6,—.
A. Br amm-
4548)
A. Bramm
4527)
Petri.
4550)
(4037
Bielefeld.
E. Schür.
s. Buch in Hungen
4553)
Unentbehrlich für feine Wäsche
Müller.
4270)
4500)
Scriba.
(1969
<äg. Willi. Weidig
empfiehlt
Scheuerlappen
109'70 Llm gefäumt 20 Stück ä 5 Mark gegen Nachnahme franco per Post.
Königs Reisstärke, Mais- und Waizenstärke
Patent-Stärke-Glanz, verleiht als Zusatz zur Stärke der
Wäsche elastische Steife und blendende Weiße,
Waschpulver und Fettlaugenmehl,
Kernseife in diversen Sorten,
Nestle’s Kiiulmiielil
in l-Pfd.'Büchsen ä M. 1,25
Versteigerung.
Mittwoch ben 2 2. d. MtS., Vormittags um 10 Uhr, werden dahier 39 Fuder Roggenstroh unter Len vor Anfang der Versteigerung bekannt gemacht werbenden Bedingungen, zur Lieferung öffentlich versteigert.
Marienschloß, den 11. August 1877. Großherzogliche LandeSzuchthauS-Direction.
4564) Zur Saison empfehle zu billigsten Preisen mein reichhaltiges Lager in Filz- und Seidenhüten. — Reparaturen werden prompt besorgt und Seidenhüte jederzeit ausgebügelt.
c. 21. Carl Schmidt, Hutmacher, c. 21.
Samstag den 18. b. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem städtischen Baubüreau ein Loos gtfl aftcr ar beit, veranschlagt zu 192 je, versteigert werden.
Gießen, den 14. August 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Jagdverpachtuug.
Mittwoch den 29. August b. I., Vormitags 10 Uhr, ßoll die der Gemeinbe Oppenrod zugehörige Wald- unb Felbjggd auf weitere 6 Jahre auf dem Büreau beS Unterzeichneten öffentlich und meistbietend verpachtet werben. Oppenrod, den 15. August 1877.
Gcoßh. Bürgermeisterei Oppenrod.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 15. Aug. Der heutige Heu- unb Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner 3.—3.40, Stroh per Centner JL 1.90—2, Butter im Großhandel bas Psund 1. Qual. X 1—, 2. Qualität JL 0.90, im Kleinhandel 1. Qualität JL 1.40, 2. Qualität 1.20—30. Eier, das Hundert A 4.80. italienische JL 5.20. Ochfenfleisch per Pfb. 67-70 Rindfleisch 54-65^, Schweinefleisch 75-80 H, Kalbfleisch 65—75 Hammelfleisch 50—60 Kartoffeln 3L 6 bis 6.40. Erbsen, geschälte, (per 100 Kil.) 28—30 Jt, ganze Erbsen 22—28 Jt Bohnen, weiße 22—24 Linsen 34-38
Aeilgeöotenes.
4562) Ein zahmer Fuchs abzugeben.
Emil Roth, Wallthor.
Mesondere Bekanntmachungen Die Abgabe von Baumstützen auS dem Stadtmagazin.
Wer Baumstützen von der Stadt zu beziehen wünscht, wolle seinen Bedarf innerhalb 8 Tagen auf unserer GcschäftSstube angeben. Auf spätere Anmeldungen kann keine Rücksicht mehr genommen werden.
Gießen, den 14. August 1877.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
lepfelniiihlen öhslpr« m
neuester Construetion, in verschiedenen Größen, vorräthig bei
Verkauf eines Anwesens.
4551) Auf freiwilliges Anstehen der Erben kommt das Anwesen des verstorbenen Herrn I. I. H ilß zu Ortenberg, eine Stunde von der Eisenbahnstation Stockheim entfernt,
Montag den IT September d. I.,
Vormittags 11 Uhr, öffentlich zur Versteigerung. Daffelbe besteht aus zwei Wohnhäusern, mehreren Oeconomiegebäuden mit großen Kellerräumen, einer Brauereieinrichtung, einem schön angelegten, unmittelbar an der Nidder gelegenen großen Garten, und eignet sich vorzugsweise zum Betriebe eines Spirituosen-Geschäfts, einer Brauerei, wie zur Anlage einer Fabrik.
