Ausgabe 
11.10.1877
 
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Donnerstag, den 11. October

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ichener Anzeiger

AMgc- Mii Amisdiutt für ite Kreis Gieße«.

Erscheint tL-ttch mtt Lusuabmr brt MontsgH. L^pOvttt»l,r «chutsbraße, Bit B. Nr. 18.

®rei> viertetzührlich 1 M-rt 20 Pf. mit Bringerlohn.

Durch die Post bezogen virrteljShrlich 2 Mark 50 Pf.

Amtlicher Hheil.

Gießen am 8. October 1877.

Hungen am 6. Oktober 1877.

Betreffend: Die Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschulen- ,

Die Gwßhcrwgliche Kms-Schul-Comnnsswn Gießen

an die Schulvorstände des Kreises. _ .. .

Di- einacfanbten Schulverzeichniffe werden in den ersten Tagen an Sie zurückgehen. Wtr erinnern daran, daß auch in düe em Jahrt die Fartbü^ dungsschntt am 15. Oktober, oder wo dies wegen noch nicht beendigter Erndte »nihunlich erscheint spätestens «ml. Mv-mb-r «h»» Anfang «chmen soll und mindestens wöchentlich an 3 Abenden mit je 2 Stunden während 5 Monaten ab,»halten ist. Ausgenommen hiervon sind die Gerne, , f 5

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der fremden ^Gemeinde zu machen ist, damit die Schüler hier zum Besuch der Fortbildungsschule herangezogen werden können.

' Dr. 58oermann.

«ingeschätzt werden.

Dortmund, 8. October. DieWestfäl. Ztg." meldet aus Munster: Der westfälische Städtetag beschloß wiederholt, bei der Regierung und dem Landtage um Ausdehnungs-Reform auf Westfalen und um eine Städte-Ordmmg mit Drei-Klassen-Wahl zu petitioniren. ,

Elbing, 8. October. Das heute verkündigte Urthetl in dem Procch flegen die Gründer der westpreußischen Eisenhütten-Gesellschaft lautet gegen ämmtliche Angeklagte srcisprechend.

Oesterreich.

Wien, 8. October. Andrassy wird morgen einen mehrwöchigen Urlaub nach Ungarn antreten. Ein Beweis, daß vorläufig keine diplomatijche Action zu erwarten ist. , p x ..

Wien, 8. October. DiePolit. Corresp." enthalt folgende Nachrich­ten : Belgrad, 8. Octbr. Die Verhandlungen zwischen der serbischen Regierung und den 'russischen Agenten sind im Sinne der erzielten serbisch-russischen lieber» einkunft abgeschlossen. Gestern haben sich sieben Brigaden nach der Grenze in Marsch gesetzt. In den nächsten Tagen trifft hier einOberst vom, rufsischeu Generalstabe aus Gorni-Studen ein. Bukarest, 8. Octbr. Die russisch- rumänischen Approchen bei Plewna werden unter der Leitung Totleben s tha- tigst fortgesetzt. Die Detachirungen von der Plewna-Armee zur Juntra-Armee sind durch aus Rumänien und Rußland nachgerückte Truppen reichlich ersetzt. c>n Folge des riesigen Sturmwetters ist die Donau so bewegt, daß die Brucken bei Sistowa und Nikopolis für Fuhrwerk seit zwei Tagen unpassirb«r sind. Konstantinopel, 8. Octbr. Die Pforte citirte den Mir,bit-n-CH-f Prenk Mb Doda unter Androhung der Cvnfiscation des Vermögens nach Konstantinopel. _ Athen, 8. Octbr. Der König beschloß im Einvernehmen mit dem Mintste- Tium, die Kammer aus den 22. Octbr. einzuberufen. Der Köm, wünscht, da» Ministerium solle in der gegenwärtigen Zusammensetzung unverändert dre ®e- f^afte fmtfidium gm Unterhaus- theilte die Regierung in der An-

gelegenheit der polizeilichen Ueberwachung des Abg. Helsy mit, daß solche-von feiner Behörde veranlaßt wurde. Die nach d" Ktgfaludygasie beorderten Polizei-Beamten seien nur in Folg- eines Mißverständnisses n Mg 4 ®o$« nun« gekommen. Das Haus beschließt nach längerer ebhaster Debatte mit großer Majorität den von der Regierung beantragten Uebergang zur Tages- Ordnung.

IrauLreich.

Paris, 6. October. Das Wahlschreiben Gambetta's an seine Wähler

Dmlschland.

Darmstadt, 8. Oktober. Di- auf den 13. October einberufene zweite jkammer wird zunächst in die B-rathung über die geschäftliche Behandlung der Vorlage wegen der Großh. Civilliste eintreten.

