,-.mer Vorliebe für überheizte Zimmer befunden hatte, ergriff G-lcg°nh-it, seine G-gn°r Aktirf Tn kcklaaen ,Da habt Ihr Euch nun selber überzeugt, daß lo Grad nicht genügen, sondern daß mau wenigstens 17 oder 18 Grad am Thermometer haben muß, um nicht zu frieren."
D ei» Si-g wurde ausgenutzt. Nun hatte der Thermometer d,° H^fchaf g°w°nnm und "7 ia fäm bie Quecklitbersäuic zu niederen Graden herab. Aber das Warinebcdurfnitz steigerte
® mehr, sondern 2t)'Grade wurden Norm. - Trotz alledem
l°"' - Jetzt konnte doch nicht mehr die
qusstrablung" der Wärme für die Empfindung des Fri-rens verantivortli» gemacht werden? Die Kreunde schoben es auf Gewöhnung. Diese Erklärung ist zedoch Nicht die ^)t gt. $>,= ft rem ^nhlicbFcit hat vielmehr darin ihren Grund, daß beim andauernden starken Heizen ftlumbrt ÄS °wi- d7in ihm befindlichen Gegenstände und die Wände austrocknen. Der Kaum e -z . . . verlieren, um sv mehr fangt die trockene Luft (welche in Folge der
Erwänn nq^geeiEt und geneigt ist, auch umsomehr Wasserdunst in sich aufzunchmen) die Fcuch- ti« eit ha auf9 too sie dieselbe fast allein noch findet: bei den Menschen. S)ie unmex1licl)e 2(u8;
der 'Laut und Lunge'wird gesteigert. Da nun diese „Verdunstung^ von Feuchtigkei uns noch viel mehr Warme entzieht, als der vorerwähnte Verlust durch,,Ablcitung ' an die Luft und d7e S rahlung" an kalte Umgebung, so wird durch die gesteigerte Ofenwarme allmalig auch daS Wärincbedürfniß gesteigert - und der Ofen erscheint als bester Freund.
daS Warn d s g g^ g,^ bcnn in bcr erhöhten Zimmerwarme dunsten auch alle
andere Geaenstände mehr c.us, und die Luft wird verschlechtert. In der warmen Luft athmen wir wenig?r Sauerstoff ein (unser nothwendigstes Lebensbedurfmß!) und der Stoffwechsel wird lanasamer und geringer - der Appetit mindert sich - es tritt mürrische Stimmung ein - der Schlaf ist kurz und unruhig - alle Verrichtungen des Körpers lassen zu wünschen übrig.
Da haben wir das treue und betrübende Bild der Bureaukraten ber altem Kaufleute — der viel im Zimmer lebenden Frauen und alten Mädchen — kurz, der meisten Stubenmenschen im Winter. Nur Diejenigen, welche ihrem Ofen niemals gestatten, die Luft über + o R (— 200 CZ »u erwärmen, sind diesem Leiden nicht unterworfen.
L Willst Du wahren Kraft und Witz,
Hüte Dich vor Ofenhitz!
Liegen auf der Ofenbank Macht vorzeitig alt und krank ____
~ — Handelund Verkehr.
Gießen, 13. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 1 4L Hühnereier. per Stück 7-8 H, Käse, per Stück 5-9 Kasematte, per Stück o rerhferi i Liter 18 X Linsen, 1 Liter 20 Tauben, das Paar 50 Hühner per Stück 80 X Hahnen per St. 70^, Enten X 1 60, Gänse per Pfd. 35—40 X Kar- ffdn^OO Äno«, be^ Köln-Gießener Eisenbahn), 12. Novbr. . ^"f den heutigen hi-sigen Markt wurden gebracht: 511 Ochsen, 627 Kühe und Rinder, 977 Schweine. Der nächste Markt ist am Montag den 3. Decbr. I. Js.
