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— (Interessante Kriegsstaftsttk.) Ein Engländer hat sich die Mühe nicht reuen lassen, aus vaterländischen Journalen nachfolgende Notizen aus dem dermaltgen Ortent- krtege zusammenzuftellrn. Die Totalverluste der Russen an Tobten betragen bisher nach dem „Daily Telegraph": 181,452, nach den „Daily News": 674; die der Türken nach den „Daily News": 98,003, nach dem „Daily Telegraph": 92. Nach den englischen Blättern überhaupt wurde der Schipkapaß 19 Mal genommen resp. wiedergenommen, Ttrnowa hat Suleiman Pascha 17 Mal eingenommen. Bei Plewna fanden 21 große Schlachten statt. Niksic ist seit dem Januar ds. Js. 5 Mal verproviantirt worden. Türken wurden von den Russen und Bulgaren massacrirt: 106,706. Umgekehrt Bulgaren von den Türken und Tscherkessen: 108,609. Russen sind über die Donau gegangen: 2,769 473 und in nächster Nähe englischer Correspondenten sind (noch vor dem Entsätze von Plewna) 4029 Bomben und Granaten geplatzt. Findet sich denn Niemand der eine ähnliche Statistik aus den verschiedenen Wiener Blättern zusammen zu stellen Lust hat?
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Lich, den 12. März 1877.
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im Cafe Geilfus (1114 w Monatsversammlung.
- (Gefahren des unzerbrechlichen Glases.) Der „'Bot)." kam vom Professor Ricard aus Truowan bei Saaz folgende bochmttressante Mittheilung zu: „Ein Kinder- slas im Werthe von 70 Kr, in Sa'j gekauft, Halle 6 Monate lanL seine gute Eigenschaft nie ur zerbrcchl.chis Glas bewiesen. Am 6. ds., Abends um 9 Uhr, diente dasselbe Glas dem Kinde, um Zuck-rwasser zu trinken, worauf es, mit einem silbernen tflnberlöffel darin, aus einen großen Eichentisch gestellt wurde. Plötzlich höre ich von meinem Zimmer aus eine heftige Explosion wie von einem Pistolenschuß und den Lärm einer Art metallischen Regens. Ich laufe herbei und sehe, daß der ganze Fußboden ult Glastrümmern und Glasstückm wie Linsen, seltsam und gewaltsam zerstückelt, betreut ist. Nicht nur der Boden, sondern auch die Tische, Waschbecken, Betten, Decken, Teppiche Kleider, alles ist mit diesen Scherben bedeckt. Ueberall suche ich den Grund dieser Explosion und bemerke endlich, daß das Ktnderglas verschwunden ist. Dieses Glas, leer, ohne scheinbare Ursache, ohne Annäherung eines Lichtes, mit einem Löffel darin' war mit einer außerordentlichen Gewalt, so daß das ganze Haus in Schrecken versetzt wurde, explodirt. Diese Thatsache zeige ich den Physikern und Chemikern an, sowie auch den Familien, welche in diesen sogenannten unzerbrechlichen Glasern ein unschädliches und merkwürdiges Spielzeug und nützliches Hausgeräth zu besitzen glauben das aber im Falle einer Explosion nicht nur Schrecken, sondern auch Unheil ver- uisachen kann. Die Sache ist zu ernst, als daß ich dieselbe dem Publikum nicht mit- Meilen sollte." ______
Warme Bäder.
Erlaube mir, meine Bade Anstalt in empfehlende Erinnerung
derselben bezogen werden.
Cassel, den 25. September 1877.
Königl. Direktion 5511) der Main Weser Bahn
Abonnements - Ginladung.
Die „Pfälzische Geflügelzeitung" hat das 4. Quartal pro 1877 begonnen und werden alle Geflügelzüchter, sowie Freunde der Geflügel-, Zier- und Singvogel-Zucht zur zahlreichen Betheiligung höflichst eingeladen. _ .
Die bis jetzt erschienenen Nummern haben wohl zur Genüge dargethan, daß dre
Mftische GMgel - Zeitung
der ihr gestellten Aufgabe: „Anregung zur Zucht und Pflege des Nutz-GeflügelS sowohl, alS auch der Zier- und Singvögel," getreulich nachgekommen ist und wird uns die bis jetzt so reichlich gewordene Anerkennung pfälzischer und auswärtiger Geflüael- und Srngvogelzüchter ein Sporn sein, auf dem betretenen Wege weiter zu schreiten, belehrend und anregend zu wirken, um die Grundsätze einer rationellen Geflügelzucht zum Gemeingut zu machen., Dabei soll der Liebhaberei und Pflege der Zier- und Singvögel, und dem Schutze der Wrldvogel, wie die bis jetzt erschienenen Blätter der Pfälzischen Geflügelzeitung den Beweis geben, reichllchstRechnvmg getragen, und belehrende Abhandlungen über Aufzucht, Pflege, Lebensweise, Fütterung, sowie über Wart und Pflege in einzelnen Krankheitsfällen mitgctheilt werden. t c <
Die Pfälzische Geflüqelzeitung erfreut sich nicht allem m der Rhelnpfalz, sondern eben- sowohl im Norden wie im Süden unseres deutschen Vaterlandes einer weiten Verbreitung und eines großen Leserkreises, weßhalb sie zu Inseraten vorzüglich geeignet ist.
Bei Anzeigen wird die einfache Petit-Zeile (V3 Brette) oder deren Raum mit 15 W berechnet. Bei häufiger Wiederholung oder öfteren Jnseraten-Auftragen erfolgt bedeutender 9?dLa Die „Pfälzische Geflügelzeitung" erscheint monatlich zweimal zum Preise von nur 6$
nCy hinrutretendc Abonnenten, welche den ganzen Jahrgang 1877 beisammen haben wollen, können noch Abonnements pro 1., 2. und 3. Quartal nachgeliefert werden.
Um zahlreiche Bethciligung der Geflügelzüchter und Freunde der Geflügelzucht ersucht Kaiserslautern, im October 1877. ~ < «.
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