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dem Grundsätze,

Ungarns ohne

In Peterhof und Oranienbaum am fiuui-

Auf dem Ballplatze verhandelten die beiderseitigen Cibinete über eine

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-VUH ; den Staatshaushalt durch feint unmot.vine Mobilisirung zu gebrad)t

belasten treu bleiben, und erblickt auch jetzt feinen Anlaß zu militärischen Maß-

Pesth, 4. Mai. Im Unterhause beantwortete der Minister-Präsident Tisza unter Beifalls-Bezeugungen die verschiedenen bezüglich der orientalischen Frage gestellten Interpellationen mit einer Erklärung, welche mit den bezüg­lichen Ausführungen v. Laffer's tm österreichischen Abgeordnetenhause voilkom-

Ochntli

Großherzogi Oberhrssen ho dahier btn s! Tonnt. Es v welche omni Karl Schütz dieselben Im i öloniot $o bei Meldung ! anzumelden un deS Verzichts d zu machen. I Güte versucht u weiterer Beha, Mb gefaßt i Beziehungen I als den Besch scheinenden @|

Gießen, den Großherzog

Böttic

Briefkasten.

Herrn B. Lich. Sie wül den uns einen recht groben Grollen thun, wenn Sie mit Ihrem Geschreibsel uns in Ruhe ließen.

Herrn F Gießen. Daß unter der Briesträgerkrankheit auch die Pack'tbesteUnng leiden matz, ist selbstredend. Beispielsweise fuhr in verflossener Woche AbendS um H Uhr der Packelwagen noch in der Reustadt zur Bestellung umh-r. Es wäre den hie­sigen Handlungshäusern zu empfehlen, ihre Geschäftsstunden bis etwa gegen Mitter­nacht au^zudchnen, vielleicht bekommen Sie dann bis dahin ihre Postsachen. Hofsent- lich wird mit besserem Wetter auch normaler Zustand wieder eintreten. __

men übereinstimmt.

Pesth, 4. Mai. Das Unterhaus hat die Antwort der Regierung aus die Interpellationen wegen der orientalischen Frage zur Kenntniß genommen.

Pesth, 5. Mai. Die Softas sind abgereist. Der Großvezir erklärt, es seien hinreichende Geldmittel zur Kriegführung vorhanden.

Arankreich.

Versailles, 4. Mai. Deputtrten-Kammer. Bei der heute fortgesetz­ten Discussion über die Interpellation Leblond bezüglich der klerikalen Agita tionen traten Gambetta, Lavigne, Simon und de Mun als Redner auf. Von den Vorständen der drei Linken wurde hierauf folgende Tagesordnung beantragt: In Erwägung, daß die erneute Heftigkeit der ultranwntanen Kundgebungen eine Gefahr für den inneren und äußeren Frieden darstellt, richtet die Kammer an die Regierung das Ersuchen, die gesetzlichen Mittel, über welche sie verfügt, in Anwendung zu bringen. Nachdem Minister-Präsident Simon erklärt hatte, die Regierung nehme diese Tagesordnung an, wurde dieselbe mit 361 gegen 121 Stimmen genehmigt.

anterie-Bataillone.

Konstantinopel, 5. Mai. Das Preßgcsetz vom Jahr 1865 ist fit- spendirt worden; die Journale wurden dem administrativen Reg me unterstellt. Die Kammer votirte die Dringlichkeit des Gesetzentwurfs über den Be­lagerungszustand. Eine Commission wird die Vorlage prüfen, doch soll dieselbe nicht sofort in Kraft treten. Der rumänische Agent wird in Folge der ihm von der Pforte gemachten Eröffnung in der nächsten Woche abreisen.

Bukarest, 5. Mai. Ein geheimer Additional-Ärtikel der Convention zwischen Rußland und Rumänien stipulirt das Eintreten Rußlands gegen Ge­fahren, welche Rumänien aus der Convention erwachsen sollten.

Bukarest, 5. Mai. DasAmtsblatt" veröffentlicht ein Schreiben des Fürsten an den Minister-Präsidenten, wodurch derselbe den Osficieren der Armee aus der Civilliste ein Geschenk von 100,000 Frcs. zu ihrer Feldausrüftu g macht. Der Senat hat ebenfalls die Vorlage wegen des Moratoriums an- genommen. Die Deputirten-Kammer bat ihre Zustimmung zur Organisirung der Milizen und Reorganiiiruna der Büraerwebr gegeben.

