Ausgabe 
16.10.1877
 
Einzelbild herunterladen

Kanarienvögel

zu verkaufen.

Seltersweg C. 188.

abgegeben.

Schloßgasse A. 259.

Münzenberg 850 N.

5771)

Marktstraße.

Aechten Aftrach.-Caviar,

aus Usingen

Bad Nauheim 735 N

Usingen

955 N.

5684)

Seltersweg C. 73.

5754) Einen schweren Hund, IVr Jahr

alt, »erkauft

Carl Haas.

5600)

M. Weißbä der.

M.

4704)

L. Müller.

ä <M. 1.20,

bei

C.

s Aepfelmost u. Rauscher

C. Roth

empfiehlt

in Möser's Laden, Neuen-Bäueu.

frankfurter Hof.

das

vor

5770) Ein großer Sprungherd mit Wasser schiff und Bratofen wird ganz billig

(einer heutigen M- 1 Baja Srema in die iad)r$tigt, habe die

frisch bet 5582)

aus n

große Sitz-

Prima Eli«-

empfiehlt

Vi eu haben

Mittwoch den 17. d. M., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich im Adler:

Arbeitstische, Wickelbretter, eine Decimalwage, Ctgarrenformen,

den meisten Gemeinden noch ein recht erfreulicher, er steigt sogar in einzelnen bis auf 30o/o der Bevölkerung, während er in andern weniger, allerdings auf 8 ja auf 6 und 5<>/o gesunken ist. Ueber den Besuch des Nachmtttagsgottesdtenstes auf dem Lande, wo nur ein Geistlicher ist, wird allgemein geklagt. Und doch wurde daS Bedauern darüber ausgesprochen, daß der zweimalige Gottesdienst in einigen Gemeinden beeinträchtigt werbt, da einige Geistliche zwei Pfarreien verwalten müßten. Die Thetlnahmc am hell. Abendmahl ist durchschnittlich eine sehr erfreuliche, indem es in der überwiegenden Mehrzahl der Gemeinde die Zahl der Einwohner nicht unbeträchtlich überschreitet, in den meisten andern kommt sie der Einwohnerzahl beinahe gleich, nur in Gießen beträgt sie nicht viel über 8<*/0. Auch über den Besuch der Katechismuslehre konnte sich, was die Landgemeinden betrifft, der Rechenschaftsbericht mit Zufriedenheit aussprechen. In den meisten Gemeinden wird dieselbe von der confirmtrten Jugend nach 4, in einigen sogar nach 56 Jahren lang besucht. Das neue Ctoilstandsgesetz hat in unserem De­kanat noch keine bedauerlichen Folgen heroorgerufen. Im vorigen Jahre kam in den Landgemeinden nur eine bloße Ewiltrauung vor, in der Stadt nur eine in diesem Jahr. Tauf- und Confirmationsverweigerungen sind nirgends vorgekommen, sowie keine un- kirchlichen Beerdigungen aus ktrchenfeindlicher Gesinnung; in den meisten Landgemeinden bilden die sogenannten stillen Leichen nur eine Ausnahme; selbst kleine Kinder bis unter ein Jahr herab werden mit einer Grabrede beerdigt. Ein reich besuchtes Gustav- Adolf-Fest wurde in Kirchberg gefeiert und ein Missionsfist zu Klein Linden, bei letz terem betrug die Collekte 109 Gewiß ein Zeugniß von großer Theilnahme, was um so mehr anzuerkennen ist, da das Kirchweihfest vorangegangen war und die Leute mitten in der Grummeternte standen. Die Crllecten betrugen allerdings im letzten Jahre etwas weniger als im Vorjahr mit Ausnahme der Pfingstcollecte, welche auf das Doppelte gestiegen war, wobei zu bemerken ist, daß dieselben jetzt in allen eoan gelischen Kirchen deS Landes erhoben wird, auch wo dteS früher nicht der Fall war und daß sie für arme Studirende der Theologie bestimmt ist, um dem immer mehr drückenden Mangel an jungen Geistlichen abzuhelfen. Die Beiträge für den Gustav- Adolf-Verein betrugen 900 45 wozu die Stadt Gießen allein 504 38 beb

