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«oben die erheblichsten Anforderungen an das städtische Budget gestellt «erden. Blufcer den vielen minder wichtigen oder doch weniger in die Öffentlichkeit h'rauSkretenden gleichwohl zeitraubenden und die angestrengteste Tbätigkeit erheischenden Arbeiten im städtischen Bauwese-', welche dem Stadtbaum-ister oblagen, erlaube ich mir zu ver­weisen auf die Straßenanlagen im Wartfeld, onm Reichensand nach dem Bahnhof, für welche (Strafenunlaprn der Stadtoorstand ourch Ankauf von Theilen der Deines'schen

esp. Schaun.ische^ Besitzung erhebliche Kostenaufwendungen nicht gescheut hat, a if die Arbeiten zur Vollendung der Ludwigs- nnb Bismarck - Straße, der Bismarck- Brücke und der neuen Real-Schule.

Leider baden rot: den Verlust eines trefflichen Mannes zu beklagen, der unserem Gemeinwesen ich'' nnb-: stand, des Decans Landmann, der als treuer L>eelsorgcr in unserer evangelischen Gemeinde wirkte und bis zu seinem am 7. August v. I. erfolgten Tode als Mitglied der Armen-DeputUion unermüdlich dem Dienste oer Armenpflege

Df: Verwaltung res Armenroesens wurde in der seitherigen Weise fortgesuhrt. Das Capital Vermögen der Armen-Casse betrug Ende 1875 248631 Mk. 52 Pf., das­jenige btr Plockischen Stiftung, deren Verwaltung der Aruten-Deputotion zusteot, 76195 Mk 49 Ps. In dem Bürgerhospital befanden sich wählens des Jahres 1875 21 Personen, nämlich 13 Männer und 8 Flauen; uon ersteren De^iarbfn tin Laufe des Jahres 6, von Letzteren keine. Außerhalb des Hospitals ei hielten 160 Personen an Geld und Brod ständige Unterstützung. Der Aufwand des Jahres 1875 für die Zwecke der Armenoerwaltung, welche hierzu einen Zuschuß von 10285 Mark 71 Pf. aus der Stadtkasse bezog, betrug 24477 Mk. 8 Pf., oerjenige der Plockischen Stiftung (Fortsetzung folgt.)

f Wie nicht anders zu erwarten stand und wie dies in der menschlichen Natur seine Begründung findet, finb an die neue Verwaltung die weitgehendsten Anspiüche gcbildet worden. Obwohl man bemüht gewesen, denselben, wenn sie irgendwie ge­rechtfertigt ei schieNlN, gebührende Rechnung zu tragen, so konnte es bei dem Uebermaße von Anforderungen bodi n cht fe ilen, daß manchen derselben nicht entsoroch.n werden konnte, oaß manche Hoffnung sich nicht renlifirte daß Ängefangenes unvollendet blieb und daß bte Ausführung des einen oder des andere» zur Förderung des Gemeinwohls gefaßten Bcsn.lusfis unterble-ben resp. hinausoefchoben werden mußte. Nichtsdesto­weniger hat die städtische Verwaltung alle Ursache, mit Demjenigen, was in 1875 erreicht roo'den, vollkommen zufrieden zu sein und wenn sic an dieser Stelle ganz besonders der Leistungen in dem städtischen Baumes n und der rastlo'en und uner südlichen Tätigkeit des Leite-S demselben anerkennend gedenkt, so glaubt sie hierzu um so mehr verpflichtet zu sein, als einerseits gerade an diese Branche der städtischen Verwaltung die meisten Ansprüche gebildet und andererseits für ihre Zwecke und Auf >4329 Mk. 46 Pf.

Kesvndere Aekanntmachlmgen Bekanntmachung.

Zur Bezahlung der Zinsen, welche von io en bet der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres -fällig werden, find nachstehende Termine festgesetzt, und zwar:

1 j Dienstag den 9. Januar 1877,

2) Mittwoch 10.

3) Donnerstag 11.

4) Samstag 13.

Die Interessenten werden daher ausge- sordert die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und bierzu durch Vor- ze gung bei Schultscheire sich iu legitimire

Zugleich wird bem-rkt, daß die auf ben Donnerstog fallenden Zahltage für die In­tel esseLten her Stadl Gießen, dagegen de übrigen Zai,ltage für die Auswärtigen be­stimmt sind.

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, -dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Meise bekannt machen zu lassen.

Gießen, nm 28. November 1876.

