2.
3.
4.
Lrf
Vergehen der falschen Anschuldigung ivom 8. Juni d. I. bezüglich der Strafgröße und Beleidigung im Sinne des §. 187> wieder aufgehoben und Abraham Edel-
lli.1
^iegssihauplatz vorliezüi ittlbar bevorstehend eia ist heute nach Menst 1 stch zu einem BesuL \
ftimmung nichts nehmen dürfe, bereit erklärt, sobald ihm ein Vorschuß zur Reise im Betrage von 1600 Frcs. in Wechseln auf Gibraltar, Malaga, Cadix oder einen anderen Platz angewiesen werde. Nun machte Schauß der Polizei Anzeige, wobei sich heraus stellte, daß ähnliche Briefe auch an die Gebrüder Klade in Chemnitz, sowie nach Zschoxau gelangt sind. Die fraglichen, in spanischer «spräche abgefaßten Briefe rühren offenbar von der bekannten Gaunerbande her, welche im südlichen Spanien, bez. den spanischen Besitzungen in Marocco ihren Sitz hat und schon unzählige auch in der Tagespresse besprochene Manöver gleicher und ähnlicher Art in und außer Deutschland, zum Theil mit Erfolg, ausgeführt hat. Auch bat im vorigen Jahre, wie wir hören, die Reichsregierung aus Anlaß gleicher vorgekommener Betrugsversuche die spanische Regierung von dem Treiben jener Bande in Kenntniß gesetzt. Da jedoch, wie aus vorstehender Mittheilung erhellt, die letztere neuerdings ihre Thätigkeit wieder begonnen hat, so machen wir auf dieselben von Neuem aufmerksam, damit das Publikum in geeigneter W eise über jene Schwindeleien unterrichtet und vor Schaden bewahrt werde.
— Als ein schnelles Mittel gegen Diphteritis wird neuerdings von der Bürger- I Zeitung Folgendes mitgetheilt: Für Erwachsene vier Tropfen starker Schwefelsäure, I die in einem zu drei Viertheilen gefüllten Glase Wasser aufgelöst werden. Für Kinder I eine kleinere Dosis, mindestens aber zwei Tropfen Säure. Die Wirkung dieser'Be- I hLNdlung ist fast augenblicklich, indem die Säure sofort die Parasiten zerstört und der | Patient die Verstopfung aushustet. — Es wäre wünschenswerth, wenn von ärztlicher I Seite eine Erklärung über den Werth dieses Mittels erfolgte.
!g Mhtar Paschas ö teil zwischen V/aga/' j
muth von Reiskirchen, 20 Jahre alt, ledig,, Jsraelite, Handelsmann, der
In Untersuchung gegen AbrahamEdel- muth von Reiskirchen,
wegen falscher Anschuldigung und Beleidigung,
wird auf die am heutigen Tage gesetzlich gepflogene Verhandlung auf beit vom Groß herzoglichen Staatsanwalt gestellten Antrag nach stattgehabter Berathung des Großherzoglichen Bezirksstrafgerichts im Be- rathungszimmer auf Grund nachfolgender Gesetzesstellen: der 164. 165 187. 72 des St.-G -B. des §. 11 des Gesetzes vom 30. December 1870 und Art. 322 der St.-P -O. in Erwägung
daß der Angeklagte Abraham Edel-
— Der Hausbesitzer F. Schauß in Schadewitz bei Zwickau erhielt im März d I. einen aus dem spanisches Platze Leuta an der nordafrikanischen Küste datirten Brief, in welchem ihm ein Rafael Schauß mittheilte, daß er als Brigadier in spanischen Diensten auf Cuba mit der Verwaltung der Kriegskasse beauftragt gewesen, durch Uuterschleife seiner Untergebenen um seine Stellung gebracht und zu 10jähriger Verbannung nach Ceuta unschuldig oerurtheilt worden sei. Nach den Erzählungen seines in Mexiko als Oberst gefallenen Vaters, eines gebornen Sachsen, könne er nicht zweifeln, daß der Adressat ein naher Verwandter von ihm sei. Da nun seine Frau gestorben und er selbst dem Tode nahe sei, so vertraue er fein einziges 13jähriges Kind Amalia und fein Vermögen (80,000 Duros in Bankdepositen und 30,000 Duros in länbL und stöbt. Tiepenschaften) ihm als feinem Verwandten an; fein Beichvater Pfarrer Manuel Garzia Miranda, sei mit der Verwahrung der Besitztitel und der Ueberbringung der Tochter noch Sachsen beauftragt, falls sich Adressat zur Aufnahme letzterer und zur Annahme der Vormundschaft über das Kind bereit erkläre. Schauß antwortete, obwohl hm von einem spanischen Verwandten nichts erinnerlich war, zusagend und erhielt darauf im Mai einen zweiten Bries unterzeichnet Kaplan M. G. Miranda, worin euerer ihm den Tod des Brigadier Schauß anzeigt und sich zur Uebersührung der verlassenen Tochter und ihres Vermögens, von welchem er laut testamentarischer Be-
als Richter: der Großh. Stadtgerichts- Asiessor Justizrath Ouvrier,
der Großh. LandgerichtS-Assessor Dr. Großmann,
der Großh. Staatsanwalt-Substitut Müller,
der Großh. Secretair.
