Ausgabe 
17.2.1877
 
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Nev-Uors, 14. Februar.Reuter'« Office" meldet aus Washington E Da« Repräsentantenhaus hat die von der Untersuchung«. Commission für gl0 rida vorgeschlagene Resolution angenommen, welche erklärt, daß tue Wähler, die Tilden begünstigten, ordnungsmäßig erwählt seien. _

Rom Der Papst hatte dem Cardinal -Longregium die Frage vorge­legt ob es an der Zeit sei, die Concilsverhandlungen sortzusetzen, und daraus die Antwort erhalten daß dieselben Ursache», welche seiner Zeit dl- gort eßu als unthunlich erscheinen ließen, auch jetzt »och -ndau-rt-n. S-. H-ll>gk-tt soll nun , wie e« heißt, mit diesem Urthe.lsspruch durchaus nicht ewverstand n ein und doch noch an eine demnächstige Wiederaufnahme der Verhandlungen denken. Das nächste C-nsistorium, dem die meisten Lardtnale beiwohnen wer­den, ist aus den 19. März sestgesetzt worden.

Holland.

Kaaa, 15. Februar. Die Regierung legte einen Gesetz-Entwurf wegen der Modifikation des Wahlgesetzes vor, der die Mitgliederzahl der zweiten Kammer ans 84 erhöht und durch welchen der Wahl-Lensus herabgesetzt wird, um die Unaleicbbeit zwischen Stadt'Census und Land-Lensus zu mildern.

Äfl , 15 Februar. Die zweite Kammer hat den Gesetz-Entwurf an. genommen, vurch welchen die Eingangs-Zölle auf 20 verschiedene Rrtikel, namentlich Getreide, Hölzer, Maschine«, Rohmetalle, Steine, Hauszerathe, sowie die Ausgangs-Zölle auf Lumpen ausgehoben werde».

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Kchweii-

Basel, 15. Februar. Große Wasiersnoth in der Schweiz. Sieben Kisenbabn-Limen sind theilweise überschwemmt und unterbrochen. Der Bodensee ist auch ausgetreten. Die Rheinhöhe ist bet Basel 15 Fuß über Rormalhöhe. Neues Steigen des Rheins wird befürchtet.

^Or,flT»iß6berg. <Lebens,«fL-rlich- Welte.) »origen Rreltaa »«*»** hier ein Arbeiter für Geld wdtlchlagen lasse»; kaum glaublich, aberdoch wahr. D selbe wettete mit seinen Genossen in einer Kneipe um em gewisses Maß Gttranke, i und so viel Schläge ohne Schmerzäußerung auszuhalten. Er bt.c ?c c*

liefe indetz sofort das und verstarb tn derselben Nacht. Die Untersuchung g 8 die bei der Wette Betheiltgten ist eingeleitet.

- Folgender komischer Vorfall ereignete fl$ au3

tagswahl in Rappoltsweiler (Elsaß): Die zwei Kaplane^der Stad waren^in den le, ten Lagen eifrig bemüht, dem klerikalen Kandidaten, welcher übrigens tm Äret'* r Gegnn batte möglichst viele Stimmen zu verschaffen Die beiden Herren, mit St mm Atteln für den jetzt gewählten Äbb6 SimoniS guS.erüstet suchten u. tl auch btH Wäldern zerstreut liegenden Holzhauerwohnungen auf und ^len auf diesem W e « 34 Meter ti-fe Grube, «eiche zum Fangen der Wildschweine bestimmt war. I die, unfreiwilligen Situation mußten sie mehrere stunden°u8harren. bi«ri!rf

oon heimkehrenden Holzhauern gehört wurde. Nach^ihrer ErzLhlung hat I der wemg-r beleibte Herr vergebliche Versuche üemachtauf

aus der Grube zu entkommen, ^rotz de» Ernstes der Lage sollen di V

Hauer beim ersten Anblick sich einer gewissen Heiterkeit nicht b«ben erwehren kon Immerhin war mit dem Unfall in so fern Glück verbunden °lS sich nich b rett- ' gefangenes Wildschwein in der Grube befunden, wie dies im vorigen Jahre yter armen Kinde begegnet ist.

