Ausgabe 
13.5.1877
 
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Alsfeld.

25.18

21.80

17.58

16.82

Weizen Korn Gerste

26.09

20.65

19.00

17.75

Mainz.

21 50

Lauterbach.

24.48

20.65

19 03

16.50

18.63.

auf 26, für Korn auf

Äecht kölnisches Wasser

von Jean Maria Farina.

Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle id zu M. 13,70 per Dutzend, M. 6.85 per balbeS Dutzend, sowie in ganzen und halber Fläschchen zu M- 1,28 und 68 Pfg- gehorftmfi

Johan» Maria Warina in Köln.

Auszug sus den Kirchenbüchern der Stsdt Gießen. Evangelische Gemeinde.

Getaufte.

Den 6. Mai. Dem Schneider Theodor Wilhelm Wiedmeyer, eine Tochter, Jo­hanna Margarethe, geb- den 30. März.

Denselben. Dem Mechanikus Georg Hauß, eine Tochter, Johannettc Clotilde Auguste, geb- den 1. März.

Denselben. Dem Weißbinder Heinrich Schäfer, eine Tochter, Katharina Elisa- bethe, geb. den 19. März.

Den 11 Mai. Dem Gastwirth Christoph Reinhardt, ein Sohn, Wilhelm Karl Martin, geb. den 10. März.

Beerdigte.

Den 7. Mat. Jacob Ramspeck, Bürger und Schuhmachermeister, alt 69 I. 9 M. 10 T., geft. den 5. Mat.

Den 8. Mai. Friedrich Borngesser, Großh. Landgerichts-Aktuar, alt 73 I. 2 M. 2 T., gest. den 6. Mat.

Den 10. Mai. Paul Geora Franz Steinhaufen, Reisender, des verstorbenen Finanzrevisors zu Braunschweig, Wilhelm Steinhaufen, ehel. Sohn, alt 23 I. 17 T, gest. den 8. Mat.

Darmstadt, 8. Mai. Die Durchschnittspreise auf den Frachtmärkten des Groß- - - ~ " 100 Kilogramm in Mark für:

wieder auf 17.60 X

Gültige Privat Banknoten.

Die beschränkenden Bestimmungen des § 43 des Reichs-Bankgesetzes vom 14. März 1875 sind (nach dem im Retchsgesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) bezüglich nachstehender Privat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutschland, auch außerhalb des­jenigen Staates, welcher denselben die Befugntß zur Notenausgabe ertheilt hat, zur Zahlung gebraucht werden: 1. Badische Bank in Mannheim. 2. Bayerische Noten­bank in München. 3. Bremerbank in Bremen. 4. Breslauer Bank in Breslau. 5. Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz. 6. kölnische Privatbank in Cöln. 7. Danziger Privatbank in Danzig. 8. Frankfurter Bank in Frankfurt am Main. 9. Hannoßersche Bank in Hannover. 10. Leipziger Cassenverein in Leipzig. 11. Lübecker Commerzbank in Lübeck. 12. Magdeburger Privatbank in Magdeburg. - 13. Posener Privatbank in Posen. 14. Sächsische Bank in Dresden. 15. Bank für Süddeutschland in Darmstadt. 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart. Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder Corporationen zur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelassen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft.

erS- Seitens der Nationalbank für das Großherzogthum Luxemburg sind neuerdings auf Reichswährung lautende Banknoten in Abschnitten zu 5, 10 und 20 Mk. ausgegeben worden. Die Verwendung dieser Banknoten zu Zahlungen innerhalb des Reichsgebiets ist nach 8 11 des Bankgesetzes vom 14. März 1875 ver­boten und wird mit Geldstrafe von 50 bis 500 Mk., im Falle gewerbsmäßiger Ver­wendung daneben mit Gefängniß bis zu einem Jahre bestraft.

Herzogtums betrugen im Monat April pr. Grünberg.

Auszug aus den Standesamtsregiliern der Stadt Gießen.

Vom 6. bis 12. Mai 1877.

Aufgebote.

Schubmacher Georg Karl Adolf Todt von Gießen mit Marie Katharine Bangert von Löbl. 5. Mai. Schuhmacher Heinrich Kaspar Schneidmüller von Alt-Buseck mit Margarethe Müller von Alt-Buseck.

Eheschließungen.

