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verlangen eine Abänderung der Gesetzgebung. Die Mehrzahl erwartet eine Besserung nur von gerechter Besteuerung der Inhaber von Wanoerlagern mit Dem höchsten Gewerbesteuersatze und von Heranziehung zu den Gemcindeabgaben, sowie von strengerer Ueberwachung. Eine Minderzahl von Kammern hält ein gesetzliches Einschreiten für unnöthig und betont, daß nicht durch Gesetze, sondern nur durch Belehrung und bessere Gewöhnung des Publieums den Mitzständen, die bei dem Darnied erli egeu d es gewerblichen Verkehrs empfindlicher als sonst hervorgetreten, abgeholfen werden könne. Der Käufer müsse von der Unsitte lassen, auf Grund marktschreierischer Anpreisungen von Händlern, die sich nur kurze Zeit am Ort aufhalten, Maaren zu kaufen, von deren Güte et sich durch den Augenschein nicht genügend überzeugen kann oder in einer Versteigerung auf Grund eines glänzenden Anscheins Maaren zu kaufen, über deren inneren Werth unv Gehalt er kein Urtheil hat und keine Bürgschaften beanspruchen kann. — Von verschiedenen Seiten wird auch darauf aufmerksam gemacht, daß sich von den Wanderlagern und Waarenauctionen meist nur die mittleren Klassen täuschen lassen, denen man doch ein besseres Verständniß ihrer eigenen Interessen zutrauen sollte, während auf den Jahrmärkten in der Regel den untersten Klassen ein noch viel schlechterer Waarenausschuß vorgelegt oder marktschreierisch angepricßen wird, ohne daß man dagegen gesetzlich einschreiten kann.
Das Haupthülfsmittel gegen schwindelhafte Wanderlager, Waarenauctionen und Jahrmarktströdel ist Belehrung und Gewöhnung des Publieums an Wirthschaftlichkeit und an ein vernünftigeres Kaufen und Verbrauchen. Man bedenke, daß das scheinbar Billige oft am theuersten ist. Benjamin Franklin, dem wir so viele goldene Sprüche verdanken, läßt in seiner Schrift: „Der arme alte Richard, oder Mittel, reich zu werden," einen alten Vater Abraham bei einer öffentlichen Versteigerung von allerhand Kaufmannsgut und Galantcriewaaren auftreten und vor dem Ankauf von billigen Maaren in folgenden Worten warnen: „Ihr nennt diese zu versteigernden Dinge Güter; aber wenn Ihr nicht auf Eurer Hut seid, so werden sie für einige unter Euch zu Uebcln werden. Ihr denkt, sie werden wohlfeil, vielleicht weit unter ihrem Werth weggehen; allein wenn Ihr sie nicht unentbehrlich braucht, so werdet Ihr sie auf jeden Fall AU theuer bezahlen." Denke an das, was der arme Richard sagt: Kaufe nur, was Du nothig hast, sonst wirst Du bald das Nöthige verkaufen müssen. Viele haben sich blos durch wohlfeiles Einkäufen zu Grunde gerichtet.
Die Association der Industrien in Amerika.
Am 6. Juni fand in Philadelphia eine Versammlung statt zur Organisation eines großen Industrie-Vereins zur Beförderung des Handels und der Gewerbe, besonders aber zur gemeinschaftlichen Anbahnung des Exports amerikanischerProducte nach dcmAus- lande. Ein Execntiv-Comit6 wurde ernannt, mit der Aufgabe unmittelbar Schritte (to take im mediale steps) zur Entwicklung des auswärtigen Handels der amerikanischen Manufacturisten zu thun. Unter den Namen des Comite's finden wir die folgenden, die dabei verzeichneten Industrien, resp. Vereine dieser Industrien vertretend:
H. Moore, Papier.
Potter, Oelcloth.
Garelt, Baumwoll- u. Wollwaaren.
Burnham, Locomotiven.
Adamson, Leim.
Dobson, Teppiche.
Lea, Kattundruck.
Diston, Sägen re.
Mitchell, Bücher.
Roberts, Glas.
I. Moore, Maschinen.
French, Farben.
Cramp, Schiffbau.
Spencer, Kammwollstoff.
Frazer jr., Zucker.
Jones, Chemikalien.
Clyde, Schifffahrt.
Zeigler, Schuhwaaren.
Richard's Kohlen (Reading R. R)
Drown, Seide.
Allison, Eisenbahnmaterial.
Elkins, Oel.
Whitney, Wagenräder.
Arnold, Waffer- u. Gasutenstlien.
