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namentlich in

Stellt man es dem Lichte ahgekehrt gegen

Nvßlarrd

Möchten doch durch vorstehende Bemerkungen alle Pferdebesitzer von Gießen und

pörenden, täglich vorkommenden Mißhandlungen durch Schlagen und namentlich Ueberladen unterbleiben 1

Amerika.

New-Uork, 27. Septbr. Die Unions-Regierung hat mit den Sioux- Indianern unter den Häuptlingen Spotted Tail und Red Clowd einen Friedens- Vertrag abgeschloffen. Nach einem Telegramm derAssociated Preß" aus Mexico vom 15. Sept, stünde demnächst die Anerkennung der von der früheren Regierung in England aufgenommenen Anleihe durch die gegenwärtige Regie­rung und ein Arrangement mit den Inhabern der bezüglichen Obligatio­nen bevor.

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1874e J

***» Gießenet

Montag den 2

Kirchliche Anzeigen

der evangelischen Gemeinde zu Gießen.

Gottesdienst.

Sonntag, den I.Oclober. Morgens: Psarrverwalter Schlosser. Nachmittags: Pfarroicar Schöner.

Dienstag den 3. October wird die Dekanats-Synode dahier ge­halten. Der Gottesdienst beginnt um halb zehn Uhr. Es predigt: Pfarrer Broß von Pohlgöus.

(Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 1 bis 7. October besorgt Pfarrverwalter Schlosser.)

Frischbäcker ? u Gießen.

Sonntag, den 1. October 1876. W. Lang in der Neustadt, H./kühn am Kreuz, L- Keil in den Neuenbäuen.

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Rehschlag ui ^"'tes Holz oerftti Scheith. $r

Raum 8

Vermischtes.

Darmstadt, 25. Sept. Innerhalb der hiesigen israelitischen Haupt- Gemeinde ist ein Zwiespalt ausgebrochen. Der Gemeinde Vorstand beschloß näm­lich Einführung des Geiger'schen Gebetbuches, welcher Beschluß auch das erforderliche Placet des Kreis-Amtes erhielt- Dadurch erachteten sich nun die strenggläubigen Mit­glieder für beschwert, und zwar um so mehr, als in Folge der Einführung deS neuen Gebetbuches gewisse Gebete, z. B- die Fürbitte um baldige Zurückführung nach Jeru­salem, in Wegfall gekommen. Die Reform-Partei antwortete ihnen, daß es unter den dermaligen Verhältnissen gewiß keinem einzigen Juden im deutschen Reiche mit Rückkehr nach dem gelobten Lande Ernst sei, und der fragliche Passus daher ganz wohl weg­bleiben könne. Dessenungeachtet bestanden die Beschwerdeführer auf dem altherkömm­lichen Ritus pnd wandten sich dieserhalb an das Kreis-Amt, welches aber seine frühere Entschließung aufrecht erhielt. Die Folge davon ist, daß eine Spaltung in Aussicht steht. (M- J.)S

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XI

Der vierte Grund der Blindheit der Pferde ist die Peitsche. Es ist schon manchem Fuhrmann, welcher seine Pferde gut hält, sie eigentlich nicht schlägt, sondern Petersburg, 27. Septbr. Dem russischen General-Consul in Belgrad nur durch einen kleinen Fitz sie aufmuntert, vasstrt, daß der spielende Schmitz des dt- JB-u-twn sich W4 der Mrufun, b.« M-ft.n Milan 2 '«l mVr!ÄZS?l Ä ÄÄÄ

zum König genau der Haltung anzuschlreßen, welche Oesterreich in der Frage welche den Hafer durch Peitschenhiebe ersetzen zu müssen glauben, unbarmherzig nicht beobachtet. Die Proclamirung kanü in keiner Weise gutgeheißen werden. Be- bloS auf die Kruppe (Croupe, Kreutz), sondern recht boshaft auf Hals und Kopf, sogar rüalich etwaiger Vergrößerungs-Gelüste Serbiens hat Rußland bereits bei der unter den Leib, auf die Brust, auf die Sprunggelenke schlagen, um ja dem armen S-hmm-ntunft b,. S.lf.r M.$«nbtr und Fran, Jns.ph R-ichst-d, t.fHmmt,S

