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Der Zug war sehr interessant wegen der Mannigfaltigkeit der Costüme, welche im Einzelnen von der Farben Ltebe ihrer Etgenthümer oft lauter zeugten, als von praktischer Auswahl des Stoffes und des Schnittes. Von der einfachen Leinen-Blouse in Grau oder Braun und dem Schlapp-Hut konnte man alle Abstufungen der Feuerwehr- Anzüge verfolgen bis zum vollständig militärischen Waffenrock mit Generals-Epauletten. Die praktischste Tracht hatten ohne Zweifel die württembergischen Feuerwehren, welche fast alle nach einem Muster ausstaffirt sind, nämlich mit dtckwollenen Wämsern, dunklen, wollenen Beinkleidern, dem in den Bundes Farben gehaltenen, einfachen Feuerwehr- Gurt um den Leib und einem Blech-Helm auf dem Kopf. Leinene Blousen entsprechen dem Zweck ebensowenig, wie lange Röcke, welche z. B- die Schweizer trugen. Der Zug führte außer zwei Militär-Capellen und der Musik der hiesigen Stadt-Reiter eine große Anzahl von Capellen der einzelnen Feuerwehren mit sich, ferner Signal-Bläser und Trommler, welche alle meistens in Action waren. Von Bannern und Standarten war eine große Anzahl zum Tbetl sehr schöne Exemplare vorhanden. Die Wein-Stadt Eßlingen, wohin morgen eine Fest-Fahrt geht, hatte eine aus frühreifen Trauben und frischen Gemüsen gefertigte Krone ihrem starken Corps mitgegeben, die Ulmer führten den Ulmer Spatz auf ihrer Standarte und wurden dafür allgemein mit dem Ruf: „Da kommen die Ulmer Spatzen!" lebhaft begrüßt. Herzliche Willkommen-Rufe wurden den Wienern, den Münchenern, dem stattlichen Corps der Frankfurter Feuerwehren zu Theil. Den Vogel schossen die Pforzheimer ab, welche als „berittene Feuerwehr" mit lauter Schlepp-Säbeln aufmarschirten! Das Programm de? Feuerwehr-Tags selbst scheint nicht sehr reichhaltig zu sein, da die Sitzung auf 3 Uhr, das Bankett bereit« auf 5 Uhr deS heutigen Nachmittags angesetzt war. Die Berathung fand im großen Saale des Königs-BaueS, die Tafel in jenem der Lieder-Halle statt. Ein Local, das alleFest- Theilnebmer hätte vereinigen können, existirt natürlich nicht. Morgen Vormittag findet die Prüfung der in der Markt-Halle ausgestellten Feuerwehr-Geräthe, alsdann die Fest-Fahrt nach Ober-Türkheim und Eßlingen in's Reben-Gebirg statt. Abends vereinigt man sich zum Abschied der Gäste in dem Garten der Museums-Gesellschaft, der herrlich gelegenen „Silber-Burg". Am Dienstag wird den noch übrig Gebliebenen die Wasser-Versorgung Stuttgarts unter der Leitung des Erbauers der Alb-Wasser-Ber- forgung, Ober-Baurath, Dr. v. Ehmann, gezeigt, womit sich von selber ein Ausflug in den Park der Solitude verbindet, in welchem die Bären-Seen gelegen sind, welche das Wasser für Stuttgart liefern.
Thorn, 7. Aug. Ein hiesiger Kaufmann hatte in seinem Keller drei Flaschen ausgezeichneten spanischen WeineS, welche er ihrer Kostbarkeit wegen für irgend eine besondere Gelegenheit reservirt, im Keller ganz beiseite gelegt und durch die Aufschrift „Gift!" an Stelle deS Etiketts vor unberufenen Trinkern zu sichern versucht hatte. In der Nacht zum Sonntag kam er mit einigen feiner Gäste in ein Gespräch über feine Weine und beschloß, ihnen als etwas ganz Seltenes jenen Wein vorzufetzen. Mit einem der Gaste begab er sich in den Keller. Dort sand er zwei von den Flaschen ge
leert, die dritte noch bis etwa drei Viertel voll. Er öffnete diese Flasche, der Inhalt zeigte in Farbe und Geruch nichts Verdächtiges, doch wollte der Kaufmann vorher noch probiren, goß etwas in ein GlaS und trank. Aber kaum hatte er das Glas an- gesetzt, als er eS auch schon mit einem Schmerzensruf wegwarf — in der Flasche war neben einem Reste Wein, welcher über Farbe und Geruch der Flüssigkeit getäuscht hatte, Schwefelsäure gewesen. Glücklicher Weise hatte der Kaufmann nichts von der verderblichen Flüssigkeit geschluckt; aber im Munde, an Lipven, Zunge und Zahnfleisch, hat er erhebliche Brandwunden, welche sofort ärztliche Hülfe nothwendig machten. Wer die Schurkerei verübt, Schwefelsäure in die Flasche zu gießen, ist nicht feftgestellt. Der Verdacht lenkt sich auf einen jungen Mann, welcher wegen allzuhäufiger Besuche im Weinkeller aus dem Geschäft hatte entlassen werden müssen und welcher vielleicht, nachdem er auch den spanischen Wein getrunken, in solch teuflicher Weise Rache hatte üben wollen.
