Ausgabe 
16.6.1877
 
Einzelbild herunterladen

Norwegen.

Kevalesciere

Kladowa erwartet

Preise der Revaleacifcre

5 JL 70 u . f w.

Revalea eifere Biscuitee 1

Du Barry von London.

12 Psb 28 JL 50 Reralescifere

Allen Kranken Kraft unfr (Scfiiiifchcit ohne Medicin und ohne Kosten durcd die Heilnahrung:

Amsterdam, Repräsentanten - Wahl Majorität gewählt.

Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheit-- speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern ohne Wtbkin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lu igen-, Leber-, Drüsen-, ' ebleimtant-, Athcm-. Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Duften, Unverdaul'chkeit. Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Härnor- holden, Wass.rsucht, Fieder, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und >'brechen se bst während der Schwange,schakt, Diadeled, Melancholie, Abmagerung, lth.um'tismus, Gicht, Bleichsucht: auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von er Geburt an selbst der Ammenmilch oorzuztehen. Ein AuSzug aus 80,000 Certt» ncaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate vom Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. T6b6, Dr. Ure, Gräfin Costlcstuart, Marquise de Bröhan, und vielen anderen hochgc ieilten Personen, wird franco auf Verlangen einge'audt

Abgekürzter Au-zug aus SO,000 Eertificaten.

Nr. 62476. Dein lieben Gott und Ihnen sei Dank. Dte Revaleecifere hat meine 18jähr'gen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt-

I. Comparet, Pfarrer, Saint« Romaine des Ilee.

Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalescibre und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre sürchterlich gefoltert batten. In meinem 93. Jabre stehend, er­freue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundbeit. Leroy, Pfarrer.

Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrech, ngen, Verstopfungen und Taubheit gänzlich bergeftellt-

62845. Pfarrer Boilet von Eerainoille. von Asthma mit häufige« Erstickungen völlig he,gestellt.

«Holland.

13 ^uni. Bei der in hiesiger Stadt stattgefundenen wurden alle drei liberale Kandidaten mit sehr großer

Vi Pfd. 1 JL 80 1 Psd. 3 50 2 Pfd. 5 Ji. 70 4

Cbocolat6e 12 Tasten 1 JL 80 24 Tasten 3 JL 50 4, 48 Tast«

Pfd. 3 JL 50 2 Psd. 5 JL 70

Au beziehen durch Du Barry u. Co- in Berlin W., 28 29 Pastage (Kaiser- Galleri e> und bet niclen guten Apothekern. Droguem, Speceret- und Delicateffenhändlern tm gan>>: Londe, in Gießen br 'Hüller * Sehw Mer. (632

13. Juni. Di-Agence gänörale rufie" sieht in b«« beabst^igten Reste des gürftcn Milan. welcher sich in Begleitung v»N -m.g-n fein« ViniPer und Generale zur Begrüßung des Czaren morgen n-ch Pl°l begeben wollte, einen neuen Beweis für die ausgezeichneten Beziehungen zwischen Oesterreich und Rußland.

8 '416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsentiiden bergcfieUt.

Nr. 64210. Marquise von Brfehan von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit Zittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie.

Nr. 75877. Florian Köller, K Militäi vei walter, Großwardein, von Lungen- und Luitröt ren-Katarrh., Kopsschwindel und Bruslbeklemmung.

Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels- Lehraustalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung.

Nr. 65715. Fräulein de MontlouiS, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Hbmageruna.

Nr 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen rc.

D e Revalesctere ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis 'n anderen Mitteln und Speisen.

Verehrte Anwesende!