Positron genommen. streng bestraft worden. Daß bei diesen Hieben sehr häufig im wahren Sinne deS

Wortes ein Auge aus dem flopfe geschlagen worden ist, ist ja bekannt- Am besten

HMLA. wäre es, die eigentliche Peitsche, eine hunnische Erfindung, abzuschaffen und sie

27 Kentbr Dio Nforto wird moraen auf die durch eine kurze Lcderpeitschc, wie russische Pferdelenker sie führen, zu ersetzen. Es ist

7a' 1 \ überhaupt entwürdigend, daß das edelste und schönste Thier, das gelehrigste frömmste,

Friedens-Vorschlage der Großmächte antworten. Lue zeigt sich sehr geneigt, unverdrossenste, nützlichste und werthvollste von allen unseren Hausgenossen unter der

alle wünschenswerthen Reformen zu gewähren. Der zu diesem Behuf einzu- Fuchtel steht, furchtbar roh, gefühllos behandelt und unvernünftig über seine Kräfte

setzende Nationalrath soll aus 35 Muselmännern und 30 Christen zusammen- überladen wird. Da« Pferd ist bei guter Behandlung gegen seinen Herrn und Wärter ' ? { < treu und dankbar und gibt, bet deren Erscheinen, seine Freude durch Wiehern ge-

gqtpi je in. r wöhulich zu erkennen. Dagegen das schlecht behandelte, namentlich an den Kopf mit

Konstantinopel, 28. Septbr. Die Militar-Behorden melden vom t>er Faust oder Peitsche geschlagene, oder mit den Fußspitzen wider den Leib getretene Kriegsschauplätze: Am 24. Septbr., Nachts, überfielen die Serben das tür- Pferd fährt beim Erscheinen seiner Gebieters, aus Angst vor Schlägen, erschrocken, fische Dorf Kerdsa, gegenüber Doqbolan, und vernichteten die dort vorhandenen 'm Stalle oder im Geschirr zusammen und mit dem Kopfe in die Höhe oder auf frh Vorräthe. Zugleich griff eine serbische Lbtheilung Pernitza an. Ueberall ward itenn^Beobmtzttn^machem"" 1 eiber in unb außerhalb Gießen

geplündert. Die christlichen Einwohner der bosnischen Dörfer Schtadeowa, Möchten doch durch vorstehende Bemerkungen alle Pserdebesitzer von Gießen und Jocodora und Jscovitza wurden nach Serbien mitgeschleppt. Die Montene- der Umgegend, in ihrem eigenen Interesse, veranlaßt werden, den gerügten <mncr zündeten bei Kokaschin Häuser an und griffen, ohne Erfolg, Lebensrnittel- Hebeln abzuhelsen und dafür besorgt zu sein, daß die alles menschliche Gefühl em- Transporte für das türkische Heer zwischen Brana und Rogora an.

Don Carlos nehme für den Augenblick seinen Aufenthalt in Paris, zu verstehen

Tu geben, daß seine Fahnennur aufgerollt seien." Man darf sich also nicht ®tC ^l.ndhert der Pferde,

überrascht fühlen, wenn im Frühjahr diese Fahnen wieder entfaltet werden, diesem<nftQr T^bherzogthum H-ss- von Die Jesuiten haben ja Geld genug um das blutige Spiel noch einmal zu ver- über di?BIindheit de! ^«b^Ualten*'%?Ä%aL suchen, wenn bte europmschen Machte ihnen nicht scharfer als bisher auf die Vereins erhalten, die Zahl derselben leider noch sehr aerlna ift namentl rh in Fuge, sehen. der Provinzialhauptstadt Gießen, so möge dieser «rtikel°durch den An^iger seine

Paris, 26. Septbr. Don Carlos hat die Erlaubniß erhalten, in Paris öct0^e,rg ftnben-

