Ausgabe 
12.9.1877
 
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Gestern, bei Tagesanbruch, näherten

Die Kanonade dauerte die

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betreffende Festgottesbtenst an dem Geburtstage selbst

. v . . _ _ X. i .1 .Im Ck L a kat rnf aH / rl

sei von nur

sonen eintreten.

eine durchaus gemäßigte Färbung und tu

hervor. L.- v

Die an einzelnen Punkten erhobenen Rufe:

ntfurt, 6. Sept. Freunden und Verehrern des königlichen Musikdirecior,

griffen wurde, «wmu.. -- r o r . .

selbe wie erzunehmen. Ueber das Ergebniß des Kampfes bei Plewna sind noch keine amtlichen Nachrichten veröffentlicht worden.

Konstantinopel, 8 September. Es sind Gerüchte im Umlauf, daß heute zwischen Osman Pascha und den russischen Corps Bei Plewna ein neuer Kampf stattgcfunden hat. Das Resultat deff-lben sei unbekannt. Bts jetzt sind darüber keinerlei officielle Depeschen veröffentlicht worden.

Wien, 8. September, Abends. DiePresse" meldet aus Lestmuje: Heute Nachm-.ttag verkündrten Freudenschüffe uud Glockengeläute die Capltula- tion von Niksic, welches sich den Montenegrinern ergeben hat.

Cettinje, 8. September, Nachm. Die Nachricht von der Capitulatton

man es w anderen,^mit dem Asphalt, der sich jedoch vielfach nicht zu bewährenl scheint; Ebenso haben die Platten am Steinweg nicht die gehörte Harte. Nun versucht ma es mit einer neuen Cemcntmtschung, für die 10 Jahre Garantie geleistet wir leat damit einen Theil des neuen Trottoirs auf der Zeil.

legt Daniu^ anbcvrn eine Grube gräbt . . . .! Ein verbstnteS Mißgeschick hat ein« der vielen Antwerpener Gastwirthe betroffen, welche die Rubensfeier durch bopp Preise verherrlichen zu müssen glaubten. Einer dieser Bi-dermanner hatte. aus^Be­quemlichkeit seine alten Weinkarten benutzt durch einen deinen Haken die Nullen m Neunen u- s w. verwandelt, aber leider die entsprechende »enberung> bet den halben Haschen vergessen. So stand zu lesen: Leoptlle 19 Francs, halbe Flasche 2 Fr Wie viel halbe Flaschen bct diesem Unglücklichen getrunken wurden, kann man s ch

bnten- Druckfehler. Ein Ehepatte fertigte für feine Fran an deren Geburtstage ein Gedicht, welches also begann:Du meines Daseins Treuerkorne! Der Setzer J sich oder kannte die ehelichen Umstände des Dichters genauer, und es wurde st gedruckt: ,,Du meines Daseins Trauerkrsne!" fArrt,nh,r mebr

9 Darmstadt, 7. Sept. Unlängst traf bei einem hiesigen Gericht folgenber 0 wie originelle Leumundsbericht ein:Rubricat lebt mit seiner Frau in eheliche bindüng, sowohl gemeinschaftlich wie tatsächlich.1 cyMk,ihMi litobe,

Au« Qberbessen 5. Sept. Neuerdings in den Gemeinden Inheiden, mpyc. Bahntersucht und Aufschl^harbe h

der Festung Niksic wird bestätigt. . o

Wien, 9. September. DerPolit. Corresp." wird aus Cattaro vom

9. d. gemeldet: Die Garnison von Niksic hat sich den Montenegrinern aus Gnade lind Ungnade ergeben; letzteren sielen zugleich 19 Geschütze in die Hande, Garn son und Einwohner von Niksic erhielten von den Montenegrinern die Er- laubniß, pd) nach Gacko znrückzuziehen. Dieselbe Correspondenz berichtet aus Bukarest vom 9. d.: Die ganze unter dem Kommando des G^oßfursten- Ttuonsolgers siebende Armee bei Rustschnk hat nene concentrirte Stellungen bezogen. De" allgemeine Angriff auf Plewna erfolgt wahrscheinlich heute. Em J^raieworiüTT ullu ;~""7; nm,c,nen Braunkoblenlagn

.ü.kisches Corps von 20 000 Mann, welches aufgebrochen war, um Osman. ^Nachweis _6elwfert,daß die Mon ruber ^nach^is B^ brcnnt Pqicl'a zn Hülfe eilen soll durch russische Truppen unter dem Commandolgroßer und mächtiger sind, als man seither annaym

mit freundschaftlichem Lächeln ; er stellt sich uns nicht offen, BM Brust Lattery vor Rustschnk ^um Schw°-g°n b ch 8. b. wird amtlich

einem Theile unserer alten Fehler und Schwachen in einen neuen Krieg gegamwnen an West Colonne der Stadt Plewna und errichteten während

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selbst zu entziehen und immer entfernt von seinem Di-nstorte zu. etn? Oberster!g fet @cftcr|1| bti Tagesanbrüche näherten

Berlin, 9. September. Osficios w'rd s-schrieben. ..Auf Befthl unsere^tterien Plewna'noch mehr und dauerte die Kanonade den ganzen

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führen soll." Gestern Nachmittag griffen 5000 Türken von Podgoritza aus die Südgrenze

AMNkreiH. Montenegros an, wurden jedoch mit großen Verlusten bis Podgoritza zurückge-

e rÄT.ÄWiMa.-ÄW ME » ««ü- «nae in einem Wagen. Gambetta wurde beim Heraustreten aus der Kirche marschirten gegen Trebtnje. g.,.,,,, a v,

knmva bisck bearüsit Um 2 Mr senkte der Rüg , welchem eine Schwadron London, 10. September. Prwat-Nachrtchten aus Ststowa vom 9. d Gai des6 Paris vvrausritt, in die Boulevards ein. Die in den Bottlevards melden : Heute Morgen begann von allen ^e.tm Angriff der Ruffen s tt-b-ndp rabllofe Menschenmenge empfing den Zug in ehrerbietigster Haltung Plewna und dauerte den ganzen Tag hindurch. Um 6 Uhr Abends w r

,n tl SSf.ni®0 mnZi 8nur veredelte RufeiEs lebe die ßlewna in russischem Besitze. Die Türken zogen sich tu großer Unordnung zu.