getragen hat. Außerdem verwendete der Frauenverein noch 643 JL 55 Alle Pfarreien des Dekanats die zum Gießener Zweigoerem gehören, haben Beiträge ge­geben mit Ausnahme einer einzigen. Hierbei ist zu bemerken, daß im gedruckten Verzetchniß aus Großen-Buseck und Oppenrod keine Beiträge verzeichnet sind, da diese erst spater eingeltefert wurden; sie stehen im gedruckten Verzetchniß S. 6 als nachträg­lich aus dem Dekanat Hießen eingegangen. Auch in Beziehung auf den sittlichen Zu- stand der Gemeinden kann Befriedigendes berichtet werden. Grobe Verbrechen sind in keiner Dorfgemeinde vorgek»mmen, in Gießen nur einige Diebstähle, Selbstmorde im Dekanat 56. Aus einer ziemlichen Anzahl von Gemeinden war keine uneheliche Geburt zu verzeichnen. Dagegen wurde vielfach über zunehmende Vergnügungs- und Genußsucht, namentlich auch über zunehmenden Wtrthshausbesuch geklagt, auch die Jugend gewöhne ft cf) schon gleich nach ber (Konfirmation hieran, sowie an das Cigarrenrauchen. Ueber die äußere Sonntagsfeter ist in den Landgemeinden wenigstens was das Arbeiten betrifft,

»ehirfüberlclit. Mitgethetlt von dem Agenten de« Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen.

Newyork, 12. October. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampf­schiff Donau, Capt. R. Bvssius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 29. Sept, von Bremen und am r. October von Southampton abgegangen war, ist nach einer außerordentlich schnellen Reise bereits am Donnerstag, 11. October, 9 Uhr Abends wohlbehalten hier angekommen.

Baltimore, 13. October. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampf­schiff General Werder, Capt. H. C. Franke vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, wel­ches am 26. September von Bremen und am 29. September von Southampton abge­gangen war, ist gestern wohlbehalten hier angekommen.

M beS Jlwnn hat Journale M Tepar- )iei bt Numilly und wurde , in Beschlag die Anschuldigung dn

Fr. Hennings,

Seltersweg.

kästen, Brände und Schablonen, ein Stehpult, einen Kleiderschrank, ein große und eine kleine Komode. einen Fügpflock, frisch entleerte Weinfässer, Stutzen und Trichter, Stehpulte, Treppen und hölzerne Pumpe, Fensterläden und Fenster und anderes Hausgeräthe,

gegen baare Zahlung versteigern.

5721) E. Pitthan.

Marienschloß, den 11. October 1878.

Großh-.-Handeszuchthaus-Dikection.

i735) Scriba.

in Lauterbach Bhnf. 725/30 V.

Kaiserliches Postamt.

Lochmann.

Frankfurter (MgEsten;

empfiehlt (5779

fr:mit fr'isehbach.

Stand am 1. October 1877.

Versichert 50133 Personen mit........

Bankfonds...............

Ausgezahlte Sterbefälle seit 1829 .......

Durchschnitt der Dividende der letzten 10 Jahre . .

Dividende im Jahre 1877 und 1878 je.....

Versicherilngsoitt'äge werden durch unterzeichn teil genommen und vermittelt.

56761 Mehrere ovale Tische, polnt (neu) zu verkaufen bei

Louis Rothenberger, N uenweg 193

322,601,200 JL 77,030,000 105,366,700 37,3 Procent.

41

Agenten ein. egen» (5775 Ule ber.

Oefen, gewöhnliche und lacktrte Steinkohlen­kasten, Feuergeräthgeschäften, empfiehlt Wilhelm Seibert,

Cocosläufer,

Ketten und Bürsten-Mattrn, sowie See- graSvorlagen in jeder Größe, empfiehlt

Mensverfichernngsbank für Deutschland in Gotha

Gegründet 1827. Eröffnet am 1. Januar 1829.

Hiernach kommen zur Lieferung für I ihr 1878 zur Versteigerung -.

1) circa 70 Cetnr. Ochsenfleisch,

2) 35 Schweinefleisch,

3) 15 Kalbfleisch,

4) ,, 25 Schweineschmalz.

Die Lieferungsbedingungen werden

Anfang der Versteigerung bekannt gegeben; end) können dieselben jetzt schon dahier etn- £ kesehen werden.

dito

(5778

Bekanntmachung.

