Ausgabe 
12.9.1877
 
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Allgemeiner Anzeiger

L-Psd.-Büchse

(amerik. Rinder-Roulade)

Corned Beef

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Büchse

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Fischbach

Fh. Mayfarth & Co., Frankfurt a. M.

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pfehle bestens.

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lus Sistowa vom 9.1 -»griff der Ruffen auj m 6 Uhr Abends wat i großer Unordnung zu»

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Körner, Bezirksbauaufseher.

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Ochsenzungen

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IBeef Tonyiies Bagsandti Oac Tongues empfiehlt

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Versteigerung.

Arbeitsversteigerung

zu Heuchelheim.

SMe am 27. August l. I. abgehaltene Arbcitsversteigerung wurde nicht genehmigt mb sollen diese Arbeiten

Mittwoch den 12. September, Nachmittags um 4 Uhr, ouf dem dortigen Rathhaus nochmals, un­ter den im Termin bekannt gemacht wer- dend-en Bedingungen, versteigert werden, al^

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unseres Groß- t ftbr ungünftw 3^- rrrift, bit Sd/ültr M eamte »eilen noch aus-- anches. was Mn M Mn war n PnAM bvnlass'nr bti <KrMeri0«liD Mauna flnfltotbntl, y eonntdflt staNfinden ck tun Städten, vorbeW i rem Geburtstaae M bt|4* kommenden SönnUfl zu

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bekam von

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Darmstadter Pferde-Loose

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Jnib in der Expedition d. Bl. zu haben.

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i Cettinje vom 9. d.: a aus die Südgrenze Podgoritza zurückjze- Nikffc eingezogeu. Die 'in abzereist. - Aus Kemna heute gefallen, neu genommen worden von Nikffc haben ihn 3000 Montenegrim

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JL und steht nicht hinter den übrigen ber W-tterau zurück. Man findet gut er=

MUMEHLMW L'L ÄÄffW der Ekstase u. A. einen riolet.-n-n ud nor Alliaaleich veikiä t- sich Souifen8 Antlitz, und wie jubelnb »orgreube 8t st^lächeind die bluttriefenden Hände nach dem Gegenstände aus und Iaht ihn Ä eher M8 er ih genommen w rd. ®:e Umstehenden fragen, was es gewesen. Es -?r In AGnbtoub d"s hochseligen BischoseS von Mainz. C'est de 1 dveque - sagte siXtaber- des Bif-boss, der für die ganze Kirche gelitten und gestritten 2"S Vllo steht wttklich in der .Germania" und tn keinem Witzblatte, daS sich bemüht, den Wunderschwindel lächerlich *u machen.-

Handel und Verkehr.

Gießen, 11. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. jz 1.35-40, Hühnereier, per Stück 6 Käse, per Stück 5-9 Kasematte, per St. 3 X Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 18 Tauben, das Paar 50 H, Hühner, per Stück 80 Hahnen per St- 55 Enten p. St. X 1 40, Kartoffeln 100 Kilo 6 x 40

Frankfurt, 8. Sept. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war ziemlich be­fahren. Heu kostete je nach Qual, per Ctr. X 3-3.30, Stroh p. Ctr. X 2-2.50 Butter im Großen das Pfund 1. Qual. X 1.20, 2. Qualität X 1.10, tm Detail 1. Qualität U 1 60, 2. Qualität X 1.4050. Eier, das Hundert X 4.805.20. Ochsenfleisch per Pfd. 70 Kuh- und Rindfleisch 55-60 Kalbfleisch 60-75 Schwetne- fleisch 75-80 X Hammelfleisch 50-60 Kartoffeln X 4.50-5. Erbsen, geschalte, per 100 Kilogramm) 2830 X, ganze Erbsen 21-24 X Bohnen, roetfec 2225 X Ansen 32-36 X - Weißkraut das Hundert 20-22 X Brod-Preffe: 3 Kilo gemischtes Brod 90 H, Ii/, Kilo gemischtes 45 2 Kilo Roggenbrod 1. Sorte 52 H, 2 Kilo

