Afrika.
HekerreiL.
gierung gemacht, um Pforte abzuhalten.
begonnen hat.
Konstantinopel, 26. Juni. Das türkische Panzergeschwader ist heute zu Uebungszwecken nach dem Archipel abgesegelt. — Kiamil Pascha ist nicht, wie kürzlich gemeldet, gestorben, sondern nur schwer erkrankt.'
Kairo, 26. Juni. Im Auftrage des Khedive geht Ahmed Bey nach Konstantinopel, um das Antwortschreiben des Khedive auf die Anzeige von der Thronbesteigung Murad's V. zu überreichen. Die ägyptische Regierung hat der Schatz-Commission den Vorschlag einer englischen Finanz-Gruppe überwie-
größten Theil seiner Zeit in Mdis Kioks (Palast der Sterne) zu, wo es ruhiger und kühler ist als in Dolma Bagtsche. Hier erledigen seine Minister Geschäfte mit ihm und 'hier lustwandelt er M't Mutter, Frau und Kindern an den warmen, aber angenehmen Abenden im Mondschein und vergißt die überstandenen Jahre der Armnth und Entbehrung und des steten Druckes. Bisher hat er noch keine Thorheit begangen. Dagegen hat er für seine Schwäger, für den Bauquier, der ihm in schlimmen Tagen als guter Freund zur Seite gestanden, und für manche andere Personen, die zu ihm gehalten, gute Stellen ausfindig gemacht. Viele, die ihn unterstützt hatten und deshalb in die Verbannung gewandert waren, sind bereits zurückgerufen. Ueberhaupt hat er sich durchweg als dankbarer Freund gezeigt, ohne sich gleichzeitig feindselig seinen Verwandten zu'erweisen. Augenscheinlich ist er ein wohlmeinender Mann, und man kann sagen, daß er seine Regierung mit viel Mäßigung, Milde und Tact
juiiutn Aiuqujdi vcui la/cutiui «. Wiederholt wurde abgeschlagen das erneuerte Gesuch der 4>crren.,~. Lord (so) Elliot ging diesen Schmal! II. und I. Dammshausen um Herstellung emes Wegs von ihren - ' — Wohnungen im Neustadt« Feld nach der Heuchelheimer Chaussee. . .
Gießen, 26. Juni. In der Sitzung der Stadtverordneten vom 15. Juni wuruc
Die „France setzt hinzu, auf der turn- Folgendes zur Verhandlung gebracht: . afrtng
c" i. und 1. Hinsichtlich der Aufnahme des Hamms in den Stadtbauplan kam der desfa
sion soll diesen Vorschlag zugleich mit den die Eisenbahnen betr. Pacht-Offerten einer englisch-deutschen Gruppe eingehend prüfen.
Botschaft erhalten. e t
Paris, 26. Juni. Einer Meldung der „Agence Havas" zufolge werden Seitens der Mächte die energischsten Anstrengungen bei der serbischen Re-
PariS, 24. Juni. Die Börse hat sich heute einmal wieder durch
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eine Depesche ------
Friedens allen übrigen Fragen überznordnen.
Araukreich.
Kumänien.
Bukarest, 25. Juni. Das Gerücht, daß die rumänische Regierung Armee mobil zu machen beabsichtige, wird officiell als unbegründet erklärt.
Türkei.
Wie«, 26. Juni. Die „Montags-Revue" schreibt, Serbien habe die Warnungen der Mächte mißachtet, keinerlei Unterstützung zu hoffen. Erfolge Serbiens würden keine europäische Anerkennung stnden. Die Eonseqnenzen ---- ...
eine« türkischen Sieges bedürften keiner weiteren Ausführnng. Weder die eine ftatte für das städtische Qctroi gemt-thet ist noch die andere Lösung scheine Europa zu gefährden. Noch beherrsche die Lage ",r”,nb,f n,erben unb bcftbaIb lft
der übereinstimmende Entschluß der Mächte, die Erhaltung des europäischen
Konstantinopel. Der neue Sultan — schreibt ein Eorrespondent „Standard" in Konstantinopel — führt gegenwärtig ein sehr ruhiges und allem Anschein nach ein sehr einfaches und natürliches Leben. Er bringt den
will, in Angst versetzen lassen. Es sollen namllH zaytrenye ^eryasiunge n nun y @(nem @efud)e des Herrn Kirchendieners Wilhelm Knoll um Erlaubnis den Officieren und ein Wechsel der ganzen Garnison der türkischen Hauptstadt Anlegung einer Senkgrube hinter seinem Hause auf städtisches Etgenthum konnie anaeordnet, große Aufregung unter den Sostas vorhanden sein, es soll sogar stattgegeben weiden. .
c'ianatieff seine Kinder nach Rußland in Sicherheit geschickt haben und dergl. 4. Herr Hosgerichts-Protocollist Böger will zur Ablestun, b^ Jassirs au mehr In osficiellen Kreisen hält man seinem F,ofe ein Rohr nach dem vor seinem Hanse bestndlichen städtischen Schlammka'M
übertrieben. Nun behauptet auch die „France
Würde des Landes verletzt habe.