Wir finden unter diesen Männern die größten Fabrikanten ihrer Branchen wieder. Das Comite hat das Recht zu cooptiren. Zum Präsidenten der Associated Industries wurde per Acclamation H. C. Carey gewählt, zu Vicepräsidenten Mc. Michael und General R. Patterson, zum Secretair Professor Lorin Blodgett, zum Schatzmeister Wharton Backer. —
Es ist unzweifelhaft, daß diese Organisation die bedeutendsten Folgen haben wird und man wird bei uns wohl thun, ihrem Beginnen die vollste Aufmerksamkeit zuzuwenden.
Dr. H. Grothe.
Schiffebericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen.
Southampton, 1. August. Das Postdampfschiff Weser, Capt. O. Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welches am 21. Juli von Newyork abgegangen war, ist gestern 7 Uhr Abends wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 9 Uhr Abends die Reise nach Bremen fortgesetzt. Die Weser überbringt 199 Passagiere und volle Ladung.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 1. Aug. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner X 2.50—3, Stroh per Eentner X 2—2.50, Butter im Großhandel das Pfund 1. Qualität X 1.10, 2. Qual. X 1.—, im Kleinhandel 1. Qual. X 1.30—40, 2. Qualität X 1.20. Eier, das Hundert X 4.20—5.40. Ochsenfleisch per Pfd. 68-70 Rindfleisch 60-64 Schweinefleisch 75-80^, Kalbfleisch 60—70 H, Hammelfleisch 50—63 H. Neue Kartoffeln 8 X Erbsen, geschälte (per 100 Kil.) 28—32 X, ganze Erbsen 21—26 x Bohnen, weiße 23—26 x Linsen 32-36 X
Gültige Privat-Banknoten.
Die beschränkenden Bestimmungen des § 43 des Reichs-Bankgesetzes vom 14. März 1875 sind (nach dem im Reichsgesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) bezüglich nachstehender Privat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutichlayd, auch außerhalb desjenigen Staates, welcher denselben die Befugniß zur Notenausgabe ertheilt hat, zur Zahlung gebraucht werden: 1. Badische Bank in Mannheim. — 2. Bayerische Notenbank in München. — 3. Bremerbank in Bremen. — 4. Breslauer Bank in Breslau. — 5. Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz. — 6. Cölnische Privatbank in Cöln. — 7. Danziger Privatbank in Danzig. — 8. Frankfurter Bank tn Frankfurt am Main.— 9. Hannoversche Bank in Hannover. — 10. Leipziger Cassenveretn tn Leipzig. — 11. Lübecker Commerzbank in Lübeck. — 12. Magdeburger Privatbank in Magdeburg. — 13. Posener Privatbank in Posen. — 14. Sächsische Bank tn Dresden. — 15. Bank für Süddeutschland tn Darmstadt. — 16. Württemberger Notenbank tn Stuttgart. — Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder Korporationen zur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelassen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft.
68S* Seitens der Nationalbank für das Großherzogthum Luxemburg sind neuerdings auf Reichswährung lautende Banknoten in Abschnitten zu 5, 10 und 20 Mk. ausgegeben worden. Die Verwendung dieser Banknoten zu Zahlungen innerhalb des Reichsgebiets ist nach $ 11 des Bankgesetzes vom 14. März 1875 verboten und wird mit Geldstrafe von 50 bis 500 Mk., im Falle gewerbsmäßiger Verwendung daneben mit Gefängniß bis zu einem Jahre bestraft.
Temperatur in Gießen.
Juli 1877: Niederste...................+4,0 e r.
Mittlere.................... +13 64 „
Mittel früherer Jahre..............+14,39 „
Höchste..................+23,5 „
Niederschlag an 20 Tagen............. 3,46 Par. Zoll.
Niederschlag im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen . . . 2,86 „
(3357
Carbolsäure, flüssig, sowie in Pulver,
empfiehlt
6g. Wilh. Weidig.
4266)
(4246
empfehlen
4270)
Müller.
3360)
Gg. Wilh Weidig.
Neue
4247)
k4O37
Bielefeld.
E. Schür.
ifaufen.
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Chlorkalk, Eisenvitriol,
gilt der
Karl Plank im Pfau.
Frische Sendungen
Gothaer Knackwürstchen, „ Cervelatwurst, sowie
Schinken im Anschnitt,
4021) Ein schön und leicht gebauter
Wagen. (Break)
ist zu verkaufen.
<*g. Frank I., Schmiedmeister in Butzbach.
Scheuerlappen
100'70 Qtm. gesäumt 20 Stück ä 5 Mark gegen Nachnahme franco per Post.
Gießen, am 1. August 1877.
Großherzogliche Handelskammer.
l M. Hornberger.
Waschmittel
HENKEL&C2
Haarbalsam.
Dieser Balsam reinigt die Kopfhaut, als das beste Mittel, das Wachsthum
Versteigerung.
Freitag den 14. September, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Grundstücke des Wilhelm Steinbach
Flur 3/s9 1338 Meter Acker an der alten Lehmkaut, Flur 3/39 1344 Meter daselbst, meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 2. August 1877. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
Bekanntmachung.
