Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

Dienstag den 15. Mai

Wo ISO

KWener MnMger

aufgehoben.

risch besetzen und auch Hausdurchsuchungen nach Waffen vornehmen lassen.

In Folge des Brandes von Tuturkai stellten die Türken

den vom Senat beschlossenen Abänderungen angenommen. Das Einfuhr von Rindvieh aus Hamburg und Altona nach Italien ist

Verbot wieder

Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Spedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18.

die mit der

1. <

P.

Ancar- militä-

Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brii y rlohn. Durch die Post bezogen vie-rteisährlich 2 Mark 50 Ps.

Von Giurgewo, wohin gestern der Fürst abreiste, ist noch keine Action zu melden. DiePresse" meldet: Die Pforte unterhandelt mit englischen Finanz-

Aeutschland.

Darmstadt, 12. Mai. Das Großherzogthum Hessen zählte im Ja­nuar d. I. 1137 Gemarkungen, von denen 1059 mit legalisirten Grundbüchern und dazu gehörigen Karten versehen sind. Außerdem sind in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen 8 Gemarkungen mit legalisirten Grundbüchern (ohne Karten) versehen, ferner in der Provinz Rheinhessen 15 Gemarkungen, deren legalisirte Grundbücher auf parzellarischen Vermessungen beruheu, welche vor Erlaß des Gesetzes vom 13. April 1824 erfolgt sind. Die Anzahl dec mit legalisirten Grundbüchern versehenen Gemarkungen beträgt hiernach im Ganzen 1082, die Anzahl der Gemarkungen, in welchen zur Zeit noch keine legalisirten Grundbücher bestehen, im Ganzen 55. Unter letzteren befinden sich die in Folge des Friedensvertrags vom 3. Septbr. 1866 von Preußen abge­tretenen 18 Gemarkungen, weiter 18 Gemarkungen, von welchen Grundbücher auf Grund von Parzellenvermessungen bereits aufgestellt, aber noch nicht lega- lisirt sind, endlich 4 Gemarkungen, für welche gegenwärtig die Grundbücher auf Grund von Parzellenvermessungen in der Aufstellung begriffen sind. Von den hiernach verbleibenden 15 Gemarkungen kommt die mit Baden gemeinschaftliche Gemarkung Kürnbach, von welcher für Hessen kein bestimmter Theil ausgeschie­den ist, hier nicht in Betracht. In 3 dieser Gemarkungen ist die Parzellen- vcrmessung vollendet und sollen die Grundbücher 1877 oder 1878 zur Auf­stellung kommen. In 8 derselben ist die Parzellenvermessung gegenwärtig in Betrieb, in den 3 übrigen ist dieselbe noch nicht in Angriff genommen. Es sind dies die Treburer Auen, der Friedberger Burgwald und die Gemarkung Rendel. Außerdem sind 22 Gemarkungen mit bereits legalisirten Grundbüchern versehen, für welche bereits neue Grundbücher auf Grund von Parzellenver­messungen aufgestellt, diese aber noch nicht legalisirt sind. Für weitere 8 Ge­markungen sind solche Grundbücher in der Aufstellung begriffen. _ Die Flurver­messung hat in 1122 Gemarkungen stattgefunden und steht somit noch in 15 Gemarkungen zurück. In 669 jener 1122 Gemarkungen ist auch die Parzellenvermessung vollendet, in 53 Gemarkungen ist sie gegenwärtig in Betrieb.

Berlin, 11. Mai. Die Matrikular-Beiträge für Hessen sind in dem Nachtrage zum Reichshaushalts-Etat pro 1877/78 auf 1,210,308 Mk. festge­setzt. Im Etat für 1876 waren angesetzt 1,162,731 Mk., mithin für 1877/78 mehr 47,577 Mk.

Spanien.

Bilbao, 11. Mai. Die Regierung hat, um einem im Bezirk taciones befürchteten Ausstande zu begegnen, geeignete Punkte desselben

Der orientalische Krieg.

Wien, 11. Mai. DiePresse" meldet aus Bukarest: Die Kammer beschloß, die Regierung in Betreff der Situation zu interpelliren. An die Be- antwortung soll dann ein Antrag auf die Kriegs- und Unabhängigkeits-Erklä­rung geknüpft werden. Der Fürst und das Ministerium hätten beschlossen, der Initiative der Kammer zu folgen. DiePresse" meldet ferner aus Rust- schuk: Die Türken schieben größere Truppenmassen von Widdin ostwärts vor und verstärken die Garnisonen von Nikopoli-Rakowa (Rahova) und Lom (Lvm- Palanka?), da sie den Uebergang der Russen zwischen Widdin und Rustschuk erwarten. Aus Bukarest geht endlich derPresse" die Meldung vom 10. d. Mts. zu, daß wegen des Bombardements von Giurgewo der Fürst heute früh dahin abgereist sei. Heute wird Oltenitza bombardirt.

Wien, H. Mai. Gerüchtweise verlautet, Prinz Reuß habe unserem Kaiser ein Handschreiben des Kaisers Wilhelm überbracht. Rumänien hat seine gesammte Flottille, zwei Fregatten, ein Kanonenboot, eine Schaluppe und sechs eiserne Transport-Barken den Russen zum Donau-Uebergang zur Verfügung gestellt. Der Fürst von Rumänien wird sein Hauptquartier nach Krajova ver­legen. Die Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft hat ihr bewegliches Material von der Schiffswerfte zu Turnseverin nach Orsowa in Sicherheit gebracht.