Roggenbrod 2. Sorte 46 H. , , _r

Frankfurt, 10. Sept- Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. An- aetrieben waren: 400 Ochsen, 120 Kühe und Rinder, 200 Kälber und 300 Hammel. Die Preise stellten sich *uf früherer Höhe. Ochsen 1-Qualität X 70-73, 2. Qual. j4 65-68, Kühe und Rinder 1. Qualität X 60-62, 2. Qualität X 50-52 Kalber 1. Qual. X 6870, 2. Qual. X 6264, Hämmel 1 Qualität X 5456, 2. Qualität

48 gVanffurt, 10. Sept. (Fruchtbericht.) Unser Markt bleibt anhaltend ruhig und es macht sich nur für guten, trockenen Weizen eine bessere Stimmung geltend. Ungarischer prompt zu 25V4 bez., andere Sorten sind nicht am Markt. Roggen ist eine ^dee fester, lieber Gerste spricht man viel und handelt wenig. Hafer ruhig. Am Mehlmarkt unverändert fest. Futterstoffe flau. Wir nottren heute:

Mehl Nr. 1 X 42, Nr. 2 X 38, Nr 3 X 34, Nr- 4 X 30, Nr. 5 X 24, Roggen­mehl % (Berliner Marke) X 26, do. II. (Berl. Marke) X 21, Weizen, effect- hies^, ab Bahnhof hier X 2324, ab unserer Umgegend 2222.75 do. fremder ie nach

Qual- X 2325.50, Roggen je nach Qualität X 16-18.50, Gerste 1924., Hafer J4 13-17.75, Kohlsamen JL 3738, Erbsen X 21-24, Wtcken X 17.50, Linsen i J4 2130, Rüböl, detail, X 81. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war i trockener Weizen; dringend offerirt Hafer- (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 : Pfund Zollgewicht 100 Kilo.)

1. Zimmerarbeit, veranschl. zu 190

2 Schlosserarbett, * » 362

3. Weißbtnderarbeit, w * 32

Gießen, den 10. September 1877.

I- A-:

Abonnements - Einladung

auf den

Neuen Mainzer Anzeiger, reidilmltiaftes, interessantestes und billigstes Localblatt in Main? und Umgegend.

Mit dem 1. October 1877 beginnt derNeue Mainzer Anzeiger" sein neues Quartal mit der Aenderung, daß wir von jetzt ab auch die Tele­gramme aus dem Gebiete der Politik und des Handels bringen, und es so unseren Lesern ermöglichen, immer die neuesten Nachrichten zu haben.

Außer Local- und provinzialen Nachrichten bringt derNeue Mainzer Anzeiger" täglich orientirende faßliche Leirartikel und eine Uebersicht der politi­schen Ereignisse; ferner Handelsberichte rc. rc.

Der seit Neujahr

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erscheinenden belletristischen Beilage M o g u n t i a ", die sich einer so großen Beliebtheit erfreutz ist die humoristischeMainzer Laterne beigegeben; auch sonst wird das Feuilleton besonders gepflegt.

Ein Blick auf denNeuen Mainzer Anzeiger" genügt, um die Ueber- reugung zu gewinnen, daß derselbe Annoncen aller Art bringt, die bei der großen Anzahl unserer Abonnenten die weiteste Verbreitung finden: B e- kanntmachungen der Behörden wechseln mit geschäftlichen Anzei­gen ab; das Blatt kann somit zur Jnserirung auf's beste empfohlen werden.

Abonnements auf den täglich mit Ausnahme des Sonntags erschei­nendenNeuen Mainzer Anzeiger" nehmen alle Postanstalten deS deutschen Reichs an, und es beträgt der Preis per Vierteljahr (ohne Bestell- ; gebühr) 1.60.

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Literarisches.

Mit Heft 6 schließt die Deutsche Nevue über daS gesammte nationale ^eben - Lcr Geaenwart, herausgepeden von Richard Fleischer, welcpe im Verlage von

/adel (C- G. Lüdiritz'sche Verlagsbuchhandlung) in Berlin erscheint, ihr erstes \ Wal ab. Wir können nur couftattren, daß diese Zeitschrift von hoher Bedeutung

die nationale Bildung ist, daß sie nicht nur Unterhaltungslektüre, wie andere Zeit^ Wiflen die sich R-ouen nennen, sondern in jeder Nummer ein umfassendes Bild über a» . sr,ilt,irleden hipfet fSrft 6 enthält wieder sehr beachtenswerthe Beiträge. .