»"fmtbalt !U n-bm,n. -b-r d-n Süd-N zianlr.ich- zu m.id-n. Di. d.» am melfl"an SJSLSÄM 'L""d-fÄL

Prätendenten nach Amerika hatte zum Zwecke, Gelder für die bevorstehenden sehr häufig das Augenlicht verlieren? Die Antwort kann nur lauten von der oer

Ereignisse vorzubereiten und die Römlinge in der neuen Welt für seine Projecte kehrten, rohen und schlechten Behandlung. Es sind namentlich vier

ru aewinnen. Zu dem Zwecke hat Don Carlos dem Vernehmen nach verspro- Ursachen, welche die Augenkrankheitcn der Pferde veranlassen: zuerst die hohen

chen, sobald er den Thron bestiegen, wolle er seinen Bruder zum Hicefönig f oberbatb6^«^^^' an^hr^rht n Pferdeställen sind dic-

von Cuba ernennen und dann mit dem Beistände der amerikanischen Geistlich- Kopfe und ^ausgereckiem Halse ba?^? u. f. w b^n^ÄffTn

leit den Versuch machen, die alten spanischen Provinzen wieder in den Schooß muß. Hierbei kommt c§ sebr oft vor, daß eine Granne (Aehrchenspitze, Saamen Spreu der legitimen Kirche zurückzuführen. In Paris stützt Don Carlos sich äugen- zerdröckrlte Blätter) dem Thiere in's Auge geräth und sich so fcstsetzt, daß alles natür-' tziieklich auf die Partei der Jungen. Am 1. October erscheint in Paris ein Spülwasser der Thranendrüse sie nicht zu entfernen vermag: es tritt endlich Em- Dlialiu) auj v "ö p iw zündung ein, in Folge deren das Auge haustg verloren gebt. Die bobe Rauke ift ein

carlistisches Blatt in einer spanischen, italienischen und französischen Ausgabe; entschiedener Widersinn. Das Pferd ist ein Thier der Ebene, das vom Boden weidet die englische Ausgabe wird in London ausgegeben werden. Zu Anfang Octo- sie ist auch sehr unbequem, bedeckt bei dem Hinauswersen oder Stopfen des Futters der soll auch in Brombach in Baden eine Zusammenkunft aller Bourbonen Df>n oben das Thier namentlich den Kopf und die Mähnen mit Schmutz, welcher trotz Frankreichs, Italiens und Spaniens stattfinden und eine große ßunbgefcungi^aVeTwerb^bK'i^nbr^

vorbereitet werden. ist unbegründet; das Pferd braucht keine so lange Krippe, wie sie'gewöhnlich die

Parts, 26. Septbr. Ein Telegramm derDöbats meldet: Die ser- ganze Breite, seines Standes einnimi und die nur dazu dient, ihm die Futteraufnahmc bische Regierung erließ an General Tschernajeff den Befehl, bis zum 2. Octo- und dem Wärter die Reinigung zu erschweren; neben der kürzeren Krippe findet immer ber Waffenruhe zu beobachten. Hohenlohe ist gestern abgereist. gesinkttm Kopse'^frtfet^benraufe Platz, aus welcher das Pferd, feiner Natur nach, mit

- Gestern haben die Botschafter der Großmächte in Konstantinopel einen Eine zweite Urfach- der «ugenkrankheit des Pferdes ist der scharf e beißende gemeinsamen Schritt gethan, um den förmlichen Waffenstillstand zu verlangen. Dunst in den Ställen, verbunden mit dem den letzteren zukommenden'Lichte Das Der Collectivschritt, um der Pforte die Friedens-Bedingungen vorzulegen, wird Ammoniakgas, welches bas menschliche Auge angreift und zu Thränen reizt, muß auch alsbald folaen otm be8 ^f£rbe6 südlich sein. Der ätzende Dampf ist bald stärker, bald schwächer,