\ dm tztltnSM durch« Ob dm ft* bie m
u6r Nachmittags trJ ' Prinjefsln MarM CavMie-Tala-llOi tms angelegt. Die in üen weißen Spitzes m rMchen Koloss. ^nen Agraffe in berg» Tage am kaiserlichen -m auch diese alte ejtri chein zu nehmen. - (jii ifitn und nach Peieck lten.
Die Weltausstellung in Philadelphia.
Deutschlands Weine auf der Ausstellung.
Freiheit, Kraft und Männerstolz, Männerlust und Wonne Reift am deutschen Rebenholz, Reift in deutscher Sonne.
Th. Körner.
Das deutsche Reich ist in Philadelphia durch 78 Weinaussteller vertreten, Frankreich mit 67, Oesterreich mit nur 3, die appeninische Halbinsel mit 85, Nordamerika mit 36. Die argentinische Republik ist mit 53, Brasilien mit 9, China mit 1 Aussteller erschienen.
In Bezug auf die Reichhaltigkeit der eingesandten Weine ergibt sich folgende Reihenfolge:
und Geisenheimer. Rauenthaler stellten aus: König Wwc., G. W. Siegfried 1865t und 1868t Auslese, ferner Bauer u. Kremer, Schmivt und Kett in Eltville. Rüdesheimer: Dilthey, Sahl y. Co., Ehrhard, Jung, Schulz u. Reuter, Winkel und Rothenbach. Geisenheimer exponiren: Hritz Lade, N. Burgeff, August Quitmann, Rothe und Thorndike.
Die Weine sind edel, kräftig, bouquetreich und von feinster Würze.
Einige Sorten Rauenthaler, auch Fürstenwein genannt, wurden von einem amerikanischen Preisrichter als non plus ultra erklärt.
Aßmannshäuser, bekanntlich der beste deutsche Rothwein, ist durch 4 Aussteller repräsentirt, ; nämlich I. A. Jung, Erwin Brück, Wilhelm Grün und P. S. Kerber.
Hochheimer wird von Heinrich Wiener, sowie von Langenbach u. Söhne ausgestellt.
Von Rheingau-Wemen sind im Fairmount-Park noch vorhanden: Marcobrunner, Gräfen- [ berger, Winkeler, Oestricher und Wein von Eltville und Lorch.
Bon Frankenweinen haben wir in Bezug auf Quantität wenig angetroffen. I. W. Meuschel sen. in Buchbrunn hat einige Proben gesandt. Mit badischen Weinen sind in Philadelphia L erschienen: I. Herbster in Sulzburg, A. Schutt in Bühl und A. Rößler in Schloß Neuweier.
Mit Moselweinen sind wenig Exponenten erschienen.
Aeilgebotenes.
Nußholzbeitze in Krystallen, wasserlöslich, empfiehlt 1648) L. Müller
auf der Mäusburg.
M°lde haben 400 1,8 M 15. d. M WN;* FchlN erbeuteten mch
' ift
M 6e,m Ä5"'S Ä üb« LA
tn w
1) Italien, 2) Deutschland, 3) Frankreich, 4) argentinische Republik, 5) Vereinigte Staaten von Nordamerika, 6) englische Colonien, 7) Brasilien, 8) Oesterreich Ungarn, 9) China und Aegypten.
