöerger in Stuthjart

Zur Her Don 2000 ixb an den Äinde

Zn bitff mittags 10 liche Offerten fügen. Die B der Copialien

Wetzla

befindet ft im zweiter Giefie

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Dr».'k'un,

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Auch der Rundbrenner besteht aus zwei auseinander ru nehmenden Therlen, dem eigentlichen Brenner und ler Gallerie mit (Lylindei Halter. Zwei conisch nach Oue» verlausende Röhren, von ber.en man die äußere das Branbrohr, die innere, rohr nennt, bilden die Dochlscheide. Das Standrohr ist zu 3seiner Hohe reilförm g tin.eschlitzt, das Brandrohr eben daselbst u..d seitwärts nach außen abgekantet und imt dem Schutz deS Standrobres scharf verbunden uno verlöthet. Durch dieze feiliormige Oeff..una findet die nölh e Luflströmung nach der Flamme statt

Bet beiden Arten von Brem-ern befinbet sich unten neben ber Dochtscheibe eint DcffHuna, die dazu d.e t, die in dem Petroteumbassrn (während dcs Brennens) sich bildenden explosiven Gase zum Verdi enuen zu bringen, sowie bat beim Richtbrinnen Der Lampe abfließende Petroleum in das Bassin zuiücksühien.

Ohne uns aus oic mehr oder weniger complicirlen Constri'ct'oneii der verswie, denen Arten von Flachbrenner und Rundbrenner einzulassen, gehen wir soiort zur Be- Handlungsweise der Petroleumlampen über, indem wir hretür folgende Regeln auf-

'LLJC "i Bei neuen Lampen oder bei einer Dochtneuerung ist es durchaus nothwendig, daß die Lampe mindestens V2 Stunde vor dem Gebrauch in den Stand gesetzt wird, vamit der Docht Aeit Hal sich voll zu saugen. Ein neu emgezogener, , leich nach dem Einiieben benützter und angezündeter Docht brennt jederzeit schlecht, ja selbst ein recht- vitiQ cingezogeuer Docht entwickelt am ersten Abend nicht die gewünschte und seiner Große a^3^m^r1 \ri e ner Länge von 20-25 Gentimeter eingezogen «erden,

lVÜy ^Bei"längerem Liegen d?s Dochtes im Petroleum tritt ^"Harzung des Petro­leums im Dochte ein, seine Kapillar,lät ^Saugfähigkeit) wird dadurch ausgehoben odtr u tetbrochen, w it dic mit Harz gefüllten Dochtsaserchen kein Petroleum mehr dmch lassen und demnach der Flamme k.ine Nahrung mehr zutuhren können Von^großem Vortheile ist es, brii Docht vor dem Emziehen zu trocknen, da hiedurch dessen Saug-

Atalien.

15 cyanllar. DieItalic" meldet: Der Papst unterbreitete janbte Fragen bezug ch strenae Beobachtuna der lirchkiifemdichen Gesetze

MW der Cardinale werden wahrscheinlich demnächst neroffenl- licht werden. 0

Kutzland.

Warschau, 10. Januar. Viele Mitglieder der an der polnischen Mrenr^-aEn preußischen katholischen P -.rochi-en Grabia und Pi-ram-, deren S unb ßn at entschieden staatstreu sind, hatten, um mit d-ns-Ib-.

J K Än8 zu 'dmmen, den Got.esd enst 'N den benachbarten Kirchen m u sticken Polen besucht und bei den dortigen Pfarrern gebeichtet und Tau- im und Trauungen verrichten lassen. Dte Folg- davon war, daß sie von den fanatischen dstsseitigen Psarrern gegen ihre eigenen staat-treuen Pfarrer now n7br au g-nsi-g-lt wurde,'. Dem hat nun die russische Regierung, wahrsch m- lick in Folge einer Beschwerde der preußischen Regierung, durch eme kürzlich i n 1, o??rtul>in Riel gesetzt, durch.welche den an der preußischen Grenze «Ä-uden dieffeitigen Psarrern jede Pastorirung preußischer UnteNhaner, aus den Parochieen Grabia und Pi-ranie streng verboten wird. 3*8-)

Türkei.

unb insbesondere Rußland befähigen, di- or, nkalstch- Feage o°'la"fig als ge löst anrus'hen. Di- Türkei tre.be ein gewagte- Lp'-l, wenn sie glaub-, Ruß land würde di- Äbl-Hnung s-.ncr Forderungen ruhig hinn-hm-n.

