Herzogtums
Namen der Wahlbezirke-
79
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82
3
11
II
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15
1
15
1
7
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12
Zur Frage der Mädchenbildung
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4)
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1
11
14
25
13
13
135
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45
232
1
1. Vorm- Kreis Gießen:
Albach
Mendorf a. d. Lahn AUendsrf a. d. Lda.
Alien-Buseck
Annerod
Bersrod mit Winnerod
Beuern
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57
72
174
29
27
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16
36
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HO
66
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119
Ruttershausen mttKirchberg**)15 Staufenberg mit Friedel-
27
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84
8
44
174
63
34
2
Welteishain Wettsaasen Zeltdach
IH Vorm. KrciS Nidda: Bellersheim Bellmuth Bergheim Berstadt Bettenhausen Bingenheim
Birklar Bisses Bleichenbach Blofeld Bobenhausen Borsdorf DaueiNheim Echzell Eckartsborn Effolderbach Eichelsdorf Feuerbach*) Gedern Geiß Nidda Gelnhaar Gettenau Glashütten Heuchelheim**) Hirzenhain Hui» gen Inhalden Kohden Langd Langsdorf Letdhecken L'ßbeig Michelnau Mittel-Seemen Muschenheim Nieder-See. en Nidda Nonnenroth
. Obbornhofen Oberlais
i Oder-Schmitten ■ Ober-Seemen
*) Jiaak Löwenstein zu Daubringen 1
Stimme. — **) Dr. Moufang zu Mainz 2 Stimmen. — ***) v. Forckenbeck in Breslau 1 Stimme.
Burkhardsfelden
Daubringen mit HeibertS- Laufen
Dorf Gill
Eberstadt mit Arnsburg Ettingshausen Garb>nteich Gießeii I.
Gießen II. Gieß n III.*) Gi-ßen IV. Großen-Buseck Großen Linden Giüningen Hattenrod Hausen Heuchelheim Holzdetm Klein Linden Lang-Göns ^eihgeüern
Lich mit Colnhausen, Hof Albach u. Mühlsachsen
Lollar Mainzlar Münster Nieder-Bessingen Ober-Bessingen Ober-Hörgern Oppenrod Reiskirchen Rödgen
Daß für alle Mädchen die gleichen Schulen errichtet werden, ist unter den dargelegten Verhältnissen eine ebenso unhaltbare Forderung, als wenn dieser Zustand für den männlichen Jugendunterricht gefordert würde. Die Verschiedenheit der Anlagen, der häuslichen Verhältnisse, der Anregung und Förderung im Elternhause, der Mittel und des dadurch für den Schulbesucy möglichen Zeitaufwandes wie immer hier Unterschiede bedingen, deren Beseitigung man zwar in unklarer Schwärmerei anstreben, nimnermehr aber erreichen kann, ohne die Bildung der Natur zu vernichten. Es müssen vielmehr auch für den Mädchenunterricht nach Dildungszicl, Bildungsmitteln
4
13
1
2
7
15
8
Zusammen 9167 1431 2513
♦) Dr. B- Schröder in Worms 1 Stimme.
♦♦) Victor v. Rabenau 1 Stimme
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249
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1
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24
18
8
49
29
Spanien.
Madrid, 12. Januar. Die über den Bruch der Beziehungen zwischen Spanien und China verbreiteten Nachrichten entbehren, wie von unterrichteter Seite mitgetheilt wird, jeder thatsächlichen Begründung.
Kußlarrd.
Petersburg, 13. Januar. Der „Golos" schreibt über die gegenwärtige Sachlage: Die Pforte erlaube sich, mit der Couferenz Spott zu treiben; die Geduld Rußlands dürfte erschöpft sein, weitere Concessionen könnten blos den Hochmuth der Pforte verstärken. Das Selbstgefühl Rußlands fordere, die Verhandlungen nicht noch mehr in die Länge zu ziehen, sondern energische Maßregeln zu ergreifen und Jgnatieff von Konstantinopel abzuberufen. Je entschiedener Rußland auftrete, desto eher werde der Friede gesichert.
Türkei.
Konstantinopel, 12. Januar. Heute hat in dem russischen Botschafts-Hotel eine Versammlung der Bevollmächtigten der Großmächte stattgefunden. Wie verlautet, motivirt die Pforte ihre Weigerung, die acht wesentlichsten Punkte der von der Vor Conferenz ausgestellten Vorschläge anzunehmen, folgende!maßen: die Concession hinsichtlich der Gebiets-Abtretungen an Serbien und Montenegro sei mit dem Art. 1 der Verfassung nicht vereinbar; die geforderte Abgrenzung der slavischen Provinzen sei unannehmbar, weil sie den Widerstand der mohamedanischen und griechischen Bevökerung Hervorrufen und dem Principe der Regierung, keine Racen - Theilnng zuzulassen, zuwiderlaufen würde. Ferner müsse die Pforte die Verpflichtung, die Bildung einer Gensd'ar- merie für die aufständischen Provinzen zu übernehmen, ablehnen; eine aus den Landesbewohnern gebildete Miliz sei gefährlich für die allgemeine Sicherheit wegen der eventuellen Streitigkeiten zwischen Christen und Mobamedanern. Die Punkte betreffs Ernennung der Gouverneure der slavischen Provinzen unter Mitwirkung der Botschafter und betreffs der internationalen Ueberwachungs Commission verweigere die Pforte überhaupt nur zu discutiren. Die Beschränkung hinsichtlich der Einkünfte aus den genannten Provinzen widerspreche den Souveränetäts-Rechten der Pforte, und die Einführung eines besonderen Gerichts Systems daselbst sei dem Geiste der Verfaffung zuwiderlaufend.