ES gereicht mir zum größten Vergnügen, Sie Alle im Namen des hiesigen Turn­vereins zur Feier seines dreißigjährigen Bestehens herzlichst willkommen zu heißen, insbesondere dehne dieses Willkommen auf bte hochoereyrltchen Vertreter unserer Re­gierung und des Stadtoolstandes, der beiden hiesigen Feuerwehren, des Kriegervere>nS, owie sammtl'cher Vertreter anderer Turnverein aus, und hege zugleich die zuversicht­liche Hoffnung, daß in Zukunft das gemeinschaftliche Band, welches alle Corporationen und Vereine, die tm Interesse unseres treueren Vaterlandes und fpecieU unserer lieben Vaterstadt wirken, umschlingt, sich immer festes und harmonischer verweben und ge- talten möge! Denn nur aus dcm vereinten Streben aller Kräfte, können dauer-.de und lohnende Resultate erzielt werden! Und wahrlich solche Resultate fehlen, solche Resultate thun Noth! Gerade wir, wir Turner! ich scheue mich keinen Augen­blick es zu sagen, Haden viel, sehr viel seit der Verwirklichung jener idealen Einheit«- und Freiheitsdeslredungen unseres deutschen Volkes, dem es gewissermaßen damals Ehren- ache war, entweder deutscher Schütze, deutscher Sänger, vor allem aber deutscher Turner zu fein etngebüßl! Der Nimbus, mit dem früher unsere Turnvereine umgeben waren, ,st seit der erlösenden Handlung unseres alten Heldeukaisers und feiner Getreuen, ooll- ändtg verschwunden. Gewissermaßen wie mit einem Zauberschlaae, allerdings mit Deutschlands edelstem Blute zusammengeschweißt, erstand neu verjüngt die deutsche Einheit, unter dem Scepter der urdeutschen hohenzollerischen Dynastie! Und aus lolche kräftige Führung gestützt, arbeiten seither Völker und Fürsten vereint an dem inneren freiheitlichen Ausbau einer für Deutschland würdigen Verfassung und Gesetzgebung. Wir, die deutschen Turnvereine haben daher wollen wir das Wohl unseres Vater­landes niemals außer Auge lassen, nur noch mit realen Verhältnissen zu rechnen. Wir müssen zur Entwickelung und Förderung körperlicher Kraft und Gewandtheit, zur Hebung aller vielfach jetzt noch schlummernden geistigen Kräfte allsettia und unaufbalt- Lani beitragen. Ja diese beiden Eardinalpunkte, oder besser gesagt Pflichten, müssen unS täglich ja stündlich mahnen, sie niemals außer Auge zu lassen, und ftetd für Hebung beider, so viel in unseren Kräften stehl, mit aller Energie und Manneskrasc eimutreten suchen! Hierzu brauchen wir aber nicht allein die frische Tbalkraft unserer jugendlichen Turner, sondern auch die Anregung und fordernde Unterstützung des Ge lammt-Volkes und seiner Regierungen. - iffiir Jpeclell in Gießen, Hülfe unserer Mitbürger vor allem aber der fördernden Hand unseres oerehrlichen stadtoorstande«! ES sind dies allerdings nur fromme Wünsche meinerseits, beherzigt sie aber ein Jeder und handelt danach, so wird und muß es in Zukunft um die deutsche lurneret besser siehe» sie wird und mutz sie sich immer mehr entfalten und zur Kraft und Ehre des Vaterlandes beitragen! Auch in unserem Vereine würde es^lebendiger und blühender werden, und Manche, die bis jetzt noch mit einer gewissen Kalte gegenüber dem lurn- oerein standen, würden es sich vielleicht zur Ehre rechnen, Mitglied desselben zu sein, um ihr Scherflein zum ferneren Gedeihen des Vereins beitragen tu tonnen! Der deut­schen Turnerei und specicll unseres Turnvereins em dreifache« Gut Heil

$ ^n dieses so viel versprechende Gut Heil stimmten sammtliche Anwesende de- geisternd ein. - Musik und Gesang ertönten abwechselnd, Toaste folgten «uf Toaste, von welchen namentlich die der beiden H^nHauptleute der b'-siaen fretw Uig n Feuerwehren, des Herrn Stadtverordneten Adolf Noll und des Präsidenten der hi iaen Kneaervcreins hervorzuhebeu finb. Sie alle betonten baS barmonstche D-rdLU- n?B aller hiesigen gemetanütztichen P-retn- unb b-r-n stetig f-itlchr-ttenben «ntwuketung unb Veredelung. Turnwait Demutd crthettte hieraus, nach vorheriger herjUckerAn Ipracye an ble Turner, bte von bem Preisgericht, sür bte besten Leistungen brr ft» am Preisturnen Betheiligten, au8 unb schloß mit einem Gut Heil aus bte gelammtebeu sche Turnerci, in«bef»nbere aus Gießens Turnverein. Mögen bem P-retn noch viele solcher