Norwegen.

crhrtfitania, 15. Januar. Heute Nachmittag brach in dem hiesigen großen^1 au-, wodurch di- Gebäude und da- Jnventarium groß tenthetls zerstört wurden.

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3»eSÄSÄ-t»"8OMee»^tf*l*QgÄ'gjSB.-

»ine Var!i als idibnts, des Airsbewaürenv wal,l werlheS Eigenllium. (?_n .Ibonnemtnl in ber CeiljH 9

d Für ben Pingst begonnenen neuen, vierten ^l-rgang lieaen berrtt ober find zugk.agt Romane vo _ _ » «,ly -

Z Gregor Samarow Arrmnn v. S ü.nidZb.bofvJ itxxbau - ».

$an$ .top kn Aulius 2:odenecrg <£ar[ ^r-nzet - MaL Aivg - ^sh. » PtwflB u-

J XMF Jede Buchdaudluug unb jede» Postamt nimmt Bestellungen an.

Die Petroleumlampe und ihre Behandlung.

Unstrittig ist dst P-liostumdelcuchtung zur Znt di- billigst- und verbi-it-tst-Be­leuchtung-a i der Welt. Leider gesellt s.» ,u »et- vi-.-n Pvrtdeilcn welche da- P,t.o- Uum Qis Bel uchtun -material desttzt. als I-Hr une.wünlchte Beigabe ein ««i» v-iabrlckk-st 9iu aUiubäufia leien wir ee.i ^euer-brunsten und Unglückefallen, w-IW- d^rcb de Gebrauch deS P-lrvleUu.r entstanden sind. Da^ an dera.tig.N Un­glücken häufig di- unrichtige oder unvünktl'che Behandlung der V-tr°l«umwmp-n d.e Schuld tragt, ,o.s.e -, im allgemeinen Interesse liegen, du ,p-c.-ll- unr».

ivplsc ber Prlioleumlampcn vom praktischen totnnöpunfte auv itwaö naher zu d ichrnbin. - P^^Ieumlan'p-n sind seit Einsührung des P-trvleumd den v-richi-denm ynforberunfleu unb Zwecken emspicchc, b in tausenderlei abweichenden formen ui E>nnchtunften hergestrUl worden, welche sich jedoch im AlLgemeinen m zwei für sich ge- ichlossene t&attunv:in ciitth ilen lassen, m Lampen mit einfachen Luitzuge, F-achbrenner, unb Lampen m t boppeltem Lustzuke. Runbbienner. <hrr4

Be be Alten von Lampen unteischelben sich nur durch die (Soninuction ihre» Brenners. Der Flachbrcn. ei bestrht aus zwei auseinander zu nebmeuben geilen, Dem eiaenillchcn Brenner mit Lochtscherve, ber auf bas Petroleumbassin autge|chiaubt iwnb .-no der Gallerte mit Cy'.inderyalter unb Brennkapsel. Beide 4-heile sind deS nolh gen

Hackliinder's

Biltütte BHtiiWS

Konüantinopel, 15. Januar. Ab-nds. In der heutigen Conferenz- Sitzung th-ilte Marquis Salisbury Namens seiner Eollegen dte l-tztcn redtictr- len und, wie signalistrt, gemilderten Vorschläge der Mackie mit, nach welchen tie Vorschläge über die Gensd'armerie, <.rnppen-Cantonntrung und Delm a7S-^-n°7ku5p7n^Läsiei. werde.n Ter Punkt bezüglich der Vergröße- !ta»i»k-it^--n^welenilich «^°ben wtr^d.^ bc| 51ad); roie bti Rundd -nn-rn um

-'« K'i'SS yÄÄarws sae «?;.» sssfs SÄÄt? Xä 84. XJs* Ä

linb xip ...rnväiscke (5ommissioii würde durch eine gemischt.' europäisch Dochtes, an Stelle des Abschneidenö bc5|elbui ist Nlchl, ru empfehlen, da durch türkisch- Commission ersetzt werden. Rach dieser Minhest'NgerklaNe «asts-Lg. dnia*c ^«teHct>?auben des T achtes btnd-rl'ch ist.