Literarisches.
Jllustrirte Frauen-Zeitung. Von den beiden neuesten Nummern dieses Blattes (Preis vierteljährlich 2 50 enthält die Moden-Nummer (29) in ihrem
Hauptblatte neben einer großer Anzahl einfacher und eleganter Kleider und Toilette- Gegenstände eine Auswahl besonders reizender, leichter Phantasie-Arbeiten, während die Beilage außer 16 Schnittmustern noch verschiedene Muster-Vorzeichnungen und ein Alphabet altdeutscher Buchstaben für die jetzt beliebt gewordene, farbige Leinenstickerei bringt. In der darauf folgenden Unterhaltungsnummer (30) reiht sich an die Fortsetzung der Novelle „Ein Mädchenräthsel", von der verstorbenen Ida von DüringSfeld, ein tiefempfundener Nachruf an Ottilie Wildermuth von der ihr persönlich bekannten Emma Vely, mit dem Portrait der Heimgegangenen; darauf folgt eine Besprechung des Stieler'schen Prachtwerks „Bilder aus Elsatz- Lothringen" mit einer Bildprobe und eine prächtige, lebensvolle Zeichnung Paul Meyer heim's aus dem Berliner Zoologischen Oarten, mehrere Affen mit dem ihre Behausung theilenden Ameisenbären spielend, von erklärendem Text von F. Li chterf e l d begleitet; den Beschluß bildet die Biographie eines bisher wenig gekannten Tiroler Schriftstellers aus der Zeit vordem 30jährigen Kriege, Hippolytus Guarinonius, von Adolf Pichler, die Briefmappe und sieben Gedenktage berühmter Frauen aus der ersten Hälfte des August.
Briefkasten.
X. A. Ihr „Eingesandt" kann deßwegen keine Aufnahme finden, weil Sie bis jetzt den Weg der Eingabe an den Stadtvorstand, um Abschaffung des angeregten Uebelstandes, noch nicht versucht haben. Erst wenn dies vergebliche Mühe gewesen, dann dürfte eine öffentliche Besprechung des angeregten Mißstandes am Platze sein.
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
Vom 16. d. Mts. ab findet bei der Stadtpostanstalt hierselbst — Wal? thotstraße A. Nr. 96 — eine Ausgabe von Briefpostsendungen für abholende -Correspondenten statt.
Von demselben Tage ab beginnen die Dienststunden bei der Stadtpost- Anstalt um 7 Uhr Morgens.
Gießen, den 13. August 1877.
Kaiserliches Postamt.
In Vertretung:
Pagenstecher.
Bekanntmachung.
4539) Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntuiß gebracht, daß Se Durchtaucht Fürst Ernst zu Solms-Braunfels unterm Heugen Tage mit den Eisenerzbergwerken „Emma", „Albert" und „Florian" in der Gemarkung Bellersheim, Kreises Gießen, mit Feldern von 430600, ä20000 und 160600 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks- Wgenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht der Situationsrisie bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet.
Darmstadt, den 31. Juli 1877.
Großherzogüche Ober-Forst- u. Domiinen-Direction, Berg-Abtheilung. Bose.
vdt. Tecklenburg.
Bekanntmachung.
4538) Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Se. Excellenz der Herr Justizminister durch Rescript vom 15. Juni d. Js. die Ver- waltung der Staatsanwaltschaft bei dem Kreisgericht zu Wetzlar vom 1. September d. Js. ab dem Staatsanwalt Herrn Klingelhöfer zu Dillenburg übertragen hat, und daher von diesem Tage an die Correspondenz mit dieser Behörde unter der persönlichen Adreffe des Staatsanwalts Klingelhöfer oder unter der Adresse: „An die Königliche Staatsanwaltschaft für Wetzlar zu Dillenburg" zur Post zu geben ist.
Au den bestehenden Ressortverhältnissen wird hierdurch nichts geändert imd sind daher Beschwerden in Wetzlarer Untersuchungssachen an den Unterzeichneten zu richten.
Neuwied, den 14. August 1877.
Der Ober - Staats - Anwalt
bei dem Königlichen Justiz-Senat zu Ehrenbreitstein.
von Moers.
Oberhessische Eisenbahnen.
Bekanntmachung.
Bett-: denHessisch-Rheinisch-Westfälischen Eisenbahn-Verband.
