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Samstag, den 13. October

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AMige- und Amtsblüti fit den Kreis Gieße«

Erscheint mit «utaalme bei Mottos».

GxlkG-itts«r vchukstr«ße, Bit B. Nr. 18.

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Gießen am 11. October 1877.

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Gießen, 11. October 1877.

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Handel (Wrede), erkannte heute das Ober-Tribunal aus Vernichtung des vom fortsetzen.

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P-eii viert^chrlich B Mark 20 Pf- mit Bringerlohn. Durch die Post be|HW vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

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Samstag den

i und um 3 Uhr

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Deutschland.

Darmstadt, 11. October. Die erste Kammer der Stände tritt den 16. Oktober. Vormittag« halb 10 Uhr, zu einer Sitzung zusammen. Aus der Tagesordnung steht:

I. Neue Eingaben.

II. Berichterstattungen.

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Gießen, am 11. October 1877.

Betreffend: Die Ableistung des Verfassungseides.

Das Glvßhcrzogliche Krclsamt Gieße»

an die Großberroalichen Bürqermeistereien der Gemeinden des Stadt- und Landgerichtöbezirks Gießen.

Die Ableistung des Verfassungseides der seit Mai l. I. ausgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großh. Hess. Unterthanen, welche sich, ohne

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S® wollen die betreffenden Personen zu diesem Termin vo,laden und daß die« geschehen, unter Namhastmachung der Vorgeladenen, uns vor dem Termin anzeigen oder berichten, daß Niemand vorzuladen sei.

Halten sich dergleichen Personen auswärts aus, so ist der Ausenlhaltsort anzugeben.

y vr. B o e k m a n n.

III. Berathung und Abstimmung über:

1) den weiteren Bericht über die Vorlage Großh. Ministerium- des In­nern, den Gesetz-Entwurf, die Gehalte der Volksschullehrer betr- , sowie ub die Vorstellungen mehrerer Gemeinden des Großherzoglhums, mehrerer katho - scheu Organchen und des Landeslehrervereins in Betreff dieses Gesetz-Entwurf«;

2) das Gesuch der Oberin der Englischen Fraulem zu Mamz wegen Ab­änderung einer Bestimmung im Gesetze vom 23. April 1875, dre religiöse Orden und ordensähnlichen Congregationen betr.;

3) ie Beschwerde mehrerer Nachkommen der Familie von Hardt, die von Hardt'sche Familien-Stiftung betr.;

4, die Beschwerde der Gemeinde Wahlen wegen Minderung des seither zu den Schulbesoldungen geleisteten Staatszuschusies;

5) die Beschwerde des Schneidermeisters Johann Bernhard Müller in Darmstrdt, Verweigerung der Rechtshülfe betr.

Vor ussichtlich findet nur diese eine Sitzung statt.

Bi-rltn, 10. October. In dem Proceß gegen Abel, Wrede, Graven- stein und ©itiff, betr. die Gründung der B«nk sür Sprit, und sßrobuc*"

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ttammergericht gefällten Urtheils und Verweisung der Sache zur anderwetten Verhandlung und Entscheidung vor das Appellgericht zu Frankfurt a. O.

Berlin, 10. October. Die Jahres-Versammlung des Vereins für Social-Politik wurde heute Abend 63/4 Uhr nach einer längeren Debatte über die Gewerbe-Ordnung geschloffen. Referent für diesen Gegenstand'war Schmoller, Korreferent Dannenberg. Es wurde die folgende Resolution angenommen. Die derzeitig nothwendige Reform der Gewerbe-Ordnung kann weder in der Wiederbelebung des Zunftrechtes, noch in einer allgemeinen staatlichen Organi­sation der Industrie oder gewerblicher Verbände bestehen, sondern sie hat zu versuchen, diejenigen Punkte des gewerblichen Lebens, dre Mißstande oder Lucken zeigen und die durch das Vereinsleben nicht zu bessern sind, emer der neuen modernen Technik und den politischen und sittlichen Ideen unserer Zeit ent­sprechenden, in ihrem Geiste einheitlichen Ordnung zu unterwerfen.

^München, 10. October. In der heutigen Sitzung bet Abgeordneten- Kammer ertlfiite der Minister des Innern in Betreff der Interpellation Schels er werde dieselbe nächstens beantworten D,e Interpellation Frank nburg r S und Cremer's wegen der vorgekonimenen UnregelmaPgke.ten bei de:B°nk-Filale in Bamberg beantwortete der Finanz-Minister v. Betr dahin: Die vorläufig constatirten Details könne er nicht mittheilen, da du^Untersuchung noch >m Gange sei. Die Verluste stünden ziffermäßig noä- nicht fest; bW I6en betiu- Atn jedoch nach Realisirung der vorhandenen Deckung zwei Millionen bis zwei Millionen Vierhunderttausend Mark. Weitere vertrauliche Mtttheilungen behalte er sich sür die Sitzung des Finanz-AusschusseS vor. Ge^n ungenügende Controle seien Vorkehrungen getroffen. Die Bank könne ihre Veiblndichkeii en ohne Inanspruchnahme bet Staaishulse bei ihrem Stamm- und Reser e Capital aus's Prompteste erfüllen und werde die Geschäfte ung.schwacht

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Betressend: Die Ableistung des Verfassungseides. . >

Das Großhcrzoglichc Knlsamt Gli-ßrii

an die Großberroalichen Bürgermeistereien des Landgerichtsbezirks Lich.

Die Ableistung des VersaffungseideS der seit Ma> l. I. aufgenommeneu Ortsbürger, sowie derjenigen Großh. Hess. Unterthanen, welche sich, ohne Ortsbüraer zu werden, seit der bemerkten Zett verheirathet haben, soll

Donneritaa den 15. November l. I., Dormittags 10 Uhr, in dem Nathhaus zu L.ch stattfinven.

Sie wollen die betreffenden Personen zu diesem Termine vorladen unb baß bies geschehen, unter Namhastmachung bet Votgelabenen, un Termin anzeigen ober berichten, daß Niemand vorzuladen sei.

Salten sich dergleichen Personen auswärts auf, so ist der Aufenthaltsort anzugeben.

' vr. Boekmann.

WrSchÄ-Ummission Gicßk»

D r. Boekmann. ______

Betreffend: Die Ableistung des Verfaffungseides. ,

Das Großhcrzogltchc Kmsamk Gichc»

»n »i- Großbkkloalichkn z-l»

Rabertshausen, Rodheim, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe und Villingen.

Die Ableistung des Versassungseibes der seit Mai I. I. ausgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großh. Heff. Unterthanen, we.che sich, »)»

Dr,8Äft«;rb^nl17Ct Nov7mbe7^T7D-rmLags 10 Uhr, in dem Rathhaus zu Hungen ftattfindeu.

E wollen bse betteffen^ P^nen zu bieffm Termin vorladen und daß dies geschehen, unter Namhastmachung der Vorgeladenen, uns vor dem Termin anzciaen oder berichten, daß Niemand vorzuladen sei. ,

Hallen sich dergleichen Personen auswärts auf, so ist der Aufenthaltsort anzugeben. y 1 ° Dr. Boekmann.