Degagirung der im Matschin-Canal liegenden türkischen Kriegsschiffe wird aus Hirsowa berichtet: Die Dampfer „KiUasch Ali" und „Feth ül Islam" lagen vier Stunden unterhalb Hirsowa und konnten wegen der vielen im Fahrwaffer liegenden Torpedos nicht von der Stelle. Um sie freizumachen, setzten sich zehn Taucherboote in Bewegung, um die Torpedos aufzusuchen, und es gelang hiernach auch, mehrere der letzteren aufzunehmen. Die vorgenannten türkischen Dampfer folgten vorsichtig den Taucherbooten und vereinigten sich stromabwärts mit drei anderen Dampfern, Namens „Avendi", „Semendria" und „Akkia." Bei Pulanka wurden wiederum Torpedos gefunden. Die Ruffen eröffneten darauf ein starkes Feuer aus den Batterien in Gura-Jalomnitza. Die türkischen Schiffe erwiderten das Feuer und es gelang denselben schließlich, ohne schwere Beschädigung die russischen Batterien zu passiren, welche letzteren dage. gen vom Feuer der Kriegsdampser nicht unerheblich beschädigt wurden.
— Die „Polit. Corresp." veröffentlicht folgende Telegramme: Petersburg. Die Nachricht von einer Seitens des Fürsten Gortschakoff anzutretenden sechswöchentlichen Urlaubsreise ist unrichtig. — Konstantinopel. Der türkische Gesandte zu Athen hat eine Depesche seiner Regierung erhalten, wodurch er angewiesen wird, vom griechischen Cabinet Aufklärungen über die dortigen Rüstungen zu verlangen; bisher ist jedoch die bezügliche Note dem griechischen Cabinet noch nicht überreicht. — Bukarest. Die Minister Cozalniceano und Bratiano haben sich nach Plosesti begeben, um definitive Abmachungen über die Theilnahme der rumänischen Armee an den Kriegs-Operationen zu treffen. — Cattaro. Eine türkische Colonne hat Goransko verproviantirt. Die bei Krstac concentrirte türkische Streitmacht bereitet einen Angriff zur Entsetzung von Niksic vor.
Konstantinopel, 11. Juni. Mit den Montenegrinern, welche vor Spuz und bei Podgorizza stehen, ist andauernd gekämpft worden. — Mukhtar Pascha meldet vom 10. Juni: Die russische Colonne, welche zwischen Kars und Erzerum sich zeigte, ist in der Richtung gegen Kars zurückgegangen. — Die „Agence Havas" meldet: In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurden fünf russische Torpedoboote gegen türkische Panzerschiffe vor Sulina abgelaffen; durch das von den Türken gegen die Torpedoboote gerichtete Feuer wurden zwei von den letzteren zum Untergang gebracht; die anderen kehrten in der Richtung nach Kilia um, drei Torpedos explodirten, ohne die türkischen Schiffe zu beschädigen.
Alexandrien, 11. Juni. Zehn ägyptische Dampfer mit den Hülfs- Truppen unter dem Befehle des Prinzen Haffan sind, von türkischen Panzerschiffen begleitet, in See gegangen.
Konstantinopel, 11. Juni. Gestern hat sich die Kanonade zwischen den Positionen von Giurgewo und Rustschuk wiederholt. Vom asiatischen Kriegs- Schauplatze liegen keine neue Nachrichten vor. Mukhtar Pascha steht noch vor Erzerum. Die hiesigen Zeitungen sind ausgefordert worden, ihre Sprache gegenüber Griechenland zu mäßigen.
Wien, 12. Juni. Meldungen des „Wiener Tageblatts" aus Karla- rasch ! Die Donau ist um drei Schuh gefallen. — Aus Turn-Severin: Das türkische Lager bei Florentin ist mit passageren Werken stark befestigt worden.
— Das „Nene Tageblatt" enthält folgende Mittheilungen aus Cettinje: Ali Saib Pascha hat Roffowa-Glavitza wieder besetzt. — Aus Odessa: Die hiesigen Ufer-Batterien sind verstärkt und die Stations-Schiffe vermehrt.
