1
Sick.
20,790
Hiervon
Gejammt»
nach
aus
pCt.
pCt.
70.7
504.5
552.5
1875
I-Fr.
6872)
(6866
1855
1865
1870
1872
63.1
59.3
55 2
60.0
47.4
63.7
69 9
72.6
Ausfuhr- Werth.
238.7
344.5
395.4
388.9
Gesammt- Einfuhr. Werth.
235.7
256 8
431.9
613.7
Zu verkaufen
er Canarienvögel (gute Sänger), sagt die Expeb. d. Bltts.
302,727
3 282
36,929
496,309
3,780
23,970
23 500
1,223
72,046
4,468 109,505
Flachs .......
Getreide.......
Haare, Bettfedern . .
Häute uhb Felle .... Holz und Holzwaaren . - Hopfen.......
Leder und Lederwaaren. .
Leinengarn u. Leinenwaaren
Lichte .......
Del und Fette
Thierische Producte, Eier .
Wolle uttd Wollwaaren .
Bieh
(Wir bemerken, daß in den Ziffern
Einfuhr auS Ausfuhr nach
81,293 Clr.
9,737.398 „
29,907 „
6t,d80 „
12,854,796 „
2,61fc „
7,984 „
115,388 „
432 „
63 318 „
487,423 „
Ochsen und Stiere per Stück . . Schafe, Ziegen .•••••• Käse .....- -
Butter, Schweinefett, Speck • • Branntwein, Alkohol.....
Kirchliche Anzeige« btt tmgtltidjtit Gemeinde j« Gießen.
Gottesdienst.
Sonntag, den 9. December. Morgens: Pfarrer Schlosser- Nachmittags: Pfarroicar Schöner.
Die Pfarrgeschäste in der Woche vom 9. bis 16. December besorgt Pfarrer Schlosser.
Frischbacken
W. Löber, Brandgasse.
S. Reis Mittwe,
SchnlRtrasse, neben der Expedition o. Bl-
Gießener Ruder-GeseUschaft.
Heute, Samstag den 8. December, Abends 8 Uhr.
Generalversammlung
im Uereinslocal.
0 30 10,363
9 pr. 200 Pfd. H,842 Dopp.-Ett-
8 „ „ 47,732
24 „ „ 10,955
Oesterreich
320,999 Ctr.
2 frei 4.4 3-4 18
Verein für Verbreitung von Volksbildung
ZU Giessen.
An den von diesem Sinern -ingetichi-tei, Leseabenden können soweitder Raum ansreicht, auch solche junge Sente Aniheii nehmen «-Ich- Fortbildungsschule nicht besuchen. Anmeldungen zur Ausnahme sind bet dem Vorstand des Vereins zu machen.
Für den Vorstand: j Hanstein. Dr. Stein. Albach.
fiR=.Q?. m.n Beut, an »erkaufe den Rest meiner Teppichstoffe zu dem Fabrikpreise kLuflich sind.
Landwirthschaftliches.
Der Bruch des liberalen Handelverttags-Verhälinissts hdt Gestkrreich.
<rsna hothernfte Ereianiß der selbst nach ojsiciösen Nachrichten nunmehr befuiU L^una^eineS seit meh? als einem Jahrhundert bestehenden engen Güteraustau ches f2nitn« nnb unserem südlichen Nachbarreiche ist von so weitgreifenden Folgen,
?e7fr°?,L?n^LS°rsi Ä'ten Zollerhohuugen jenseits
bCr rU*Ä S di-le eng- wirthsch-ftlich- Freundschaft selbst En PEW'" A-
9ol0C Von wach' hoher Bedeutung diese lebhafte Verbindung im Güteraustausch für beide Staats war?°Len folgende wenige »
103,662 „
616,631 Stck.
der ersten Eolumne die Durchfuhrgüter Mi
Irischbäcker in Gießen.
Sonntag, den 9. December. Ludwig Kroneberg in der Neustadt. Hermann Vogt auf dem Seltersweg. Gustav Eger auf dem Ltnbenplatz.
Deutschland.
