Ausgabe 
13.2.1877
 
Einzelbild herunterladen

b**"ib*

ntcrt|<iun« Sl«'i N'iZH '8ÄCtrbl J8^

®urbt dui^r ero'bt s'

3.|ita=Ö' ba6« °> auf

ii Rgihz £f ®"8<«ii ->b» Mh,t i[^ulli 'Ä.^ »ju i*Ä

'S Swe tne dirlittk 1 "«* D»b,L !t ßunUJ

t bie itäje en bt:

I^UNVHWjj Rlify Beziehung jti Jjbtt aus Washington u i)lojjtnen Äuslieserungs-A

^gelegten diploniG mn als bemerkenswerth in^Loib Derby, batirt l , Salisbury's beim beutf: Hoffnung auf Erhaltung zu diesem Zwecke seinen, i geltend gemacht und u» rach ferner die Meinung : em durch dir gegebenen I bensiGenossen unter türfi; |u hoffen, baß durch Dir der türkischen Provinzen,i ien, die fflotfatnbitfiit i könne. Dn Lu» \t tzVd^rn Versprechungen h nothwenbig sei, bch q, tänbe, unter welchen die L

;ie Campbel! für Monla^ iffantinopel, Elliot, nvt- fn, ob bit türkische Regieit örtlich suipendttt habe, beponirt seien. Auf M beste mit, daß kei.-i w n habe, in türkische S)d

Montazs-Litzu^ vurch einen Besch! r Regierung sei, 0

Mo" jufolfle «n»)£ ; genate« out' zchß im 8to*tle'

fiteibt, au di« ® ««'Ärö i« E«r°»" i 9? * * nirht UW iJBatw

t werden B««>

>.« u8ter6^jj,,! ft « .« 'u r°'2 Ä bir s"

dreiben«

) water iten, ihn

Fafinachts-Literatur.

An Hrn. Gasthalter......wohlgeborn in Gießen.

Hoch git verehlettder Hr. Gasty alter......in Güßen!

Am 10. Jan 1877 war il) in Gießen ich kam daselbst in dae K-'ffe .... trank ur eine Tasse KLfe einen Kreuzerweck da zu kostete dreisigfünf Pfennig es ist auch um mehr ßl« die Hälfte zu viel; als ich nun das Börsencoursblat über sah kam ein seh, ungezogener M. i'sch unr steckte mir dieses Coursdlat in Brandt nm mich zu Necken und seine Autorität und Muthwiiten zu zeigen, Weil ich ein verachteter Bauer bin, da für und da durch wird Er in Gießm von großen Halb vornehmen Spöttern und'Spitz- (Aiben gelobet, weil Er für solche Spötter und Spitzbuben daselbst Spaß vergnügen macht sein Eigennutz wird dadurch vermehrt und befördert Ec bekommt von selchen Spöttern ur.b Spitzten Geld z r oerbienen, solche Flegelstreichen dürften von Rechts- wea-n in ei em feinen vornehmen Gasthause duschst nicht «eöulbet »erben; in Frank- furi a. M. findet solche Neckerei so leicht nicht statt; für die Halb vornehme DeMlche und Pariser Taschendiebe u. Sp'tzoub-n welche öffentliche Kassen meineidiger Weise be­stohlen haben wird in Gießeu glttch besser gesorgt w.e für den ehrlichsten Bauern; für einen solchen Halb vornehmen Spötter ober auch Spitzbub muß in Gießen gleich ge­holfen werden spotten und schimpfen wenn es gegen einen von gebürt an unglücklichen, kranken, und verachteten Bauern gehet.

Geschrieben zu Gießen den 8. Febr. Anno 1800siebenzlgsieben unterzeichnet*)

Kennzeichen dieser Krankheit ist, es fließt sowohl aus den Äugen, als aus der 9?aff und dem Mauls eine anfänglich wässerige ober schleunige später aber mehr eiter» artige' Flüssigkeit' und zwar m beträchtlicher Menge. Bei der Rinderpest erfolgt der Tod am 6 , 7. oder auch am 11. Tage. Die Fälle, wo das Dieh schon in bei: ersten 24 Stunden an derselben fällt, sind äußerst selten Jedem Vichbesitzer ist die schleu­nigste Anzeige eines Krankheitsfalles bei schwerer Straft zur Pflicht gemacht.