Vom 15. d. M. ab, dem Tage der Einführung der Eisenbahn - Winter- ffabrpläne, erhalten die nachbezeichneten Posten rc. den dabei angegebenen Gang :

1) Privat. Personenfuhrwerk Butzbach Münzenberg:

II. aus Münzenberg 525 N.; in Butzbach 640 N.;

525 V.; in Bad Nauheim 730 V

WS»

bann

. ». Ä* 1$^ eine

9 einen Mann

HL-

*« ball,n Jf tto

Ä!: ........

1 m W. d. »vMMtz ausgiwricht blidlid) untluMhrür. -Flusses ErPtten ju wo ein ZllsamM riet.

Pascha wurde gestern i ein Ämee.Corpr

veröffentlicht eine Mm j-dn b M, Serbien^ |« lerunj wird * bet

efttt W 10. b- : Oiatftio au« »i>b c°«. ,, barunter 8tß««|e-

(3369

F. Semmler in Glessen.

Butzbach 735 N.

6) Personenpost Altenstadt Niederwöllstadt:

I. aus Altenstadt l15/20 N.; in Niederwöllstabt 310 N.;

II. Niederwöllstadt 640 N.; in Altenstadt 825/35 N.; Altenstadt 5 V.; Niederwöllstadt 655/70 V.

7) Persouenpost Laubach Lich Bahnhof.

aus Lich Bhf. 825 N.; in Laubach IO10 N.

8) Personenpost Schotten Lauterbach Bahnhof:

Schotten 830 $.; durch Ulrichstein 1055/ll IP5; in Engelrod 12

Engelrod 2 N.; in Herbstein 33o N-;

Herbstein 6 N.; durch Lauterbach Stadt 75/1015/2O;

Emil Fischbach,,

Gebrochene Aepfcl- sowohl vorzügliche Tafel-, als auch gute Wirthschasts-Aepfel, zu verkaufen.

kaum zu klagen, dagegen wird der Tag deS Herrn vtelsack durch lärmende Aufzüge der Gesang- und Kriegervereine oft schon während des Gottesdienstes, namentlich des nachmittägigen geklagt, sowie über das Lärmen deS Abends in WirthShausern und auf ben Straßen. Dies führt uns zu dem eigentlichen Gegsnstand der Verhandlungen, für welche vom Ober Consistorium die Frage proponirt war: Welche Wirksamkeit

.un^ sollen die DekanatSsynoden zur Hebung der SorntagSruhe und christlichen Sonntagsfeter in ihren DekanatSkretscn bethätigen? Der Referent Pfarrer Hr.H ü ffe l l von Groß Linden hatte die Frage weiter aufgefaßt und in den auf­gestellten ersten 5 Thesen auch Wünsche in Beziehung auf die staatliche Gesetzgebung ausge­sprochen. Man erkannte im Allgemeinen das Gesagte als wünfchenswerth an; daß von Seiten des Staats keine Veranlassung zur Sonntagsheiligung gegeben werben bttrfe, bafe alle obrigkeitlichen Verrichtungen außer in Fällen der Noth cassirt werden müssen, daß die Gesetzgebung allen denen, welche ben eonntaa feiern wollten, den nöthigen Schutz gewähren müsse und also namentlich Arbeiter nicht genöthigt werden dürften, in Werk­stätten und Fabriken den Sonntag zu arbeiten, Nathfälle natürlich ausgenommen, daß der öffentliche Verkehr, sowie die öffentlichen Lustbarkeiten möql chst za beschränken seien und daß die dienenden Personen (Eisenbahn, Postbeamte, Diener in Wirtbshauseru u. s. w.) in ihrer Sonntagsruhe möglichst geschützt werden sollten. Gegen einige weiter- gehende Forderungen des Referenten, daß auf commerziellem Gebiete alle Geschäfte zu untersagen und daß alle an diesem Tage abgeschlossenen Vertrage null und nichtig und vor Gericht nicht klagbar seien, daß alle Läden an diesem Tage zu schließen und nur den Victualienhandlungen für gewisse Stunden Ausnahmen zu gestatten feiei, wur­den als bedenklich und zu weit gehend erklärt, doch glaubte man alle die vorgeschlagenen Bestimmungen übergehen zu können, da die Synode sich nicht für competent halten könne, auf die staatliche Gesetzgebung einwirken zu wollen. Auch seien die Bestimmungen im Polizeistrafgesetz vorläufig genügend; nur sei zu wünschen, daß solche strenger ge­handhabt würden als es geschehen. Man solle an Großh. Ober-Conststorium die Bitte richten, daß es in dieser Beziehung bei der Staatsbehörde feinen ganzen Einfluß geltend mache. (Schluß folgt.)

flib "«Kto"" j* £ wollt lU, der

etnPf<k

außer en' & ä

J0?. Verfahren ber

hchn Hnnteiu Wett» ®en^t m contuma.

unb 4000 jtrri "d 2000 her. W äußert sich der Mini- ner wollen aus bet .Triumph wäre W jr bit conferöatiöen I will ein regelmäji« o«n Präsibium bei WM burch bit :n.