55.1
Nachschrift- 3. December. Seitdem wir Obiges schrieben, ist uns über den Tarif-Entwurf einiges Nähere zugegangen (obwohl das Material noch unvollftavd g ist). Es zahlten bisher und bezw. ^,rt
Fl.Silber. Fl. Gold, land per Jahr Durchsch.
u - 1 6,210
Mie sich von jetzt ab die Verhältnisse gestalten werden, ist augenblicklich deshalb nöch gar nicht abzusehen, weil Oesterreich sich bet den neuen, wesentlich erhöhten Eingangszöllen keineswegs zu beruhigen gedenkt, falls etwa Deutschland österreichische Maaren ungünstiger behandeln wollte, als die aus andern Städten kommenden (Akt. 3 des österreichischen Etnführungsgesetzes). Unglaublich, aber schwarz auf weiß, sagt man uns: „Ich erschwere und dectmire Deine Ausfuhr auf unsere (österreichischen) Märkte, trotzdem mutzt Du uns den meistbegünstigten Nationen gletchstellen, mit denen Du liberale Handelsverträge abgeschlossen. Thust Du das nicht, so unterliegen (nach dem citirten Artikel) alle solche schlechtergestellten Maaren außer dem Zolle nach einem Zu- schlaasrsll von 10 pCt-, zollfreie Maaren einem Werthzoll von 5 pCt."
Hebet die Absichten der Reichsregierung verlautet noch nichts, daß aber Retor- sionen nicht ausbleiven können in einem für Oesterreich allein zur Anwendung kommenden Specialtarlfe, hierüber stnd alle handelspolitischen Parteien einig. Beharrt also Oesterreich wirklich bet seiner völlig unverständlichen Drohung des lOprocentigen Zuschlagszolles, so werden viele Waarenklassen prohtbitiv von Oesterreich ausgeschlossen. Dahin würden leicht gehören können Flachs, Häute, Leder und Wolle. Einem Gerügt infolge soll es in der Absicht der Reichsregierung liegen, u. A. einen Getreidezoll aufzulegen, bezw. dem Reichstage zu proponiren. Wir sind gegen Getreibezolle, weil «rr mit der Auflage zugleich uns selbst schlügen (besonders Süddeutschland, welches Haupt sächlich ungarisches Getreide consumtrt).^ Zunächst scheint es «ach den au5 SBtcn vorliegenden Nachrichten, als ob man den Zollkrieg geradezu beabsichtigt hatte. So würde dann das Wort des Ministers Delbrück wahrgemacht werden müssen, welches er vor einem Jahre in der Eisenzollfrage im Reichstage zur Beschw chtigung aussprachi. Wenn wir bei anderen Nationen kein Entgegenkommen finden, so weAen auch wir, deß seien Sie sicher, m. H., nicht zögern, unsere Zollsätze danach einzurichten. Nimmt die Sache diesen Verlaus wirklich, so erhält die deutsche Landwirthschast durch die Mt der Verhältnisse eine Reihe Schutzzölle für verschiedene Artikel und werden, namentl ch in Schlesien und Sachsen, die Moll- und Btehmarkte wesentlich davon durch Preis- steiaeruna influirt werden. Die bisher zollfreie Einfuhr roher österreichischer Leinen, -tner sehr billigen Waare, die namentlich dem Gesinde und Arbeiter zu statten käm nachdem sie diesseits gebleicht war), diese Einfuhrfreiheit hört in jedem Falle auf. Die bedeutendste Schädigung von allen Artikeln dürfte unsere Flachse treffen.