Dienstag den IS. September und an dem folgenden Tage, von Vormittags 9 Uhr ab, findet der Verkauf einer größeren Anzahl Lager- und Transportfäffer, verschiedener Braugeräthschaften (z. B. Bütten), einer Quantität Faß- und Bohlenholz, einer Kelter und Aepfelmühle, sowie verschiedener Wagen, Pflüge und Eggen, gegen Baarzahlung statt.
Die Verkaufsbedingungen sind auf dem hiesigen Ortsgerichts-Bureau zur Einsicht offen gelegt.
Ortenberg, im August 1877.
Grotzherzogliches Ortsgericht Ortenberg.
____________________________________Roth.____________________________________‘
4557) Soeben ist erschienen:
Seitz, Prof. Dr., — v. Niemeyer s Lehrbuch der spec. Pathologie und Therapie. 9. Ausl. II. Bd. II. Abth. JA. 10. Preis des vollst. Werkes in 2 Bdn. JA. 36.
Ferber'sche Univ.-Buchhandlung in Gießen.
Patente
von Franz Coblenzer in Cöln.
Dieses ausgezeichnete neue Präparat verleiht als Ansatz zur Stärke der Wäsche einen prächtigen Glanz, elastische Steife unb blenbenbe Weiße.
In Päckchen mit Gebrauchsanweisung ä 25 unb 50 H.
Niederlagen in Gießen:
C. F Temmler, 3981) Gg. Wilh. Weidig.
Versteigerungen.
Freitag den 14. September, Nachmittag? 2 Uhr, sollen auf bohiesigem OrtSgcricht bie Grund- ftücke des Wilhelm Steinbach
Flur 3/s8 l338 Meter Acker an der alten Lehmkaut,
Flur 3/39 1 3 4 4 Meter daselbst, «neistbietenb versteigert werden. - Gießen, den 2. August 1877.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
H. von Gimborn’s
Tannin-, Aliiarin-, Gallus-Kaiser-, Salon- nnd andere Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, grosse Flüssigkeiten und schnelles Trocknen aus und liefern noch nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Copien.
Lager in den div. Sorten, sowie auch in Carmin, blauer Tinte, flüssigem Leim, Stempelfarben etc. befinden sich bei
Jullue Hoos in Giessen.
3320) 11. Hühn
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?tn roaT(n. ent- Jot In bk Desensiae ld bltz vor bkUlauern russische H,r T ^jrona entmanb der ,rjf dre Reaction und ' b sagt: „La guerre deJat“ Aus diesem Achtet werden. Die ^tultate sind in jeder "ch-n, ja drastischen e der Minister und kriegssterichte rc. er- jme Unternehmungs- ltigkeit, die allein ge- Mukhtar Pascha, der ; und trieb die Russen naus nach AleMdro» instand fortwährender vernichtende Schläge st an bie Donau zu; ie Russen erwarteten «eschlagen zu haben; ihm bis zur Lerrich- egen. Wie soll über- eines seinblichen Hee- in der rechten Flanke idle im Kampfe gegen Regimenter ausgeM- ein Ärmeecorps Bor- nbütbtn SJladft unter« r Nähe zurüchulassen, Mit, wtldjt General urd) bitft fiampfwife )araufaeheu mit dem ■sunb'UlaxMW0 )tn Sira aus, m anft wäre den Russen inPlewna wirb wahr- >en russischen Armee- sowie Concentrirung eesibeile an demOsm >es Heeres in wenigen Ä» ntsax 15MI b-r bkZWinniii* j würben folcje M. inb V-rftirk«"»" »<s
öcrcitg 1*69 eröffnet und 1874 in allen seinen Haupttheilen fertig gestellt worden ist, wird setzt f aus Kiel berichtet, daß oer Bauabschluß der dortigen Werftanlagen zum nächsten Frühjahr bcvorstehe, und die Hafenbcfestigungen voraussichtlich bereits in diesem Herbst fertig gestellt wer den würden. Im Bau verbleibt von den großen Marineanlagen danach nur noch der Umbau vcr Staatswerft zu Danzig, bie dort mit der Anlage einer Marinestation verbunden sein soll. Noch qai nicht in die Bauausführung eingetreten ist hingegen der groye