begleitet, in Kraiowa ein, wo sie Fürst Karl, welcher von Pojana gekommen von einigen Metern sich darbot: auf der einen Seite mehr als 50 musel - war, erwartete. Beide reisen morgen nach Turn-Magurelli, wo die ganze ru- männtsche Verwundete, gepflegt durch Aerzte der russischen Armee nach den manische Armee die Donau überschreiten soll. Das Gerücht, daß die Türken Vorschriften der Humanität, und aus der andern Seite der Haufe abgeschntttener nach Sistowa marschiren, ist unbegründet. Köpfe, die scheußlichen Trophäen der Barbarei der regulären türkischen Truppen.
Wien, 7. August. Die Zeitungs-Meldung von der angeblichen Ein- Folgen die Unterschriften: C. B. Brackenburg, Oberstlieutenant, Kriegs-Corre- stellung des Fracht-Verkehrs auf den russischen Anschluß-Linien an das galizische spondent der Times; de Lonlay, Special-Correspondent des Monde Illustre und Eisenbahn-Netz wird von authentischer Seite für unrichtig erklärt. des Moniteur Universel; H. de Lamothe, Correspondent des Temps; I. Letellier,
. Correspondent der Illustration Espanola y Americana.
ANgtltUO Wien, 7. August. Das „Tageblatt" meldet aus Bukarest: Von den
London, 6. August. Im Unterhause erklärte Unter»Staatssecretär Ruffen werden die Städte Hirsowa, Matschin und Tultscha verschanzt; im Bourke auf Veranlaffung von Seiten Dilke's: die Pforte halte ihre Behaup- Uebrigen haben dieselben die Dobrudscha geräumt. Minister-Präsident Bra- tung, daß die Blokade der russischen Pontusküste effectiv sei, aufrecht und gebe tiano ist in das rumänische Hauptquartier zu Pojana zurückgekehrt. Aus Kilia nur zu, daß einige Unregelmäßigkeiten vorgekommen seien, deren Wiederholung wird von einem See-Gefecht auf dem Schwarzen Meer berichtet. — .Der sie zu verhindern versprochen habe; die englische Regierung könne daher die „Presse" wird aus Bukarest vom 6. d. telegraphirt: Der Kaiser von Rußland
Blokade nicht für unwirksam erklären. verlegt morgen sein Hauptquartier nach Zarewitza. Großfürst Nikolaus hat
London, 7. August. „Standard" dementirt die Sendung weiterer sich in der Richtung nach Plewna zum rechten Flügel der Armee begeben, 3000 Mann Truppen nach Malta. — Bei der conservativen Kundgebung in welcher unter dem Commando des Generals Krüdener auf der Straße nach Hatsieldpark äußerte Earl Salisbury, die Regierung hoffe die Schwierigkeiten Bjela steht. — Aus Konstantinopel berichtet daffelbe Blatt: durch die drohende
der Situation zu überwältigen, ohne die Jntereffen und die Ehre des Landes Haltung Griechenlands wurde die Pforte veranlaßt, einen Theil der Truppen
zu gefährden und ohne den Frieden zu stören. — Die „Times" meldet aus Suleiman Pascha's nach Theffalien und Epirus zu dirigiren.
Konstantinopel, Kadri Bey habe dem Grafen Zichy erklärt, die Pforte sei gewillt, — Der „Neuen Fr. Pr." wird aus Bukarest vom 4. d. gemeldet: Frieden zu schließen, wenn Rußland nur die Autonomie Bulgariens unter christ- Gestern Abend von Bjela angekommene Officiere erzählen, daß Mehemed Ali
ließen Gouverneuren fordere. und Osman Pascha ihre Vereinigung bei Tirnowa vollzogen, und daß sie den
--------- Ruffen eine Schlacht geliefert haben. 15,000 Todte und Verwundete. 120,000
Der orientalische Krieg. Mann der kaiserlichen Garde werden demnächst hier erwartet. Der Kaiser be-
der Lombardirung.
— Der „Polit. Corresp." sind folgende Telegramme zugegangen: Zara, 5. August. Gestern entspann sich ein heftiges, 7 Stunden dauerndes Gefecht zwischen den Aufständischen unter der Führung von Despotovic und den Türken. Erstere wurden geschlagen und erlitten große Verluste; Despotovic mit 300 Mann seiner Abtheilung mußte aus österreichisches Gebiet übertreten, woselbst sie entwaffnet und internirt wurden. — Belgrad, 6. August. Die Skupschtina ist nach Beendigung ihrer Arbeiten gestern Abend geschloffen worden. — Athen, 6. August. Die Nachricht, daß der türkische Gesandte angewiesen sei, zu erklären, die türkische Regierung werde eine etwaige Erhebung in den Griechenland benachbarten türkischen Provinzen als casus belli betrachten, wird in griechischen Regierungskreisen als unbegründet bezeichnet.