S C t ttt t ( t t i

Ein probates HauSmittelchen gegen Schmutzblätter und Schmähartikek. Der alte französische Schriftsteller Fontenelle begegnete einst einem ihm bekannten Dicht r, der mit glühenden Wangen, bebenden Lippen und »üthenden ^eberben einer Mg. schrtft las ^Was giebt's, was giebt's?" redete diesen Fontenelle an. -Eine Schmäh- sckrift gegen mich", stieß Jener hervor. - -Und darum erhitzt - ^gte Fonttnell^ .Lieber Freund, kommen Sie mit und trinken Sie e n Glas Wein btt mir. un» als sie beisammen saßen und Wein tranken, rief Fontenelle plötzlich ^t"em alten Be­dienten: »Jakob, bringe mir den Schüssel vom großen Koffer. Der J

war ein ungeheurer Kasten, der fast eine ganze Wand bedeckte. Fonttnelle öffnete th, der Kasten war mit lauter Heften und Büchelchen "gefüllt. f'&$en Ate , sagt der Greis zu seinem «aste,das sind lauter Kritiken und Schmähschriften, töeilfi1 Gegen meine Person, theils gegen meine Werke."Ist da« mögliche rief ^ene. und jefet sab er erst, daß die Broschüren nicht einmal ausgeschnitten waren. "Es Scheint, haben von diesen Schiften nicht eine einzige gelesen!" "dLarum soll ich lefen^ sagte Fontenelle,daS Gute, da« sie etwa enthalten konnten, erfuhr ich sicher und schon viel früher von meinen Freunden, und konnte e5 benutzen; das Schlechte und Bissige würde mich nur geärgert haben. Meine Ruhe war mir viel zu lteb. Fon­tenelle ist an hundert Jahre alt geworden. ,

Ein französischer Eavallerieoffizier nimmt mit einer Abtheilung von sieben Pferden bei dem Bürgermeister eines Dorfe« auf einige Tage Ouartter. Die lunge Frau Bürgermeisterin verbindet mit rothen Bäckchen entzückend schwarze« Haar und große blaue tlugcn, welche gleich gut zu schmachten, wie schalkhaft zu strahlen ver

Cairo, 14. Februar. Der Khkdive ernannte den Obersten Kordon Gouverneur der Provinz Ludan. Oberst Gordon reist demnächst auf seinen

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Tst am 6. Für. 1. Hausn abzrhaltrne nicht grnehmigt, und tufl btn 23. Frbr. l. L'vch und LkckerSwc fitifltrung;

1 Rmtr. Nadel - 6. Mel-Pchelholr, ^lockhch, 2700 Stimmt mit 3,41 Stangen 3,11 fiu' r Bnfanj ifl (m

K'Wtlfn «itrittn, inuft», am 16. s «roih.

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,-r- o'mmtrarbeit, Merarbeit, |8SS* 'W, hfl?*, lum 21. Äki'Of| Itrttit b, J' ^oru % fH lni In bo

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I Reben: sie ist schlank wie eine Tanne und hat den Fuß einer Andalusierin. Kem Wun« ÄufUrrriA der, daß sich der Offizier rasend in sie verliebt. Am dritten Tage «^t er die

Hesterrerq. , merkung, daß seine schlanke Gestalt Gnade findet vor den Augen der Wirthin. daß

14 Februar. Abgeordnetenhaus. Nach lebhafter Debatte, m beredten Blicke seiner Lagen zuweilen erwidert werden. Es gilt eine letzte Prode, , ö o , «.[Xij|)n« Ka» qiarifer Sßelt- um Gewißheit iu erlangen.Ich habe einen Brief von meinem Obersten erhalte ,

welcher der Hand-lsminister energisch für blt »<$ '9 gteaierunq beginnt er eine« läge» mit »»sicherer Stieme,ich reife morgen «5". -O "e>n

Ausstellung cintrat, wurde der Antrag der Ausichuß-Mmorttat, Die jteautungi u flafkrt #a? ang-d-t-le iBetb ibm i»- @r »ermag taum feine Mu», l mßa hierfür einen Lredit von 600,000 fL bewilligen, tntt 155 gegen 36 «tinv unrb fta t auf fein Zimmer, der glucki.chlte Liedh.der de« WM-lls. Er nioge hterzur einen erev anäenDmmen. bleibt natürlich und faßt den «atfchlutz. in etnem l°»ernden «riefe der «otun fein

men tn zweiter und dNlrer ^etung « g aanres Herz -usruschütten. Am Abend, als er seine HerzenSergießungen zum hundert.