England

London, 4. Mai. Im Unterhause erwiderte der Schatzkanzler North- cote auf eine Anfrage Gladstone's : Da die von Letzterem vorgeschlagenen Reso­lutionen nicht ein directes M'ßtralieiis-Votum involvirten, so sehe die Regierung keinen Grund, irgendwie hinsichtlich etwaiger Amendements zu (nterveniren.

Italien

Rom, 4. Mai. In der Deputaten Kammer erklärt der Minister des Auswärtigen, Melegari, anläßlich der angekündigten Anfrage wegen reactionärer Bewegungen im Auslande, welche eine Intervention zu Gunsten der weltlichen Macht des Papstes hervorzurufen bezweckten: Diese Bewegungen verdienen nicht ernstlich in Betracht genommen zu werden und sind nur das Werk von Privaten. Die über die Absichten und Handlungen Italiens durch ihre Ver­treter informirten fremden Regierungen sind überzeugt, daß Papst und Kirche vollständige Freiheit und Unabhängigkeit genießen. Der Minister ist der An­sicht, daß die Regierungen sich au solchen Agitationen niemals zu betheiligen Willens sind, und ersucht um Vertagung der Beantwortung der Anfrage, worin der Interpellant einwilligt. Der Minister tes Innern, Ricotera, erklärt, er halte die Vertagung für ersprießlich, um darzuthun, daß die Regierung jene Agitation nicht fürchte.

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Spanien.

Madrid, 4. Mai. Midhat Pascha ist hier angekommen.

Rußland.

Moskau, 4. Mai. Der Petersburger Senat hat das hiesige Handels­gericht , welches bisher die Competenz zur Fallit-Erklärung Strousberg's abge­lehnt hatte, für zuständig erklärt und das Verbot von Strousberg's Abreise angeordnet.

Kiew, 3. Mai. Auf dem hiesigen Bahnhof nahm der Kaiser Ergeben­heits-Adressen des Adelstandes, der Stadtgeme>nde und der Universität entgegen, besuchte sodann das hiesige Kloster und reiste, nachdem er Revue gehalten, um 2 Uhr nach Moskau ab.

Riga, 4. Mai. Der DampferThorwaldsen" ist als erstes diesjäh­riges Schiff nach Bolderaa gelangt; andere Dampfer folgen nach, und ist so­mit die Schifffahrt hierher als eröffnet zu betrachten.

M'11 ? Zieh

(Beifall.) . rung bevorstehe, alle Einwohner, die nicht gehörig verproviantirt sind, Vinnen

Wien, 4. Mai. DieWiener Abendpost" meldet, in Petersburg sei bni Tagen die Festung verlaflen müffen. Die Pforte hat verordnet, daß alle die Skimmung gegen England gereizt. Das Mißtrauen gehe so weit, daß die im türkischen Reiche aushaltenden Rumänier als türkische Unterthanen und Ufer-Batterien in der Ostsee armirt und Tausende von Torpedos zum Schutz ^rc Schiffe als türkische Schiffe zu behandeln seien.

der Einfahrten vorbereitet würden. In Peterhof und Oranienbaum am finui- _ ^uf dem Ballplatze verhandelten die beiderseitigen Cibinete über eine sch^n Meerbusen würden die Landhäuser für die Truppen reservirt. Das erste bevorstehende Neutralitäts-Erklärung der Monarchie. Privat-Depeschcn erwäh- Armee-Corps würde auf Kriegsfuß gebracht. neu eines Gerüchts von dem Rücktritte Lord Salisbury's.

Wien, 5. Mai. Der Ausschuß zur Vorber.ithung der Ausgleichs-Vor- _ £>ie ^P^sie" bringt folgendes Telegramm ans Wladikawkas vom lagen hat die Generaldebatte geschloffen. Bei der Abstimmung wurde der Antrag 4. p. M : Gestern haben bei Kars abermals Gefechte ftattgefunden, die zur Dnmba, welcher dahin geht, alle mit dem Zoll- und Handels-Bündnisse zusammen- vollständigen Cecnirung von Kars führten. Die Türken flüchteten theils in die hängende, zwischen Oesterreich und Ungarn nicht definitiv vereinbarte wirth Festung, theils auf der Straße nach Erzerum Ein Park von 24 Geschützen schaftliche und finanzielle Fragen in den Ausgleich einzubeziehen, mit 17,gegen Aufstellung vor Kars genommen. Die Eröffnung des Bombardements wird 15 Stimmen abgelehnt, dagegen der Antrag Klier nut großer Majorität an- morgen, den 5. Mai (Georgs-Tag), erwartet.