Konstantinopel, 13. Januar. Fürst Ghcka stellte Savfet Pascha eine Note zu, welche verlangt, die Türkei solle anerkennen, daß Rumänien keinen integrirenden Thetl des Ottomanenreiches bilde.
Pera, U- Januar. In der heutigen Sitzung betonten die Großmächte auf Initiative des deutschen Botschafters die durch die Couferenz Beschlüsse engagirte Ehre der Großmächte- Die Haltung der Türken war eine feste- Die achte Sitzung ist von Samstag auf Montag verschoben. Man behauptet hier, daß alsdann Gegensätze in der Haltung der drei Ostmächte hervortreten könnten.
Vermischtes.
— In Folge der Hinriätung des Diöioeie Francesconi in Wien hat sich eine Zeitungs Fehde zwischen zwei Scharfrichtern entsponnen. Johann Piperger, „f. k Scharfrichter für das Königreich Böhmen", erklärt in der Prager,Politik" u-A-: „Ich habe bis jetzt 27 Todes-Urtheile vollstieckl und kann veisichern, daß keine dieser Hinrichtungen länger gedauert, als zehn Sekunden, nach welcher Zeit auch jedesmal bereits die Todesstarre eingetreten war. Auch darf es nicht vorkommen, daß die Zunge her- auStritt, die Gesichtszüge sich verziehen oder die Auaen sich öffnen; ebenso wenig darf der Cadaver, selbst wenn er bis zum Abend am Galgen hängen bleibt, blau oder schwarz werden und anschwcllen, wenn der Scharfrichter praktisch seines Amtes waltet, waS aber leider nur selten der Fall ist, da der Vorgang bei der Hinrichtung der Will für des Executors überlassen bleibt und nur rasch und sicher vollzogen werben soll, ohne daß über die Art. wie dies geschehen soll, Normen festgeftellt wären. Ich bin der einzige Nachrichter in Oeuerreich, welcher die Hinrichtungen nach der neuesten Methode vollzieht, — weßhalb wurde diese in Wien weder bei Raikay noch bet FranceSconi an gewendet? Ich fuhr etgenS zur Hinrichtung Ratkc-y's nach Wien and wohnte derselben bei. So lange braucht ja kein Fleiichbauer, um einen Ochsen abzuschlachten, das wäre ja Thierquälerei! Dieser Wiener ScharfrichUr hat leider gar keine Praxis in seinem Fache, nußhalb ich die löbliche Redociion bitten möchte, mein Schreiben zu veröffentlichen und auf'Das Justizministerium einzuwirken, daß es die Verschiedenheit, welche bei unS in Bezug auf den Vorgang bei den Hinrichtungen besteht, aushebe, und dafür sorge, daß di.' Beförderung vom L-ben zu.n Tode, wenn sie schon in Vollzug gesetzt werden muß, wenigstens auf eine anständige, humane, rasche und Überall gleiche Art
Zusammenstellung des Ergebrnffes der Abstimmung zur Wahl eines Ab- georduetcn zum Reichstag des deutschen Reichs für den 1. Wahlkreis des Groß- herzogthums Hessen am 10. Januar 1877.