7. Mai. Gewerbe-Schullehrer Ludwig Theodor Müller von Coblenz mit Karo- line Katharine Elisabeth Rech von Gießen. 9. Mai. Schlosser August Voigt von Schachtebich mit Sophie Wilhelmine Henriette Mathilde Stohr von Gießen.

Geborene.

7. Mai. Anna Louise Elisabethe, Tochter von Kupferschmied Christian Zimmer. Emilie, Tochter von Gastwirth Ludwig Feidel. 5. Mai. Louise Helene Auguste, Tochter von Schmied Georg Zeidter. Johann Heinrich, Sohn von Bahnarbeiter Adam Schomber. 9. Mai. Wilhelm, ein außereheliches Kind von Auswärts. 6. Mai. Auguste Karoline, Tochter von Kaufmann Ferdinand Bapst.

Gestorbene.

5. Mai. Locomotioführer Heinrich Bertelmann, 29 Jahre alt, von Betzdorf, (im acadennschen Hospital gestorben.) Schuhmacher Adam Richartz, 43 Jahre alt, von Ober-Cassel, (im akademischen Hospital gestorben). 6. Mai. Der Großh. Landgerichts- Actuar Friedrich Borngesser, 73 Jahre 2 Monate 2 Tage alt. 8. Mai. Heinrich, 6 Wochen alt, ein außereheliches Kind von Auswärts. 8. Mai. Georg, 4 Monate 21 Tage alt, ein außereheliches Kind von Auswärts. Friedrich Steinhaufen von Braun­schweig. 11. Mai. Emil, 5 Monate 22 Tage alt, Sohn von Gastwirth Jean Weber. Bertha Elisabethe Christine Karoline, 9 Monate 11 Tage alt, Tochter von Gchuh- macker Jacob Gilbert.

Der mittlere Durchschnittspreis berechnet sich für Weizen . t

20.73, für Gerste auf 18.95, und für Hafer auf 17.23 X Im Vergleich zu den Prei­sen des Vormonats sind nicht unwesentliche Veränderungen einaetreten. Hafer ver­mochte sich auf seiner Höbe nicht zu behaupten und zeigt einen Rückgang von 1 01 X, dagegen haben Weizen um 1.30, Korn um 0 52, Gerste um 0.44 .X gewonnen. Im Ge­schäft selbst machte sich eine größere Lebhaftigkeit bemerklich und waren die Umsätze um das Dreifache höher wie im März. Der Verkauf erstreckte sich auf 1796 Partien ä 100 Kilogramm mit 37,782.10 Erlös. Grünberg ist davon mit 1341 Partien und 29,749.10 Mark beteiligt. Weizen stieg an diesem Platze im Laufe des Monats von 25.52 auf 26.16 X, Korn von 20.18 auf 21.68 X, Gerste von 18.64 auf 20.10 X Hafer ging von 17.84 auf 18.38 X, fiel aber am letzten Markttage des Monats (am 28. April)

Versteigerungen.

GraS-Versteigerung.

Die diesjährigen Grasnutzungen von ben Gräben und Böschungen nachbenannter Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen an Ort und Stelle meistbietend verpachtet werden, und zwar:

1) auf der Straße von Gießen gegen Rodheim Dienstag den 15. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr jenseits der Lahndrücke,

2) auf der Straße von Gießen gegen Marburg Mittwoch den 16. Mai, An- fang Morgens 8 Uhr in der Nähe des Pfau",

3) auf der Straße oon Gießen bis Lang- Göns und von Klein-Linden gegen Wetzlar Donnerstag den 17. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe der Veien- näranstalt,

4) auf der Straße von Lana-Göns bis Butzbach Freitag den 18. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr jenseits Lang-Göns bei Adlheilungsnummer 45,

5) auf der Straße von Ltch gegen den Hessenbrücker - Hammer Dienstag den 22. Mai, Anfang Morgens 9 Uhr in der Nähe des Friedhofs zu L'ch,

6) auf der Straße von Gießen über Lich gegen Langsdorf Mittwoch den 23. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe des Gießener Friedhofs,

7) auf der Straße von 8 d) bis Hof-Gill Donnerstag den 24. Mai, Anfang Mor­gens 9 Uhr m der Nähe des Elsen» bahn-Viaducts,

8) auf der Straße von Gießen über Reis­kirchen Freitag den 25. Mai, Anfang Morgens 8 Ühr in der Nähe des Schützenhsss.