genommen, wonach dem für das Zoll- und Handels-Bündniß gewählten Comite London, 5. Mai. DieMorning Post" schreibt: Die Regierung anheimzugebeu sei, auch auf die wirtschaftlichen und finanziellen Fragen Bedacht Angesichts etwaiger Eventualitäten im Orient beschlossen, möglichst schien- zu nehmen, über welche bisher Vereinbarungen nicht getroffen worden, obwohl nig QÜe feineren Thurmschiffe mit Mannschaften zu versehen. Die Times" dieselben gemeinsamer Natur sind. veröffentlicht eine Liste derjenigen Truppen, welche, falls die orientalischen Er-

~ " f r L X ejgnlffe es erheischen würden, unverzüglich nach Malta eingeschifft werden sollen;

diese Liste umfaßt 7 Kavallerie-Regimenter, 4 Artillerie-Brigaden und 59 In-

bee Krieges auf die definitive Gestaltung der Dinge im Orient den der Lage Der vkrentaltsche Krieg.

und Jntereffen der Monarchie entsprechenden Einfluß unter allen Umständen Brüssel, 4. Mai. Wie man versichert, hat Rußland von Hope in geltend zu machen. Behufs Wahrung ihrer Jntereffen behält sich die öster Amsterdam, Mendelssohn in Berlin und einem Pariser Banktzause einen Vor- reichtsch-ungarische Regierung auch nach Erklärung der Neutralität Oesteneich von 75 Mill. Rubel auf 6 Monate erhalten.

Ungarng ihre Actions-Freiheit vor. Bisher ist gelungen, der Entwicklung Ragttsa, 4. Mai. Der Miriditen-Anfstand ist vorläufig als bewältigt

dec Ereignisse ohne militärische Vorkehrungen zu folgen. Die Regierung wird ^uzusehen. Mehrere Chefs und 60 Micieiten wurden verhaftet und nach Skutari - ' ' ...........-.AHnir», Wnhilifinmn nt < . t Man erwartet, daß Prenk Doda sich ergibt.

Deiu.ini, Htu vkivvii, ........... - , y . .. , Bukarest, 4 Mai. Nach Ueberreichung der Adresse dankte der Fürst

nahmen'. Andererseits ist sich die Regierung bewußt, daß feine Macht in der diese männliche Antwort der Kammer und sprach die Hoffnung aus, daß

europäischen Türkei näherliegende Jntereffen wahrzunehmen hat, als Oesterreich- oie eigenen Kräfte der Nation ausreichen würden, um zu verhindern, daß Ru-

Ungarn ' sie kennt auch ihre Verantwortlichkeit in vollem Maße. Die Regie- ^änien .um Sckauplatz des Krieges werde; er (der Fürst) werde jeder Zeit

rung sieht trotzdem den Ereigniffen mit Zuversicht entgegen 1 Sie schöpft dies ^^^uisch handeln.

aus dem Bestehen freundschaftlicher Beziehungen zu allen Mächten, aus der _ Die Deputirten-Kammer hat die Regierungs-Vorlage wegen des Mora- Offenheit, mit welcher die Zielpunkte unserer Politik rechtzeitig zum Ausdruck torium^ angenommen; die Regierung wird Letzteres nur in einzelnen Bezirken gebracht sind, und aus der Ueberzeugung, daß der Kaiser, wo es die Jntereffen ^ur Anwendung bringen.

der Monarchie zu schützen gilt, auf die Hingebung seiner Völker, sowie den Petersburg, 4 Mai. DerAgence Ruffe" zufolge wäre die Pforte Patriotismus ihrer Vertreter mit vollster Sicherheit zählen kann. In dieser oon beT Absicht, alle Ruffen aus der Türkei auszuweiseu, zurückgekommen und Zuversicht, sowie in dem Kraftgefühl, welches der Besitz der durch die Voraus lö0Qe nur Vorbehalten. die Ausweisungs-Maßregeln gegen die Begünstiger sicht der Vertretungskörper erfolgreich entwickelten Heeresmacht verleiht, sieht üon Ruhestörungen und andere Verdächtige in Anwendung zu bringen.