ArauLr^tch. sten Male überliest, wird er auf eine lebhaft «eführte Unterhalluns im Hofe ausmerk-

, £ r sroiHk.itunn - fam. Hinter den herabgelassenen Vorhängen, am offenen Fenster, beginnt er zu bor-

Varis, 13. Februar. DerMoniteur" bringt folgende Mltthetlung. ^^. « sage Dir, Eulal.a", schallt e« an sein Ohr, ,.daß ich mir dieses Blicke.

Rläkttt melden als zuverlässig den Austritt dreier MlNlster aus dem wechseln mit dem jungen Offizier ernstlich verbitte". - ..Hast Dui dies bemerkt? - Mehrere Blätter melven aw bä8 cvnnere. UnJ auffallend genug, dächte ich, hattest Du es gettieben". -Aber, Mann, es ge-

Cabinet und die Ernennung eines U , N Minister sind: schicht ja nur, um die ganze Bescheerung festzuhalten." '-Welche Bescheerung/'

fere Nachrichten bestätigen diese Angabe nicht. X)ie Drei utcinqier ^inu feine Pferde. Es stehen ihrer acht in unserem Stalle; wenn er noch biS

Decazes^Fourichon und Märtel. Der Pariser Larneval zeigte wenig Humor. bicr bleibt, haben wir so viel Dünger bekommen, datz wir im Stande

e-. dn ^trafeen bewegte sich trotz deS schlechten Wetters viel Volk, aber Mas-Lnb, unser ganzes Kartoffelfeld abzudüngen." In aller Frühe des nächsten Tages reifte fen kamen fast gar nicht znm »orfchein. - Die 9<M«fßn SB«uffrt«Mt ®«be »« Offizier^-b u D-rn-hmen noch, beabsichtigt der diesige Berein für

gerichtlich v-rurih-ilt, außer dem schon b-zahlten Schad-n-k-tze für den Tag s Geflügelzucht auch in biefem Jahre $nbe Mir, in ben Räumen ber turn.

weriUa in Ausführung des richterlichen Urtheils, wonach sie ihre Kinder 9embe (Woogsplatz) eine Äeflügelausstellung abzuhalten und zwar sollen die«mal

^.lipsprn hat damit ^dieselben in's Kloster des 6act6 Coer versetzt werden, auswärtige Aussteller aus dem ganzen Großherzogthum rugelas c« werden. Da ö^^Ern h , gn u- gir»n.»ffln ihre Kinder nicht ausliefert, )D bte vorjährige erste Ausstellung dieses jungen und eifrigen Vereins als eine fefer g

1000 Frcs. zu zahlen. Wenn die Pr. s?.yr,ic,n ra nuf 5 g Mill, lungene verflossen war, sind wir überzeugt, daß auch diesmal von Seiten deS Vereins

werden die Strafgelder bis zur Großjährigkeit derselben sich 1 ^^es aufgeboten wird, den Besuchern der Ausstellung die reichste Auswahl aller mig«

Heben Sorten großen und kleinen Gefieder» »orzusühren.

Offenbach, 13. Febr. Ein gräßlicber Unglücksfall hat sich heute in der Boiger- -it .-L ..u-i* u. fS,rr (?«rl fHflter. flaute Über llrt6

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Aetzie».