Petersburg, 6. August. Das Journal „Golos" meldet aus Kuruek- dara vom 4. August: In den Sümpfen des oberen Tschel-Fluffes bei den Auls Saisala und Jdyschtar ereilte Oberst Komaroff die Abtheilung des berüchtigten Räubers Michrali. Nachdem zwei Schützen-Bataillone unter Bariatinsky herbeigeeilt, ward der Feind völlig in die Flucht geschlagen. Die Einwohner der Auls schossen auf die Ruffen; diese verloren 2 Todte und 4 Verwundete,
"^'Darmstadt, 6. August. Gestern Nachmittag entgleiste die Maschine unb brel Wagen des von Mainz kommenden Schnellzuges der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn m der Näh- bei Schnittpunktes mit der im «au begriffenen Linie Frankfurt-Mannheim Vier Passagiere trugen Verletzungen davon, worunter ein Franzose und ein Hollander die bedeutendsten erhalten haben. Der Eine, an der Brust gedruckt, wurde im Lause des gestrigen Tages in das hiesige Hospital verbracht, der Andere, am Beine gequetscht und geschunden, sand im hiesigen Bahnhofshotel Aufnahme. Die beiden anderen Verletzungen sollen unerheblicher Natur sein. Die Ursache der Entgleisung ist dem Ver- nehmen nach ein Schienenbruch gewesen. r u .
Parts. (Hütet euch vor den Barometer-Blumen!) Wir fanden kürzlich in der „Post" der Barometer-Blumen Erwähnung gethan, die bei jeder Temperaturveranderung
der Feind hingegen 30 Todte.
Konstantinopel, 6. August. Die Wiedereinnahme Jenitzagras und: Kasanlyk's durch die Türken wird bestätigt. Die Ruffen halten jedoch den : Schipka-Paß noch besetzt. — Vom asiatischen Kriegsschauplatz wurden nur unbedeutende Gefechte gemeldet.
Bukarest, 6. August. Folgende Erklärung über schon früher mit- getheilte türkische Greuelthaten ist von den unterzeichneten Correspondenten auswärtiger Zeitungen am 21. Juli in Kasanlyk zu Protokoll gegeben worden:
Wir Unterzeichnete, fremde Staatsangehörige, denen es gestattet wurde, den Operationen der russischen Armee als Repräsentanten einiger ber* Hauptorgane der europäischen Presse zu folgen, halten es für unsere Pflicht, öffentlich die Acte der Barbarei zu constatiren, welche die regulären türkischen Truppen, die den Schipka-Paß zu vertheidigen hatten, begangen haben. Am 17. und 18. Juli wurden bei den mörderischen Kämpfen, welche der Räumung der von den Türken errichteten Verschanzungen vorausgingen, verschiedene Positionen von den Kämpfenden der beiden Armeen nacheinander besetzt und verlaffen, ohne daß der eine oder andere Theil Zeit gehabt hätte, seine Verwundeten und Todten mit sich zu nehmen. Als der Kampf beendet war, wurde eine große Anzahl der zurückgelaffeneir türkischen Verwundeten von den Aerzten der gegnerischen Armee sorgfältig aus dem Plateau aufgesammelt, hingegen war keiner der verwundeten Ruffen, welche das Unglück hatten, auf einem Punkte zu fallen, der für einen Augenblick von türkischen Truppen besetzt wurde, am Leben geblieben. 20 bis 30 dieser Unglücklichen waren enthauptet; mehreren waren die Füße, die Hände, die Ohren, die Nase und die Geschlechtstheile abgeschnitten und die Brust durch Dataganhiebe zerfetzt. Ihre Köpfe waren in das türkische Lager geschafft worden, wo die russischen Soldaten dieselben nach der Besetzung der Verschanzungen gefunden haben. Wir haben mit unseren eigenen Äugen diese abgeschnittenen Köpfe und diese verstümmelten Leichen gesehen. Bei manchen von ihnen waren durch die Contractionen der Muskeln und durch die Verdrehung der Glieder die schrecklichen Qualen zu erkennen, welche eine Verstümmelung bei lebendigem Leibe hervorbringt. Wir haben einen enthaupteten und verstümmelten Leichnam gesehen, welcher noch hingestreckt lag über die Tragbare einer Ambulanz, auf die er als Verwundeter von den ©einigen gelegt war. Nicht weit davon lagen ebenfalls enthauptet die Leichname der beiden Krankenträger, am Arme die Binde des rothen Kreuzes. Indem wir uns streng an das halten, was wir gesehen haben und denen, welche Zeugen de Kampfes selbst gewesen sind, es überlasten, die Verletzung des Kriegsrechts au zudecken, welche die Türken begangen haben, indem sie zwei Parlamentärfahne auspflanzten, um fast gleichzeitig das Feuer aus die in Ruhe befindlichen russischen Truppen wieder zu eröffnen, stellen wir dem Urtheile der civilisirten Welt den Gegensatz vor Augen, welcher am Tage nach dem Kampfe in einer Entfernung