Nord-Ostsee-Canal, desien Bauaufnahme jedoch jetzt, nachdem die beiden großen Kriegshafeubauten tn ehren Haupttheilen als beendet angesehen werden können, wohl ebenfalls schwerlich noch lange auf sich warten lasten dürfte. Die Bauausführung beider Häfen ist dabei in allen Beziehungen unter Berücksichtigung der Erfordernisse einer Flotte ersten Rangeö erfolgt. Im nächsten Jahre sind eS genau dreißig Jahre, daß, aus Anlaß der Erhebung Schleswig-Holsteins gegen Dänemark, von der deutschen National-Bersammlung der erste, allerdings von Hause aus lebensunfähige Versuch zur Begründung <iuer deutschen Seemacht in's Werk gesetzt wurde. Fünfundzwanzig Jahre werden es im nächsten Jahre, daß mit dem Vertrage vom 20. Juli 1853 über Erwerbung des Jahde-Gebiets von Preußen der erste einleitende Schritt zur Schaffung einer preußischen Seemacht erfolgte. Noch 1834, bei Beginn deS Krimkrieges, wurde jedoch das damals im dänischen Besitz befindliche Kiel von der 'englisch-französischen Ostseeflotte zu ihrem Depotplatze ausersehen, und England zeigte damals gar nicht übel Lust, zur Dämpfung der preußischen Seemachtsgelüste sich ähnlich wie in Gibraltar, Malta und neuerdings am Suezkanal dauernd in diesem Seehafen festzusetzen -und denselben zu einem seiner Welt-Marine-Stationsplätze umzugestalten. Die ersten größeren deiltschcu Schiffsbauten sind von 1858 ab auf der dazu nothbürftig vorbereiteten kleinen Werft zu Danzig in Ausführung genommenen worden; der thatsächlichste Aufschwung der nunmehr schon nicht mehr preußischen, sondern norddeutschen Marine datirt jedoch erst von 1867, in welchem Jahre auch die Bauaufnahme des Kieler Hafens erfolgt ist. Wie anders stellt sich die Bildfläche aber jetzt nach dem Verlauf von n»r zehn kurzen Jahren!
So ungünstig wie die deutsche Nordsee-Kriegshafenanlage in dem Jahdebusen auch ursprünglich leurtheilt worden ist, und so immense Schwierigkeiten dort in der Thal haben bewältigt werden müssen, so bleibt jetzt die Wahl doch nur alS ein überaus glücklicher Griff anzuerkennen. Im Verein mit den gewaltigen Befestigungswerken der Weser- und Elbmündung bildet Wilhelmshaven eine Secposition, welche jeden Angriff auf die deutsche Nordseeküste und jeden Versuch einer Blokadc derselben illusorisch erscheinen läßt und die andererseits als eine Flankenstellung erachtet werden muß welche, nachdem es Deutschland im Verlauf dieser selben zehn Jahre noch verstanden hat, sich' in den Besitz einer mächtigen Schlachtenflotte zu setzen, es jeder, auch der größten Seemacht factisch unmöglich machen würde, anders als unter deutscher Zustimmung eine Kriegsflotte in die Ostsee zu senden. In diesem Binnenmeere sind die Verhältniffe allerdings noch nicht bis zu einem solchen Abschluß gediehen, doch sind die Grundsteine zur unbedingten Veherr- chung der ganzen westlichen Hälfte und der Einfahrten in dieselbe auch hier mit dem Bauabschluß deö Kriegshafenbaues von Kiel und mit der Bauaufnahme einer Marine-Station in Dansig bereits gelegt worden. Bedeutsam vor Allem muß diese Maßregel angesehen werden. Wenn es wirklich gelingen sollte, dort der Weichsel bei Weichselmündc und Neufahrwasser eine in Hinsicht der Wassertiefe auch für große Panzerschiffe genügende Ein- und Ausfahrt zu sichern, io würde damit der Uebelftand gehoben sein, daß Deutschland im ganzen Gebiet seiner mecklen-
Japanische Schreib- L Copir-Tinte
(Euere violette ä copier).