Berlin, 8. Oktober. Fürst Bismarck ist heute früh 8</2 Uhr nach Varzin^a {generai,sßeriammlunfl des Verein« für Social - Politik

wurde heute Vormittag 11 Uhr im Architekten-Hause durch Prof. Naße eröff­net. Dieselbe ist stark besucht, auch von Mitgliedern des volkswirthschaftlichen Congreffes und von Schutzzöllnern. Unter den Anwesenden befinden sich. Spier (Würzburgs, v. Roggenbach (Karlsruhe), die Prosesioren Wagner , Gne st, Brentano, Schmoller, Held und Dr. Max Hirsch. Seitens des Handels Ministeriums ist der Geh. Regierungsrath Lohmann zugegen. Zuerst sprach Pros. Wagner über die Communalsteuer-Fragc.

+ Berlin, 8. Octvber. DieNat.-Ztg." schreibt, daß ihrem Vernehmen nach das Staats-Ministerium bezüglich der Landtags-Vorlagen Folgendes be- icklvsien habe: Die Städte-Ordnung scheide aus dem Programm aus, es würde ein kürzerer Entwurf eing,bracht werden, wodurch die Städte d.rj'nigen Provinzen, wo die Verwaltungs-Resorm -ingesührt ist, auch ,n communaler Be­ziehung in dieselbe eingefügt werden. Ferner solle das Communalsteuer-Gesetz eingebracht werden. Weiter sei in'« Ange gefaßt die Vorlegung der Just'z- Organitattons-Ges-tze, der Wege-Ordnung und des Gesetzes über den höheren StietroaUung« a((g gtg-- bestätigt, daß ein Allianz-Vertrag zwischen

Italien und Deutschland nicht abgeschloffen sei. Ebenso gewiß fei es, daß Verhandlungen, welche etwa zwischen Italien und Deutschland schweben tn keiner Weise friedenstörende Tendenz haben wurden, wohl aber die Tendenz, -in gegenseitiges Sichzusammenhalten zu sichern, wenn die beiden Nationen nach den Wahlen sich einem klerikalen, also aggressiven Frankreich gegenüber finden sollten, aggressiv schon deshalb, weil ein klerikales Frankreich eine perm.nente

Bürger! Nach viermonatlicher Unterdrückung de« parlamentarischen Lebens, welche Zett ganz ausgesüllt war n,it Ausschreitungen des Verwaltungsdruck 8 unb dem bekiagenswertbesten Versahren der osficielleu Canbrdaturen, nach> vier Monaten, während welcher das französische Volk durst>lf'»e,bewunderungs­würdig- Geduld und di- täglichen Beweise seiner Weisheit und snn-r pol tischen Reife der jnngen Republik die offene Bewunderung und die Dympa h der civilisirten Regierungen und Völker gewann, hat Frankreich endlich das Wort. Binnen einigen Tagen wird es sagen, was es von den Mannerni S

16. Mai, den Verbündeten und Beschützern des 2. December, von den Dienern

^ Ä-rlin 8 Oktober. Di- G-neral-Versammlung des Vereins für Eocial-Politik 'hat nach langer Debatte folgende Resolution angenommen. 1 i E« ill durch Staats-Gesetz, und zwar mit Rücksicht auf die gleichzeitig Abgaben i» den verschiedenen Gemeinden zu erheben sind. 2) 3n ben tottoten unb Lanb-G.meinben sollen hauptsächlich erhoben werben - besonder- Beitrage von b-n uachw-islichen Jnt-r-ff-nt-n, R«al-Steu-rn, namentlich von Grund und Boden und von Gebäuden, Personal-Steuern von allen in b-r Commune lebew

den ökonomisch selbständigen physischen Personen. 3) Staatsges tzlich soll das Verhältuiß festgestellt werden, in welchem die verschiedenen Haupt-Abgabearten benutzt werden dürfen mit Rücksicht auf die Hauptzweige der kommunalen V-v waltung und die betr. Communal-Ausgabe-Posten, so daß der Ertrag d < -

Steuern di- Ausgaben der Commune für wirthschaftliche Verwaltung ungef beit. Die Beiträge bet Interessenten unb bie Real-Steuern solle» unabhang g von ähnlichen Staats-Steuern, hingegen bie Communal-Personatt, insb^ondere bie Einkommen-Steuer», im Anschluß an bie -ntsprechenben Staats Steuer

Betreffend: Abhaltung bet Amtstage bei bem Landgericht Hungen.

Bekanntmachung.

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C e l l a r i u s. --------------------------- ------