Brüssel, 15. Februar. Nach einem Pariser Briefe derJndöpedance wird Frankreich die russische Circular-Note in freundschaftlichem Tone aber mit großer ^Zurückhaltung beantworten. Frankreich will jedweder Verwicklung

Hatte 14. Februar. I» dem Bergwerke zu Graiffesac, Departement 11 Cn wum, utuu nnc

rx at s*vh»itPT arbeiteten brach eine Explosion und Feuer aus. schen Seifenfabrik hier ereignet. Der W^r^ührer, Herr Karl -baier, klagte Uber Un Herault, wo 60 Arbeiter arbeiteten , oracy mefter an bem mobilem, ging aber doch einem Beruf nach und stürzte plötzlich in den mit ko Header

Nur 5 Arbeiter sind gerettet worden, doch arbeitet man weiter an 6cmLc^ fle'®ten tfeffel, roa§ feinen an8enblt(flt4en tob berbeifttbrte. D-r Verunglückte Rettnnaswerk. ist unverheirathet, war ein fleißiger Mann, welcher feine hoch betagten Ottern und Ge.

Nettnngswe schwister unterstützte, ein fröhlicher Sänger und guter Improvisator. Die Theilnahme

, , n^rÄffMitliAtHi Deveschegegenwärtiger Zeit, wo die angekommenen Neujahrsrechnungen wohl in

London, 14. Februar. In der ,N"NMeh ff manchen Famstien keine geringe Berstimmung Hervorrufen, dürfte die Frage:was

Derbv's an Elliot vom 25. Mar 1876 zeigte Derby an, er habe Musurus w wir mit unseren Töchtern thun?" von maachem nachbenkenden Hausvater gestellt Dafcka mitaetheilt, daß, obgleich England das Berliner Memorandum abge- ^^ 6tnc beber1iaen§mert^e Antwort ökb barauf m ben W»«;

ru T nTi,' N-^ättniffe und Gesinnunaen Englands seit dem Krimknege welche folgenbermafeen lautet:Gebt ihnen eine orbentliche Schulbildung. Lehrt ste

lehnt habe, sich die Verhaltniffe uno ise^nnun^cn 1 1» 6ffe°n fo(hcn. Lehrt sie waschen, bügeln, Strümpfe stopfen, Knopfe an-

derartig geändert haben, daß die Pforte nur auf moral sch sttz 9 nähen, ihre eigenen Kleider machen und ein ordentliches Hemd. Lehrt sie Brod backen neu dürfe, falls die vorhandenen Schwierigkeiten ferne befriedigende Losung y gute Küche viel an der Apotheke spart. Lehrt fie, daß eine Mark 100

* , ' 1 hmenniae wertb ist. und daß nur Derjenige spart, der weniger auSgibt, als er einnimmt,

sand-n. V»" M di- Ä «"««eben, »eratmln müss-n. L-Hrt st-, b;6 ein bez.hlte«

Kattunkleid besser kleidit, alfi ein seidenes, wenn man Schulden hat. Lehrt ste, daß " ein rundes, volles Gesicht mehr werth ist, al8 fünfzig schwindsüchtige Schönheiten.

Lehrt sie gute, starke Schuhe tragen. Lehrt sie Einkäufe machen und nachrechnen, ob die Nechnung auch stimmt. Lehrt sie, daß sie Gotte- Ebenbild mit starkem Schnüren blofe ü7rbctbden können. Lehrt sie einfachen, gesunden Menschen'-Verstand, Selbstoertrauen, Selbsthülfe und Arbeitsamkeit. Lehrt ihnen, daß ein rechtschaffener Handwerker in Hemds' Hermein und der Schürze, selbst ohne einen Pfennig Vermögen, mehr werth ist, als ein Dutzend reichgekleideter und vornehmer Tagediebe. Lehrt sie Gartenarbeit unb tue Freuden der freien Natur. Lehrt sie, wenn Ihr Geld dazu habt, auch Musik, Malerei und alle Künste, bedenkt aber immer, daß e« Nebensachen sind. Lehrt sie, daß Spa- neigänge besser sind als Spazierfahrten, und daß die wilden Blumen gar schon find ür den der sie aufmerksam betrachtet. Lehrt ste allen bloßen Schein verachten und daß, wenn man Nein oder Ja sagt, man es auch wirklich so meinen soll, ßebrt sie, daß bas Glück tn der Ehe weder von dem äußern Anstand, noch von dem Gelbe des Mannes abhängt, sondern allein von seinem Charakter. Habt Ihr ihnen d is herge­bracht unb sie haben'« verftanben, dann laßt sie, wenn die Zeit gekommen ist, «etrost beiralben: sie werben ihren Weg dann schon allein finden." Diese goldenen Regeln verdienten in jedem Hause unter GlaS und Rahmen an die Wand gehängt -u werden.