nicht aussteigen, fondern nöthtgten die Damen, mir einzusteigen, um sich wegen ihrer Kühnheit bet dem Stationsvorsteher zu Steglitz zu verantworten unb eine ziemlich hohe Strafe zu gewärtigen. , v
— Berühmter Nachtwächter gab'S früher zwei; baS waren bte zwei, bie der Fabelbichter Gellert besungen hat. Jetzt gibt's vier, ein volles Quartett; denn es sind bie beiden Nachtwächter in Brieg dazu gekommen, bte hoffentlich auch ihren Sänger tnben werben. Sie zeichneten sich baburch aus, batz sie Nachts am liebsten schliefen, neistens in einem und bemselben Thorweg, nachdem sie sich satt geplaudert hatten. Ein Schnetderjunge überraschte sie unb flickte sie mit schnellfertiger Nadel unb starkem Zwirn aneinander. Dann rief er Zeugen herbei und schrie Feuer! Ha, wie fahren Sie denn in die Höhe, um fruchtbar ausgelacht zu werben. Das Dümmste war, baß sie den Spaß übel nahmen und den Jungen verklagten auf Amtsehrenbeleidtgung; die Richter sprachen den Jungen frei unb bte Wächter der Nacht verloren ihren Dienst.
— Der große Dampfhammer der Krupp'schen Fabrik, der 50 Tonnen oder 1000 Centner wiegt und je nach Handhabung als Nußknacker zum Oeffnen einer Wallnutz benutzt werden kann, während er andererseits Eisenwürfel, deren Dicke nach Fußen zählt, mit einem Schlage in eine Platte zu verwandeln vermag, wird bald durch einen noch gewaltigeren Rivalen übertroffen sein. In dem französischen Eisenwerk le Creusot bet Chalons für Saone ist man zur Zeit mit dem Bau eines Dampfhammers beschäftigt, der, bevor er montirt wird, in Paris auf der nächstjährigen Ausstellung paradiren oll. Das Gewicht des Hammers nebst seiner Stange wird 60 Tonnen oder 1200 Centner betragen und sein Totalhub 5 Meter oder beinahe 16 Fuß sein. Die Herstellungskosten sind auf 1,600,000 JC berechnet. Gleichzeitig mit dem Koloß wird ein anderer Riesenbau, der höchste Leuchtthurm der Welt, für bie Zeit ber Ausstellung auf bem Trocadero aufgestellt werben. Dieser für Plymouth bestimmte Thurm wirb eine Höhe von 127 Meter haben, währenb bie Höhe des Leuchtthurms des Ausstellungs- ahres 1867 nur 53 Meter betrug. Die innere Einrichtung erstreckt sich auf zehn Zimmer ür bie Wächter, zwei Räume zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, ein Krankenzimmer unb einen für Schiffbrüchige mit 10 Betten ausgestatteten Raum. Etwa 50 Meter Über dem Meeresniveau wird eine ringförmige Plattform angebracht, die dazu bestimmt ist, ein schweres Geschütz aufzunehmen, welches durch Schüsse den innerhalb eines Krei- es von 8—10 Kilometer befindlichen hilfsbedürftigen Schiffen den Bergungsort anzu- beuten hat. An der Basis dieses kolossalen Leuchtthurmes wirb ein Apparat angebracht, vermittelst dessen bas Rettungsboot durch einen einzigen Mann in die See getrieben werden kann. , , t x