Republik!" laut. n'itf. Die Verluste sind bedeutend. Details fehlen.

Das Leichenbegängniß Thiers' endigte ohne Zwischenfall. Die Rede - d~1 ah t i i.

Gr6vy's schilderte die parlamentarische Laufbahn ThierS' und erinnerte an das ß 12. Sept. Der Geburtstag Seiner Kgl. Hoheit unseres Groß^

Opfer, das er mit seinen monarchischen Ueberzeugungen der Republik brachte. ^n ^ir ^utc feiern, fällt für unsere Stadt in eine febr ungünstige Zett,

in welcher er die einzig mögliche Regierungsform erblickte. Dieses Opfer uöniDClfität, bie ©ebukn iinb 0^0^, bie ßebrer Jinb »eUen nodb aU»

kostete ihn viel, aber nichts ging über seinen Patriotismus. Außer Grövy streut, d°s MMär^sttuden M°n°^abw-se^

sprachen am Grabe noch Pothuau, Lacy, Vuitry und J^s Simon. . ofsiciellen Feier dieses Tages gehörte, wegfallen. Um so schwieriger war für_ben hie-

Paris, 8. September. Abends. Ueber das Begrabniß von Thiers! .nAn<>Hf*,n ^frehennorftanb bie tbm nach Allerhöchster Verfügung überlassme ist noch weiter zu melden: Die Mehrzahl der anwesenden Diplomaten, in^|

E «aifiitt ÄÄS KS nach Allerhöchster Verfügung überlass.ne Enttckeiduna wie es zukünftig mit der gottesdienstlichen Feier des Grobherzoglichen besotideie 'der^italienische" und"der^üsstsche Botschafter', der s-hweizerifche nut>i G°durtst°^ zu halten sei.^ Ls ^ ^E^ara"nffolgeinde^Smrntaae stattftndVn'solle? der spanische Gesandte, der jetzige und der ehemalige iwrdamertkamfche Gesaut>t ^ba;a,et^/^1^r|enoor\benHnamentll4 i den größeren Städten, oorb.ha ten Noyer und Washburne, wohnte dem Acte bei. Frau Th'ers geleitete bte Seidte bIeif)e0 beschließen, daß der betreffende Festgottesdienst an b'm S'burtstage selbst ans den Friedhof. Eine große Anzahl Läden hatte gefchloffen und die F rmen-bgehaiten werbe. Der Kirchenoorstand hat d-mungeachtet einstimmig deschloss n, die sch.,der verhüllt. Gambetta, beim Heraustreten aus der Kirche sympathisch be- got.esdiensti.ch^^Feier^m.t den übrigen (Gemeinden Kommenden Sm.nt°g^zu

grüßt, reihte sich rasch unter die übrigen ^emaltgen ®epnttrten, um weitere C J in unserer Gemeinde nur sehr schwach b-lucht werden, und da»

Ovationen zu vermeiden; derselbe verließ den Friedhof, bevor d - Reden be- d^^erheit an dem bisher üblichen Geburtstassgottesdienste dutzer dem Militär und ........ »'«sümS'S'Xi

lua ft,mäßigt, Färbung und ri,f,n .einerlei bolilgch, eine°llaemlmf «niMnahm" der'GemeMM ,u bnffeu ....I, Mel,

Die Menge in den Straßen beobachtete ein ehrerbietiges ©$n>etgen. ® ]n @rfüUun(1 ^hen, damit auch durch diese "UiShrlich wiederkehrende Feier ru.e Ul, einzelnen Punkten erkobenen Rufe:ES lebe bie Republik! ver- ^zgand der Treue, das uns mit unserem FÜrstenhause verbindet, immer fester ge- stammten wieder, sobald von den Theilnehmern am Leichenzuge der Wunsch an-sknüpft werde!

gedeutet wurde, daß die Acclamaiionen unterblieben. Nirgends fiel ein aus-.

rührerisches Wort. Die Stadt zeigt beute Abend ihr gewöhnliches Aussehen. Fnksurt, 6. Sept, »reunben un» lUereprern. o« Mn'äsHbltart

Paris, 9. September. Der Marschall-Präsident hat heute Vormittag zi Parlom in Stettin jur Nachricht, bah derselbe am O-iober d. 2 '''" ^'ah a-

feine Reise nach dem Departement der Gironde angetreten und wird beutef Ä

dem Schloß de Lagrave bei dem Herzog Decazes Dirchtquariier nehmen. in Lyon und errang den ersten Preis. Im Jahre daraus eoncertirte

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Konstantinopel, 7. September. Die 8«it«njen Mnupten, SomtW«dkr°Lv.tz^° -r «° ausgezeichnetenKünst-

unehmen. Ueber das Ergebniß des Kampfes bei Plewna sind noch ^ottoir^ ^-ben sttzt^d^.e^Ver^^b°lt°^onen^ur^a^^^ das Steingutmaterial sich alt

Nachricht-.' »»offeutlicht worden et«^ b.ffdbe Itayt