Die reip. Großherzoglichen Bürgermeiste­reien werden ersucht, diese Versteigerungen im Jntresse ihrer Gemeinde besonders be­kannt machen zu lassen.

Gießen, dm 11. Mai 1877. (2708

Großherzogliches Kreisbauamt Gießen.

In Vertretung:

M- Wahl, proo. Kreisbauaufseher.

Dienstag den 13. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des Schlossers Nagel in der Brandgasse die zum Nachlaß der Heinrich Schneider Wittwe gehörigen Mobilien, bestehend in

Möbeln, Weiß- und Bettzeug und gut erhaltenem Schreinerwerkzeug, meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 11. Mai 1877.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

2697) Lüdeking

Allgemeiner Anzeiger.

Dienstag den 15. l. Mts., von Vorm. 9 Uhr an, sollen auf dem hiesigen Rathbause be Hufs Vornahme von Bauveränderungen in dem vorm. Ebel'scken Hause auf dem Aster- roen, sowie im östlichen Walltorgebäude, Ausbesserungen im Bürgerbospttal, Errich­tung eines Grabdenkmals, Planirung in der Ludwigsstraße, Räumung des Stadtring­grabens und der Fluthgräben versteigert werden:

X

1. Maurerarbeit, veranschlagt zu 282,77

2. Steinhauerarbeit 196,92

3. Zimmerarbeit ,, 217,31

4. Dachdeckerarbeit 50,00

5. Schreinerarbeit 370,79

6. Schlosserarbeit ,, 247,3«

7. Glaserarbeit ,, 65,21

8. Weißbinderarbeit 373,10

9. Spenglerarbeit 113,60

10. Fuhrleistungen 190.

11. Handarbeit ,, 610.

Gießen, den 11 Mai 1877.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. B r a m m. (2704

Holz-Versteigerung

im Gießener Stadtwalde.

Montag den 14. Mai 1877, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Districte Heingesboden, nachverzeichnetes Holz versteigert roerben:

Buchen Eichen Aspen Nabel

A. Brennholz:

Scheith. Prügelh. Stockh. Raummeter 181,1 70,5 96 3

4 58,7 33,9

14,4 61,4 21,5

18,4 38,9

Reish. Wellen 1300 650 360 1540

B. Bau-, Werk- und Nutzholz:

92 Eichen-Stämme, mit 39.69 Festmeter,

251 Fichten- w 70,11

3 Buchen- 1,18

1 Linben-Stamm, 0,34

559 Fichten-Stangen, 38,63

Die Zusammenkunft ist an ben Alten- tischswiesen.

G'eßen, am 8. Mai 1877. (2654

Großderzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm.

Aeckten Berger Mtdicinal'?cberthran in Vi unb V2 Flaschen, sowie im Anbruch, empfiehlt 517)

Gg. Willi. Wcidig.

Ieilgebotenes.

Den 22. Mai d. I. (3. Pfingsttag), Nachmittags 2 Uhr,

will ich mein Wohnhaus öffentlich meist­bietend in meiner Wohnung verkaufen; in demselben befinden sich 7 heizbare Zimmer, Bodenraum, Küche, Keller und Stall, auch ist ein Gärtchen vor dem Hause. Ich mache darauf aufmerksam, daß der Käufer mein Specereigeschäft und Wirthschatt fortführen kann. Das Haus befindet sich in einer passend freundlichen Geschäftslage, daneben ist ein guter Rohrbrunnen mit fließendem Wasser; auch eignet sich das Haus zu einer schönen Cigarren-Fabrik, da in Fronhausen noch keine besteht.

Kaufliebbaber werden eingeladen.

Fronbausen, Station der Main-Weser Bahn.

Heinrich. Wolfi,

2707)Specereihändler.

Neu! Papier-Anfeuchter, Mu!

Leveson Patent.

t Hierdurch empfehle den mir am 22./1. 1877 patentirten

Copirbucli- Anfeiichter, a s unentbehrlich für jedes Comptoir.

Derselbe vereinfacht das bis­her so umständliche Anfeuchten der Copir-Papiere dadurch, daß er Pinsel, Schwamm und Wasserbebälter in sich vereinigt unb ist einmaliges Anfeuchten desselben für monatelangen Gebrauch hinreichend.

Köln, Paul Leveson.

Detail-Verkauf: bei der Expedition des Gießener An­zeigers a 2 X.

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