Der dreißigjährige Krieg, welcher ganz Deutschland verwüstete und dem der fürchterliche Würgengel Pestilenz überall dahin nachfolgte, wohin die Heere zo^en, verschonte auch Hessen nicht nut seinen Schrecken. Schon im Jahre: 16291 trat_tti stadt die Pestilenz auf und nSthigte ben Landgrafen «eorfl II-, ber selbe" I h mit einem neuen Schloßdau begonnen hatte (weicher am ". Mai 1715 w eder ab« brannte), sich mit dem Hofstaate unb ber Canzlei nach bem festen Schlosse Lichtenberg zu begeben.^ Wer nur konnte flüchtete sich vor der Krankheit nach ^«warbs, mn der Ansteckung zu entgehen. Drr Landgraf verordnete, um diese Zeit zur Bersobnung Gottes einen alljährlich abzuhaltenden Buß- und Bettag sowie das Glockcngeläuie um 10, 12 unb 5 Uhr, welches an vielen Orten noch heute gebräuchlich ist- Noch viel verheerender trat die Pestilenz in Darmstadt wahrend der Jahre 1632-1635 auf, «Hein in letzterem Jahre starben daselbst 2200 Personen «n dieser Krankheit.

Schlauheit eines Bürgermeister«. In ber Gemarkung des Dörfchens N i» Niederhessen soll ein Gemeindeweg breiter gelegt werden. Der Geometer komM, richtet Den Weg und steckt ihn mit Mühe und Anstrengun, durch Pflocke ab. Das Werk war vollendet und der Geometer begibt sich zu dem Herrn Ortsvorstand. ^0' jetzt gebe Sie Acht, Herr Bürgermeister", sagte er,daß die Pflocke nicht sestohlen werden Nach einigen Tagen kommt der Geometer wieder unb - sämmtltche Pflöcke sind fort. Aergerlich, daß seine ganze Arbeit vergeblich gewesen, geht er zum ^llrgermeister un macht ihm Vorwürfe- Der aber spricht o.ll innerer ^enugthuung.Seien Sie mir ruhig und getrosten Sie sich, die Pflocke sind nicht gestohlen, die sind sehr gut aufg hoben." Cr hatte die Pflöcke um sie vor Diebstahl zu hüten, ausreißen, nach Hause bringen unb wohl verwahren lassen. .L».n.

Kvln. In Sachen der Lebensmtttclverfalschungcn haben die Gebrüder«till werck (kaiserliche Hof-Chokoladen-Fabrik) sich veranlaßt gefunden, eine Anzahl Prä parate welche unter d7m NamenChokolade" verkauft werden analysiren zu asm Die Herren Dr. Vohl in Köln und Apotheker Heinz in DuiSbura, zwei unerkann chemische Autoritäten und beflarirte Feinde der Lebensmittel-Verfälschung, ich dieser Arbeit. Die Resultate waren unglaublich; otn ^enzehn Lnalysen ergab neun das vollständige Fehlen von Cacao; nur gemahlene ^stoschalen und Keim , : Rindertalg, ordinäres gebranntes Mehl und schlechter' Zucker^^"en d e vestan ch st Der sogenannten Block-, Suppen- und Bruch-Ehokolaben. In Fällen hatte B dem Zusatz von 5 resp. 10pCt- Schwerspath stattgefunden, abgesehen von der Bei ' mischllng vegetabilischer Farben. Die Analysen von zwei der berühmten

Puder-CacaoS" der zwei bedeutendsten Firmen Hollands ergaben eine Beimischung vo 10 resp- 12 pCt. werthloser Stoffe! Also: Warnung vor dem Ankäufe zu billige.