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Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici» und ohne Kosten durch die Heilnahrung:

Revalesciere rz,,.

Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen GesundheitS« speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-. Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen«, Lchleimbaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit. Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämor­rhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen se bst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säugling« Khan von "er Geburt an selbst der Ammenmtlch oorzuzieden. Ein Auszug aus 80,000 Certi' ncaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Lerttficate vom Professor Dr. Würger, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Shorelank, Dr. Campbell, Professor Dr. Dsdö, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Bröhan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen e'ngelandt.

Abgekürzter AuSzug auS 80,000 Certificate«.

Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen fei Dank. Die Rav»] eealfcre hat meine l8jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt.

I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des IIea.

Nr. 8921t. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalescifere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert batten. In meinem 93. Jahre stehend, er­freue ick mich jetzt der vollkommensten Gesundheit- Leroy, Pfarrer-

Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbreckungen, Verstopfungen und Taubbeit gänzlich beryestellt-

62845. Pfarrer Botlet von Ecratnotlle. Bon Asthma mit häufige» Erstickungen völlig hergesteltt-

80416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsei'Ikiden hergestellt.

Nr. 64210. Marquise von Bröhan von 7jähriger Leberkrankhett, Schlaflofigketr Zittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie.

Nr. 75877. Florian Köller, K. 3t. Militäiverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luitröbren-Katarrh., Kopfschwindel und Brustbeklemmung.

Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung.

Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unoerdaulichleit, Schlaflosigkeit und Abmageruno.

Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen rc.

Die Revaloscifere ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen.

Preise der Revaleacibre V1 Pfd. 1 80 H, 1 Pfd. 3 JL 50 4, 2 BfK 5 JL 70 A

12 Pfd. 28 JL 50 H

Revalescikre Chocolatdo 12 Taffen 1 X 80 24 Tassm 3 X 50 48 Tassen

5 70 u- f w.

RexÄleeeifere Biaoultee 1 Pfd. 3 JC 50 2 Pfd. 5 JL 70

Zu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin W., 28 29 Paffage (Kaiser- Gallerie) und bei vielen guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicatessenhändlern im ganzen Lande, in Gicflen bei <je Schwager.(632

Wien ernannt worden. Die Pascha's Redif, Abdul Kerim, Echref Mahmud, der Ex-Commandant von Scutari, Ahmed Hamdi, der Commandant von Li­stowa, Hullussi, der Commandant im Schipka-Passe sind biS zum Ende des Kriegs nach Lemnos verbannt worden und reisten heute mit 10 in gleicher Weise angeschuldigten Officieren dorthin ab. Nach einer aus Schumla hier- hergergelangten Meldung von heute hätte das türkische Corps von Rasgrad den Lom überschritten, wäre in der Richtung nach Biela vorgerückt und halte bereits Obretnik erreicht.

Konstantinopel, 5. Septbr. Officiell. Der Sultan hat beschlossen, daß das Kriegs-Gericht eist nach dem Kriege zur Fällung des Urtheils gegen Abdul Kerim und Redif Pascha, sowie andere Angeklagte, welche inzwischen in die Verbannung nach Lemnos gebracht wurden, zusammentreten soll. Vom Kriegsschauplätze wurden keinerlei neuere Depeschen veröffentlicht.

Der orientalische Krieg.

Wien, 5. September. Türkische Quellen melden einen türkischen Sieg bei Lowtscha. Jndirecte telegraphische Meldungen aus Bukarest berichten von großer Unzufriedenheit in der russischen Armee. Die Soldaten verlangen laut andere Führer. Die Petersburger und Moskauer Junker-Schulen sink entleert worden, um den Abgang an Officieren zu decken. Die ersten Abthei- lungen der Garde-Kavollerie haben gestern die Donau passirt. Es verlautet, Andrassy werde nächstens nach Gastein reisen zur Begegnung mit Bismarck.