Zehdenick (Reg.-B. Potsdam), 2. August. Ein furchtbarer Orkan hat gestern Nachmittag unsere Stadt in der schrecklichsten Weise verwüstet. Zehdenick und bte in diesem Striche liegenden Dörfer, so schreibt man bem Tagebb, finb ein großer Schutthaufen, aus bem verschüttete, um Hülfe jammernbe Menschen mit Aufbietung aller Kräfte hervorgeholt werden mußten. Ueberall sind Menschenleben zu beklagen, überall großer Jammer, der auch so bald nicht enden wirb, ba bie meisten Menschen ohne Obdach finb. Am allergrößten jedoch ist die Verwüstung in ben Scheunen und der Amts- schäserei, wo die erschlagenen Pferde vor den Aerntewagen einen erschrecklichen Anblick gewähren. In einer der Scheunen wurde bei dem Einsturz derselben ein Vater mit seinen Kindern, zwei Pferde unb ein Hunb lebendig unter ben Trümmern begraben; ber Arbeiter, bie Pferbe unb ber Hunb würben erschlagen, bie Uebrigen durch hmse- bringende Hände noch rechtzeitig vom Erstickungstode gerettet. Die sammilicben Windmühlen Zehdenicks und der Umgegend sind umgeworfen und zersplittert worben. Aus einer dieser Mühlen wollten die beiden Gesellen dis zum letzten Augenblick, sich selbst vergessend, dieselbe in ihren Schutz stellen. Als aber bie in ber Nähe stehenben mit furchtbarem Krach niebergeschmettert wurden, ba wollten sie benn auch ntdjt }aiJflJ.rJn ihrer gefährlichen Lage bleiben, sonbern eilten herunter unb stellten sich unter bie Mühle, den Ständer umklammernd; da krachte es über ihnen, der eine flieht, und unglücklicher Weise in ber Richtung, nach welcher bie Mühle geworfen wurde, und wurde von dieser erschlagen; dem Stehengebliebenen wurde zwar der Ständer aus den Armen gerissen, er blieb aber sonst vor jedem Schaden bewahrt- Wie die Verwüstung an den Gebäuden, so ist dieselbe nicht minder groß in den Gärten, wo ganze Baume entwurzelt sind. Ebenso ist die ganze Biernte vernichtet. Der Schaden ist so groß, daß die gänzlich verwüsteten Ortschaften aus eigenen Mitteln nichts ersetzen können; schnelle Hilft rst hier dringend nothwendig. Der Sturm vom 1. August scheint den ganzen nördlichen Theil der Mark getroffen zu haben. Aus Neustadt wird von ähnlichen Verwüstungen be-
Wien, 6. August. Das „Tageblatt" enthält folgende Meldungen: findet sich seit Mittwoch in Trateschti.
Aus Schumla. Bei Popkoi wurden 3 Escadrons russische Kavallerie, welche------~ - -......; '
zwei Geschütze mit sich führten, von Tscherkeffen angegriffen und zurückgeworsen. «Äermrfcytev.
Popkoi ist von den Türken besetzt. — Aus Bukarest. Durch Barboschi sind — Ein Beispiel von den Fatalitäten, welche den Eisenbahnbeamten bereitet wer nrofep hnffirt — Die Vresie" meldet aus Tiflis ' Neun ben, erzählt das „B. F.-Bl." in Folgendem: Aus der Potsdamer Bahn sah der Ma-
große <,ruppen-Transporte Wirt. «JP 1 T < schinensührer eine Strecke vor Steglitz am Sonntag Nachmittag drei Damen mitten
Divisionen Ruffen haben in Armenien am 3. August die Offensive, ergriffen und auj Geftise stehen und heftig geftifuliren, um ihn zum Halten des Zuges zu ver- Ani Magasberi, sowie Digar besetzt; der rechte Flügel der Türken zog sich anlassen. Der Maschinenführer gebrauchte die Pfeift, um die Damen zum Verlassen Näber an Kars heran. — Dieselbe Zeitung schreibt: Das Vorschuß-Geschäft des Geleises zu bewegen, diese standen aber so unerschütterlich ftft, daß er vor ber h,r ÄftorrpirWirfc - nnnnrffSpn ^?pitpri!na rum Zwecke der vartiellen Alternative stand, alle Drei entweder tobt zu fahren ober das Haltezeichen zu geben,
der gemeinsamen österreichisch-ungarischen Der pameuen cr Geringste auf der Bahn bemerkte, was bie Warnung zum Halten
Mobilmachung ist mit der Credit-Anstalt und der Boden-Credit-Anstalt-Gruppe rejtfertigen kannte. Als ber Zug nunmehr hielt, eilten die Damen zu einem Coupä, abgeschloffen worden. Die Option hinsichtlich der eventuellen Bedarfssumme ist au$ njelcbem ein Herr heraussah, den sie als Papa herzlich begrüßten und zum Aus- auf mehrere Monate gestellt und die völlige Nichtbenutzung des stipulirten Vor- steigen aufforderten, damit er nicht die Strecke bis Steglitz — man befand sich gerade schussts Vorbehalten. Die Na.ional-Bank gibt 15 Mell. Gulden auf dem Wege - >