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öffentlichen, worin in Abrede gestellt wirb, daß eine aufständische Bewegung einem zarten, feuchten Schwamm Linderung zu verschaffen. Dazu kommt die häufig unter der mohamedanischen Bevölkerung Algeriens zu befürchten sei. Hier ein» fehlerhafte Stellung de» ThiereS im Stalle gegen das Licht. Das Pferd, obgleich grad- aetroffene Nachrichten aus Kalkutta bestätigen dagegen, daß unter den mohame- uHliger, al« die meisten Thiere, ist es doch lmige nicht so, wie der Mensch, es bedarf ta..4.n M »rltif»., OM-di.n« g,°». «efürjhin«» »<r RTÄSttS "n"L S'ÄnÄlÄÄ

Gemüther in Holge der Berichte über den Krieg tn der Türket herrschen. Der Diese Ungleichheit schwächt beide Augen. Stellt man es dem Lichte abgekehrt gegen italienische Botschafter, General Cialdini, stattete heute dem hiesigen türkischen die Wand, so blickt cs immer in's Dunkel; gegen das Licht gestellt, wirkt es blenden). Botschafter einen Besuch ab. DasEcho du Nord" will wissen, der Gene- ®er Pferdestall erhält am besten sein Licht von oben, entweder mittelst Glasdaches, ral Maurice habe wegen seiner Rede in Arras einen Verweis erhalten. ^rW^fte^en M^stall °zu D^rmstad''? am Ma"

flllv thildenplatz.

MUgraao. Die dritte und Hauptursache des Uebels sind die abscheulichen Scheuleder.

London, 27. Septbr. Lord Derby empfing eine Deputation, welche yacccrJ'nnlr*^cn ®?.arterinftrrulncnte'mit bcv Dtenfcb oon jeber human gem<fcit, Om bi. B.,chl°ff. d-s °°m 18. S.»,b,. w.rr.ich,., unb ... u'l »"h7°-^L l

klarte dabei: Sir H. Elltot habe Instruction erhalten, dem Sultan m einer erzeugt, wie diese ganz unnützen, verderblichen und entstellenden Anhängsel. Die Audienz die Namen der Urheber der Greuelthaten in Bulgarien mitzutheilen Augen des Pferdes liegen bekanntlich^ in spitzem Wmkel gegen das Nasenbein, sie und deren Bestrafung zu verlangen. Er halte die Einberufung des Parlaments Z^n also in gerader Stellung sei t w ärts und umfassen einen weit größeren Ge- uicht für nothwendig, da die Verhandlungen mit den Mächten einen befriedi- ^wungen, °blos nach ^o"rnen seh?n^ worÄ das Pft^u^^mch^nng^cht? ist, genden Verlauf nahmen. Er erachte kelneswegs für wahrscheinllch, daß der all- sich in stetem Zwang befindet. Sie sind ohne allen Zweck, machen die Thiere ängstlich gemeine Frieden Europas gestört und der Bestand des ottomanischen Reichs in und vermehren sogar da« Nebel, welche« sie verhüten sollen. Die Scheuleder, viereckige, Frage gestellt werde. Die Lösung der gegenwärtigen Schwierigkeiten erwarte unförmlk6e Schirme von dickem L-der, liegen^durchgängig so dicht wider den Augen, ?r in .Ur ».Willi,»ng lo.nl« «utonom?."b.r i(u?,lrt. P»niü...i, in gl.ich.r WÄÄföÄnSVn' 'fw"rtlüan

Freiheit der Christen und Muhamedaner, in wirksamen Garantieen gegen die nichtswürdigen Qualvorrichtung sollte die Nachwelt Dornen auf5 Grab pflanzen! Erneuerung der Grausamkeiten. Er befürworte die Wiederherstellung des Vrele vernünftige und gefühlvolle Fuhrwerksbesitzer haben diese entstellende, unnütze

Status quo ante für Serbien ohne Kriegs-Entschädigung. «"o h l^e"r h^e P^fer"d"e^""^ en^ernt UM^ befinden sich wohl dabet, aber noch

ru Srarbeiten, äs-«" *Oin yiontoi.

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