»um letzten Mal vorgestern in der Nähe von Obernburg. Ein sich dort der Keiler wurde durch einen Schuß lödllich verwunort, «nie aper blutt.i

. -uf feiner Flucht zu mehreren Holzhauern, welche Anstalten .

?omne8nCbk wblrÄ Schütz'n^'rb-?ui!^ftTjefi/lafnua"saÄb', to^'Ste"

M-stelbäicr Als sic jedoch die Wahrnehmung machen, daß ihr Feind keine untSd be nnt unbu4 »7er bie Rolle bei Ängtgnffemn mit der des *nat«fM 91 l hdtt.n fi? e8 für ratbfam, sich dadurch in Si*ei»eti zu dringen - ab f» bte ws nn ^'ftotedei Wahrbail ergöblich war dieses keineswegs kurze lschaulpiel. Dab nh^r uniert 6e be i da droben in luftiger Höbe ihr S-llMb^ubisim nicht «erloren «ehi unter Unde em wohl daraus hervor, oab, als nach einiger Zeit einer bei fierren te in « er« <r könne nicht klettern, dieser ganz entrÄtet ausries:

? irti war der erste auf dem Baum." Das Resultat der Jagd war ü^°aeu» d°b^be/e?IS0 Pfund wiegende Keiler fchliebtich erlegt wurde. Die Vtorlt dieser Gefchichte aber lautet: .Willst Du wilde Schweine zagen, |o ube Dich °^h-> im Turnen!- Rinderpest. Bei dem Auftreten der Rinderpest an Iverschie-

k,n, DrtVn erfdibint -« -»gezeigt folgende Notizen über die Kennzeichen der Krankheit Ui Erimiuun-, zn bimsen. Ein trockener Husten ist metstentheilS der Porbote-^-r R rn fängt dabei an, zumal nach dem Säulen nut dem ganzen Leibe firt.P U toütteh es zittert, bezeigt sich in allen Bewegungen stiller und t°ns>I"M-r als ^ggn ieb und oerlter die LÜst zum Fressen und Sausen. Das Athemholen ist nicht f°r^ und die Nasenlöcher erweitern sich widernatürlich. Das Wiederkauen wird lang, -wer und ho t mit dem zweiten Tage der Krankheit gewöhnlich ganz auf.

famer uno 90 ÄÜLn merklich ab, zugleich findet em stärkeres fieberhaftes Kaudern unKuÄ wobei man di! Haa?e auf dem Fell 'n die Höhe steigen sieht Das Rückgrat ist außerordentlich empfindlich, das Vieh läßt Kopf und Ohren i hangen, die Augen werden trübe und thränend und was eins der elgenthumUchsteu^

bitte ick um gefällige Antwort.

*) Der Name ist im Cafä zu erfahren.

Holzverfteigerung

40 Rmtr.

371

Salicylsäure.

150

400

192

G g. U nverzagt-

verkaufen bet

Marinirte Häriuge

empfiehlt

Amerikanisch. Aul

262

229

beziehen, empfiehlt

(820-

Otto Thiel

52

161

383

258

7030

451

Prügelholz, Stockholz, Wellen,

400

96

247

4480

3

20

empfiehlt 755)

194 Cubm. enthaltend. Stück Nadel'Slangen.

14

44

420

626

de" Mühlweg beim Pflanzaarten. Lich, den 12. Februar 1877.

Wimm en au er, Forstrsth.

Stück

durchaus fest und wetterbeständig, dabei leicht zu bearbeiten, Druckfähigkeit 378 Kilogr. pro □föcut., in Quadern, Deckplatten und Bruchsteinen zu

Künftigen Freitag, den 16. d. M Morgens 9 Uhr anfangend, soll in dem District ^Buchenberg"

Länge, Fichten - und Kiefern-Stangen von 714 Zentimeter Dulchmesfer und

, chem. rein, Mundwaffer in Fl. ä 60^, Zahnpulver in Schachteln ä 40 und 60

L. Müller, Mäusbma B. 48.

und 3 Meter Länge, Rmtr. gewöhnliches Kiefern-Scheit- unb Prügelholz,

(marintrt in (Setee), empfiehlt

752) Emil Fischbach.