Die am ersten Juli dieses Jahres in's Leben getretenen Eisenbahn-Güter- Tarife haben durch neue Frachterhöhungen zu mannigfachen Beschwerden Veranlassung gegeben und wir stehen im Begriff, diese Schädigungen der Betheiligten einer näheren Prüfung zu unterziehen, um für deren Beseitigung eintreten zu können, zu welchem Zwecke wir die Mitglieder des Handels- und Gewerbestandes unseres Bezirks hiermit auffordern, die bis jetzt vorgekommenen ein- scküägigen Fälle mit den betreffenden Belegen in den nächsten acht Tagen zu unserer Kenntniß zu bringen.
Neue holl. Vollhäringe
empfiehlt (3960 Emil Fischbach.
Gothaer Cervelatwurst,
prima Qualität, empfiehlt
3361) Gg. Wilh. Weidig.
holl. Vollhäringe
empfehlen J. A» Busch Säline.
4238) Ein Ponny mit Geschirr ist zu
Schwämme
Preisen, empfiehlt
4035) Eine Partie weingrüne V45 U» Ve; Ohmfaß zum Einmachen von Gurken und Bohnen sind billig zu verkaufen bei
I. Leun, Küfermetster', Wallthor.
3754) Eine ganz neue feine Civiluniform ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Exp. d. Bltts.
Jeilgebotenes.
4254) Ein neugebautes dreistöckiges Wohnhaus ist billig zu verkaufen, mit einer Aura ckung von 1200 X Näheres bei ______I. Blitz.
Neue
holl. Vollhäringe
empfiehlt (4271) Karl Hoffmann.
4257) Ein ausgegrabener Backsteinacker ist zu verkaufen. Näheres bet der Erped. d. Bltts.___________________________
4258) Ein Bauplatz in schöner Lage ist preiswürdig zu verkaufen. Näheres bei des Exped. d. Bltts.___________
Bollüändtger Ersatz für Seist. — Bedeutende Er- varniß an Zeit und Kosten. — Die Wäsche wird ohne Bleiche blendend weih und vollkommen geruchlos. — Reinigung der Gardinen und Lpiyen ohne Reibung. - - Gänzliche Unschädlichkeit für die Wäsche garantlrt. Hkrote« |x genügenden versuchen gratis und franco. — Depots zu errichten gesucht.
(2920
Haare zu befördern und das Ausfallen derselben zu verhindern. Er enthält so viele Fettstoffe, dass der Gebrauch von Haaröl, Pomade etc. dadurch überflüssig wird.
i/r Flacon a X 0.60,
Vl n ä X 1.20,
zu haben bei (3369
____________ C, F. Semmler in Giessen.
Frischer
Zwiebelkuchen
jeden Montag, Mittwoch und
Freitag, Morgens 9 Uhr, bei 4185) August Noll im Stern.
J» 1. Busch Sühne*
4250) Ein geruchloses Closet (in Form einer Comode), 1 Petroleum:Lüster, 1- und 2thürige Kleiderschränke, Bettstellen (Sschläft rig), 1 Sesselstuhl, 1 runder Tisch, Haarmatratzen und sehr gutes Bettwerk verkaufe ich billig. I. Rothenberger, ____________________________Lindenplatz.
Neue
holl. üofffjiirinnc
empfiehlt (4220) Gg. Wilh. Weidig.
Irischer Zwiebelkuchen jeden Montag, Mittwoch und Freitag von Morgens 8 Uhr an. Carl Ockel, 4183> am Ludwigsplatz.
Frische Sendungen
Einmachgurken sind Freitag Nachmittag und Montag auf der Main-Wefer- Bahn, bas 100 zu 2 «X, zu haben.
An Wochenmarkttagen auf dem Ge- müfemarkt. — Bestellungen werden angenommen bei (4261 Wildprethändler Bbel^ Marktstraße.
Amerikanisches
Kaffeemehl empfiehlt als besten Zusatz zum Kaffee 4148)_____________Gg. Wilh. Weidig.
Neu! Papier-Aufruchter, Neu!
Leveson Patent.
t Hierdurch empfehle den mir am 22./1. 1877 patentirten
Copirbucli- Anfeuchter, als unentbehrlich für jedes Comptoir.
Derselbe vereinfacht das bisher so umständliche Anfeuchten der Copir-Papiere dadurch, daß er Pinsel, Schwamm und Wasserbehälter in sich vereinigt und ist einmaliges Anfeuchten desselben für monatelangen Gebrauch hinreichend.
Köln, Paul Leveson.
Detail-Verkauf: bei der Expedition des Gießener An- ___________zeigers ä 2 x. 1
Feinsten
Schwester, Kmburger u.
Kahm-Käse |
empfiehlt <5ge Wilh, Weidig«