Botschafter, Genetrl

Gothaer und Fx^^kfurter

feine Fleischwaaren.

Auster Gothaer Verve- tatwurst, Gothaer JLe- b er wurst5 Blasenschinken und Knackwürste, treffen jetzt wieder frische frankfurter geräuch. frfrratwurste jede Woche Dienstag und Frei­tag ein. («789

_J. A. Busch Söhne.

Fastenbretzeln

unb sonstige mürbe Backwaaren täglich

Versteigerungen.

Arbeitsversteigerung.

Samstag den 20. October L I., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Bettenhausen die Anfertigung eines schmiedeeisernen Thors au die Schulhofraithe, sowie die Anfertiaung von 3 bis 4 Stück Straßenlaternen, öffent­lich versteigert werden.

Villingen, am 12. October 1177.

Heineck, 5763)_______Bezirksbauausseher.___________

Lieferung".

Freitag den 19. d. Mts., Vormittags ioy2 Uhr, werden dahier zur alsbaldigen Lieferung öffentlich versteigert:

1) 2000 Stück Weißkraut,

2) 300 Wirsing,

3) 80 Cetnr. Sauerkraut.

5699) Ein gutes Zugpferd steht bei uns zum Verkauf.

Gießen._____Georgi L5 Kliugspor.

Alte Falzziegel

verkaufen (5733

>ebr. Scheel^ Neustadt.

---'nwrnrinitinriiiwiMi'

5727) Eine Quantität Mist verkauft Jungblut, Promenade-Haus.

2) Personenpost Echzell Friedberg im Großh. Heffen: aus Echzell 330 N.; in Friedberg 520 N.;

Friedberg 710 N.;Echzell 9-r N.

3) Personenpost Bad Nauheim Ufingen:

Trockene Braunkohlen, (Mein-Verkauf der Gewerkschaft Elm)

I. und II. Qualität zum Zeehen- preise empfiehlt (5396

G-eorg Unverzagt I.

Zum Einmachen -mpfichlt:

Extrafeinen Weinesfig per Lit. 30 ffcin do. 24 sowie sämmtliche Gewürze ginz und rein gemahlen.

Itrgrnmäntel u. Gummischuhe

empfiehlt (5766

Carl Wenzel.

4) Botenpost Niederwöllstadt Rodheim v. d. Höhe:

aus Niederwöllstadt 728 V.; in Rodheim 850 V-

S) Personenpost Friedberg im Großh. Heffen Ortenberg: aus Ortenberg 445 V.; in Friedberg 745 V-

5512) Frisch entleerte Weinfässer, zu Einmachfässern geeignet, empfiehlt

Emil Schwall, Frankfurter Hof.

| Bückinge

zum Rohesfeu, empfiehlt

Umil Fischbach,

Haarbalsam.

Dieser Balsam reinigt die Kopfhaut, gilt als das beste Mittel, das Wachsthum der Haare eu befördern und das Ausfallen der­selben zu verhindern. Er enthält so viele Fettstoffe, dass der Gebrauch von Haaröl, Pomade etc, dadurch überflüssig wird.

V» Flacon k 0.60,

Meinen Mcinverkouf per Flasche 50, 60, 75, 80 H u. s. w. erlaube mir in empfehlende Erinnerung zu bringen. Besonders empfehle für Reconvalescenten Walporzheimer Auslese (rotb) per Flasche JL 1.30. (4705) L. Müller.

5725) vy>iun

ficken Aepfelmost

Aeilgevotenes.

Gebrochene Aepfel, gute Sorten, sowie Zwetfchen an den Bäumen, zu verkaufen.

Wo? sagt die Exped. d. Bttts._________

Kanarienvogel, vorzügliche Sänger, versendet preiswerth und unter Garantie

Ey in Clausthal a. Harz, 5764) Osteröderstraße.