Ng.
s» 'n t n""6 “ non
*PlaU44. ^dermachcrist K/och dm6t lbe’n'nn-it b?t.
Näheres btt "nbergtr,
•Sen.
In? OH iftfe °°n?;«-r' W"JÄ
in.
itmluitg tttinslokalk.
’trben gebeten, Vorstand.
= e-
tr. 36 II
’ Victor vm t Tenkwürdig- rften von $nr« ift- fEchluß.> gainseln. Von S M. Cor-' Silbe: Ton- Henke für bas etage im Elsaß.
Mit 6 Jllu^ tische: Leichen- chen.
sich: tuchhanblung. icker.
t> Weftemachw ti
Itlbmnafy r.
ker
atWrttn unb Qsieüen sut> en. 13295.
Uhr: la.
etf.
(tvotfomnieir Gießen.
M
i, fit i*
it K‘l".
8ttW-
irftd« MB", raut, iu»"5
Reifen M81!111
nW’“'. »au«’
-"V
rze't » psßt"^ itl der
r¥o. 188. Mittwoch, den 13. Juni 1879.
Aießmer Wyeigex
AMize- unii Amtsblatt für Äen Kreis Gießen.
Amtlicher Hheit.
No. 25 dcS Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 2. d. M., enthält:
(No. 1195). Gesetz, betreffend den Bau einer Eisenbahn von Teterchen biS zur Saarbahn bei Baus und- bei Völklingen., Vom 21. Mai 1^77.
(No. 1196). Gesetz, betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Haushalts Etat des Deutschen Reichs für das Etatjahr 1877/78. Vom 26 sfl? it 1877
(No. 1197). Freundschaftsvertrag zwischen Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser, König von Preußen rc. und im Namen des Deutschen Reichs, und Seiner Majestät dem Könige von Tonga. Vom 1. Novbr. 1876.
Gießen, den 11. Juni 1877.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Röder. _______
Lang-Göns, den 10. Juni 1877.
P f a r r - C o u f e r t u z. Montag den 18. Juni, Nachmittags 1 Uhr, auf dem Schiffenberg.
Strack, Dekan.
■ex
Oesterreich.
sein.
teil
Belgien.
Brüssel,
olle Angelegenheiten direct ohne Vermitteln!^ des russischen Agenten zu erledigen.
gänzlich verschwunden.
Seeheim, 11. Juni 1877.
Professor Seitz. Dr. Göring.
Darmstadt, H. Juni. Heute ist in dem Befinden Sr. Königl. Hoheit i be8 Großherzogs eine wesentliche Veränderung nicht eingetrcten. Der Kräftezustand Höchstdeffelben ist leider noch ein geringer und kommen leichte Anfälle vcn Brustbeklemmung immer noch zeitweise zur Beobachtung.
Seeheim, 11. Juni 1877.
Dr. Göring.
Berlin, 9. Juni. Gortschakoff's Depesche beantwortet Derby's fünf Punkte, welche den Suez-Canal, die Dardanellen, Aegypten, Konstantinopel und den persischen Golf betreffen. Nirgendwo sollen Englands Interessen bedroht werden. Eine Besitz-Ergreifung von Konstantinopel sei nicht beabsichtigt. Rußland bestehe auf einer Verbesserung der Lage der türkischen Christen nach den Beschlüssen der Konstantinopeler Conferenz; nach siegreichen Kämpfen werde es die letzteren wieder aufnehmen und sichere Garantien fordern. Gerüchtweise verlautet von einer Abtretung der Hoheits-Rechte der Türkei über Aegypten an England gegen eine Entschädigung von 10 Mill. Pfund. Die Erkrankung des Sultans soll fortdauern.
— Das Befinden des Kaisers hat sich gebeffert.
Berlin, 9. Juni. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Gegenüber den Versuchen der Freunde der gegenwärtigen Pariser Gewalthaber, die Thatsache, daß der Sturz des Ministeriums Simon in erster Linie das Werk ultramontaner Machinationen ist, durch den Hinweis auf den Umstand abzuschwächen, daß Frankreich als vorwiegend katholisches Land mit diesem Factor zu rechnen habe, sei die Erinnerung am Platze, daß alle romanischen Staaten sich zum Katholicismus bekennen. Die kirchliche Politik Spaniens sei stets bemüht gewesen, den Grundsätzen der Gerechtigkeit und Billigkeit Geltung zu verschaffen. Von den gleichen Gesichtspunkten aus leite der spanische Munster des Aeußern, Silvela, die Beziehungen Spaniens zur Curie, indem er in einer jüngst stattgehabten Debatte die geistliche Unabhängigkeit des Papstes betont und hinzugefügt habe, dieselbe könne nur in Gemeinschaft mit allen Mächten, also auch mit Italien, hergestellt werden.
- Der „Reichs-Anz." schreibt: Nach einer den Botschaftern in Konstantinopel zugegangeuen Mittheilung wurde türkischerseits angeordnet, daß alle zur Nachtzeit an den Dardanellen ankommenden Schiffe vor Sedel Bar und Knm Kale liegen bleiben müffen und auf zuwiderhandelnde Schiffe gefeuert vriro. Im Hafen Suda sind Torpedos gelegt und die Einfahrt bei Nacht verboten worden. Die üblichen Kanonenschüsse bei Ankunft der Sckiffe zur Nacht- it fallen fort. Am Eingang der Suda-Bay ist ein Wachschiff stationirt.