Wir haben nur einige Eventualitäten tn's Auge gefaßt, die für Deutschland möalick erscheinen. Oesterreich ist an so vielen Stellen zu fassen, daß für Retorsionen Auswahl nich Ä-r wi?b. Eh- der österreichische Tarts nicht fetne torischen Stadien pasiirt hat. läßt sich darüber für unsere Interessen und Abwehr Be- timmtes nicht sagen Die Landwirthschast ist Schutzzölle nicht gewohnt, will aber Oesterreich den Krieg, so gilt für uns das Wort Delbrücks
fltnßen ’ dem Verband- der durch liberaleren Handelsvertrag ver-
bundendn' NaOEii^heraus^zuinE^chubzollsysi-m^üde^rget^t-n^^n^vo^tg^an^der-r^ siinen -ig-mn ^'"-ss-n und Grundsätzen ^b-i zu ^olgew oUcn Seiten hin
.... z ääÄ'Bs ;ä*ääu dieses controo-ri- G-bsit gar nicht einmal «st «e, anfängbd) die Ungarn Spott und Hohn geantwortet, und wenn rotr r>achgerade von
als Vertheidtger des f-e^andlerischen^Ptmzips an^ hen^ ufib ctfl oor wenigen W Ä S SSMS
hat naturgemäß seine Sttüung auf fr h ^^'^läugnet, sondern in den heftigsten, yanb noch bis in die letzte Z.rt nkyt a? 0 näheu*una" rc. ausgesprochen Die «egen Cisleithanien gerichteten Klagen übe ,,Au . 3 » spectfiich oster-
desWider,pruches. bi-Erkiarunii der ,°/E"„^ L7s7tn dem zwischen den beider- reichischen inneren StrUisragen des zwechaUig w gemeinsame Budget, neuer- zeitigen „Delegationen" f‘» "°“i*e6äln.en um 6o“ct|fionen in der Banksrage an Un- dings noch ganz besonders I".Ringen um st gebrauchen, sich gegenseitig ab; garn. Hier ,and man, um -'^n vulgaren Auso ^»tlm j[ele H,„d, und wenn die Tiawatm liehen in:bet BoOfrag ‘ »J™ ^^„-ideEMgangs,olles proponirt war, ursprünglich noch von dort die BeseMgung oevf baIt6n fauä bte Magyaren dre "- wird man diese Befreiung ^nhaltem ^^^stigkeit'
Beibehaltung des Zolles für sich beaMprucy Ungarn als ein Land m,l
der Herren in Pest gerade tn em Z-lle, daderstlve^ crften 7 Mo
ungeheurem Export cotttß ^brsinnig ist. 6 y § während von uns aus
nat-n 9,737,39« Ctr. »etr-ide über di deutsch- Nun denn - uns
nur IVio Million Gentner über "e wenj e 8 handeln zu lasten,
bleibt nichts übrig, als Oetterreich-llngarrt „nach setn J t jo lebhust wir so lies wir Has Jnslebentre en seines autonomen ^aumrsts 8 Nationen
die Schäden aus beiden Seiten bedauern. Denn m GUI raum lu^E^nd.
sind die ZNier-ffen stets iweiftitig, sPt^u, Ä unbetheiligt bd dem ernsten Vorgänge Die deutsche Landwirthichast ist kiineswegs uno « « bic Ausmerksamketi
der handelspolitischen Scheidung d^ iwei Re^ch . W'r , » Monaten
!«.g.«ags er«'"».»-........
(Deutsche Landwirthschaftliche Presse).
*) Die Landwirthschast kann sich für Getreidezölle nur als den nothwendigen Schluß eines etwaigen Schutzzollsystems erwärmen, weil sie allerdingss°rd-tn darf, daß sie nicht allein pretsgeaeben werde. Die Redaction. .,
Konstantinopel, 5. December. Ein Telegramm aus Schumla von beute meldet: Die Türken bemächtigten sich nach heftigem Kampfe Elenas, er. beuteten mehrere Kanonen und machten viele Gefangene.
Petersburg, 5. December. Aus Bogot wird vom 4. d. osfiuell ge- meldet: Unsere Truppen haben in Orkhanie und Wratschesch erwrme Vorrathe an Waffen, Patronen, warmen Kleidern, Proviaüt, Hafer und Gerste erbeutet. Außerdem wurde ein ganzer Ponton-Park, bestehend aus 5 Pontons mit voll-
Petersburgs'^ Deiember. Da bet Bey v.n Tunis der Türksi Hülfstruppeu f-ud-t, hat die tufftsche Regierung ihrem Cvnsul in Tunis besoh- Ie„ abzur-if-n und die Geschäfte dem deutschen Eonsul zu übertragen.
KouKantinvpel, 5. December. Ein Telegramm Suleiman Paschas bestätigt die gestern erfolgte Einnahme der Positionen von Elena durch Fuad Pascher Die Rusien seien vollständig geschlagen nnd hätten 1t Geschusze, 20 »isien Munition und 300 Gefangene verloren, darunter 1 Oberst und 3 Ca- S der Verlust derselben beliefe sich auf 3000 Todte und Verwundete, unter denen viele Officiere. Der Rest der russtsch-n Dtt-'tm°cht, welche den rechten Tiügel der Armee des Großfürsten - Thronfolgers bildete, fei in der Rötung gegen Tirnowa geflüchtet. - Ein Telegramm aus Sofia vom Heutigen versichert. daß Schakir Pascha in der Richtung aus Etropol vorrucke. Me- hemed Ali behaupte sich bei Kamarli.
Irische Schellfische
find eingetroffen bei _(6S55
J. A. Busch Sohne. Wo?