Diejenige Provinz Deutschlands, welche die größte Weinmenge erzeugt, Elsaß-Lothringen, iit merkwürdigerweise im Fairmount Park nicht vertreten; auch Bayern mit seinem Weinbau in der Pfalz und Franken hat sich nicht in gleichem Umfange wie bei früheren Ausstellungen angestrengt. Dagegen ist eine ziemlich vollständige Collection jener altberühmten Weine aus dem Rheingau, dem Unicum aller Weinlander der Welt, vorhanden.
Den Reigen eröffnet Fürst Richard von Metternich-Winnedorf mit seinem Schloß Johannisberger aus den Jahren 1861, 1862 und 1865, mit seinem unvergleichlichen Bouquet, welches ihn, nebst seinen übrigen gänzlich undefinirbaren Eigenschaften, schon längst zum König der Weine erhoben hat. Vizetelly erzählt in seinem prächtigen Buche: „The Wines of the World“, eine kleine Anekdote, den „König der Weine" betreffend, die hier Erwähnung finden mag. Der Sohn des einst allmächtigen Staatenlenkers, in dessen Besitz Schloß Johannisberg jetzt ist, bat einst den berühmten französischen Schriftsteller Jules Janin um seine Autographie für seine Handschriften- jaminlung. Dieser sandte — einen Empfangsschein über 12 Flaschen Schloß Johannisberger lind erhielt natürlich dieselben zugesandt.
„Dorf Johannisberger", worunter die Weine im Umkreis des Schlosses verstanden werden, haben Klein und Forst angestellt.
Gewiß stammt auch der meiste im Handel vorkommende Johannisberger aus dieser Ge-
6. _ , J
3 volkrcichiün marfung. Steinberger, der zweite im Rang nach dem Johannisberger, ist nur in wenigen Sorten
und her ^’un v/ imhanden; dagegen finden wir eine ziemlich reichhaltige Auswahl von Rauenthaler, Rüdesheimer •jsffiwr— - .......-.............—MH-—
uborenm verstarb^ -
6 . oq ni für letzltw s
WM;
rtn§ i/', v. 0 zlljk?. ■£
Bcrlaul- \ b(t t.
».-r ÄwMt
($.jJ
St.-G -B. schuldig zu erkennen, verübt in idealer Concurrenz, und deßhalb in eine Gefangnißstrafe von Sechs Wochen und im die Kosten des Verfahrens zu verurtheilen sei.
Zugleich wird dem Bahnwärter M e n z zu Lindenstruth das Recht zuerkannt, bie Verurteilung des Angeklagten, auf Kosten dieses im Gießener Anzeiger ein Mal, binnen den ersten 14 Tagen vom Tag der Zustellung der UrtheilS-Ab- schrift an gerechnet zu veröffentlichen.
V. R. W.
So gegeben und alsbald verkündigt in öffentlicher Sitzung.
Dr. o. Schmalkalder. Ouvrier. Großmann. Jttmann.
Die Richtigkeit des Auszugs, sowie die Rechtskraft des Urtheils wird unter dem Anfügen bescheinigt, daß vorstehendes Ur- theil in Folge der von dem Verurtheilten dagegen ergriffenen Appellation durch Er- kenntniß Großh. Hofgerichts der Provinz Oberhessen, als Strafgericht II. Instanz,
muth in eine Gesängnißftrafe von nur fünf Wochen, jedoch in jämmtltche Kosten oerurtheilt, im Uebrigen aber das Bezirks- strafgerichts-Urtheil bestätigt worden ist.
Gießen, den 11. Juli 1876. (3965
Tasch 6, Gerichtsaccessist.
Versteigerung
eines Fafselochsen.
Donnerstag den 3. August d I., Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, gut erhaltener, schlachtbarer Fasselochs öffentlich meistbietend versteigert werden.
Traishorloff, den 26. Juli 1876. (3962 Großherzogl. Bürgermeisterei Traishorloff.
Schnei der.
Pfälzer Weine („Fröhlich Pfalz, Gort erhalt'sl") von Friedrich Seyler, Gbr. Labroisse, Gebr. Eckel u. A. Jeder Liebhaber von deutschen Weinen kennt die Pfälzer Weine; sie sind glatt, körperig und schmalzig — le lait des vieillards.