$tx Rechner der Lpar- und Leihkasse: Kehr.

Allgemeiner Anzeiger.

Oeffentlicke Aufforderung.

Forderungen jeder Art an den Nachlaß des verstorbenen Johannes Hilde­brand I. von Bllendorf a. d. Lob:- sind unter Angabe des Entstehn.igsgrundes inner­halb 4 Wochen bei dem unterzeichneten Ge­richt anzumelden, wenn sie bei der Ver- mögensregulirung Berücksichtigung finden sollen.

Gießen, den 30. December 1876. (108

Gros-heezogliches Stadtgericht Gießen.

Bötticher. Gebhardt.

Versteigerungen.

Holzversteigerung

im Steinbacher Gemeindewald.

Da die am 29. December 1876 abgeha! tene Stammholz-Verstetqerung durch allzi geringes Gebot ihre Genehmigung Nicht et hallen bat, so soll

Freitag den 12. d. M- dasselbe einer abermaligen Verfteigeru«, ausgesetzt werden, und kommen zur Ver- stciaeruna:

635 Stuck Kiefernbauftämme, thcils zu Schnittbolz geeiflnet, 408 Festmettr Inhalt, von guter Brschaffenheit,

111 Ficbtenstangen.

Der A- fang und die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr in der Scheck am Garben letcfcerroeß nach Lick.

Steinb- ch, den 6. Januar 1877. (116

Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach Nicolaus.

Extrafeine Aquarellfarben

in 84 verschiedenen Foi ben.

Aecht chinesischen Tusch,

empfiehlt H. Sonntag,

121) Ki'chenplatz.

Nutzhost-Dersteigerung

in der Köniql. Oberförsterei Roßberg.

Montag b<n 15. Januai 1877, von Morgens 9Vz Uhr an. werden in den Districten: Gilling, Gewenn> strauch, Krappe, Hattenberg, Hang, Rödder­burg, Lichtenberg, Nubbach, Ohmes und Salzplatz:

Eichen: 16 Schneide-, Bau - und Nutz

Holzstämme III., IV. und V. Classe, bis 12 Mir. lang und bis 49 Centimtr. Mtttendurckmesser = 13,27 Fest- metcr haltend, und 2 Rmtr. Klafter­nutzholz-Rollen II. Elaste,

Buchen: 1 Schneide- rc. Stamm HI El, 6 Rmtr. lang, 57 Centimtr. Mitten durchraster 1,53 Fcstmrlcr, und 2 Rmtr. Klafttrnutzdolz II. Classe, Nadelholz (Fichten): 544 Schneide- rc

Stämme III., IV. und V. Elaste, bis 19 Mir. lang und bis 34 Centimtr. Mittendurchinesser 118,34 Festmeter, 1598 Nutzholzstangen I., II. und III Classe und 405 dergleichen IV. u. VII. Cl.

Die Versteigerung wird im Eißner'fchcn Wirthshause zu Roßberg abgehalten und wird den Sonnabend den 13. d. Mts., Mittags 12 Uhr in diesem Wirthsharrse sich einfindenden Kaufliebhabern durch den König!. Förster Milch sack zrr Roßberg das Holz vor-ozeigt werden.

Roßberg, am 5. Januar 1877. (115

Der König!. Oberförster:

Schulz.

Bau- und Wertholz- Verfteigerung

in derFürstl.LberförstereiLich.

Dienstag den 16 Januar werden im District Riedwalo bei Ettings­hausen, circa V/4 Stunde von hier, ver- ncigert:

225 Etchenstämmc, 1646 Cent, stark und 416 Met. lang, mit 146,70 Kbm.,

2 Buchenstämme mit 1,53 Kbm.,

1 Birkenstamm mit 0,45 Kbm.,

168 Nadelboljstämme, meist Fichten, mit 74,68 Kbm. und

131 Fichtenstangen mit 17,23 Kbm. Inhalt.

Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Haarbacher Weg an der Pfaffenschneiße.

Lick, den 8. Januar 1877.

Wimmenauer, Forst ath. (146

Acilgeöotenes.

Ballschube

bei (133

Wilhelm Herbert, Schloßgasse.

119) Gut gemästetes

Echfcnfleisch, la. Qualität, ä Pfund 58 Pfg., empfiehlt

<*g. Dörner,

5? e 19 ft a d t.

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Die

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und achtem Champagner, Madeira Liebig'S-FleischextractS

und altem Malaga, direct bezogen, von der

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