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der Fagade seines Hauses in unter der Bedingung befür-
wortet werden soll, daß das Vorlegen von Tritten auf ba5 Trottoir bet Etthei-
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1117 Stück Rindvieh uud 1454 Schweine ausgetrieben.
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der Antrag v. Hafenbrädl's wurde derselbe angenommen.
11. Wildpretyändler Herr Juli us Ebel will an der Neustadt eine Veränderung vornehmen, welche
Schiffenbergerweg unter Controle des Stadrbaumeisters gestattet werden.
Verschiedenen Schuldnern wurde wegen Rückständen an die Stadlkasse aus dem Jahr 1875 Frist bewilligt.
Gieße», 28- April. Auf dem am 26. und 27. d. stattgehabten Viehmarkt waren
Die nächste Sitzung ift auf Freitag anberaumt.
Hekterreich.
Die Absendung neuer Truppentheile an die Grenze
welchem etz sich um Errichtung eines Oeconomcegedäudes neben seinem Woi>n- hause an der Grünbergerstraße handelt, wird mit Rücksicht auf die Bauordnung dem Großh. Kretsbauamte anheimgegeben.
7. Kleme Streischen eines städtischen Ackers am Rodberg, welcher zum Auffüllen von Straßen auS-egraben wird, sollen, so lange sie für die Stadt nicht nöthig sind, dem Feldschützen Wenzel zur Benutzung überlassen werden.
8. Die Baugesuche:
a) von Herrn Hosg-Advocat Lauer und b des Herrn Theodor Haubach, welche in die Retchrnsand-Bahnhoisstraße zu bauen beabsichtigen,
c) des Herrn Georg Volk, welcher rechts der Grünberger-Straße bauen will,
d) des Herrn Steueraussehers Fink, welcher auf seinen von der Stadt erworbenen Bauplatz links der Grünbergerstraße ein Wohnhaus errichten will, unb
«) des Herrn Wilhelm Reiber, welcher neben seinem Wohnhaus ander Reichensand-BahnhosSstraße ein weiteres aufführen will,
finden Zustimmung und sollen befürwortet werden.
9. Auch die Baugesuche von Herrn Bahnmeister Ziegler und Herrn Adam Heinzerling, welche nicht im Bauplan liegende Plätze in der Scheppemckc und am Riegelpfad verbauen wollen, sollen befürwortet werden, jedoch mit dem Zusatz, daß nutz der Befürwortung^resp. Gewährung der Gesuche keinerlei Anspruch an die Stadt in Bezug auf Straßeneröffnung, Canalisirung, Beleuchtung, Pflasterung u- s. w. hergeleitet werden kann.
10. Die Entscheidung auf das Gesuch von Herrn Gastwirrh Emil Harms, bei
Belgrad versperren können.
Wien, 26. April. Die von verschiedenen Seiten gebrachte Meldung -über einen Vorschlag von russischer Seite, die Herzegowina und Bosnien als autonome Tributärstaaten zu constituiren, wird in hiesigen Reqierungskreisen als unbegründet bezeichnet.
Wien, 26. April. Die ungarischen Minister haben dem Kaiser heute über den Erfolg der Partei-Besprechung in Pesth Bericht erstattet. Hierauf wurde Graf Andrasiy zum Kaiser beschieden. Die Conferenz wird morgen fortgesetzt werden.
sie nicht binnen einer bestimmten Frist zahlen, in's Schuldgefängniß. Ob ihr Kirchenamt noch werden behalten können, darüber wird die Synode zu befinden haben.
ähnlicher Weise hätten sich die Eisenbahn-Untersuchungs-Commission und die Tarif-Enquöte-Commission geäußert. Die Vorlage wolle eme einheitliche Leitung der Bahnen und erweiterte Staatsaufsicht herbeiführen. Nach Berger, der gegen die Vorlage spricht, hebt Finanz-Minister Camphausen gegenüber den gestern und heute geäußerten Bedenken hervor, daß die Vorlage im Staats- Ministerium einstimmig beschloffen worden. Dies sei nur möglich gewesen, weil man weder mit dem gemischten System brechen, noch die Privatbahnen auf ewig in den Bann erklären wollte. Er anerkenne neben allen Vorzügen der Staatsbahnen auch die Vorzüge der Privatbahnen in vollem Umfange, aber man habe Gefahr gelaufen, daß die Eisenbahnen die im öffentlichen Ver- kehrsintereffe erforderliche Beachtung nichr mehr fänden. Wenn die Bahnen nur finanziellen Interessen dienen sollten, dann fort mit ihnen; sie dürfen nur den öffentlichen Interessen dienen. Ob das Reich das Angebot annehme, darüber haben Bnndesrath und Reichstag zu entscheiden. Er wünsche allseitige bundesfreundliche Prüfung der schwierigen Fragen, dann werde man mit den Bundesgenossen nicht in Krieg gerathen, sondern zu einem Zustande befestigten Friedens gelangen. (Lebhafter Beifall.) Nachdem Hammacher für, Reichensperger gegen die Vorlage gesprochen, wurde die erste Lesung geschlossen. Die Commissions-Berathnng wird abgelehnt. Auch die zweite Lesung findet im Plenum statt. Morgen 1 Uhr Berathung kleinerer Vorlagen.
Berlin, 27. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt in Betreff des
lung der Erlanbniß ausdrücklich Vorbehalten werden möge.
12. Dem Hrn- Joh. Schleuntng von hier u. Hrn. L o renz Schäfervon Watzenborn soll die nachgesuchte Anlegung von Utberbrücfungen nach ihren Aeckern am
Landwirthschaftliches.
Na chgeburt bei Kühen. Wenn nach dem Kalben die Nachgeburt auSbleiit so bewährt sich häufig das Eingeben eines Härings als wirksames Abführmittel. Not kürzlich wurde dteS angewendet in einem Falle, wo das Thier sich bereits 6 Tage ct quält hatte unb stark abgemagert war. Nach dem ersten Häring kam bald besserer Appetit; 6 Stunden nachher wurde ein zweiter gegeben und 4 Stunden später wir daS Nebel beseitigt. Man nimmt den Häring frisch aus der Lacke, ohne ihn zu waschei: die meisten Kühe fressen ihn gern freiwillig, wenn man ihnen denselben nur öorbät; eventuell gibt man ihn ein. So berichtet die ,Landw. Ztg." für Westfalen unb Lipst alS eine Thatsache auS ber Praxis.
Lokal-Notiz.
Gießen, 28. April. In ber Sitzung ber Stadtverorbneten vom 13. April wurde Folgendes zur Verhandlung gebracht:
Griechenland.
Athen. Der politische Proceß gegen die ehemaligen Minister Vulgaris, Grivas, Tringhetta, Nikolopulos und Valassopulos (letztere beide sind bekanntlich schon wegen Simonie verurtheilt) kommt am 1. Mai zur öffentlichen Verhandlung. Es sind nicht weniger als 224 Belastungszeugen geladen. Die wegen Ministerbestechung zu Geldbußen verurtheilten Erzbischöfe kommen, wenn
FritchbLckrr } u Gießen.
Sonntag, den 30. April 1876 H. Vogt in der Wallthorstraße, CH- Ncll Wittwe in ber Neustadt, D- Rühl am Rathhaus.
Schweiz.
Bern, 25. April. Morgen trifft Graf Herbert Bismarck behufs Ueber- nahme seines Postens als Secretär der deutschen Reichsgesandtschaft hier ein.
Arankreich.
Rouen, 26. April. Bei dem hiesigen Theater-Brande sind 8 Menschen ums Leben gekommen, 30 verletzt.
Belgien.
Brüssel, 26. April. In der Repräsentanten-Kammer interpellirte Berge wegen der Officiere, welche von ihrem General ob ihrer Theilnahme an einem Civil-Begräbniß getadelt worden sind. Nach einer sehr leidenschaftlichen Verhandlung, in welcher Bara von der Linken den Ministern in den stärksten Ausdrücken ihre Unterwürfigkeit unter die Befehle des Episcopats vorwars, erklärte schließlich der Kriegs-Minister, Officiere könnten wegen Theilnahme an einem Civil-Begräbniß nicht dienstlich getadelt werden.
Spanien.
Madrid, 25. April. Der Prinz von Wales ist hier angekommen. Der König, die Minister und andere Würdenträger, sowie der britische Gesandte Layard empfingen ihn am Bahnhofe und begleiteten ihn zum königlichen Schloß.
Madrid, 26. April. Die Cortes genehmigten die drei erstes Artikel der neuen Verfassungs-Vorlage. — Der Prinz von Wales reist am Sonnig von hier nach Lissabon.
Wirtschaftliches.
Ursache be5 Leuchtens deS faulenden Holzes. Das Leuchten des faulendes Holzes suchte man durch die Annahme eines mit der Verwesung eintretenbm eigenthümlichen Verbrennungsprozesse- zu erklären. In neuerer Zeit wurde jedoch ar solchem Holze das Vorhandensein eines jedenfalls von dem Moder angelockten P.ljis nachqewiesen, von welchem auch daS Leuchten auSgeht. Dieser Pilz läßt sich, ohne feilt Leuchtkraft einjubü&en, von dem Holze abschaben und selbst auf ein andere- übertragen Sein Leuchten ist von seinem Lebensprozesse abhängig und hört sofort auf, wenn n selbst durch den Einfluß von Hitze oder Gasen getödiet ober ihm auch nur der notwendige Grad von Feuchtigkeit entzogen wird. Dieser Pilz siedelt sich übrigens auh auf anderen faulenden Pflanzentheilen unter dem Einflüsse von Feuchtigkeit, bumpfti Luft und einer mäßigen Temperatur, ja sogar auf sich zersetzenden animalischen Stoffin en unb macht dieselben leuchtend.
von Provinzialblättern in der Person des Ministers Hoffmann genannten Nachfolger Delbrück's: Auch von anderen gemeiniglich wohl informirten Kreisen wird Hoffmann's Name mit dem Posten des Präsidenten des Reichskanzler- Amtes in Verbindung gebracht.
München, 26. April. In der heutigen Sitzung der Abgeordneten- Kammer wurde der Gesetz-Entwurf, betr. die pfälzischen Eisenbahnen, auf Antrag von Louis an eine neu zu wählende Commission von 14 Mitgliedern verwiesen. Die ferneren Punkte der Tagesordnung, betr. den Ludwigs- (Donan-Main-) Canal und die Berg- und Hüttenwerke nebst dln Salinen, wurden nach den Commissions-Anträgen erledigt. Eine längere Debatte rief wegen der Sonntagsheiligung hervor; schließlich
im Gießener ( Montag den 1. non Vormittags A im (Siebener Stadt ^cte Oberhag naci)ütr. iikigerl werden:
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MW I von Strafen IßSw Eubhttt werden, nno! 17 61. Dienst >S)°> Morens 9 L Uchc« m bm St« nfnt d<- w<ti««8 Nähe des Kahl sc bis zu dem Viaduc Eisenbahn unb do Nr. 21 in der M Oiefeen gegen ®ro 2) für die Abihnüinl biS Atheilung Nr- Nr. 19 der Straße Lollar,
• 3) für die Mhtiluni Nähe des Gießei Nr. 10 der ©tra&i Steinbach,
4) für die Straße Rodheim bis zur Heimer Gemarkm schiedenen Loosen, b) für die Straße io zur König!. Preus Dudrnbofen.
II. Mittwoch l MorgmS fl:u Lieh in dem Gasihat 1) für die Mheilun
63 der Straße ooi darf, und
2) für bit MMune 197 btt Straße m Mer-ÄHngen.
Mtfrn, den 27. April Großherzogliche? Kreis!
In Verkeil ___«chaäer, kreis
Aus Oesterreich.
gegen Serbien, Bosnien und Montenegro geschieht jetzt ziemlich lebhaft. So haben in den letzten Tagen das 3. Bataillon des Tycoler Kaiser-Jäger-Regi- ments, dann das 7. und 19. Jäger-Bataillon Befehl erhalten, ungesäumt nach Dalmatien abzumarschiren und sind jetzt schon auf dem Marsch dahin begriffen, und mehrere andere Jäger-Bataillone und Infanterie-Regimenter erwarten stündlich den Marschbefehl. Ebenso sind verschiedene höhere Gensd'armerie-Officiere in jene Gegenden commandirt worden, um den Zuzug fremder Abenteurer nach Bosnien und Serbien mit größerer Energie zu überwachen, als dies bisher leider wohl häufig geschah. Der Admiral v. Sternecker, Hafen-Commandant von Pola, ward telegraphisch nach Wien berufen, um daselbst neue Weisungen zu empfangen, und ein Geschwader von fünf ausgerüsteten kaiserlichen Kriegsschiffen liegt jetzt segelfertig vor Pola. Man glaubt, daß von Italien ans heimlich Schiffe nut Freischärlern an der dalmatinischen Küste landen und bewaffnete Banden sich von dort in die aufständischen Provinzen der Türkei durckzuschleichen versuchen werden, und will dies möglichst verhindern Zwei Dampf-Monitors, welche bisher abgerüstet vor Pesth lagen, sollen jetzt in Eile ausgerüstet werden, um vor Semlin stationirt zu werden, damit sie, wenn dies etwa nöthig sein sollte, mit leichter Mühe alle Zufuhr auf der Donau nach
Kirchliche Anzeigen
der evangelischen Gemeinde zu Gießen.
Gottesdienst.
Sonntag, den 30. April.
* Morgens: Pfarrvcrwalter Schlosser.
Nachmittags: Pfarrvicar Schöner.
(Nächsten Sonntag, ben 7. Mai wirb bas h. Abenbmahl gefeiert werben.)
(Die Pfarrgeschäfte für bie Woche vom 1- bis 6 Mai besorgt Pfarrerverwalter Schlosser.)
2194) nach A
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Die Stslbtverorbneten-Versammlung hat bei ber definitiven Besetzung ber 3 Klasse der Stabtkriabenschule von dem ihr nach Art. 40 bes Volksschulgefetzeß zustehenben Mitwirkungsrecht Gebrauch gemacht, indem sie ben bisherigen Verwalter ber Stelle, den Herrn Schuloicar Merz für dieselbe in Vorschlaa gebracht hat.
Für eine Schülerin ber Stabtmädchenschule würbe auf Nachsuchen Schulgeldfreiheit bewilligt.
Herr A Geiße behauptet durch Erhöhung ber Trottoir in ber Alicensiraße werde fein Hosraum überschwemmt, die Fundamente seine- Hauses erweicht uno die Benutzung seines Kellers theilweise unmöglich gemacht. Sein gestelltes Verlangen bie Stadt habe für Beseitigung dieser Nachtheile Sorge zu tragen, wurde abgelehnt, weil hierzu die Stadt nicht verpflichtet erscheint.
Verschiedene nöihige Arbeiten auf dem Turnplätze an Turngeräthen u. f. w. eignen sich nicht zur Vergebung mittelst öffentlicher Versteigerung, weil baiüber keine Kostenberechnungen im Voraus aufgestellt werden können; es wurde daher deren Ausführung durch Handaccordc genehmigt.
Der mit Herrn Gg- Renzel abgeschlossene Vertrag für Instandhaltung deS Wasserzubringers, des Rettungswagens, der neuen Leiter, der Metz'schen Spritze, ber Spritze von ber Aachener-Münchener Feuerversicherungsgesellschaft, bes Vc'- wagenS zur Metz'schen Spritze und deS Schlauchwagens, nach welchem derselbe vom 1. Jan. d. I. an für diese Verrichtung 100 Mark Vergütung pro Jahr beziehen soll, wurde genehmigt.
ES wurde sich mit dem zur Vorlage gekommenen Nivellement von der Reichensa->d- BahnhofSflratze einverstanden erklärt und soll dasselbe zur höheren Genehmigung vorgelegt werden.
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