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traft der auf sein „ernstgemeintes Anerbieten" eingehenden Schonen an ihrer Handschrift und Schreibweise zu messen Unter den ihm poste restante zuge-angenen Briefen befand sich einer, der dem jungen Manne deshalb besonders auffiel, weil ihm sowohl die Schriftzüge als die Rede feiner unbekannten Verfasserin bekannt erschienen, während der Name thm fremd war. Kurz entschlossen bittet er durch einen postlagernden Brief bie interessante Verfasserin um ein Stelldichein auf der Promenade, das Sonntag Nachmittag stattfinden sollte. Die üblichen Zeichen waren bestimmt. Im strömenden Regen spazierte der Ltebessehneude um 4 Uyr in der Nähe des Theaters auf und nieder, bis er plötzlich das sisnalisirte blaue Kleid in der Ferne auftauchen und unter einem nach vorn gehaltenen Regenschirme sich ibm nähern sah. Erwartungsvoll stürmte er entgegen, die Regenschirme sanken, und gegenüber stand er--seiner ebenfalls heiraths-
lustigcn Schwester, die unter einem falschen Namen sich, ohne es zu wissen, um ihres Bruders Hand beworben hatte.
— In einer Plauderei eines Elb-Flsrentinischen Blattes findet die ,.Berl. Fr. Pr." folgende theologisch-biblische Abhandlunken über die „Gründungen": „Welch ein schauerlich Ende und die Schöpfungsgeschichte war doch so reinlich und zweifelsohne, so ganz nach dem biblischen Original: Im Anfang war die Kasse, aber die Kasse war wüst und leer, der Geist des Gründers schwebte über ihr. Da sprach der Bankdirector: „ES geht mir ein Licht auf", und siehe, es ging ihm ei» Lickt auf. Und er sprach: „Es mögen sich alle Gelder versammeln, und an einem Orte inS Trockene gebracht werden," und siehe, es geschah also. Und er nannte den Ort Bank. Und er machte keinen Unterschied zwischen den Geldern, die sich versammelt hatten und solchen, die nur auf dem Papier standen, und nennte ihre Namen Actien. Und er setzte zwei Lichter über die Bank, darüber zu herrschen. Das große Licht war er selbst und daS hieß „Direction", und das kleine nannte tr Verwaltungsrath. Dann rief er alles kleine Gethier, so da ckreucht und fleucht. Und er schuf die große Brillenschlange und das kleine Federvieh, und das Relinthier und den Eoupon-Krebs, und nannte das Ganze: Personal. Dann sprach er: „Kommt, wir wollen Menschen machen", und er nahm Menschen, blies ihnen Wind in die Ohren und Sand in die Augen, daß sie Übergingen, und siehe, sie „waren gemacht". Und er sah Alles, was er gemacht hatte, und sah, daß eS gut für ihn sei. Aber für die Anderen scheint es nicht gut gewesen zu fein, mindestens sind wir jetzt in der Bank-Bibel offenbar beim Eapitel der Sündfluth angelangt, und den Eon tremimur§, die sich noch in der Arche Noah etwas über Wasser halten, widme ich das folgende Tafellied:
Flau in die Börie schon komm' ich hinein, Welch' ein Getöse und Lärmen und Sckrei'n! Rechter Hand, linker Hand, Alles verrückt, Börse, ich merk' es wohl, du bist gedrückt.
Und gar die Banken erst, was muß ich seh'n!
Die können alle nicht pari mehr steh'n. Wackeln und fackeln herunter gar sehr, Geh'» in die Brüche mit sammt Actionäv.
Alles gefallen rings, Großes und Klein, Banken und Bahnen in schönem Verein! Scheint sehr bedenklich mir, kaufe fein Stück, Da fix' ich lieber, 's geht weiter zurück.
Literarische-.