DerPolit. Corresp." wird aus Bukarest von heute gemeldet: Gestern fand e(n heftiger Kampf zwischen einer rumänischen Batterie bei Oltenitza und einer vor der türkischen Stadt Tuturkai postirten, von zwei Monitors unter­stützten türkischen Batterie statt. Tuturkai wurde dabei in Brand geschossen und zog zweimal die weiße Fahne auf; auch einer der Monitors erlitt starke

11.

1 2000, 1 30« upons

<Öar ea

md laut Wcht k r Mage v°n ®«"*: Men als I-Hd- (285

HijiisiN'L sitvereill

nach'

(2^ . 1 »

Italien

Nom, 11. Mai. Die Deputirten-Kammer hat den Gesetz-Entwurf, betr. Unvereinbarkeit gewisser Beamten-Stellungen mit dem Deputirten-Mandat,

. 15. 9» *

Gießen, den 14. Mai 1877.

Betreffend: Die Parcellenvermessung und Consolidation in der Gemarkung Saasen.

Das Grvßherzogliche Kmsantt Gießen

an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Beltershain, Bersrod, Lauter, Lumda, Queckborn, Reiskirchen und Röthges.

Unter Hinweis auf unsere specielle Verfügung vom 4. l. M. beauftragen wir Sie wiederholt, den darin genannten Personen den Inhalt der Be­kanntmachung im Anzeiger No. 106 alsbald zu eröffnen und wie geschehen umgehend anzuzeigen.

v. Röder.

r Ml!

,0 W

Pf

England

London, H. Mai. Im Unterhause antwortete Unter-Staatssecretär Bourke auf eine Anfrage Erington's: Wir sind davon benachrichtigt, daß die Schließung des Suez-Canals gegen russische Kriegsschiffe beabsichtigt ist, haben aber keine Reglements darüber erhalten. Gegenüber Schiffen anderer Nationa­lität ist, wie wir erfahren haben, keine Schließung beabsichtigt.

Der russische Botschafter, Graf Schuwaloff, reist heute zum Antritt seines Urlaubs von hier ab und gedenkt Montag jn Petersburg einzutreffen.

London, 12. Mai. Einem hier eingegangenen Telegramm zufolge hat in Peru ein großes Erdbeben staltgefunden, wodurch die Stadt Jquique fast gänzlick zerstört wurde.

London, 12. Mai.Reuter's Bureau" bezeichnet auf das Entschie­denste die Nachricht desRußki Mir" als unbegründet, wonach Lord Beacons­field unmittelbar vor der Kriegserklärung die auf den Berichten des britischen Militär-Bevollmächtigten in Petersburg Wellesley fußende Ueberzeugung aus­gesprochen habe, daß Rußland nicht zum Krieg schreiten würde. Die Schiff­bau-Arbeitgeber am Clyde haben ihren Arbeitern die Mittheilung gemacht, sie würden in einigen Tagen entlassen werden; in Folge dessen werden 30,000 Mann arbeitslos.

k> Iche eine 4

Ür. GiaS* ^isarzt '

alten Q.i' Q lBer

SS?»

Bandwur^Ol-^

ZMZ k^LMGto^cnfhit loyd.

Straßburg, 11. Mai. Der Oberpräsident veröffentlicht nachstehenden kaiserlichen Erlaß, der an ihn gerichtet ist: Nachdem seit den Ereignissen, welche den Wieder-Anschluß von Elsaß-Lothringen an das deutsche Reich zur Folge gehabt baben, eine Reihe von Jahren verflossen ist, habe ich dem längst gefühlten Drange, diese Lande in ihrem neuen Berhältniß mit eigenen Augen kennen zu lernen, nackzugeben mich beschlossen. Um einer ernstlichen fürstlichen - Pflicht zu genügen, bin ich in die Reichslande gekommen. Ihre Erfüllung aber hat sich für mich je länger desto mehr zu einer Quelle angenehmer Eindrücke gestaltet, welche durch freundliche Erinnerungen wohlthuend in mir fortwirken werden. Ich verdanke diese vorzugsweise dem rücksichtsvollen Entgegenkommen eines großen Theiles der Bevölkerung. Allenthalben auf meinem Wege durch die Reichslande bin ich huldigenden Aufmerksamkeiten mannichfacher Art begegnet, welche ich gern als ebenso viele Beweise dafür betrachte, daß das Vertrauen, mit dem ich diese Lande betreten, auf gutem Grunde geruht hat. Jetzt nehme ich von denselben mit dem Bewußtsein Abschied, daß mein Aufenthalt dazu beitragen wird, die Beziehungen zwischen ihnen und dem Reiche zu befestigen und ersprießlich zu gestalten. Indem ich tief den Unfall beklage, von welchem während meiner Anwesenheit in der Hauptstadt Deutsch-Lothringens die dortige altehrwürdige Stätte christlicher Frömmigkeit betroffen worden ist, verlasse ich die Reichslande mit herzlichen Wünschen für die friedlich fortschreitende Ent­wickelung ihrer geistigen' sowie materiellen Wohlfahrt und ertheile Ihnen zu ___

bem Zwecke, der Bevölkerung meinen Dank für die mir zu Theil geworden" Beschädigungen. _ _ ..

Aufnahme kund zu geben, hierdurch den Auftrag, den gegenwärtigen Erlaß als- Abends das Feuer gänzlich ein und zogen in der Nacht die Batterie zurück. bald zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Metz, den 9. Mai 1877. lCk OI^-*

gez. Wilhelm.

Ü ist.0« 1)M| t Kche an ««("* !

hlatter.

nach

ierika

frew-OHeanii om September bis einmal monatlich.

Cajüle 630 jl Zwischendeck 150 * rddeutschen Lloyd ;oölhM Hessen Kduaro ! in Gietzen. (38; ika sind stets zum tyä W» Dietz. [B rsche uösl-Wastto