Frankfurt, 12 Noo. (Fruchtbericht.) Die unerquickliche Situation im Ge.
treide-Geschäft hält an und sind Umsätze ohne Belang. Weizen ab Umgegend X 22.50 bis 23. Roggen matt X 17—18.25. Gerste nichts gethan. Hafer ohne Leben. Mehl un) Futterstoffe flau. m
Mehl Rr. 1 X 42, Nr. 2 X 38, Nr 3 X 34, Nr. 4 x 30, Nr. 5 X 24, Roggen-- mehl % (Berliner Marke) X 25, do. II. (Berl. Marke) 21, Weizen, effect. htes., ab Bahnhof hier 23—24 —, ab unserer Umgegend X 22 -23.—, do. fremder je nach Qual. X 23—25.— , Roggen je nach Qualität X 17—18.—, Gerste X 18—24.—, Hafer X 13-17.—, Kohlsamen X 36—37, Erbsen X 21—24, Wicken«^ 17.—, Linsen jt 21—30. Rüböl, detail, X 83. Stimmung flau. (Die Preise verstehen sich sämmt- lich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo). w
Frankfurt, 12. Nov. Der heutige Viehmarkt war nur in Hammeln und Schafen gut befahren. Ochsen waren nur 250 Stück am Platz und gingen die Preise sehr hoch; Küde, von denen 120 vorhanden waren, zogen ebenfalls an; Kälber durch 180 vertreten, waren sehr flau. Die Metzger schlugen heute am Pfund 5 $ ab. Hammel und Schafe waren 1000 angetiieben. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 73—75, 2. Qual. X 69—72, Kühe 1 Qual. X 68, 2 Qual. X 52—54, Kälber 1. Qual. X 70, 2. Qualität X 60, Schate 1. Qual. X 40—45, 2. Qual. X 36—38, Hammel 1. Qual. X 48—52,
Viele Personen beklagen sich Morgens beim Erwachen über Beschwerden und Beklemmungen im Halse, die ihre Ursache in einer mehr oder weniger starken Verschleimung des Schlundes haben. Man macht, um auszuspeien, Die heftigsten Anstrengungen, welche häufig den Husten und zuweilen sogar einen lebhaften Brechreiz herbeiführen und erst nach Verlauf einer oder zwei Stunden, und mit größter Mühe gelingt es, sich der die Athmung beschwerenden Hinderniffe zu entledigen. Die zur Hebung dieses außerordentlich beschwerlichen Uebels dienenden Mittel zu nennen, heißt somit allen davon Befallenen einen wirklichen Dienst erweisen und zwar handelt es sich hier um den Theer, welcher eine so äußerst günstige Heilwirkung auf alle Affektionen der Athrnungsorgane ausübt. Es genügt, bei jeder Mahlzeit zwei oder drei Guyot'sch.e Theer- kapseln zu nehmen, um damit mit größter Schnelligkeit eine Linderung herbeizuführen, die man umsonst in einer großen Anzahl mehr oder weniger theueren und umständlichen Medikamente gesucht hatte. Von zehn werden in acht oder neun Fällen diese regelmäßigen Beschwerden durch den fortgesetzten Gebrauch der Theerkapseln vollständig verschwinden.
Es verdient hervorgehoben zu werden, daß, da jeder Flacon 60 Kapseln enthält, hie ganze Eur auf den kaum nennenswerthen Preis von 10—12 H stäglich zu stehen kommt.
Der rasche Absatz, den dieses Produkt gefunden, hat zahlreiche Nachahmungen davon hervorgerufen. Herr Guyot kann daher eine Garantie nur für diejenigen Flacons übernehmen, welche seine Unterschrift in dreifarbigem Drucke tragen. (6285
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rönnen innerhalb Jahresfrist bei ordnungsmäßiger Legitimatton bei der unterzeichneten Verwaltung in Empfang genommen bezw. von derselben bezogen werden.
Cassel, den 7. November 1877.
Die Betriebs-Materialien-Verwaltung 6377) der Main Weser-Bahn
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Auch das Wort „Maizena“ ist gesetzlich beschütztes Eigenthum der Fabrikanten, der Gien Cove Co. in N.-Y. (5330
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