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Herzogtums

Namen der Wahlbezirke-

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II

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Zur Frage der Mädchenbildung

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13

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1

1. Vorm- Kreis Gießen:

Albach

Mendorf a. d. Lahn AUendsrf a. d. Lda.

Alien-Buseck

Annerod

Bersrod mit Winnerod

Beuern

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HO

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Ruttershausen mttKirchberg**)15 Staufenberg mit Friedel-

27

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2

Welteishain Wettsaasen Zeltdach

IH Vorm. KrciS Nidda: Bellersheim Bellmuth Bergheim Berstadt Bettenhausen Bingenheim

Birklar Bisses Bleichenbach Blofeld Bobenhausen Borsdorf DaueiNheim Echzell Eckartsborn Effolderbach Eichelsdorf Feuerbach*) Gedern Geiß Nidda Gelnhaar Gettenau Glashütten Heuchelheim**) Hirzenhain Hui» gen Inhalden Kohden Langd Langsdorf Letdhecken L'ßbeig Michelnau Mittel-Seemen Muschenheim Nieder-See. en Nidda Nonnenroth

. Obbornhofen Oberlais

i Oder-Schmitten Ober-Seemen

*) Jiaak Löwenstein zu Daubringen 1

Stimme. **) Dr. Moufang zu Mainz 2 Stimmen. ***) v. Forckenbeck in Breslau 1 Stimme.

Burkhardsfelden

Daubringen mit HeibertS- Laufen

Dorf Gill

Eberstadt mit Arnsburg Ettingshausen Garb>nteich Gießeii I.

Gießen II. Gieß n III.*) Gi-ßen IV. Großen-Buseck Großen Linden Giüningen Hattenrod Hausen Heuchelheim Holzdetm Klein Linden Lang-Göns ^eihgeüern

Lich mit Colnhausen, Hof Albach u. Mühlsachsen

Lollar Mainzlar Münster Nieder-Bessingen Ober-Bessingen Ober-Hörgern Oppenrod Reiskirchen Rödgen

Daß für alle Mädchen die gleichen Schulen errichtet werden, ist unter den dargelegten Verhältnissen eine ebenso unhaltbare Forderung, als wenn dieser Zustand für den männlichen Jugendunterricht gefordert würde. Die Verschiedenheit der An­lagen, der häuslichen Verhältnisse, der Anregung und Förderung im Elternhause, der Mittel und des dadurch für den Schulbesucy möglichen Zeitaufwandes wie immer hier Unterschiede bedingen, deren Beseitigung man zwar in unklarer Schwärmerei anstreben, nimnermehr aber erreichen kann, ohne die Bildung der Natur zu vernichten. Es müssen vielmehr auch für den Mädchenunterricht nach Dildungszicl, Bildungsmitteln

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Zusammen 9167 1431 2513

) Dr. B- Schröder in Worms 1 Stimme.

♦♦) Victor v. Rabenau 1 Stimme

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Spanien.

Madrid, 12. Januar. Die über den Bruch der Beziehungen zwischen Spanien und China verbreiteten Nachrichten entbehren, wie von unterrichteter Seite mitgetheilt wird, jeder thatsächlichen Begründung.

Kußlarrd.

Petersburg, 13. Januar. DerGolos" schreibt über die gegenwär­tige Sachlage: Die Pforte erlaube sich, mit der Couferenz Spott zu treiben; die Geduld Rußlands dürfte erschöpft sein, weitere Concessionen könnten blos den Hochmuth der Pforte verstärken. Das Selbstgefühl Rußlands fordere, die Verhandlungen nicht noch mehr in die Länge zu ziehen, sondern energische Maß­regeln zu ergreifen und Jgnatieff von Konstantinopel abzuberufen. Je entschie­dener Rußland auftrete, desto eher werde der Friede gesichert.

Türkei.

Konstantinopel, 12. Januar. Heute hat in dem russischen Bot­schafts-Hotel eine Versammlung der Bevollmächtigten der Großmächte stattge­funden. Wie verlautet, motivirt die Pforte ihre Weigerung, die acht wesent­lichsten Punkte der von der Vor Conferenz ausgestellten Vorschläge anzunehmen, folgende!maßen: die Concession hinsichtlich der Gebiets-Abtretungen an Serbien und Montenegro sei mit dem Art. 1 der Verfassung nicht vereinbar; die ge­forderte Abgrenzung der slavischen Provinzen sei unannehmbar, weil sie den Widerstand der mohamedanischen und griechischen Bevökerung Hervorrufen und dem Principe der Regierung, keine Racen - Theilnng zuzulassen, zuwiderlaufen würde. Ferner müsse die Pforte die Verpflichtung, die Bildung einer Gensd'ar- merie für die aufständischen Provinzen zu übernehmen, ablehnen; eine aus den Landesbewohnern gebildete Miliz sei gefährlich für die allgemeine Sicherheit wegen der eventuellen Streitigkeiten zwischen Christen und Mobamedanern. Die Punkte betreffs Ernennung der Gouverneure der slavischen Provinzen unter Mitwirkung der Botschafter und betreffs der internationalen Ueberwachungs Commission verweigere die Pforte überhaupt nur zu discutiren. Die Beschrän­kung hinsichtlich der Einkünfte aus den genannten Provinzen widerspreche den Souveränetäts-Rechten der Pforte, und die Einführung eines besonderen Gerichts Systems daselbst sei dem Geiste der Verfaffung zuwiderlaufend.