ßngland

onnbon |3. ciuni. DasReuterstche Bureau meldet aus Konstan- tmodel vom 12.' d. Mts. : Der türkisch- Botschafter in Wien, Aleko Pascha, ttnopel »°m beten; das Gesuch ist noch nicht angenommen.

rt? ist an ^Stelle Mukhtar Pascha's zum Oberbeskhlshaber IN

As^'ernatmt Unttthause beantragte Wilmot die Revision des Gesetzes

Todesstrase Pense schlug die Aufhebung der Todesstrafe vor, welcher üb-' dft T°d-sstraft, Pen -ich 8 I Regierung erklärte sich gegen woraus L-r»Ä 8-8-n 50, und L Antrag Wilmot mit 130 gegen 61 Stimmen abgelehnt wurde.

Belgien.

»rüffel 13. Juni. Die Verbindung der Liberalen zu Antwerpen ha , ... ' ... wirken daß sammtliche liberalen Verbindungen zu gunsti

beschlossen, & 8 ^^menberufen werden, um an den König die Bitte zu ?ichtm -r möge das von der klerikalen Majorität der Repräsentanten-Kammer votirte'Wahlgesetz nicht sanctioniren.

Tage beschieden sein.

Handel und Derked^

f ns <. u u Stroh-Markt war gut befahren.

Frankfurt, 13. Juni. Der^hMer 4-5.50, Stroh per Eentnerft 3 Heu kostete je nach Ol'Mandel das Pfund 1. Qualität v4t 1.10, 2. Qual. JC 1. !i!^ i Qual. JL 1.3040, 2. Qual. JL 1.20. Eier, gewöhnliche, da« Hun-

bert 4'50' italienische JL 5.50. Kartoffeln 89. Erbfin, gcsckalte jper 100 Kil.) co__92 JL. ganze Erbsen 2428 JL Bohnen, weiße 2326 Linsen 3640 Ochsenfletsck per Pfd. 70 Rindfleisch 5560^, Schweinefleisch 75-80 I,, Hammel­fleisch 50-63 Kalbfleisch 60-70 I, V

Sbriitiania, 13. Juni. Das Storihing hat einstimmig die Seitens . förderten Mittel, um die Neutralität aufrecht zu erhalten, ab-

gäel b« der Finanz-Ausschuß den Credit als unnöthig bezeichnet hatte.

Nußland.

Petersburg, 13. 3..I, M.

'Ag-nce Rusie" nur eine nicht wünschenswerthe Vermehrung der vorhandenen

Fiumänien j.cm

Debörden keine Unterstütznng g-währcn. D I Cimara wc bet

Gräfin und deren Töchter. ___

beim Misten Schutz und Hulse^u^a^----------

" Der orr-ntaiifche .

Äkxiott 13 ^uni. DaöTageblatt Mann der iven

f- AL'B."«-

«Ä » "»»!«»

4800 Gewehre und «2 Kiste» mrr w uom 13. d. »«»«

t 14. -3unb ... »friebten unb machens-

.... Die Türken versuchen Conire-Abproch 8^ @jn gzer

Me aus Kars. Unsere Batierren v-re l zurückgeschlagenötr

-----

Pferde-Rescrve-R-glcment. b,g Tageblatts" : Die Rusten ersten

ÄwU«-» -

' Telegramm desTagebla « Gegend tu beabsich.'g« -

»en den Donau-Uebergang au»nientriren Truppe» an der Mg syd«»1

n 1 q | j 9t O t i

Wiegen 15. Juni. Am oeroonttenen ®on^a8etei^"ittt,''verltet °asi sein brütest.« StlstuvBI.st. Vv'^berrlichsto b-a°nn das P«^turn-n,. WSMZMMÄ i.SSSS@R==SSS=SH

W>r.