Die von Ernst Eckstein redigtrte im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig erscheinende
„Deutsche Dichterhalle"
bringt in ihrer 5. Nummer folgenden interessanten Inhalt:
Gedichte von Ernst Scherenberg, Albert Möser, Bruno Salmer, Otto Vischer, Hermann Lingg, August Sturm, Feodor Wehl. — Epischer Theil: Ortolf und Wipold von Rappoltstein. Von Theodor Renaud. — Fragment. Von Ernst Eckstein. — Lyrische Charaktere. Von Hieronymus Lorm. — Robert Hamerlings Aspasia. Von Alexis Aar. — Vermischte Mitthetlungen. — Der Kuß. Von Theodor Winkler. — S- H- v. Mosenthal, f — Offener Sprech- faal. — Briefkasten.
Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß die „Deutsche Dichterhalle" nicht nur den anerkannten Größen unserer Literatur, sondern auch solchen Dichtern und Schriftstellern von Talent offen steht, die einen Namen sich erst erwerben wollen.
Die Annoncen-Exped ition Th. Dietrich Co. in Cassel übernimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtliche Zeitungen Deutschland- und des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler Tagespost")
Frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten.
Normalgewicht per Malter: Walzen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mel.l 140 Pftmd Die M ainzer und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd., die von Grünberg zu 50 Klgr.
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Attgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
Es wird ersucht, den zeitigen Aufenthalt des Arbeiters (früher Schuhmacher) Wilhelm Zahrt, geb. am 22. September 1856 zu Butzbach, Kr. Friedberg, unverzüglich hierher mitzutheilen.
Siegen, den 10. März 1877.
________________Die Polizei - Verwaltung.________________
Bekanntmachung.
Anmeldungen zum Bezüge von Zinsen aus der Schottischen Stiftung haben bis zum 24. l. M. bei Armenkasse-Rechner Wittich zu erfolgen.
Gießen, den 12. März 1877.
Die Armen - Deputation daselbst.
A. Bramm.
Holzversteigerung.
1366) In den Waldungen der Stadt Lich, Districte Unterer und Oberer Speierlingskopf und Fichtenkopf, kommen Mittwoch den 21. und Donnerstag den 22. März l. I. zur Versteigerung:
1. Bau und Werkholz.
Mittwoch den 21. Mär;:
480 Fichtenstämme von 14 — 31 Cntm. Durchmesser und bis 18 Meter Länge,
12 Eichen- und Birkenstämme von 14—17 Cntm. Durchmesser und dis 6 Meter Länge,
69 Eichen- und Birkenstangen von 8—14 Cntm. Durchmesser und bis 8 Meter Länge,
159 Fichtenstangen von 9 — 12 Cntm. Durchmesser und bis 14 Meter Länge.
SB. Brennholz.
Donnerstag den 22. März:
12 Raummeter Buchen-Prügelholz,
210 u Nadel- und Weichholz-Prügel,
900 „ Nadel - Stockholz,
13000 Nadel-Wellen.
Der Anfang und die Zusammenkunft ist in dem Fichtenkopf zunächst dem hohen Etchwald an dem Vicinalweg von Lich nach Hattenrod links, Morgen- 9 Uhr.
Bei genügender Bürgschaft wird Zahlungsftist bis Martini 1878 gestattet.
Lich, den 10. März 1877.
Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.
I h r i n g.
Oberbessische Eisenbahnen.
Bei den Oberhessischen Eisenbahnen ist die Etelle eines Bahnmeisters mit eine« Anfangsgehalt von 1550 jl und der Aussicht auf definitive Anstellung für den Fall, daß wäbrekid der Probezeit genügende Be- sähigung nachgewiesen wird, zu besetzen.
Bewerber, welche das 35. Lebensjahr »ich! überschritten Baben und von gesunder und kräftiger Constitution sind, auch die Prüfung für Kreisbauaufsebeniellen bestanden haben und sich außerdem bezüglich der erforberlicben Kenntnisse im Eisenbahnwesen , insbesondere des Oberbaues der Bahn, ausweisen können, werden aufge- sordert, sich dis zum 35. d. M. bei der unterzeichneten Stelle zu melden.
Gießen, den 12 Marz 1877.
Großherzogliche Direction.
___________Mohn.________(1372
Oberhessische Eisenbahnen.
Bekanntmachung.
Betr.: Den Mitteldeutsch-Galizisch-Rumänischen Eisenbahn-Verband.