Dieselbe ifl von violetter, dem Auge angenehmer Farbe, wird indeß beim Gebrauch nach kurzer Zeit schwarz, trocknet augenblicklich, greift weder Papier noch Feder an, ist leicht fließend, schimmelt selbst bei längerer Aufbewahrung nicht und ist unauslöschbar. Auch bann, wenn die Schrift bereits mehrere Tage alt ist, liefert dieselbe noch makellose Copien und empfiehlt sich des schnellen Trocknens und der vorzüglichen Schwärze wegen ganz besonders zum Einträgen in Handels- und Geschäftsbücher.
Niederlage davon in 4 Flaschenfüllungen L Liter JL 2, V2 Liter jUa 1.25, i/4 Liter 75 y8 Liter 50 H, in Giessen bei der Expedition deS Gießener Anzeiger-.
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burgischen, hannoverschen und ost- und westpreußischen Küste bisher noch keinen Zufluchtshafen und keine ausreichenden Schiffsreparatur-Werkstätten besitzt. Zugleich würde damit aber Danzig für den See-, wie für den Landkrieg eine gegen seine heutige Bedeutung verzehnfachte Wichtigkeit verliehen werden. Warum aber, nachdem so Großes schon gelungen, sollte gerade die hier gestellte Aufgabe unüberwindliche Schwierigkeiten bieten?
Die Krönung des Werks könnte allerdings erst durch die Bauausführung des Nord- Ostsee- CanalS erzielt werden, der durch die Gewährung der nächsten vollständig gesicherten inneren Verbindungslinie die deutschen Flottenabtheilungen der Nord- und Ostsee zu einer einzigen, mit edem gegebenen Moment nach jeder beliebigen Richtung zu verwendenden Flottenmacht umgestalten würde. Technische Schwierigkeiten aber stehen der Bauausführung dieses Canals durchaus nicht entgegen. Auch die Baukosten stellen sich eben auS diesem Grunde, verhältnißmäßig nicht hoch, und fallen dieselben um so weniger in daS Gewicht, weil die Vortheilc des Vorhandenseins eines solchen Canals sich für die Handelsmarine nicht minder groß, als für die Kriegsmarine erweisen würden, und deßhalb eine volle Verzinsung deS Anlagekapitels fast sicher vorausgesetzt werden kann. Die Entschiedenheit und kluge Berechnung, mit welcher von der deutschen Regierung bisher auf maritimem Gebiete Zug um Zug, in genauester Bemessung sowohl der Kräfte, wie der zunächst zu erwirkenden Absichten schon so Bedeutendes erreicht worden ist, bürgt jedoch dafür, daß von derselben auch diese letzte und Hauptmaßregel nicht vergessen werden wird. Es. wird dann, nach Ausführung derselben, die deutsche Seeposition in der Ostsee der in der Nordsee als vollkommen ebenbürtig!, wo nicht 'noch als weit überlegen angesehen werden müssen. Deutschland, dessen jetzt schon bestehende militärische Streitkräfte ein Factor von schwerwiegender Bedeutung sind, mit dem bei allen politischen Fragen gerechnet werden muß, wird dann auch zur See eine Kraft entwickeln können, die ihm in Wahrheit den Charakter der tonangebenden Weltmacht verleihen wird.
Sehiffebericht. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen.
Southampton, den 15. August. Das Postdampfschiff Oder, Capt. Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 4. August von Newyork abgegangen war, ist heute 10 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 11 Uhr Vormittags die Reise nach Bremen fortgesetzt. Die Oder überbringt 192 Passagiere und volle Ladung.
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empfiehlt (4566) Gg. Wilh. Weidig.
4554) Ein wohleingerichtetes, innen und außen im besten Zustand befindliches, an der Hauptstraße belegneS Geschäfts-Haus mit geräumigem Laden nebst Comptoir, großen Lagerräumen und ausgezeichneten gewölbten Kellern, ist für einen dollen Preis unter guten Zahlungsbedingungen zu oer- kaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Gothaer Cervelatwurst,
prima Qualität, empfiehlt
3361)Gg. Wilh. Weidig.