Petersburg, 12. Juni. Ein Telegramm des Großfürsten Nicolaus vom 10. Juni berichtet Folgendes: Gestern früh und gestern Abend unterhielten die Türken eine Kanonade von Rustschuk aus auf die bei Kalarasch in der Nähe von Giurgewo in Ausführung begriffenen Sappeur-Arbeiten. Wir erlitten keinen Verlust, Alles steht gut. Die Donau fällt. — Ein Telegramm des Großfürsten Michael aus Küruckbara vom 9. Juni meldet: Wir recognos- ciren die Vorwerke von Kars. Das Geschützfeuer der Forts von Kars verursacht keinen Schaden. Ich habe heute persönlich die nördliche Umgebung von Kars recognoscirt. Die Aeltesten der Kurden von Chawur und die Be- .vohner von Alaschkert haben dem General Tergukasoff ihre Unterwerfung angezeigt. In den besetzten Provinzen ist die russische Verwaltung eingeführt. Nach dem Bericht des Generals Alchazoff steht bei Jngourdet Achement Alles gut. General Oklobschio ist den Fluß Atschkout aufwärts marschirt. Die Bewohner haben ihre Unterwerfung angezeigt. Die Truppen legten Straßen und Brücken über den Kintrischi an. Daghestan und die Terek-Provinz sind ruhig. Auf dem Wege hierher besichtigte ich die Truppen und sand dieselben bei gutem Gesundheits-Zustand und vortrefflicher Stimmung.
Lokal-Notiz.
Gießen, 13. Juni. Wir entnehmen der „Deutschen Reichspost" folgenden Correspondenzartikel, da uns direkte Mitthellung vorentholten worben: „Nach langem Zögern ist endlich die zweite hiesige evangelische Pfarrstelle, ohne daß eine Konkurrenz bezüglich derselben eröffnet worden war, in diesen Tagen in der Weise wieder besetzt worben, daß sie, den Wünschen des hiesigen Kirchenvorstandes gemäß, mit denen jedenfalls auch die des überwiegenden Theils der evangelischen (Aemeindemilglieder überein; stimmen, dem seitherigen Vikar derselben, Herrn Pfarrverwalter Schlosser definitiv übertragen wurde. So ist der neue Pfarrer der Gemeinde bereits bekannt und bewährt und durch seine Wahl mancherlei Schwierigkeiten vorgebeugt warben, die durch die Konkurrenz verschiedener Bewerber jedenfalls entstanden wären. Möchte es dem jungen, von den besten Intentionen erfüllten Manne, der sich in seiner seitberigen Stellung schon Anerkennung zu erringen wußte, adingen, neben seinem älteren Kollegen Pfarrer Dr. Seel durch eifriges und energisches Wirken als Prediger und Seelsorger das kirchliche Leben in hiesiger Stadt zu erhalten und weiterhin zu fördern, das durch des leider so fiüh verstorbenen Dekans Landmann unermüdliche Thätigkeit nach längerem Darniederliegen zuerst wieder einen erfreulicheren Aufschwung genommen hatte "
Vermischtes.
— (Ein in Gedanken stehen gebliebener Eisenbahnzug.) Vorige Woche ereignete sich auf der Arad-Körösthal-Eisenbahn ein komischer Unfall. Als der Zug von Boros- jenö kommend bei Oetoenes anlangte, gab der Wärter das Haltesignal, zum Zeichen, daß Reffende einsteigen wollen. Der Zug blieb stehen und trat auch wirklich Ein Passagier hervor, der die Fahrt nach Arad mitmachen wollte. Derselbe lief den ganzen Zug tnehrtremale auf und ab, konnte aber bei dem besten Willen keinen Waggon entdecken, in den er hätte cinfteigen können, da außer der Locomotioe, den Gepäcks- und Last- waaen hin anderer Wagen zu entdecken war. Das Zugspersonal bemerkte endlich die Verlegenheit des Reisrlui.igen und bei genauerer Revision entdeckte man, daß die Passa- gieiwagen in der letzten Station in Zimand-Ujfalu, wahrscheinlich in Gedanke,: sieben geblieben sind. Es blieb nun nichts anderes übrig, als zurückzufahren, um die in Zimand harrenden Passagiere abzuholen.