In Perlweinen, Schaumweinen, Spärkling Hock, Spärkling Moselle ist eine reichhaltige Collection vorhanden. Unter den hauptsächlichsten Ausstellern nennen wir die Rheingauer Schaumweinfabrik (Söhnlein u. Co.) in Schierstein, welche durch ein besonders geschmackvolles Arrangement (ein Pavillon, nach Entwurf des Architekten G. Fürstcben, in Wiesbaden geschmackvoll gefertigt. D Red.) ihrer Ausstellung und ihre Riesen-Flaschen mit „Rheingold" gefüllt, die Aufmerksamkeit der Besuchenden auf sich zieht; ferner Henkel u. Comp. in Mainz, deren Weine sich seit Jahren einer gegründeten Popularität erfreuen, dann Gebr. Feist in Frankfurt a. M., Dietrich und Comp. u. A. Die deutsche Schaumwein-Industrie ist im Aufschwung begriffen ; ihre Hauptsitze sind der Rheingau, Hochheim, Mainz, Crcuznach, Würzburg, Coblenz, Trier. Schon die Wiener Ausstellung zeigte, daß die moussirenden Rheinweine dem französischen Champagner in Nichts nachstehen und wir hoffen und erwarten, daß die Jury auch diesmal das nämliche Urtheil zu fällen Anlaß findet.
Das Ereigniß der letzten Woche war ein „Lunch" und ein „Winesampling", veranstaltet von den deutschen Preisrichtern tn dem deutschen Regierungspavillon.
An 60 Einladungen waren ergangen an Commissionsmitglieder und eine kleine Anzahl Vertreter der Presse.
Unter den Gästen waren der Generaldirector Mr. Goshorn, die Vertreter von Großbritannien, Frankreich, Oesterreich, Schweden, Portugal, Niederlande, Aegypten, der argentinischen Republik u. s. w.
Das schöne Gebäude war geschmackvoll deeorirt, das Wetter wonnevoll und die Gesellschaft hielt ihre Sitzung in der vortrefflichsten Stimmung.
Der Präsident der deutschen Commission, Geheimerath Neuleaux, bot seinen Gästen in einigen angemessenen Worten herzlichen Willkomm auf deutschem Boden unter der deutschen Flagge, welche von der First des Gebäudes wehte und gewürzt mit launigen Reden und Toasten, zur höchsten Befriedigung aller Theilnehmer, verlief das gesellschaftlich wie gastronomisch höchst gelungene Fest.
Aber den größten Antheil an der festlichen Stimmung hatte die wundervolle Collection rheinischer Weine, welche pon den Commissären der verschiedenen deutschen Sectionen ausgewählt waren zur Unterhaltung ihrer Gäste und zur größeren Ehre deutscher Weinqüchter.
Dieses Vorführen der großen und mannigfaltigen Auswahl der hochfeinsten Weine rief die äußerste Bewunderung und den größten Beifall hervor und wir können mit voller Gewißheit aussprechen, Gleiches kann nicht noch einmal geboten werden, es ;fei denn bei unserem nächsten Jubiläumsfeste — nach 100 Jahren!
Der Versuch, eine Charakteristik dieser Weine zu schreiben, wäre Thorheit, aber wir können uns nicht versagen, wenigstens einige der Namen derjenigen zu nennen, welche sie gezüchtet oder ausgestellt haben.
Fürst Metternich mit seinem köstlichen Johannisberger möge zuerst genannt sein, obgleich wir im Zweifel sind, ob nicht Einer seiner Rivalen den Vorzug verdienen möge.
I. B. König und Siegfried in Nauenthal, Fritz Lade und N. Burgeff in Geisenheim; Dilthey Sahl und Co., Schultz und Reuter in Rüdesheim, Baron Cunibert von Oestrich und A. Nilkens in Eltwille befinden sich unter denen, welche die besten Weine aus dem Rheingau sandten.
Aus der Pfalz können die Weine von F. P. Buhl, Jordan, Schellhorn, Eckel und Friedrich Seyler nicht rühmlich genug erwähnt werden. In der That, die Pfalz stellte Weine ersten Ranges aus, welche ein gerechtes Erstaunen hervorriefen. Au^ Franken sandten I. Opmann und I. W. Meuschel sen. von Buchbrunn die bemerkenswerthesten Sorten; von Württemberg Keßler und von Worms hielt das alte Haus P. I. Valkenberg seinen wohlbegründeten Ruf durch einige Qualitäten hervorragender Gewächse aufrecht.