(754 E m i l Fischbach.

sodann Freitag den 16. Februar, Vormittags V29 Uhr, soll in den Districten Embach und Heez- heck, folgendes Gehölz versteigert werden:

741 Fichten- und Kiefern - Stämme von 1537 (Zentimeter Durchmesser und 619 Mtr. Länge 351,68 Fest- meter, theils zu Schnittholz geeignet, 536 Stück Fichten-Derbstangen zu Sparren geeignet,

66 Stück Reisholzstangen = 4 Fstmtr., 94 Rmtr. Kiefern-Prügelholz, 3 Meter lang.

Der Anfang ist jedesmal auf der Chaussee nach Oppenrod in der Embach in der dritten Schneiße.

Steinbach, den 8. Februar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach.

R i c 0 l a u s.£60

Jagdverpachtung.

Freitag den 16. Februar L I-, Vormittags 11 Uhr, soll die Feld- und Waldjagd der Gemar- kung Weittrshain auf 6 Jahre, auf hiesiger Bürgermeisterei öffentlich meistbietend ver­pachtet werden.

Weitcrshain, bett 27. Januar 1877.

Großh. Bürgermeisterei Weitershain.

Faul st ich. (574

Kersteigermlgen.

Holzversteigerung

in der

Fürftl. Oberförsterei Hohensolms.

Rmtr. Nadelstockholz,

Fichtenstämme, mit 67,24 Kbmtr. und 93 Fichtenstcmgen, 14,44 Inh.

Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf

Freitag den 16. Februar: l Fichten-Stamme von 1538 (Zenti­meter Durchmesser und 618 Mtr. L, Kiefern-Stämme von 1535 Ceuts- meter Durchmesser und 618 Mtr.

Zimmersroder Sandsteine,

Station der Main-Weser-Bahn,

w Stämme bis zu 43 Ctm Durchmesser und 15 Meter Länge

sachsen versteigert:

Rmtr. Kiefern-Rundscheitholz von 2'/2

828)________

Bettjwilche, Barchente, Federleinen, Rouleaux- zeuge, Möbeldamaste, Fustteppiche am Stück und abge­paßt, staubfreie Bettfedern und Flaumen, Roßhaare, empfehle wegen zu großer Vorräche zu Jnventurp re cfe n.

Auch btforge die Lieferung vollständiger Wetten.

(769 595) Moritz lleicliclheiiii.

Zagdverpachtung.

Freitag dm 16. Februar d. I., Votmittags 11 Uhr, soll die Feld- und Waldjagd in der Gemarkung Birklar, V» Stunde von btr Eisenbahnstation Lich entfernt, auf 6 Jahre auf diesigem Nathhause öffent­lich vet pacht et werden. (630

Birklar, den 31. Januar 1877. Großherzogl. Bürgermeisterei Birklar.

Kraus ch.

Weiße Vorhänge al'ei A l.

Rouleaux, Drell in den gangb rsten De sin . Anfertigung jeder 2)ecoration5 -- virmit a geschmackvollster Ausführung, bei >43)

Th. BHtek, Kanzleiverg B- 1.

Hölz versteigert werden: Rmtr. Bnchen-Scheitholz, Knüppelholz,

Freitag den 16. Februar, Morgens von 9 Uhr an, sollen in dem W'.csecker Gemeindewald, District Ursulum, versteigert werden:

Radel-Scheitholz,

Freitag den 16. Februar, von Vormittags 9 Uhr an, sollen im Waldort Birkenheege zu Hassen- Hausen 12 Stück Eichenstämme von 12 bis 40 Fuß Länge und 8 bis 24 Zoll Durchrn-, 350 Stück Tannen - Stämme von 20 bis 50 Fuß Länge und 6 bis 17 Zoll Durchrn-, meistbietend vetkaust werden.

Hassenhausen, am 8. Februar 1877. Im Auftrag der Interessenten:

Dörr.

Donnerstag den 15. Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden in hiesigem Ortsgericht-Bureau eine Altvioline (Viola), eine Voigtlander Violine, und eine Anzahl Bücker au# der Leihbiblio­thek des P. Adam öffentlich gegen Baar- Zahlung versteigert.

Gießen, den 12. Februar 1877. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

Müller. (821

,, Stockholz,

Wellen Reisholz,

Eichen-Stämme, 4,81 Festmeter, Buchen- = 12,82

Holzverfteigerung.

Freitag den 16. Februar l. I,

Vorm'ttags 9 Uhr anfangend, sollen im Rüddingshäuser Gemeindewald, District Sauplatz, nachverzrichnetes Holz versteigert werden:

440 Rmtr. Kiefern Scheit- und Prügelholz,

68 desgleichen Stockholz,

44 Reisholz.

Die Zusammenkunft ist im genannten District in der Nähe des Vicinalwegs nach Weitershain.