DiePolit. Corresp." meldet aus Belgrad, 5. Septbr.: Die Miliz des ersten Aufgebots erhielt Marschbefehl und muß bis zum 13. Septbr. in die Concentrirungs-Orte einrücken. Für das zweite Aufgebot der Miliz ist die Marschbereitschaft antzeordnet. Das Ober-Commando der Armee übernimmt der Fürst. Zum Commandant des Drina-Corps ist der ehemalige Kriegs­minister Beli Markovic ernannt. Sämmtliche Corps - Commandeure verlassen morgen Belgrad.

Wien, 5. September. DiePolit. Corresp." meldet aus Bukarest von heute: In dem vorg.strtgen Kampfe bei Selwi waren die Türken die Angreifer. Dieselben beabsichtigten eine scharfe Recognoscirung vorzunehmen, geriethen in ein heftiges Kreuzfeuer und wichen hierauf nach Lowtscha, wo sie sich verstärkten, zurück. Nach erbittertem Kampfe, der 12 Stunden dauerte, wurden sie jedoch aus Lowtscha vertrieben.

Petersburg, 5. September. Aus Gorni-Studen, 4. Sept., wird amt­lich gemeldet: General Fürst Jmeretinsky berichtet, daß er am 3. b. nach zwöffstündigem Kampfe Lowtscha eingenommen hat ungeachtet der natürlichen Stärke der Position, welche noch durch Befrsignngcn gehoben, und des hart­näckigen Widerstandes von türkischer Seite. Held des Tages war General Skobelew der Zweite. Die Höhe des Verlustes steht noch nicht fest. Unter den Verwundeten befindet sich General Rasgildiajeff.

Konstantinopel, 5. September. Nachrichten aus Klein-Asien zufolge recognoscirte Ismail Pascha von Karakilissa aus g'gen die Russen, welche von Abbas her seinen linken Flügel bedrohten. Nachdem er seinen Zweck erreicht, zog sich Ismail vor den stärkeren Kräften des Gegners zurück.

3öl Schipka-Passe findet eine sehr heftige Schlacht statt. Alle türki- scheu Corps^setzen ihre Offensiv-Vewegungen fort. Die ehemaligen Comman- danten des Schipka-Passes, welche ihre Positionen ohne genügenden Widerstand verließen, sollen verhaftet und vor ein Kriegsgericht gestellt werden.

Wien, 6. September. DiePresse" meldet ans Tiflis: Der Groß­fürst Michael ist im Hauptquartier Karajal eingetroffen und hat das Commando persönlich übernommen. Man erwartet in wenigen Tagen entscheidende Kämpfe östlich von Kars. DasTageblatt" meldet aus Belgrad: Sämmtliche Ge­meinden des Belgrader Kreises haben die Erklärung abgegeben, daß sie keinen Krieg wünschen. Die Skupschtina habe Frieden geschlossen und dürfe das Ministerium ohne abermaligen Volks-Beschluß keine Allianz mit fremden Staa­ten eingehen. Trotzdem soll der Abmarsch zur Grenze am 13. d. stattfinden. Dasselbe Blatt berichtet aus Schumla vom 4. d., Nachts: Die Haupt-Armee Mehemed Ali's hat ihren Vormarsch über Bazisma und Kadiköi fortgesetzt, be­setzte heute Abend Obretnik und schob ihre Avantgarde bis zwei Stunden von Bjela vor. Gegen Pyrgos ist türkische Kavallerie zur Zerstörung der dortigen russischen Brücke abgegangen. Ein Abgesandter des Großfürsten Nicolaus ist hier angekommen.

Konstantinopel, 4. September. Die Regierung veröffentlicht fol­gende Nachrichten: Der Commandant von Rustschuk, Achmet Pascha, hat gestern neuerdings die Russen bei Kadeköi angegriffen; letztere wurden vollstän­dig geschlagen und zurückgeworfen; ihr Verlust betrug 1000 Mann; der tür­kische nur 150. Suleiman Pascha bombardirt fortgesetzt die Befestigungen der Russen im Schipka-Paß. Ismail Pascha beunruhigt die Russen unausgesetzt durch Recognoscirungen in der Provinz Eriwan. Die Russen sind bei Jgbyr concentrirt.