— (Gerechtfertigt.) Advocat: „Sie wagen es, Mensch, sich bei mir um die Stelle eines Bedienten zu bewerben, bei mir, der ich Sie wegen Diebstahls vertheidigt habe?" — Petent: „Eben deswegen, Herr Advokat, Sie haben den Geschworenen so viel Gutes von mir erzählt, wie noch fein anderer Mensch, und da glaubte ich, Sie würben sich freuen, wenn ich Ihnen meine Dienste anbiete!"
Darmftabt, 11. Juni. Der „Mainzer Anzeiger" schreibt über die Kultur ber Dienstmädchen: Ein erst vor Kurzem vermähltes Paar wartete heute früh weit über die bestimmte Zeit hinaus auf den Kaffee; man konnte sich nicht erklären, wo das Gretchen so lange bleibt- Die junge Madame sah in der Küche nach — alles kühl — bis zum Kamin ; — das Schlafzimmer des Gretchens leer; nirgends eine Spur zu entdecken — der dienstbare Geist war verschwunden. Soll dem Gretchen ein Unglück passirt sein? Unter diesen und ähnlichen Gedanken mußte die Dame sich bequemen, den Kaffee selbst zu kochen; die Brödchen besorgte ein „Expreß". Erft zwischen 11 und 12 Uhr wurde das Räthsel gelöst. Es traf ein Postbote ein, welcher eine Postkarte an den Herrn abgab, also lautend: „An Herrn .... Ihre Dyonisin habe ich satt, wenn sie auch nicht von Syrakus, sondern von Mainz ist. Ich bin zu meinem Fritz nach Limburg der hier bei Den 87ern war. Sie grüße ich, aber ihre Dyonisin nicht. Linchen . . . Wiesbaden, den 9. Juni." Man sieht die Küchendame hat Schiller gelesen; — das Gretchen hat sich zum Faust geflüchtet.
— (Wie heißen Sie?) Beim Bataillonsappell fragt der Major einen Soldaten, dessen Knöpfe sehr schlecht geputzt sind; „Wie heißen Sie?" — , Wer!" antwortete ber Ungeputzte. — „Sie?" — „Wer!" — Zum Donnerwetter, ich will wissen, wie heißen!" — „Wer!" — „Kreuzelement! Ist der Mensch taub ober verrückt?! Feld- wedel, wie heißt benn ber Mensch ba?" — „Jakob Heinrich Wer, Herr OberwachtmUsteN"
— Berlin. Wir leben einmal in der Zeit der wunderbaren Entdeckungen: nicht allein einer hiesigen Zeitung glückte eS vor einigen Wochm, enen neuen Werkeltag zu entdecken und am 31. April zu erscheinen, ein hiesiger Ministerialbeamter hat kürzlich auch einen neuen christlichen Feiertag entdeckt. Derselbe hatte in Familienangelegenheiten auf mehrere Tage Urlaub genommen und sollte am Freitag den 18. M >i wieder in seinem BLreau antreten, kam aber erst am 19., am Sonnabend. Vom Chef ins Gebet genommen, warum er den Urlaub überschritten, stammelte er: »Ich dachte, gestern wäre Pfingstcharfreitag gewesen!" — Der Gottlose ist jedenfalls in einer konfessionslosen Schule erzogen worden.
— (Logik.) Polizeidiener (einem Herrn nachlaufend.) Sie sind in der Strafe; Sie dürfen ihren Hund nicht in's Wirthhaus mitnehmen! Herr: Der Hund gehört nicht mein. Polizetdiener: Er läuft Ihnen doch, nach! — Herr: Sie laufen mir ja auch nach und gehören nicht mir!
— (Kein wirklicher Esel.) „Nun mein Junge", fragte mit süßem Lächeln ein heirathSlustiger alter Junge das Söhnchen seiner geliebten Wittwe, das er mühsam auf den Knieen schaukelte, „wie gefällt Dir das?" „Recht gut, lieber Onkel! Gestern aber war's noch schöner, da habe ich auf einem wirklichen Esel geritten!"