Konstantinopel, 13. Januar. Fürst Ghcka stellte Savfet Pascha eine Note zu, welche verlangt, die Türkei solle anerkennen, daß Rumänien keinen integrirenden Thetl des Ottomanenreiches bilde.

Pera, U- Januar. In der heutigen Sitzung betonten die Großmächte auf Initiative des deutschen Botschafters die durch die Couferenz Beschlüsse engagirte Ehre der Großmächte- Die Haltung der Türken war eine feste- Die achte Sitzung ist von Samstag auf Montag verschoben. Man behauptet hier, daß alsdann Gegensätze in der Haltung der drei Ostmächte hervortreten könnten.

Vermischtes.

In Folge der Hinriätung des Diöioeie Francesconi in Wien hat sich eine Zeitungs Fehde zwischen zwei Scharfrichtern entsponnen. Johann Piperger,f. k Scharfrichter für das Königreich Böhmen", erklärt in der Prager,Politik" u-A-:Ich habe bis jetzt 27 Todes-Urtheile vollstieckl und kann veisichern, daß keine dieser Hin­richtungen länger gedauert, als zehn Sekunden, nach welcher Zeit auch jedesmal bereits die Todesstarre eingetreten war. Auch darf es nicht vorkommen, daß die Zunge her- auStritt, die Gesichtszüge sich verziehen oder die Auaen sich öffnen; ebenso wenig darf der Cadaver, selbst wenn er bis zum Abend am Galgen hängen bleibt, blau oder schwarz werden und anschwcllen, wenn der Scharfrichter praktisch seines Amtes waltet, waS aber leider nur selten der Fall ist, da der Vorgang bei der Hinrichtung der Will für des Executors überlassen bleibt und nur rasch und sicher vollzogen werben soll, ohne daß über die Art. wie dies geschehen soll, Normen festgeftellt wären. Ich bin der einzige Nachrichter in Oeuerreich, welcher die Hinrichtungen nach der neuesten Methode vollzieht, weßhalb wurde diese in Wien weder bei Raikay noch bet FranceSconi an gewendet? Ich fuhr etgenS zur Hinrichtung Ratkc-y's nach Wien and wohnte derselben bei. So lange braucht ja kein Fleiichbauer, um einen Ochsen abzuschlachten, das wäre ja Thierquälerei! Dieser Wiener ScharfrichUr hat leider gar keine Praxis in seinem Fache, nußhalb ich die löbliche Redociion bitten möchte, mein Schreiben zu veröffent­lichen und auf'Das Justizministerium einzuwirken, daß es die Verschiedenheit, welche bei unS in Bezug auf den Vorgang bei den Hinrichtungen besteht, aushebe, und dafür sorge, daß di.' Beförderung vom L-ben zu.n Tode, wenn sie schon in Vollzug gesetzt werden muß, wenigstens auf eine anständige, humane, rasche und Überall gleiche Art

Zusammenstellung des Ergebrnffes der Abstimmung zur Wahl eines Ab- georduetcn zum Reichstag des deutschen Reichs für den 1. Wahlkreis des Groß- herzogthums Hessen am 10. Januar 1877.

in Vollzug gesetzt werde. Was meine Hinrichtungsmethode betrifft, welche sich bereits lebenunozwanzigmal erprobt, so habe ich über dieselbe nichts übertrieben und befinde mich 'M Besitze zahlreicher Belooungs Decreie, welche mir ohne mein Zulhun von den b.treffenden Behörden für die rasche und sichere Alt in welcher ich die Excul'.on voll­zog, ausgestellt wurden. Deßhalb beantrage ich, daß man beim Fortbestände der Todcs- fhate iärnnttliche Scharfrichter Österreichs nach m.iner Hin ichlungsmethode abrichten lasse, wozu ich mich kostenfrei dem Staate zur Beifügung stelle." (Es muß nach allem Diesem eine wahre Wonne sein, von Herrn Pipclger .abgeschlachtet" bezw. gehängt zu werden )