sich die Regierung auch noch gegenwärtig in der Lage, der Stimme Oesterreich- Wien, 5. Mai. DiePresse" meldet aus Bukarest: Der türkische militärische Maßnahmen die nöthige Beachtung zu sichern. Cvmmandant von Tiillscha hat einen Befehl erlassen, wonach, da eine Belage­rung bevorstehe, alle Einwohner, die nicht gehörig verproviantirt sind, binnen ~ " "" . Die Pforte hat verordnet, daß alle

Handel und Verkehr.

Mainz, 4. Mai. (Marktpreise.) Butter per Pfd. M4-1,26, injüiiffl per P'd. JL 0 961 00, Eier per '/i Hundert JL 1,151,20. Kartoffeln per 100 KIgr jL 8 50-9 50, Kornstroh per (Str. X 4.004,50, Hm per dtr. X <005,50.

Worms, 4. Mai. Wie an allen auswärtigen Plätzen so sind auch h er die Prene der Früchte nicht uneiheblich gestiegen, doch ist seit einigen Tagen etwas mehr ytupe tm Geschält eingetreten und hat sich die itaike Aufregung der Vorwoche oefanfttgt

W.r nottren: Weizen X 26-30, Roggen X 212250, ®afie X 2*.

Hafer X 18-19, alles per l"0 Kilo netto, je nach Qualität- Mehl die laufende Pariie X 3536, Weizenvoischuß X 42-44, Kornoorschuß X 2930 alles per 100 K'lo orutto tncl. Sack. Reps X 3738 per 100 Kilo netto erste Kosrtn. Rübol X 3738, per 50 Kilo netto ohne Fatz. . ,

Frankfurt, 5. Mai. Der heutige Hm- und Stroh-Markt war ziemlich befahr.n Heu kostete je nach Qualität per Centner X 4.506.15, Stroh per Centner X bis 5. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qualität «X 11015 2 Ounl ,m Kleinhandel 1. Quai. X 1 3540, 2. Qual. X 1.20. Eier, gewöhnliche, daS Hüll dert X 4.50 italienische X 5.806. ... u . M

Wiesbaden, 5. Mai. Reue Kartoffeln per Kilogr. (höchster Preis) X 1 w Butter per Kilogr. (h. Pr ) 3 X, (n. Pr.) ^ 2.80. Eier per 25 Stürf (b. ) -X MO

(n. Pr) X 1 25. Gemischtbl sd per Kilogr. (h. Pr ) 43 (n. Pr) 43 l

brod (L-rngbrod) per 2 K.l. (h- Pr) 65 (n. Pc.) 59 H Schwarzbrod (Nundbrod'

per 2 K l. (h Pr) 57 A (n. Pr ) 54 X Ochsenflcrsch p. d. Keule per Kilogr. (b. Ps- X 1 40, (n. Pr.) X 132. Rindfleisch (h. Pr.) X 114, (n. Pr.) X 1 , Schweinefl 'ick per Kilogr. (b. Pr.) X 1,38, (n. Pr.) X 1.38, Kalbfleisch per K'logr. (h- Pr.) 1

(n. Pr.) X 1. Hammelfleisch per Kilogr. (h- Pr) X 1,38, (n. Pr ) X 1, Dönfle fal

per Kilogr (b. Pr) X 1,72, (n. Pr) X 1,60.

Diez, 4. Mai. (F>achtmalkt.) Die Preise stellen sich: Rother Weizen X 24.17, weißer Weizen X 24, Korn 17,97, Gerste X 15,68^-01^^9 63^^^^^^

SctiirfeberleKt. Mitgeiheilt oon dem Agenten bc6 Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in G i e ß e n.

Newyork, 4. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Da« PO'tdampstch^ Oder, Capt. C- Leist, vom Noiddeutsch-n i'lopb in Bremen, welches am 21. »prii oon Bremen und am 24. April von Southampton abgegangen war, ist heute 5 Uhr gens wohlbehalten hier angefommen. ..

Bremen, 4. Mal. Das Postdampfschiff Habsburg, Capt. R v. Ernster, vow Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist laut Kabeltelegramm gestern wohlbehalten BuenoS-Äyres angekommen.