— Stärkemehl in der Wurst. Die Frage: Wie schützen wir uns vor stärkemehl- haltiger Wurst? läßt sich sehr einfach dahin beantworten: „Wir untersuchen öfter die Wurst auf folgende leichte Weise: Man kaufe in ber Apotheke für 20 Pf. Jodtinktur, diese hat die Eigenschaft, mit feuchter Stärke ober Kleister in Berührung gebracht, sofort biefe Stärke ober ben Kleister violett bis bunfelblau zu färben. Man betupfe mit Jodtinktur ein durchgebrochenes feuchtes Stück Brob ober Weck, eine burchge- schnittene Kartoffel, gekochte Stärke u. s. w. unb man wirb sofort bie prachtvolle violette Farbe zum Vorschein kommen sehen. Nimmt man ben Querschnitt einer Wurst unb betupft ihn mit Jobtinktur, so wird derselbe bei Abwesenheit von Stärke schwach gelblich gefärbt, dagegen wird bei Anwesenheit von Stärkemehl, da, wo sich dasselbe befindet, also zwischen den Fleisch- unb Feistheiten, eine violette bis dunkelblaue Färbung entstehen. Hat man diese Färbung beobachtet und will sich noch sicherer von ber Anwesenheit ber Stärke überzeugen, so nimmt man ein Stückchen frische Wurst, zer- theilt bieselbe in etwa V< Schoppen Wasser unb kocht bamit einige Zeit, filtrirt dann durch ein Stück Leinwand unb setzt nach dem Erkalten dem Filtrat etwas Jodtinktur zu: bei Anwesenheit von Stärkekleister entsteht bann eine prächtige blaue Farbe, ber Beweis ist bann erbracht: bie Wurst enthält Stärkemehl. Ein Fläschchen Jobtinktur reicht hin, 50 unb mehr Untersuchungen bamit anstellen zu können, barum kaufe jede Hausfrau sich diese Tinktur unb brauche sie fleißig, bie Parole wirb bann heißen: „Fort mit der Stärkemehl-Wurst".
— Ein Blaubuch von 254 Seiten ist in London ausgegeben worden, betitelt: „Schriftwechsel über ben Krieg zwischen bem Transvaalischen Freistaate unb ben angrenzenden Eingeborenen, sowie über Verhältnisse der südafrikanischen Eingebornen überhaupt* Das erste Schriftstück ist eine Depeswe von Sir Henry Barkly vom 25. Januar 1875, das letzte eine Depesche von Lord Carnarvon an Sir H. Barkly vom 30. December 1876. Als ein Beispiel der bunten Verhältnisse Süd-AfricaS geben wir hier die Geschichte von Zulu-Heirathen unb bem beschränkten Unterthanenverftanbe im Kaffemreiche roieber. Der Gouverneur von Natal. Sir H. Bulwer, melbet an ben Minister ber Colonien, Lorb Carnarvon, aus Moritzburg vom 13. Oktober 1876:
Im Laufe bes vergangenen Monats brang ein Gerücht hieher, bie Zulus hätten Schaaren von Mädchen unb jungen Männern, bie bem König ungehorsam gewesen und bie zuluische Ehegesetzgebung gebrochen hatten, hinrichten lassen. Der König, so scheint es, bevollmächtigt nach einer Sitte zu gewissen Zeiten gewisse Regimenter, Mädchen besonderen Alters zu heirathen, einerlei ob letztere es wünschen oder nicht. So liefe der König vor einigen Monaten am Feste der „ersten Früchte" die Regimenter Nhloutho und Hloko Hochzeit halten. Um nun Zwangsheirathen mit Leuten dieser Regimenter zu vermeiden, nahmen die heirathsfähigen Mädchen und ihre Verwandten unb Liebhaber zu verschiebenen Erfinbungen ihre Zuflucht. Der König entbeckte ben Betrug unb liefe, so wirb berichtet, eine große Anzahl Mädchen unb Angehörige derselben tobten unb bie Leichen berfelben über die Landstraßen legen, bamit Reisenbe sehen könnten, wie ber Gesetzesbruch bem Könige mißfiele.