Was ist der Mensch in den Zeitungen? frug ein satyl sicher Kopf. Wie ver­stehen S»e das? Erklären Sie's gefälligst! -O ji! So hören Sie! Der Mensch, wenn er geboren wird, ist in der Zeitungein gesunder kräftiger Knabe" ; wenn er feinen Eltern wegläuft: »ein lieber, guter Sohn dem für alles Vorgefallene Verzeihung zugesichert wirb"; wenn er eine Frau auf dem Nicht mehr ungewöhnlichen Wege der Annonce sucht:ein junger Mann von anständiger Familie"; wenn er eine Brieftasche d trlortn hat:ein armer Hausknecht"; wenn er in Zerstreuung den neuen Regenschirm eines Anderen mitgenommen:der wohlbekannte Herr, der sich keine Unannchmlich- fe ten machen wirb-; und w nn er selig endet:der treue Freund und brave Gatte, für Alle, die ihn kannten " Kann noch fortg,sitzt werden. _______________________

0rbe£pn»on, 13. Januar. Di- Couferenz scheint bis zur nächsten Woche vertagt worden zu sein. Die Pforte erklärte sich allerdings mit einer contro- lirenden Commission und einem Polizei-Corps grundsätzlich einverstanden. aber beide sollen aus Christen und Moslems bestehen und dem Sultan das Recht, die Officiere zu ernennen, zustehen.Daily News" verdächtigt die ^bg^rung, daß sie Elliot gegen Salisbury aufs Spiel setze.Standard versichert da- aeaen daß zwischen dem Cabinet und beiden Botjchafrern vollständige Uebereiih stimm,mg herrsche. DieTimes" befürwortet wiederum behutsam einen mili­tärischen Zwang gegen die Pforte durch Rußland und England, wofern die Pforte die Deschlüffe der Couferenz ablehne- - Die jüngeren Kinder Salis- bnry's sind nach Mentone abgereist.

Dänemark.

Kopenhagen, 13. Januar. Das Criminal-Gericht verurtheilte den Führer der Socialisten, Brix, wegen Preßvergehen und Majestäts-Beleidigung zu 4 Jahren Zuchthaus.

Versailles, 13. Januar. Der Kriegsminister hat an die Ober-Com- niandauieu der Arme-.Evrps ein Rundschreiben gerichtet, worin er Die Officiere der Terruorial-Ärme- ermächtigt, mitnäusche Versammlungen abzuhauen und sich zu denselben in Uniform zu begeben. Der Minister ergreift bitte ffliafr reflel, damit die Officiere Gelegenheit haben, sich militärisch auSznbllven und zualeich den Bevölkerungen darzuthun, daß die T-rriiorial. Armee und ihre Cadres wirklich bestehen. - Eine wahre Bestürzung m Ver,aille- erregte die Wahl von autonomistischen Reichstags-Mitgliedern in Straßburg,L.echenburg und andern Wahlkreise» Elsaß siotqringens; waS für die richtige Beurtheilung des Wahlergebnisses vom deutschen Standpunkte aus bemerkenswerth genug ist.

tznglaai».

London, 12. Januar. Die amtliche Zeitung meldet, der britische Bot. schafter in Konstantinopel, Elliot, habe angezeigt, daß Die Ausfuhr von Getreide und V>eb aus der Donau-Provinz, sowie die Ausfuhr von Getreide aus de» Häfen von Trapezunt, Samsum und Kerasun in der astatischen Türket verboten

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Namen der Wahlhezirke.

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D

10

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Queckbvrn Reinharbshain

132

30

21

29

8

Rübdingshausen Ruppertenrod

100

1

55

65

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33

Saafen mit Bollnbach

52

35

6

13

Stangenrod

16

85

Stockhausen

41

1

78

Unter Seibertenrod

40

28

106

W ickartShain

46

11

Hausen***)

69

Steinbach

65

Treis a. b. Lda.

83

Trabe

7

Watzenborn-Steinberg

84

Wieseck

101

11. Vorm. Kreis Grünberg:

Allertshausen

24

Atzenhain

55

Beltershain

36

Bernsfeld

49

Cl'mbach

14

Ermenrod

16

Flensungen

35

Geilshausen

61

Göbelnrod

30

Großen Eichen

123

Grunberg

278

Harbach

79

Ilsdorf

33

Kesselbach

69

Klein-Eichen

16

Lauter

74

Lehnheim

30

Lindenfiruth

46

Londorf

117

Lumda

49

Merlan mit Kirschgarten

56

Nieder Ohmen

65

Ober-Ohmen

103

Obenhausen

60

Ober-Widdersheim

35

15

Ortenberg

124

15

Rabertshausen

11

Raustadt

77

1

Nodheim

35

20

Röthges

17

20

Schwickartshausen

10

50

Selters

58

Steinberg

53

Steinheim

34

Trais Horloff

33

1

Unter-Schmitten

62

Unter-Widdersheim

62

Usenborn

2

37

Utphe

52

5

Villingcn

152

1

Volkarttzhain

38

Wallernhausen

84

1

Wippenbach

14

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1) Planirarbeit, 2) Steinlleferunk 3) Ehaussirarbeil 4) Maurerarbeit, sollen Freitag den 10 Ubr, unter de gemacht weidende und Stelle an den lich versteigert we

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