bury, wenn die Pforte diesen letzten Bor|chlagen n^t tnüimme y e 2. E? ist zu empfehlen die Pelrolcumlampen jeden Tmz frisch zu füllen, da sie

febl sich zurückzuziehen. Sir Henry Elliot eiklärte gleichfalls, daß er beauftragt! ini fatsch auülltcn Zustande die volle Leuchtkraft dcS Oels entwickeln. Um di sei 'sich zurückzuziehen und aste anderen Bevollmächtigten gaben dann smcessrve ^mpe zu sllll-n, nehme man den B.-nn-r ab, indem man d-ns-w-n f-st -nsirbt u d idenNsche Erklärungen ab, einige, indem sie das Interest- d-r Pforteb-t-nt-.u ».« lllcks.nach dr.ht.^ W« uL^^ndlg-n

zuznstimmen. Hierauf erklärte 'L-avfet Pascha, er bedaue.e diesen E l ) tz. ^^^ien Druck sehr leicht Reparaturen an den messingenen Verbindungtzdrahten herbei» "K mör^'1n7w-?Ls°'aW darf nicht bis zum Vas-i.ring mit PMol-um g.süllt werbe,

2 di- Gouverneur-, nachzug-b-n, welche die Unabdängigkeit der Psotte b-lnb-rn zu vollburch^bl- «alsinsschrau - nn Ä Ä2 LLL S« 5SÄ M?av'ätä»5

o-Arfen dann noch nicht bereit sind, am Samstag ftattfiuden. Letzteres tlt ^m Anzünden der Lampe dieselbe nochmals abzuwisch-n.

» L-LVbL 2 » Ä:t-:t:

^alls die Pforte, wie wahrscheinlich, ablehnt, werden die Deleg'.rten und die 3 q3etrolcunl darf in keinem Gefäße aufbewahrt werden, das -ur Aufbewahrung Mää 2.. d.,..........

Die türkischen Bevollmächtigten wollen Sonnabend definitiv antworten. <Slllc COniirutrte Lampe zvm Zurückgehen der Lichtstarke zu bringen t oDer

tttiV«».«»-"«... *. »*-*-* ä*

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New-OrleanÄ, 16. Januar. D-r Befehlshaber der hiesigen Bunde- L i!ylmb-r nicht gl-.ch zu stark wirb und h-ustlb-" »um Sprtnaen r,,,. fc6lL6U4 nein Packard anzuerkennen, falls fick die Anerkennung eines der beiden ®ouJ fo bodj aI$ jlH E^ielung einer hellbrennenden weißen Flamme nothia ist

verneure nicht vermeiden lasse. Packard forderte die Demokraten aus, basst^^ eingeschraubte Lampen verbre neu dasselbe Quantum an Petroleum, rieche

Justiz G-bäude zu räumen und anseinander zu^. l'en, ---- unangenehm un^a-^n -in-^0^ w-ni^l-uchttnb^ dn unb bIflf, br

V Ftamme von oben durch den öglmber der Lampe aus. E» wird dadurch daS na

Gießen, 17. Januar. (Gonmtecrein.) Das uicrte Soncert folgt d°m dritten etwas ^-ulchlaa.n der Flamme, -st-r- ,E -u-r^ «e,en

rasch, üi war ble« nicht zu vermeiden, weil Fräulein Lille L c h m a n n am 19. Januar in :oic6erer ll-lchjebt dies I«do > «j ( ro. auflegt, welches dte Lampe soso. Franlsurt singt, und man sich ganz nach d-r Zelt dieser bedeutenden Künstlerin rechtene m,»K. stand -,r, Stuck «le», Holz, horte v°ppe u w Ust g, Bezüglich deren Leistungen braucht wohl nur an di- Rec-nsionen über de- Ba^euther F-stspeel- zum Erloschen bringt.

des v-rganq-nen Jahreb erinnert zu werden. Schon vorher, vor,-er-a eenem Jahr, ,st sie vom t«-peus e V

Kaiser zur Kammersängerin erhoben worden, welche Ehre einer Sang-ren nach so kurzem Enga- gement an ber Berliner Oper selten zu Theil geworben ist.

Neben Fräulein Lehmann ist für bieses Soncert Herr Musikdirector E n z i a n aus Creuznach gewonnen; gewiß unseren Musikfreunben nach dessen ausgezeichneten Leistungen im vorigen Winter ein willkommener Gast. ( w r 3

Das fünfte unb letzte Goncen dieses Winters wird Ende Februar oder Anfangs Marz sein. Vielleicht ist es möglich, für dasselbe das Ehepaar Vogl aus München gelegentlich semeS Gastspiels in Frankfurt zu engagiren.

Gießen, 17. Januar. Gestern wurde ein 1,

von Jean Maria Farina.

Meine Riederloge davon in der Expedition des Giycnn Anzeigers empfeb:: - ----------v- u-u....... u M 13/70 pfT Dutzend, M- 6,85 per halbes Dutzend, sowie in ganzen und hall­hiesiger Einwohner, der sich verschiedene Täschchen zu M- 1/28 und 68 Vfg- gehör Moria Uar-in« in Käln.