Sir Henry Bulwer sandte nun bem Herrscher eine Botschaft, erinnerte ihn an bie bei feiner Einsetzung zwischen ihm unb Sir Theophilus Shepstone getroffenen Abmachungen unb sprach die Hoffnung aus, bie Berichte wären ungenau. Darauf antwortete ber „schreckliche Kaffer" in aller Kaltblütigkeit:
Sagte ich jemals Herrn Shepstone, ich würbe nicht tobten ? Sagte er bem weißen Volke, ich traf eine solche Verabredung? That er es, so hat er bie Leute betrogen. Ja, ich tobte! aber glaubt nicht, baß ich bisher in ber Richtung etwas gethan habe. Warum fahren die weißen Leute über nichts auf? Ich habe noch nicht ange» fangen; ich habe noch zu tobten; es ist bie Sitte unseres Volkes, unb ich werbe nicht von ihr abweichen. Warum spricht ber Herrscher von Natal zu mir über meine Gesetze? Gehe ich nach Natal unb mache ihm bie Vorschriften über bie feinen? Ich werbe in keine Gesetze ober Regeln aus Natal einwilligen unb etwa ben großen Kraal, ben ich regiere, in bas Wasser werfen. Mein Volk wirb nicht gehorchen, wenn es nicht gelobtet wirb, unb obwohl ich wünsche, bie Engländer zu Freunden zu haben, so gebe ich doch nicht zu, daß mein Volk durch Gesetze, bie jene mir fenben, regiert werde, nabe ich nicht bie Engländer um Eriaubniß gebeten, feit dem Tode meines Vaters Umpanbt meine Speere zu waschen, und sie haben mit mir diese ganze Zeit gespielt unb mich wie ein Kinb behandelt? Geh zurück unb sage ben Englänbern, baß ich nur nach meinem eigenen Gutbünken handeln werbe. Unb wünschen sie, baß ich in ihre Gesetze willige, so werbe ich fortziehen unb ein Wanberer werben, aber es soll, bevor ich gehe, zu sehen fein, baß ich nicht gehe, ohne gehanbelt zu haben. Geh zurück, sage bas den weißen Leuten unb laß sie es wohl hören. Der Herrscher von Natal unb ich sind gleich: er ist Her« scher von Natal und ich bin hier Herrscher. (K. Z.)
— (Ein Stammbaum.) „Das ist hier unser Stammbaum," meinte em etwas zerlumpt anstehender Jüngling aus Arkansas zu einem Freunde, indem er auf eine prächtige Eiche zeigte?" „Wieso?" fragte erstaunt der Andere. „Mein Papa und meine beiden Onkels," erzählte trüb ber Erste, „kamen eines Tages hier entlang. Sie hatten gerabe Pferbe geborgt, ben Besitzer berfelben aber leiber nicht getroffen, um ihm dies mitthellen zu können. Dieser rauhe Mensch kam ihnen mit seinen Freunben nach, erreichte sie hier und — siehst Du, da am dritten Ast rechts, da wurden sie alle T:e, - gedenkt."
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 11. Juni. (Fruchtbericht.) Die Feld-Berichte lauten sehr günstig, Käufer sind deshalb referoirt. Geschäfte hauptsächlich in hierländischem Weizen, ab Auswärts nichts gethan; franz. Roggen JL 20 75—21. Gerste umsatzlos. Hafer sehr flau. Am Mehlmarkt keine Aenderung. Futterstoffe ruhig. Wir notiren:
Mehl Nr. 1 41. Nr. 2 jl 40, Nr 3 ,>£36, Nr. 4 jl 32, Nr. 5^26, Roggen
mehl % (Berliner Marke) JL 28, do. II. (Berliner Marke) JL 23, Weizen, effectw hies., ab Bahnhof hier JL 27.50, ab unserer Umgegend JL 26.75-27.—, fremder je noch Qualität .AL 22-27, Roggen je nach Qual. JL 18.50-21, Gerste JL 19—22.—, Hafer JL 14-17.50, Kohlsamen fehlt, Erbsen JL 21 bis 24, Wicken JL 17.50, ßinfen JL 21 bis 30, Rüböl, detail, JL 68. Stimmung fehlt. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo )


