Türkei.
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Ein Beweis, datz die Franzosen die Völker- ^-erzoMe eten Snre»Metooffe doch im Gebrauch oebadi :
6criba.
Literarisches.
interna» bezeich-
Einschluß von Rußland, als Friedens-Grundlage nachfolgende Punkte Vorschlägen : Erhaltung des Fürsten Milan auf dem Throne, Zahlung einer Kriegs- Entschädigung von Seiten Serbiens, Einräumung des Rechtes an die Türkei, eine an der türkischen Grenze belegene Festung Serbiens mit einer Garnison zu besetzen.
, . , Die beiden neuesten Nummern der Jllustrirten F r a u e n - Z ei t u u (vierteljähriger Abonnementspreis M. 2.50) enthalten: I Die Moden-Nummer (33): Haus- und Promenaden-Toiletten, e nzelne Ueberkleider, F.chü aus Spitzen, Hüi< qestrickte Pelerine, Tuch aus Rahmenarbeit, Unterrock mit Stickerei. - An,üae für junge Mädchen und Kinder, auch eine ausgeschnittene Taille, Hütchen und Lätzchen für "anz klerne Kinder. Ferner Kirchenschmuck (Paramente) Albe, Casula, Röchet, Stola, Bursa, Belum, Purificatorium, Palla, mit verschiedener Stickerei. Aüttll- und Arbeitstaschen aus Knüpfarbeit und Stickerei auf gepreßtem Sammet, KörbchiN mit Holzmalerel und Stickerei, Fleischbeutel, Häkelarbeit. Stickereien mit und oMi
rechtlich untersagten von ihnen abgeleugneten Sprenggeschosse doch im Gebrauch gehabt haben. Man nennt dieses völkerrechtswidrige Verfahren: Civilisattou!
— (Schlimme Folgen der Reinlichkeit.) Wie gefährlich allzugroße Reinlichkeit zuweilen fein kann, bezeugt nachstehendes von amerikanischen Blättern berichtet.! „Faktum": Ein biederer Bürger von Dakota nahm kürzlich in Omaha ein türkisch c! Bad und starb eine halbe Stunde darauf. Das Urtheil der Coroners Jury lautete: «Man hätte nicht so viel Schmutz auf einmal von ihm abkrsyen sollen."
Newyork, 26 Aug. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfsctiff des Nordd. Lloyd Main, Capt. (9. Rcichmann, welche- am 12. August von Brenieii und am 15. August von Southampton abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittag! wohlbehalten hier angenommen.
— Als vor einigen Tagen ein Einwohner von Tilsit ein paar aus dem letihn französischen Kriege mitgebrachte französische Kugeln einschmolz, um sich etwas Schlag loth zu bereiten, explodirte eine derselben. 'c-~ ™ 3 c r- ~
in irischer Spitzenarbeit, Filet-Guipüre, Durchzug in Tüll, gehäkelte wie auch gestrictte und geknüpfte Franzen, mit 71 Abbildungen und einer Beilage mit 12 Schnittmustern, verschiedenen Stickereloorzeichnungen und Namenschiffren. H. Die Unterbaltungs- (34): Bon der Höhe. Bon Ottilie Wildermuth. — Schloß Tirol. V»n M. Stichlberger. — Etwas über „Unsere lieben Frauen" auf der Philadelphier Ans- ttellung. Von Udo Brachvogel. — Der Gorilla des Berliner Aquariums. Don Dr- I Otto Hermes. — Im Oetzthale. Von Heinrich Noe. — Einige Kapitel über Spitz n- Bon Jacob Falke III. — Verschiedenes. — Briefmappe. — Frauen Gedenktage. — Ferner folgende Illustrationen: W g zum Schloß Tirol. Von Paul Burmeister. — * Gorilla und Cbimpanse im Berliner Aquarium. Von Ernst Gessner. — Der Umhau'er Wasserfall im Oetzthale. Von Georg Engelhardt. — Italienische Relief-Spitze a fo4 gliami mit brides.
Eingesandt.
Dem Rechenschaftsbericht der Allgemeinen Versorgungs-Anstalt in Karlsruhe für 1875 entnehmen wir folgende, das Lebensversicherungs-Geschäft be-I treffende Angaben:
Rom, 26. August. Der Führer des italienischen Zweiges der ionalen Costa ist in Fabriano verhaftet worden. — Der „Bersagliere" net alle Gerüchte über einen Ministerwechsel als gänzlich unbegründet.
-»glaub.
London, 25. August. Ein neuer Tunnel unter der Themse,
Spanien.
Madrid, 26. August. Die vor Kurzem in Pamplona vorgenommenen Verhaftungen sind, wie versichert wird, in Folge der Entdeckung einer Verschwörung erfolgt; auch sind die Garnisonen in Ober-Navarra verstärkt worden. Der Minister-Präsident Canovas del Castillo ist ernstlich erkrankt. Gegen den Unterstaats-Secretär im Ministerium des Innern, Barca, wurde ein Attentat begangen; derselbe blieb aber unverletzt.
Nutzlast».
Petersburg. Der russischen „Petersb. Ztg." wird aus Belgrad geschrieben, daß der von der Fürstin Schachowskoy organisirte russische Sanitäts- Train bei seiner Ankunft in Belgrad mit ungeheurem Enthusiasmus empfangen worden ist. Den Gliedern des Trains sind sehr bequeme Quartiere im Universitätsgebäude zur Disposition gestellt worden. Verwundete sind in Belgrad zur Zeit erst 500 Mann, doch wird das Eintreffen größerer Verwundeten-Trans- porte erwartet, da alle bisher in den einzelnen Dörfern hinter der Schlachtlinie placirten Verwundeten nach Belgrad gebracht werden sollen. Der Chef des russischen Sanitäts-Trains, Profeflor Korschenewsky, verweilte auf seiner Reise nach Belgrad 12 Stunden in Wien, um in der berühmten Wiener Jnstrumentenfabrik von Zeiter für die Summe von 2500 Rubel chirurgische Instrumente einzukaufen. Zu den Verbänden beabsichtigt Profeffor Korschenewsky mit Spiritus angefeuchtete Marly zu verwenden, da dieser Stoff sich durch seine Billigkeit besonders zu diesem Zweck eignet. Man erwartet zunächst das Eintreffen einiger Pariser Chirurgen in Belgrad.
$ erBten.
Belgrad, 24. August. Aus dem Hauptquartier ist hierher gemeldet worden, es sei Horvatovics geglückt, die Türken zu umgehen, die, nun arg gedrängt , einen 24stündigen Waffenstillstand verlangt hätten; derselbe sei jedoch abgelehnt worden und die mörderische Schlacht bauere deshalb noch immer fort. Daß der Verlust an russischen Officieren groß sei, wird zugegeben. Seit heute Morgen wird hier beim Fürsten großer Kriegsrath gehalten.
' Belgrad, 25. August. (AmtUche Meldung.) Am sechsten Kampftage haben die Serben einen bedeutenden Sieg über den zweifach überlegenen Feind davongetragen. Die Türken versuchten, sich vor den serbischen Linien zu ver
schanzen, mußten aber, durch die Serben hieran gehindert, den Kampf im offenen Felde annehmen und wurden vollständig geschlagen. Sie flohen bis hinter Katun und räumten das ganze Terrain von St. Stefan bis zur Mo- rawa. Während der Flucht wurden von den Türken große Quantitäten Artillerie-Munition zurückgelaffen; auf dem Schlachtfelde blieben von denselben einige Hundert Todte und Verwundete. Die in Folge des beständigen sechsstündigen Kampfes eingetretene äußerste Ermattung hinderte die serbischen Truppen, den beroutirten Feind weiter zu verfolgen. Die Türken befinden sich noch auf dem linken Ufer der Morawa, wo sie während der letzten sechs Tage einige Verschanzungen errichtet haben. Die serbischen Truppen haben Leiden und Mühseligkeiten vergeffen und sind voll Enthusiasmus.
Semlin, 25. August. Depeschen Tschernajeffs vom gestrigen Tage melden: „Die Türken bombardiren Alexinatz" ; sodann: „Die Serben sind auf der ganzen Linie im Vorrücken, Horvatovic wird voraussichtlich von Tresi- baba aus den Türken in den Rücken fallen."
die Grafschaften Essex und Kent unterirdisch verbinden soll, ward gestern in Woolwich angefangen. Die Bohrungen wurden an der Nordseite des Fluffes begonnen. Da der Boden unter dem Waffer aus Kalk bestehen soll, so rechnet man in 6 bis 9 Monaten fertig zu fein. Der Plan dieses Tunnels ward gefaßt, als an einem nebeligen Morgen neun zur Arbeit eilende Leute in einem kleinen Boote übersetzen wollten, weil die Dampffähre nicht zu fahren wagte, und dabei ertranken.
London, 25. August. Aus Cape Coast Castle eingegangene Nachrichten vom 2. b. Mts. bestätigen, daß der König von Dahomey alle dort befindlichen Europäer in Wydah gefangen gesetzt und ihr Privsteigenthum weggenommen hat. Dies und seine Drohung mit Kriegsvorbereitungen und mit Niedermachung aller Europäer hatte große Unruhe hervorgerufen.
London, 26. August. Wie „Reuter's Bureau" erfährt, hat die britische Regierung beschloffen, zur Hülfeleistung für die türkischen Verwundeten eine Anzahl Colli, welche, mit dem rothen Kreuz gezeichnet, Hospital-Zelte nebst Zubehör enthalten, nach dem Kriegsschauplätze zu senden; der Transport ist bereits gestern von Woolwich abgegangen. (Siehe unten.)
Lond on, 26. August. „Reuter's Bureau" erklärt die Nachricht, daß die britische Regierung Lazareth-Gegenstände für verwundete Türken abgesendet habe, für unrichtig.
n- t Kout h ampton, 22. August. Das Postdampffchiff de« Nordd. Lloyd Dondu, Capt R. Bussins, welches am 12. August von Newyork abgegangen war, ist heute 10 Uhr Abends wohlbehalten hier angenommen und hat nach Landung der für Southampim bestimmten Passagiere, Post und Laduna 12 Uhr Mitternacht die Reise nach Brenm sortgefetzt. Die Donau überbringt 336 Passagiere und volle Ladung.
Hüte.
Keigien.
Brüssel, 26. August. Der „Maas-Ztg." wird von hier geschrieben, es handle sich in diplomatischen Kreisen bereits um die Wahl Brüssel's als Sitz des zur Regelung der orientalischen Angelegenheiten in Aussicht genommenen Congresses.
Antwerpen, 25. August. Der belgische Dampfer „Funch" von der Whitesroß-Lmie kam gestern von New-Aork mit voller Ladung in brennendem Zustande auf der Vliessinger Rhede an. Sämmtliche an Bord befindlichen Personen wurden gerettet; Schiff und Ladung werden als verloren betrachtet und sind zusammen mit 2 Millionen versichert.
Stoßen.
, . K-ffech-dkr war Herr Torniamenli, der Pächter des Caft royal
°us b" Bruhl'U-n T-rass- zu Dr-Sden. Er hat der Akademie der bildenden Jtünjii Kapitalien im Gefammtbe rage von 45.000 Mark letztu-illm mit der Bestimmung m- dereinst fleitztge, talentvolle und gesittete Schüler der gedachten Anstalt, ohne Unterschied der Ration und Konfession, welche sich der Architektur, Malerei oder Bildhauerkunst gewidmet haben, unterstützt werden sollen.
Aus Bruckenau, 22. August, berichtet das „Schw. Tagbl.": „Noch immer ijt der große Trümmerhaufen mit Rauchwolken bedeckt, und überall, wo man mit btm räumen des Schuttes beginnt, schlagen die Flammen wieder empor. Nach der gestern beendigten Schatzung sind 221 Gebäude abgebrannt, die mit 286,000 Mark versichert waren, eine Summe, kaum hinreichend, um die ungeheuren Schuttmassen rocaiufabren, und neue Fundamente zu legen. Unter diesen Umständen ist es sehr fraglich, wie viele der Abgebrannten überhaupt an einen Wiederaufbau denken können, da die Unter-' stutzungen von Außen in Hinsicht auf den Bedarf bis jetzt verschwindend klein sind. 0,ezu kommt, daß alle Stroh- und Heu-Vorräthe verbrannt sind, von Außen nur wenig Hutter für das Vieh eingeführt wird, so daß am Ende sämmtliche Geld-Unter» stützungen verwendet werden müssen, um das Vieh bis zur nächsten Heu Ernte durchzu- brrngen. Kurz, die Lage ist eine verzweifelte." Von „zuverlässiger Seite" geht übrigen! dem Fuldaer „Kreisbl." die Mittheilunq zu, daß zu Brückenau ein Kaminfegergeselle, gegen welchen der Verdacht der Brandstiftung ziemlich allgemein und unverhohlen au!- gesprochen wurde, gefänglich cingezogen wurde. Die zahlreichen Zeugen-Vernehmunaei!, welche bis jetzt tn dieser Angelegenheit erfolgt sind, lassen es in hohem Grade wchr- scheinlich erscheinen, daß das unsägliche Unglück aus der Rachsucht jenes Menschen entstanden ist.
Fellini I $|($OTntünb.rbir* ri am 29. April 187b zu Ebenen Georg Lu r tei. hmielben anersl ? unter her MtfiwWc
s werten demgemäß- Hiebe an den Nachlaß des
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M T
L n* bd Amdung de Ejfauiig in btm Nachlaßregi Brfli. Z" btm Termine so 'n im ZNeresse der Gläubi kongement mit der Wiliwe ijoig Schaub verhandel! : deßhalb persönliche Am
i«!-li. Küchengeröthschafü w issentlichen Versteigerung ausgesetzt meiden.
«nkl wird, daß mit den ö« ht Anfang gemacht n Kelheim, den 25. Angus Mzogllchetz Ortsgericht
---
3n dnem Eisenbahn-Coups saß ein Herr, der trotz der ermattenden Sommerhitze das Bedürfniß zu haben schien, ein Gespräch mit einem Gegenubersitzenden anzuknüpfen, wenigstens machte er wiederholt den Versuch, diesen °"äureden und zum Antworten zu bewegen. Er schien endlich das rechte Mittel gefun- mnk^^a^Cn‘f Verzeihung , begann er, „wenn ich neugierig erscheine, aber mir -t. ift doch ganz so, als hatten wrr uns schon einmal irgendwo gesehen". Der Angerdett nlrtrettn; wurde urit emern Male aufmerksam. „Das wäre möglich", sagte er, vielleicht per miir gangenen Winter?" — „^unJa", fuhr der andere erfreut fort, „mir ist ganz so." - „$a baS kann sein - erwiderte Jener gelassen und schickte sich eben an, ein Schläfchen zu thun, „vorigen Winter saß ich im Zuchthaus." .
, ^"Hlsser ließ zu Duisburg am Dampf-Krahnen Salz ausladen. Al!
eben die letzte Ladung emporgezogen wurde, riß die Kette, und die herabstürzende viele Centner schwere Schale zerschmetterte den in der Falllinie stehenden Bruder des Schiffer! in der sürchterlrchsten W-qe so daß der Tod sofort eintrat. Die Kitte war erst vor Kurzem neu angebracht und dte Tragfähigkeit auf 50 Ctr. geprüft worden, während tm vorliegenden Falle nur 20 Ctr. aufgezogen wurden.
iN ^lge der anhaltenden Dürre einen traurigen Anblick, m \ n ? m^r vor gekommen ist; überall ragen die Hungersteine hervor
und der Meterpegel an der Dresdner Eldbrücke wird vom Wasser gar nicht mehr be- ruhrt. Auf der böhmischen Strecke ist die Dampfschifffahrt bereits wegen der Dürre emgefteUt, zwtschen Dresden und Tetschen wird dieselbe in einigen Tagen aufhören, wenn retn Regen kommt
Ragusa, 26. August. In d-n nächsten Tagen wird eine Schlacht in Podgoritza erwartet. Derwisch Pascha hat dar Eommando der türkischen Trup. pen ir Albanien übernommen. Wie zuverlässig verlautet, blieben die Miridtten Zeit f
vollkommen neutral. :lfl iur n<lD1l,72 -,W,sS61
“ Vermischte si-----^S^SS
f ~ li«r? Kellnermanieren.) Der „Post" entnehmen wir folgende Mitthei- $-ocent W
Momag Mrttags nahm der zur Zeit tn Berlin am Thalia-TheaterM^W411 ? Schauspieler Flregner an einem Tische der „Reichshallen" Platz unlid- --dm übrig
bestellte bet einem Kellner ein Mittagsbrod. Nachdem Herr Fliegner eine geraume WEllegt wartet, ohne bedient zu »erden, mahnte er den oorübereilenden Kellner
CA^l<robn lnkonrsche Antwort: „Man immer Geduld!" Wieder verging länger Beit, der Gast bekam noch tmmer nichts und sagte nun: , Aber Kellner Sie bad,» wähl mein« Bestellung vergess-n? Di- Replik'fiel etwas patzig aus : °Drkngeln tü nxd)t e roc^cn lo olle abgefuttert!" worauf sich Herr Fliegner veranlaßt fühlte, zu äußern: „Ich muß denn doch bitten, mit mir in einem höflicheren Tone w ,
iprecöen. Kaurn hatte H^rr Fliegner diese gewiß gerechtfertigte Mahnung gethan, als
sCVrCr? ^^del ergriff und damit dem Gast zweimal über den Schädel schlug \ frPffenb: Nachlaß U> daß derselbe von Blut überströmt bewußtlos zusammenftürzte. Der darauf em- 8<t ' Ludw' Gttich^e ü&ergUebenTOar flrcn3cnIe8- ^ie Klage gegen den Attentäter ist bereits dem
BersteiMU'
Mittwoch dm t um IC pmbjwr 3!FudttR'° ”.5 Nm der Verstei m^ibenbtn Bedingu g vßeMich versteigert.
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Miger geboten. Hatzfeld.
Zersteigerunge
’.'fflilofl den 29. und Miltr August d. I, iMmal von Morgens S
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