Köln, 9. Juni. Die „Köln. Ztg." meldet aus Rom vom 9. d. Mts.: Cardinal Simeoni erklärte dem Agenten Rußlands beim heil. Stuhle, Fürsten Uruffow, wenn Rußland den wiederholten Versicherungen zuwider die Verfolgung der katholischen Kirche in Polen fortsetze, sei der heil. Stuhl geuöthigt,
Bußland.
Moskau, 9. Juni. In dem von dem Handelsgericht über Dr. Strous- berg als Petersburger Kaufmann eröffneten Concurs hat der Maffev»wa1er Alscbwang die Gläubiger zu einer Aufnahme des Vermögens in Dr. Strous- berg's Wohnung im „Hotel Dusaux", woselbst sich Letzterer unter permanenter Bewachung befindet, eiuberufen.
Irankreich.
Paris, 9. Juni. Die „Union" lheilt mit, daß zwischen dem Cabinek und der legitimistischeu Partei ein Einvernehmen hergestellt sei. — Der „Moniteur" erwähnt der gestrigen Nachricht des „Bien Public" über die den Bahu- vorsteheru gegebenen Instructionen und bemerkt, die Nachricht sei wahr, aber es werde ihr eine zu große Tragweite beigemeffen. Es handle sich um keine außerordentlichen Maßregeln, sondern nur um eine Maßregel, welche die einfache Folge des Systems der Mobilmachung sei, wie solches in Frankreich und Deutschland bestehe; auch seien die Instructionen nicht neuen Datums, sondern vor fünf Monaten von dem früheren Cabinet gegeben worden.
Paris, 10. Juni. Der „Agence Havas" zufolge soll die russische Note, welcke Graf Schuwaloff dem britischen Cabinet überbracht hat und die auch den übrigen Mächten mitgetheilt ist, in durchaus beruhigender Form gehal-
London, kanischen Union, werden.
Deutschland.
Darmstadt, 10. Juni. Der Verlauf des heutigen Tages hat in dem V finden Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs keinen Zwischenfall gebracht. Der Appetit war heute besser, die Aufregung ist völlig vorübergegangen, es macht sich Vedürfniß nach Schlaf geltend und ist der Krästezustand ziemlich bi friedigend.
Seeheim, 10. Juni 1877.
Professor Seitz. Dr. Göring.
Darmstadt, 11. Juni. Im Lause der heutigen Nacht wurde die Ruhe Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs durch eine mehrstündige Aufregung unter-- b ochen, die jedoch vergleichsweise weniger lebhaft und anhaltend war als in der verflossenen Nacht. Dementsprechend ist auch heute Morgen das Befinden Höchstdeffelben ein zufriedenstellenderes. Das Fieber ist bereits seit einigen Tagen
ßngland
9. Juni. General Grant, dem Ex-Präsidenten der ameri- soll am 15. d. Mts. das Bürgerrecht der City verliehen
Wien, 9. Juni. Ein Petersburger Schreiben der „Polit. Corresp." -ritt allen Versionen von Verhandlungen über eine Demarcations-Linie ober von bevorstehenden Friedens-Verhandlungen entgegen. Die Ausstellung einer Demarcations-Linie würde der von Rußland wiederholt proclamirten Politik Mr Uneigennützigkeit und der Vertretung europäischer Interessen gegenüber der Pforte widersprechen. Ueber Friedenspunkte mit England zu uegociren, hätte keinen Zweck, da Rußlard nur mit der Türkei im Kriege, weshalb auch fremde Vermittelung nicht benöthigt sei. Die Abreise des Kaisers zur Armee wäre nicht erfolgt, um den Friedeusschluß zu erleichtern, sondern um die Armee zu dem bevorstehenden Kampfe zu begeistern.
Pesth, 9. Juni. Unterhaus. Simonyi interpellirte die Regierung über die leitenden Principien gegenüber dem Orient-Kriege, ob zwischen Oesterreich- Ungarn und einer kriegführenden Partei ein Übereinkommen bestehe, ob Annexion ober Occupation beabsichtigt sei, daß in Fiume für die russische Regierung Torpedos angefertigt würden, ferner daß russisches Kriegs-Material über Galizien befördert werde und was die Regierung Angesichts des mit dem Pariser Vertrag und den Interessen Austro-Ungarns collidirenden russisch-rumänischen Uebereinkommens gethan habe ober zu thun gebenke.
9 Juni Die Repräsentanten-Kammer hat mit 56 gegen 46 Stimmen den die Abstellung von Mißständen bei den Wahlen betreffend Gesetz-Entwurf angenommen und vertagte sich hierauf bis zum 19. Juli.
Brüssel 10 Juni. In Folge ber Annahme des Wahlreform-Gesetzes in der Kammer geht die Rede von der Einberufung eines liberalen Congresses nach Brüssel, um gegen bas Gesetz zu protestiren, bas ben Geistlichen bie Straflosigkeit für ihre Wahl-Umtriebe sichert.