Zu dem Specialtarife für Holztransporte in rirbriclrtem Verbände vom 1. August 1875 ist der ab 1. k. MtS. gültige VI. Nachtrag, Aenderungen:n den Tarifbcstlmrnungen enthaltend, zur Ausgabe gelangt.
Das Nähere ist bei unserer hiesigen Güter-Expedition zu erfahren.
Gießen, den 10. März 1877.
Großherzogliche Direction.
Mohn. (1373
Gummiliftlle
in allen Größen und Farben zu sehr billi-
(Ctt Preisen. (1330
Moritz Gregori K» Sohn
Wiederverkäufer erhalten hohen Rabatt.
Oeffentlicke Aufforderung.
In der Prozeßsache des Konrad Pf ann- knch von Birklar, Klägers, gegen dessen Ehefrau Elisa bet he gebsrne Weigel, Beklagte, eheliche Folge betr. wird dem mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesenden Kläger unter Gestattung der Acteneinsicht eröffnet, daß von Seiten der Beklagten bei Klage mit dem Einwand, daß Klager feinen bleibenden Wohnsitz in Birklar nicht habe, auch keinen zur Ernährung seiner Familie hinreichenden Verdienst habe, be» gegnet und Widerklage auf Trennung der Ehe, gestützt auf unüberwindliche Abneigung und Ehebruch erhoben worden ist, weßhalb die Aufforderung an ihn ergeht, sich innerhalb 60 Tagen bezüglich der Vernehmlassung und Widerklage bei Vermeidung Zugeständnisses und Einredeausschlusses zu erklären. Zugleich wird ihm aufgegeben, innerhalb 14 Tagen an seine Ehefrau eine Kostenvorlage von 60 JL bei Vermeidung der Pfändung zu leisten. Alle weiteren Verfügungen an den Kläger, resp. Widerbeklagten werden demselben lediglich durch Anschlag au das Gerichtsbrett bekannt gemacht.
Gießen, den 5. März 1877. (1358
Großherzogliches Stadtgericht Gießen
Bötticher. Gebhardt.
Merfleitzecuttgen.
Die Holrversteiaernng in der Ober- sörsterei Schiffenverg von dem 8. und 9. l. M. ist genehmigt. Die Abfubrscheine können von dem 34. l. M. an bei Großh Rentamt Gießen erhoben werden, lieber: lieferung des Holzes und erster Abfuhrtag Montag den 26. I. M.
Gießen, den 13. Mär; 1877. (1367
Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg.
Georgi.
Bekanntmachung.
Dienstag den 20. d. M-, von Morgens 9 Uhr an, sollen im Jnteressentenwald zu Bellnhausen, in den Schlägen Rekkenbach, Eichelschule, Kirberg und alte Hegewald eine große Quantität Eichen-Stammyolz bis zu 16 Mtt. Länge und Lis zu 68 Centimtr. Durchmesser, überhaupt 100 Festmeter, sämmtlich von sehr guter Qualität und zu Bau-, Schreiner- unb Küscrholz sich eignend; ferner ca. 60 Fest« mrter Tannen - Baubolz, bis zu 14 Meter Länge und bi- zu 43 Centtmtt. Dicke, versteigert werden.
Bellnhausen, am 10. März 1877.
Der Waldverwalter:
C. Löwe. (1356
Miihlen-Derfleigeruug.
Montag den 19. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, läßt Jacob Jnderthal II. dahier, seine Mühle (die s. g. Spitzmühle) mtt circa 10 Nomolmorgen Land, Acker unb Wiesen, größtenthetls um die Mühle gelegen, mit zwei Mahlgängen und Brunnen, etwa 15 Minuten von der Bahnstation Großen-Buseck entfernt, auf dem BÜresu deS Unterzeichneten öffentlich, freiwillig, unter den gewöhnlichen ortsüblichen Bedingungen, versteigern-
Großen-Buseck, am 6. März 1877.
Großh. Ortsgericht Großen-Vuseck.
Wagner. (1280
Loose
zur Geflügel- und DogelauSstellung am 8. — 10. April
in der hiesigen Turnhalle sind in der Expedition d. Bi. ä 50
ZU haben. — Wiederverkauf er gesucht-