Gegen Schluß des Mahls erschienen die deutschen Schaumweine und wurden aufs Höchste gewürdigt. Gehörten wir auch nicht zu denjenigen, welche die Spärkling Hock, Spärkling Moselle neben die amerikanischen moussirenden Weine rangirten, so theilten wir doch die Ansicht Vieler von der Ueberlegenheit des französischen Champagner. Heute berichtigen wir unfern Jrrthum.
Henkel und Comp. in Mainz „Champagner", — der Rheingauer Schaumweinfabrik in Schierstein „Söhnlein u. Comp. Rheingold" — die Weine von Feist Broths in Frankfurt a. M. Dietrich und Comp. in Rüdesheim, stritten um die Gunst der Gäste.
Das Fest wird lange im Gedächtniß derjenigen bleiben, welchen vergönnt war daran Theil zu nehmen. Die Preisrichter hatten harte Arbeit in den letzten zwei Wochen und sie hoffen, nun bald das Ende ihrer Arbeit zu erreichen. Ihre Aufgabe ist eine schwierige; es verlangt starke Nerven und einen gesunden Magen hundert verschiedene Weine in einem Tage zu versuchen und zu beurtheilen.________________________________________________
Literarisches.
Das soeben erschienene achtzehnte Heft des vierundzwanzigsten Jahrgangs von „I l l u st r i r t e Welt" (Stuttgart, Verlag von Eduard Hallberger) hat nachstehenden mannigfaltigen und interessanten Inhalt:
T e x t:
Unser Staatsanwalt. Nach den Aufzeichnungen eines Untersuchungsrichters. Mitgetheilt von Karl Chop. Albumblatt. An eine Schwalbe. Der Kain von Edelsee. Eine Geschichte aus Steiermark. Von P. K. Rosegger. Schluß. Ein Jagdbild aus Galizien. Von PH von Künsberg. Geheimnisse. Roman von Karl Hartmann-Plön. Fortsetzung. Fort Hendrik. Episode aus einem Feldzüge auf Sumatra. Von E. von BaTfus. Rosmarin. Unsere Bilder. — Interessante Bücher. — Bilderräthsel. — Räthsel. — Kleine Korrespondenz. — Anfragen und Antworten. Beiblatt auf dem Umschlag: Historische Gedenktage. — Naturereignisse. — Handel und Gewerbe. — Haus- und Landwirthschaft. — Gesundheitspflege. — Mannigfaltiges. — Statistisches.
Illustrationen:
Dakota-Territorium. Aufbruch einer Expedition von 200 Goldgräbern und 47 Wagen von Aanktown nach den Black Hills. Originalzeichnung. Salonichi. Der Eingang der Moschee Sa-tly-Djami während der jüngsten Unruhen. Die Wiedertäufer in Paris. Zeichnung von Miranda. Zeichen-Freischule im Centro de Instruction populär des Universitätsdistricts zu Madrid. Mehemed Murad V., der neue türkische Sultan. Olivenbäume bei Bordighera (Italien). Zeichnung von T. Taylor. Die Taufe des englischen Panzerschiffes „Inflexible". Stapellauf des „Inflexible" in Portsmouth. Der glückliche Augenblick. Gemälde von Rudaux. In früher Morgenstunde. Originalzeichnung von Guido Hammer. Zwei Bilder aus ^Schwoarzkerschaln" von H. ströhl. (Verlag von Sommer & Comp. in Wien )
V* fuXa, Hilf Alt M f i!1 1,1
< in’f'j"
i
■ '.W
'L-«!">- >Ä
Nefonver« Mekaontmachungen
Bkkauntmachung.
In unserem Firmen-Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden:
Otto Roth zu Gießen hat von den Rechtsnachfolgern des Emil Roth daselbst die von ietzterem seither unter der Firma „Verlagsbuchhandlung von Emil Roth" betriebene Aerlagsbuchhandlung vom 19. l. M- an mit allen Actioen und Passiven übernommen und führt solche unter der seitherigen Firma weiter fort.
Gießen, den 20. Juli 1876.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
3976)__Bötticher._____________
Endurtheil.
Oeffentliche Sitzung des Großherzoglichen Bezirksstrafgerichts ließen vom 20. April 1876, wobei zugegen waren;
t als Vorsitzender der Großh. Justizrath Dr. v. Schmalkalder,