Spanien.
Madrid, 25. Juni. Gestern entgleiste der Postzug aus der Bahn von Saragossa nach Barcelona zwischen den Stationen Torrega und Cervra 17 Menschen sind getödtet und 57 verwundet worden.
Serbien.
Belgrad, 26. Juni. Das hiesige österreichische General-Consular hat verfügt, daß alle hier ansässigen österreichischen Unterthanen schleunigst ihre Paßbocnmente zu regeln haben.
Berli» 25. Juni. Die ungarische Regierung hat sich bereits genöthigt aeseben in Folge der serbischen Umtriebe im südlichen Ungarn, deren stärkstes Svmvtöm wohl der Antrag Miletits im ungarischen Abgeordnetenhause war, Maßnahmen zu treffen und sogar die Verhängung des Belagerungs-Zustandes üi Äussicht zu nehmen. Der „Bohemia" wird aus Pesth, 22. Juni^ telegra- Bbirt ■ Gegen die Agitationen in Südnngarn ist eine Reihe von Maßregeln in Aussicht genommen, darunter die strafrechtliche Verfolgung zweier bekannter Führer, die Auflösung mehrerer Verwaltungskörper und die Einführung der Staatspol^n. Bestimmtheit auftretendes Gerücht will wissen, daß
der kasserl. russ. Botschafter in Konstantinopel, General-Adjutant Jgnatieff, alsbald von seinem Posten abberufen werden solle. Eine Bestätigung dieser Nachricht sowie der weiteren Behauptung, daß der kaiserl. russ. Botschafter am kasserl. österreichischen Hofe, Geh. Rath Nowikoff, zum Vertreter Rußlands bei der türkischen Pforte ausersehen sei, haben wir noch nicht erhalten.
— «In den deutschen Münzstätten sind bis zum 17. Juni 1876 geprägt: an Goldmünzen : 1,082,085,960 Mk. Doppelkronen, 323,653.680 Mk. Kronen; bic hiervon auf Privatrechnung : 171,113 805 Mk.; an Silbermünzen: 50,673 775 Mk. 5-Markstücke, 12,468 Mk. 2-Markstücke, 139,057,984 Mk. 1-Markstücke, 27 534 275 Mk. 50 Pfg. 50-Pfennigstücke, 26,824,317 Mk. 60 Pfg. 20-Pfen- nigstücke; an Nickelmünzen- 17,114 845 Mk. 40 Pfg. w-Pfennigstücke „z 9 941 124 Mk. 95 Pfg. 5-Pseunigstucke; an Kupfermünzen: 5,560,664 Mk. 82 Ma 2-Pfenigstücke: 3,067,419 Mk. 49 Pfg. 1-Pfennigstücke. Gesammt- ausvräaung: an Goldmünzen: 1,405,739,640 Mk.; an Silbermünzen: > 244,102,820 Mk. 10 Pfg.; an Nickelmüuzeu : 27,055,970 Mk. 35 Pfg.; an Kupfermünzen: 8,628,084 Mk. 31 Pfg.
Berlin, 25. Juni. Der „Reichs-Anz." schreibt: Die oft uuvermetd- , lichen Verspätungen der Eisenbahn-Schnellzüge haben vielfach unliebsame Unterbrechungen der Reise durch Versäumung der Zuganschlüsse zur Folge. Um solche Fälle auf ein möglichst geringem Maß zu beschränken, sind für die Ueber- gangspunkte Wartezeiten festgesetzt, deren Dauer sich nach den Betriebsverhaltnissen der betheiligten Bahnen und nach der Bedeutung der Züge richtet. Haben letztere eine große durchgehende Frequenz, die Anschlußzüge aber nur locale Bedeutung, so ist die Wartezeit gewöhnlich kurz. Beispielsweise wartet der Frankfurt a. M.-Berliner Nachtschnellzug ab Frankfurt 7 Uhr 45 Min. Abends über Halle in Fulda auf de» Anschlußzug von Gießen nur 5 Minuten. Wo ti aber irgend die Verhältnisse gestatten, namentlich wenn der Fall umgekehrt liegt erstrecken sich die Wartezeiten bis zn einer halben Stunde und darüber. Durchschnittlich betragen dieselben 10 bis 20 Minuten. In besonders wichtigen Fällen wird der Anschluß stets abgewartet oder der verspätete Zug als Ertrazug nachbefördert. Nur ausnahmsweise ist von Feststellung einer Warte- »eit abgesehen. Das Reichseisenbahn-Amt wendet dieser Einrichtung, welche gleichmäßig das Interesse der Reisenden wie der Eisenbahnen fördert, seine besondere Aufmerksamkeit zu. .
Berlin, 26. Juni. Sichere» Meldungen aus Wien zufolge sind die w- .................
serbischen Distrikte Ungarns bedrohlich erregt , die Omladina entwickelt daselbst wonach die ägyptischen Eisenbahnen verkauft werden sollen und der Kaufeine ungeheure Agitation. Es heißt auch, die Kriegs-Erklärung Serbiens sei jn Schuld»Titeln zum Tages-Cours zahlbar wäre. Die Schatz-Commis- in Sicht. sion soll diesen Vorschlag zugleich mit den die Eisenbahnen betr. Pacht-Offerten
und Constanz, der Darmstädter Bank für Süddeutschland in den Bezirken e^n_
Darmstadt und Frankfurt, der Breslauer Stadtbank in Schlesien, der Magde- StoRtU.