Zu dem Gütertarife rubr. Verbandes gelangt mit dem 15. d. M. der 22. Nachtrag, welcher unter Anderem Frachtsätze der Wagen- ladungsclasse und des Specialtarifs III für den Verkehr der Station Dahlhausen mit diesseitigen rc. Stationen enthält, zur Ein- Mrung.
Das Nähere ist bei unseren VerbandS- eixpeditionen zu erfahren.
Gießen, den 13 August 1877.
Großherzogliche Directton.
4546) Mohn.
Die Abgabe von Baumstützen aus dem Stadtmagazin.
Wer Baumstützen von der Stadt zu beziehen wünscht, wolle seinen Bedarf innerhalb 8 Tagen auf unserer Geschäftsstube angeben. Auf spatere Anmeldungen kann keine Rücksicht mehr genommen werden.
Gießen, den 14. August 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
4548) A. ©ramm.
Gothaer Cervelatwurst, prima Qualität, empfiehlt 3361) Gg. Wilh. Weldig.
Cdictalladung.
Forderungen jeder Art an den Nachlaß des dahier verstorbenen JacobAlbohnll. sind innerhalb 14 Tagen von dem ersten Erscheinen dieses an um so gewisser bei der unterzeichneten Gerichtsstelle geltend zu machen, als sie bei der Ordnung des Nachlasses sonst nicht berücksichtigt werden würden.
Lich, am 9. August 1877.
Großherzogliches Landgericht Lich.
4494)W eyer. :
Ieilgebolenes.
4533) Eine Partie trocknes Hainbuchen- Werkholz zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bltts.____________________________
lfürl(iuib4£cmi’nt
empfiehlt (4536) Fr. Müller II.
Prima
naturellen Mostrich
in Vr-Psd.-Glasbüchfen empfiehlt
3533) Gg. Wilh. Weidig.
4250) Ein geruchloses Clofet (in Form einer Comode), 1 Petroleum-Lüster, 1- und 2thürige Kleiderschränke, Bettstellen (2schläf- rig), 1 Sesselstuhl, 1 runder Tisch, Haarmatratzen und sehr gutes Bettwerk verkaufe ich billig. I. Rothenberger, ___________________________Lindenplatz.
Toilette-, Bade-, Ienster- und Pferdeschwämme
in größter Auswahl empfiehlt
2950)__Emil Fischbach.
4132) Verschiedene Arbeitstische, mehrere Hundert neue Cigarrenformen und andere Utensilien der Cigarrensabrik werden billig abgegeben. Die Arbeitsräume der Fabrik (Bodenräume) mit Comptoir rc. sind zu ver- miethen bei______________E. Pitth an.
Schwämme wnÄ"ä Preisen, empfiehlt
3360)___________Gg. Wilh. Weidig.
4430) Drei schöne junge Kanarienvögel zu verkaufen.
__Gartensttaße B. 165s/10.
Blühende Gloxinia in schönen Pflanzen empfiehlt die Handels- gärtnerei von Gg. Becker Wittwe. (4462 Universal-
Reinigungs - Salz.
3283) Von allen Aerzten als das einfachste and billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden.
V< Originalpaket h JL 0.25,
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i/i 7, v4L 1. ,
zu haben bei C. F. Semmler in Giessen. ß Säcke verkauft billigst Gg. Wilh. Weidig.
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Neue
ho». Vollhäringe empfiehlt (4476) C. Fr. Semmler. Neu! Papier-Anftuchter, Neul
Levesen Patent.
> Hierdurch empfehle den mit am 22./1. 1877 patentirten
Copirbuch- Auieucliter, als unentbehrlich für jedes Comptoir.
Derselbe vereinfacht das bisher so umständliche Anfeuchte» der Copir-Papiere dadurch, daß er Pinsel, Schwamm und Wasserbehälter in sich vereinigt und ist einmaliges Anfeuchten desselben für monatelange« Gebrauch hinreichend.
Köln, Paul Leveson.
Detail-Verkaus:
bei der Expedition des Gießener An- ___________zeigers ä 2 ____________
Amerikanisches
Kaffeemehl empfiehlt als besten Zusatz zum Kaffee 4148)6g. Wilh. Weidig. _
Neue eingemachte Gurken empfehlen
4377) I. A. Busch Söhne.
Chinesisches Haarfärbemittel ä Fl. 2 50,
halbe Fl. 1,25, in Zeit von 10 Minuten kann man seine Haare dem Gesicht kleidsam acht färben, blond, brau«
>'»nnb schwarz, und hinterläßt keine nachtheiligcl^ Folgen für die Gesundheit. Erfinder Nothe K Eo., Berlin. Niederlage in Gießen bei
4082) Christian Frech.
Feinsten
Schwester, Limburger u.
Kahnl-Mse |
empfiehlt Gg. Wilh. Wei^tiff.