Hlants chli schreibt über den Dretkaiserbund und über bJCn®^civ^Qrüölf^* mc'.i es über die internationale Riesenzahlung^ Landgraf über die Lage der Eisen- hflhnFraae Birnbaum über Fortschritte in der Landwirthschaft. Gar eis über die

Anüaekfaaebuna Vre6lau über den Verfasser der Juniusbriefe. Der philo-- sopdiüche Bericht behandelt Kant und Adam Smith. Kirchhoff belehrt uns über Ln w$nifan und feine Nässe. Seitz schreibt über die Wundbehandlung, Nettltnger

-SS ffStbeÄen in ber über die verschiedenen Gebiete in

ter Malerei Strodtmann über den deutschen Sprachschatz. Im Feuilleton ist das

Ruck der Novelle Hydra" abgeschlossen und ein Artikel von Naumann über MceS sowie eine Abhandlung von Dochow über die Todesstrafe enthalten, beide Klten finb öon flro6tem Interesse. Vom 1. October 1877 beginnt der H-Jahrgang der Deutschen Revue und erscheint dieselbe von da an auf Äunsch der Mitarbeiter motiiLtlid) einmal im Umfange von 8 Bogen Lexikon-Octav. Es werden hierdurch ir irteiic Hefte die einzelnen Berichte und das Feuilleton an Umfang um das Doppelte «teerterb Durch diese Erweiterung gewinnen die Berichte an Bedeutung und das Mietern ca. 4 Bogen Raum in jeder Nummer. Den Berichten ist der über Musik ideramsgegeben von Prof. Dr. E- Naumann in Dresden) hinzufugt worden. Jedes Mt der Deutschen Revue gibt also eine Uebersicht über das Kulturleben der Gegen­wart In dem Feuilleton werden Romane, Novellen, Erzählungen ""d Abhandlungen auS vllen Gebieten der Literatur rc. von hervorragenden Autoren veroffmUicht. In irder Nummer werden ca. zwei Bogen eines größeren Romans> enthalten Dte anbeten zwei Bogen sind für die Novellen, Erzählungen und Abhandlungen bestimmt. Mit hem neuen Jahrgänge beginnt die Revue: Um den Kaiserstuhl. Roman aus dem

Srig.n ftdtge °°n WUh-lm J-n,-w Dtts-r groß- Vornan brt berühmten Persasfers wird in zwei Quartalen abgeschlossen sein und nach Veröffentlichung in der

Revue in zwei Bänden im gleichen Verlage für den Preis von 12 X lAbonnements- preis für 2 Quartale der Deutschen Revue) herausgegeben werden. - Wiederholt machen wir auf diese gediegene Zeitlchrift aufmerksam. Die Vossische Zeitung sagt rn Nr. 200 vom 29. August: Man kann mit Recht von diesem so rasch aufblühenden literarischen Unternehmen sagen, daß es wie kein anderes dieser Art ein ollseittges und gründliches Verständniß der Gegenwart gewährt und deshalb als beste Anleitung zur Mitarbeit an den Culturaufgaben der Gegenwart empfohlen zu werden verdient-

Soeben kömmt uns der 67. Jahrgang 1878 von LeSke'S Schreib- und Geschäfts Kalender zu. Wahrlich ein nützliches Buch, ein Vademecum, ein treuer Rathgeber für jeden Beamten, Anwalt, Geschäftsmann und Familienvater. Zu seinem fchon oft auf das Lobendste erwähnten Inhalt gesellen sich diesmal noch der Brief- Porto-Tarif des Auslandsund derjenige der Telegramme. Wir können das Büchlein aus vollster Ueberzeugung angelegentlich zur Anschaffung empfehlen. Sein handliches Format gestattet, es als Taschen-Notizbuch zu verwenden und der un­gemein billige Preis von X 1,20 für das solid gebundene Exemplar macht es Jeder- mann zugänglich. --- ------

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