Petersburg, 5. Septbr. Officiell. Gorni-Studen, 5. Sept. Gestern griffen 17 aus Rustschuk und Rasgard kommende Tabors Kadiköi an und nahmen es eine Zeit lang in Besitz. Dieselben wurden aber alsdann mit großen Verlusten von boit wieder verdrängt. Von unserer Seite waren sieben Bataillone, acht Sotnien und 22 Geschütze am Kampfe betheiligt und belief sich unser Verlust auf 30 Todte und 150 Verwundete. Der Commandeur des Ukraine'schen Regiments, Oberst Nomiro, wurde am Kopfe contusionirt.

Konstantinopel, 6. September. Zeitungs-Meldungen zufolge ist es bei Lowtscha zwischen dem Corps Osman Pascha's und bedeutenden russischen Streitkräften zu einer Schlacht gekommen. Ueber das Ergebniß derselben hat bisher officiell noch nichts verlautet.

London, 6. September. DerStandard" meldet aus Bukarest vom 5. d.: Die Schlacht bei Lowtscha wurde von den Türken begonnen, welche, durch den starken Zuwachs der Russen vor der Stadt beunruhigt, dieselben wüthend angriffen. Die Russen schlugen neun hintereinander folgende Angriffe der Türken ab, trieben letztere endlich in die Stadt und drangen mit ihnen in dieselbe ein. Nach furchtbarem Straßen-Kampfe wurden die Türken aus der Stadt vertrieben und retirirten, von General Skobeleff's Cavallerie, die ein großes Blutbad unter dem Feinde anrichtete, verfolgt, in großer Unordnung. Die Londoner Journale erachten den Fall von Lowtscha als ein ernstliches Mißgeschick für die Türkei. DieTimes" fordert England aus, mit der Zustimmung der anderen neutralen Mächte zu interoeniren. Die Mediation könnte auf den Vorschlägen der Stambuler Conferenz basiren. Letztgenanntes meldet aus Ostrog vom 5. d.: Zwischen den Montenegrinern und

Türken wurde eine eintägige Waffenruhe, welche am Mittwoch Mittag abläuft vereinbart und sind Unterhandlungen im Gange.

Vermischtes.

< v, Meerschaum-Imitation. Die Herstellung derselben erfordert einige Geschick- uckteit und Vorforge bezüglich der einzelnen Manipulationen und gibt gut auSgcfübrt ein recht befriedigendes Resultat- Die Masse ist im trockenen Zustande gut schneidbar Ickonl zart und weiß und wird behufs Erzeugung von Pfetfenköpfin, Büsten, Basreiles-rc' gegossen. Die Formen müssen auS seinem Bimspuloer mit gemischtem Gyps bestehen s'ömlt dieselben das in der Masse befindliche Wasser sowohl aufsaugen, al5 auch durch- ^ökn tonnen. Verfertigt wird die Imitation folgendermaßen: l00 Th. Wasserglas von 3ov 60 Th^ kohlenfaure Magnesia und 80 Tb- fcingepuloerler Mee'ichaum werden in 2 Eimer kochender Wasser rafck eingerührt, 10 Minuten in L>ud erhalten und m die Formen gegossen, worin die Masse steckt und durch den Gyps der Form weiterhin entwässert wird, so daß die Gegenstände bald herauSgenommen werden tonnen.

Metallporzellan. C. Hansen in Stockholm hat eine Erfindung gemacht, Bis- cui Porzellan mit einer festhaftenden und so dicken Metallschichle (Kupfer, Gold und wilder) zu überziehen, daß die daraus hergestellten Objekte ganz das Aussehen massio- metallner Haden und wie diese graoirt und csselirl werden können- Nach einer Mit. che-lung des Profestois Al^x. Schmidt scheint das Verfahren der Galvanoplastik ver­wandt zu sein. Die Fabrik Argentina in Kopenhagen fall das Patent für Dänemark angckaust haben; für Deutschland vertritt Ciotlingenieur C Pieper in Dresden die Patentrechte.