Rüddingshausen, am 8. Februar 1877. Großh. Bürgermeisterei Rüddingshausen.

Loth. (780

fietGerung kommt.

Ho^ittolmS, am 9. Februar 1877. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms.

Dörmer, Revierförster. (823

Holzverfteigerung in der Mrstl. Oberförsterei Lich. Dienstag den 20. Februar werden im District Langberg bei Mühl-

Marinirte Häringe

empfiehlt 515)__Gg. Wilh. Wcidigt

Fcinlles Kchweineschmal?

empfiehlt (753

Emil Fischbach.

511 Mtr. Länge-

Der Anfang ist Morgens 9y2 Uhr.

,uu ... v.u. */»!.*.« zu- Langsdorf, den 8. Februar 1877.

nächst Altenftädteu nachstehendes Gehölz Großherzogliche Bürgermeisterer Langsdorf, versteigert werben: ____________Köhler._________ (794

fRaumtr Tannen üg Holzverfteigerung

Reisholz, Donnerstag, alS den 15. Februar,

Fichten- und Lörchen-Stämme von Vormittags Vz9 Uhr,

15 dis 41 Zentimeter Durchmesser |oq Steinbacher Gemeindewald, Distric- und 10 bis 18 Meter Länge mit ten ^bach und Heegdeck, folgendes Ge- 207,02 Festmeter, ...

350 starke Fichten-Stangen, zu Sparren und Leiterbäumen tauglich.

B-merkt wird noch, daß das Brennholz erst Nachmittags gegen 2 Uhr zur Der-

Messina-Orangen und Citronen

in vorzüglicher Qualität empfiehlt billigst

756) L. Müller, Mausburg B- 48.

784) Ein noch fast neuer Schmiede-Blss- balg und eine Bohrmaschine sind billig zu

Wiestck, den 9. Februar 1877.

Großh. Bürgermeisterei Wieseck.

_____________Lang.________ (803

Holzverfteigerung

in dem Gemeindewald Langsdorf.

I. Brennholz.

Donnerstag den 15. Februar:

706 Rmtr. NadefiPrügelbolz,

500 w Stockholz,

814 Reisholz.

II. Bau- und Werkholz.

Aeilgebolenes.

827) Ein neuerbautes HauS vor dem Neuenweger Thor ist billig und unter günstigen Bedingungen zu verkaufen.

Näheres bei_______________I- Blitz-

Aniversai-Reinigungs-Liatz.

300) Von allen Aerzten als das ein­fachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebtldung, Aufstoßen, Krampf, Berdaunngsschwäche und andere Magenbe­schwerden, in Vi, 1/2, Vi Original-Packeten mit Gebrauchsanweisung Vi, V» und i/i Mark zu haben bei C- F. Semmler-

Geräucherten Mchs

Emil

802) Gutes Heu und Grummet ver- kauft I. Balser,

mittlere Bleiche.

^782) In nächster Nähe des Neuenweger Thors sind einige Bauplätze zu verkaufen.

Nähere Auskunft ertheilt I. Blitz.

Neue süße Apfelfinen, per Stück 15 empfiehlt 516) Gg. Wilh. Weidig.

fadiiiforrllru

empfiehlt 228) Gmll Fischbach.

Bettfedern und Bannen rzwillch und Barchent, Feder-Lttnen, Liefe­rung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei (43j

Th. Brück, Kanzlerberg B-

804) Regenschirme ür Damen, Herren und Kinder lilligst bei

A. Fangmann-

Irische Veilchenbouquets

in jeder Größe einvfiehlt (568

O. Garn, Handelsgärtner, ______________Lindenplatz.___________

CocuSnußöl-Sodascife, per Pfd. 70 Mandelseife, bittere, 90

Glycerinseife, feinste, ,, 1

Gallseife zum Waschen von Kleidern, Mcdicinischc Kräuter- und Theerseife, sowie alle Sorten gewöhnliche Waschseifen, empfiehlt I'« MüUer,

750)____________ Mäusburg B 48.

Amerikanische Rinderroulade, Ochsenzungen, in 2-Pfd.-Dosen k 2, resp. 4 JL, empfiehlt (814

Emil Elschbach*