in Vollzug gesetzt werde. Was meine Hinrichtungsmethode betrifft, welche sich bereits lebenunozwanzigmal erprobt, so habe ich über dieselbe nichts übertrieben und befinde mich 'M Besitze zahlreicher Belooungs Decreie, welche mir ohne mein Zulhun von den b.treffenden Behörden für die rasche und sichere Alt in welcher ich die Excul'.on vollzog, ausgestellt wurden. Deßhalb beantrage ich, daß man beim Fortbestände der Todcs- fhate iärnnttliche Scharfrichter Österreichs nach m.iner Hin ichlungsmethode abrichten lasse, wozu ich mich kostenfrei dem Staate zur Beifügung stelle." (Es muß nach allem Diesem eine wahre Wonne sein, von Herrn Pipclger .abgeschlachtet" bezw. gehängt zu werden )
— Was ist der Mensch in den Zeitungen? frug ein satyl sicher Kopf. Wie verstehen S»e das? Erklären Sie's gefälligst! - „O ji! So hören Sie! Der Mensch, wenn er geboren wird, ist in der Zeitung „ein gesunder kräftiger Knabe" ; wenn er feinen Eltern wegläuft: »ein lieber, guter Sohn dem für alles Vorgefallene Verzeihung zugesichert wirb"; wenn er eine Frau auf dem Nicht mehr ungewöhnlichen Wege der Annonce sucht: „ein junger Mann von anständiger Familie"; wenn er eine Brieftasche d trlortn hat: „ein armer Hausknecht"; wenn er in Zerstreuung den neuen Regenschirm eines Anderen mitgenommen: „der wohlbekannte Herr, der sich keine Unannchmlich- fe ten machen wirb-; und w nn er selig endet: „der treue Freund und brave Gatte, für Alle, die ihn kannten " Kann noch fortg,sitzt werden. _______________________
“’0rbe£pn»on, 13. Januar. Di- Couferenz scheint bis zur nächsten Woche vertagt worden zu sein. Die Pforte erklärte sich allerdings mit einer contro- lirenden Commission und einem Polizei-Corps grundsätzlich einverstanden. aber beide sollen aus Christen und Moslems bestehen und dem Sultan das Recht, die Officiere zu ernennen, zustehen. „Daily News" verdächtigt die ^bg^rung, daß sie Elliot gegen Salisbury aufs Spiel setze. „Standard versichert da- aeaen daß zwischen dem Cabinet und beiden Botjchafrern vollständige Uebereiih stimm,mg herrsche. Die „Times" befürwortet wiederum behutsam einen militärischen Zwang gegen die Pforte durch Rußland und England, wofern die Pforte die Deschlüffe der Couferenz ablehne- - Die jüngeren Kinder Salis- bnry's sind nach Mentone abgereist.
Dänemark.
Kopenhagen, 13. Januar. Das Criminal-Gericht verurtheilte den Führer der Socialisten, Brix, wegen Preßvergehen und Majestäts-Beleidigung zu 4 Jahren Zuchthaus.
Versailles, 13. Januar. Der Kriegsminister hat an die Ober-Com- niandauieu der Arme-.Evrps ein Rundschreiben gerichtet, worin er Die Officiere der Terruorial-Ärme- ermächtigt, mitnäusche Versammlungen abzuhauen und sich zu denselben in Uniform zu begeben. Der Minister ergreift bitte ffliafr reflel, damit die Officiere Gelegenheit haben, sich militärisch auSznbllven und zualeich den Bevölkerungen darzuthun, daß die T-rriiorial. Armee und ihre Cadres wirklich bestehen. - Eine wahre Bestürzung m Ver,aille- erregte die Wahl von autonomistischen Reichstags-Mitgliedern in Straßburg,L.echenburg und andern Wahlkreise» Elsaß siotqringens; waS für die richtige Beurtheilung des Wahlergebnisses vom deutschen Standpunkte aus bemerkenswerth genug ist.
tznglaai».
London, 12. Januar. Die amtliche Zeitung meldet, der britische Bot. schafter in Konstantinopel, Elliot, habe angezeigt, daß Die Ausfuhr von Getreide und V>eb aus der Donau-Provinz, sowie die Ausfuhr von Getreide aus de» Häfen von Trapezunt, Samsum und Kerasun in der astatischen Türket verboten
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Namen der Wahlhezirke.
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Queckbvrn Reinharbshain
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Rübdingshausen Ruppertenrod
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—
—
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—
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Saafen mit Bollnbach
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Stangenrod
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Stockhausen
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—
1
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Unter Seibertenrod
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—
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W ickartShain
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—
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Hausen***)
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Steinbach
65
Treis a. b. Lda.
83
Trabe
7
Watzenborn-Steinberg
84
Wieseck
101
11. Vorm. Kreis Grünberg:
Allertshausen
24
Atzenhain
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Beltershain
36
Bernsfeld
49
Cl'mbach
14
Ermenrod
16
Flensungen
35
Geilshausen
61
Göbelnrod
30
Großen Eichen
123
Grunberg
278
Harbach
79
Ilsdorf
33
Kesselbach
69
Klein-Eichen
16
Lauter
74
Lehnheim
30
Lindenfiruth
46
Londorf
117
Lumda
49
Merlan mit Kirschgarten
56
Nieder Ohmen
65
Ober-Ohmen
103
Obenhausen
60
Ober-Widdersheim
35
—
15
Ortenberg
124
—
15
Rabertshausen
11
—
—
Raustadt
77
—
1
Nodheim
35
—
20
Röthges
17
——
20
Schwickartshausen
10
——
50
Selters
58
—
—
Steinberg
53
——
—
Steinheim
34
—
——
Trais Horloff
33
——
1
Unter-Schmitten
62
—
—
Unter-Widdersheim
62
—
Usenborn
2
—
37
Utphe
52
—
5
Villingcn
152
—
1
Volkarttzhain
38
—
—
Wallernhausen
84
—
1
Wippenbach
14
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