Sicherer Weckapparat. Uhrmacher Sauer auS Mühlheim am Rhein hat einen "euen Weckapparat erfunden, dessen Läutewerk nicht mehr wie bei den bisherigen Wlcker-Apparaten durch eine Feder, sondern durch ein Gewicht ausgelöst wird. DaS Gewicht und der mit demselben in Verbindung stehende Hebel sind derart angeordnet, daß das Läutewerk nicht eher zu läuten aufhört, als bis man sich zu dem Apparate hinbegeben und das Gewicht an einen an dec Ubr angebrachten Haken aufgehängt hat.

Jo Frankfurt wurde eine Händlerin aus Oberrod, welche faule Eier alsfrische Bauerneier" zu einem hohen Preis verkaufte, zu 1 Monat Gefangniß verurlheill.

Es wurde aus Köln vor einiger .Zeit berichtet, daß bei einem dortigen Por­tier, der sich beim Rasiren eine kleine Schnittwunde beigebracht und auf diese Brief- markenpapier geklebt hatte, nach einigen Stunden eine erhebliche Anschwellung des Ge­sichts eingetreten, und daß der Mann etliche Tage später im Bürgerhospitale gestorben sei. Dabei wurde es als im höchsten Grade wahrscheinlich hingestellt, daß durch einen in den Kleister des Papieres enthaltenen Stoff eine Blutvergiftung und in Folge da­von der Tod des Mannes herbeigcführt worden sei. Die Kölner Ober-Postdirection hat hieraus Veranlassung genommen, nicht nur eine eingehende Untersuchung des Falles, sondern auch eine Prüfung des Klebestoffes auf den Postfreim-rken vornehmen zu lassen. Die Untersuchung bat, wi« die .K. Z." berichtet, ergeben, daß es sich bei dem Portier um eine Jnfeklionskrankheit akutester Art gehandelt habe, daß der Jnfektions- stoff indessen nicht von dem Briefmarkenpapier gestammt habe; die Prüfung des Brief- markenpapiers habe ergeben, daß dasselbe, wie es von der Post geliefert wird, keine giftigen Fermente enthalte.

Vom Großherzoa von Baden gelangte an den Vorstand der freiwilligen Feuerwehr in München, Herrn L. Jung, folgende Zuschrift: .Werthgeschätzter Herr! Sie haben mir mit freundlichem Schreiben vom Juli d. I ein Exemplar Ihres Buches Für Feuerwehren" zukommen lassen. Sie besprechen darin die für da« Fruerwesen so ersprießlichen Leistungen des Löschmaschinen-Fabrikanten Carl Metz in Heidelberg und bringen dabei in Erinnerung, daß Metz die erste Feuerwehr in Durlach in's Leben gerufen hat. Ich danke Ihnen für die wohlwollende Weise, mit welcher Sie dein Ver­dienste eines badischen Landesangebörigen Jbre Anerkennung dargebracht haben, sowie für die Uebersendung Ihrer interessanten Schrift und benutzte gerne diesen Anlaß, Tie meiner vorzüglichen Werthschätzung zu versichern. Schloß Mainau, den 20. Aug. 1877 Friedrich, Großherzog von Baden.-

Frankenthal, 3. Sept. Auf dem letzten Wochenmarkte spielte sich ein kleiner Butterstrike ob. Viele Hausfrauen, denen der geforderte Preis für Butter JC 1 7080 zu hoch erschien, boten den Verkäufern 1.50 jedoch vergebens, in Folge dessen erstere mit dem Kaufen zurückhielten. Nach mehrstündigem Warten wurde denn nicht allein die Butter weich, sondern auch die Verkäufer, die sich schließlich begnügten, JC 1.30 für das Pfund zu erhalten. Verdient Nachahmung!