BuTaer im dortigen Bezirke, der Hannoverschen in den Postbezirken Hannover, Nom, 25. Juni. Die Kammer setzte heute die Berathung der Eisen- Braunschweig und Oldenburg, der Dresdener-Sächsischen Bank, des Leiziger bahn-Vorlaze fort. Spaventa entwickelte die Motive, welche der vormaligen und der Chemnitzer Stadtbank in den Bezirken Dresden und Regierung den Rückkauf der Bahnen und deren Betrieb durch die Regierung - - angerathen haben und kritisirte den Pariser Additional-Vertrag. Minister-
Präsident Depretis antwortete auf Spaventa's Rede und protestirte gegen deffen Beschuldigung, daß die Regierung bei den Pariser Verhandlungen die
Lokal-Notiz.
Gießen, 27. Juni. In der Sitzung der Stadtverordneten vom 8. Juni wurde Folgendes zur Verhandlung gebracht:
1. Das fiscalische Wachthaus rechts am Seltersthor, welches als Erhebung^' raue jur oas fiäolischc xjiuui ycmirigci »fi, soll für die nach (Sietzen verlegte Berg- meisteret verwendet werden und detzhalb ist der Stadt das bestehende Pachtverhaltnt; gekündigt worden. Da nun ein anderes Lokal dortselbst für die Erhebungsstelle nicht beschafft und unmöglich innerhalb der Kündigungsfrist von drei Monaten auch nicht gebaut werden kann, so soll sich bei der betreffenden Behörde verwendet werden uw ihr als Lokal für die Bergmeisterei das linksseitige Wachthaus am Neuenweger Thor, welches Eigenthum der Stadt ist, zur Verfügung gestellt werden.
2. Zufolge eines bereits gefaßten Beschlusses, nach welchem das Grab deS durS seine wohlthätige Stiftung für die Stadt Gießen in so hohem Andenken stehender „ v..... . Herrn Friedr. Andr. Löber hergerichtet und mit einem Denkmal versehen werder
rvefche die der ftiaaro" aus Konstantinopel bekommen haben soll, kam heute der hierfür angefertigte Entwurf des Herrn StadtbaumetsterS zm
» al ti T res fAfion nnmlirh ralstlreiche Nerbastunaen unter Vorlage, welcher die Genehmigung der Stadtverordneten-Versammlung erhielt. Angst versetzen lassen. Es sollen namltch zahlrejche ^ryasmngen nrer o be3 H^rn Kirchendieners Wilhelm Knoll nm Erlaubnis
i L . OCTX C - f k . a.. amhüah hnr Ti t V r 11 m D xa Allniii H ni _ — - , r , * r r v l i • r r rr I <
uqu/iui uuwu M..V w.y.. 4. Herr Hofgerichts-Protocollist Böger will zur Ablesung des Wassers au
dips- f>iobsvoff für mindestens sehr seinem Hofe ein Rohr nach dem vor seinem Hause befindlichen städtischen Schlammka'tei ... „? f;^£ente JÄ S K°n- Sr^Senb^r,aUbni6 «^°^usstellung des entsprechendenReversi»
„Der Tod des Kriegs-Ministers hat in der "x 5. Der Frau August Wallenfels Wittwe ist die Anlegung einer unten Midhat Pascha hervoraerufen; die Vorsichts irdischen Gosse zur Ableitung des Regenwassers aus ihrem Hofe nach der Stadtbao
." ~ 1 ' . ' . < a. V. »«ArSenn X aG a nnsrFjnnt nn npfrt/lT»r lOiTPIIP I ckin /TLClIi
stantinopel erhalten zu haben:
fÄnrnifnn eine Beweauna gegen ^cwyai Pajcya yerovraeruien , vic ioviiiu^io uoqu#cn is-vnc «ui *»viuiuhö w» .""X.v «1,*,
maßregel», welche gegen eine Kundgebung getroffen wurden, waren ungenügend, unterer B-b'n»^g^estE^Eden, daß ,.e anerkennt, «n -lag er e
um die entfesselten Leidenschaften der Altturken zu beschwtchtlgen ) die Rebellen $ Gegen die Herren Gebrüder Plank auf dem Reichensand mußte wegen En!^ sollen Midhat Vascha gefangen genommen haben, ihn als Geisel behandeln und sirnung der vor ihrem Hause auf städtischem Eigenthum errichteten Treppe Klage tx» Lr Nforte ihre Bedingungen stellen, um ihn wieder frei zu lasten. Auch ist hoben werden unb ihr nun vorgebrachtes Gesuch um Bewilligung einer Eatschäduum ver Pforte ihre -oeomgungen neuen, v 10 ' ' für bk burd) bie Verlegung der Treppe gehabten Kosten wurde abgeschlagen d-geg^
die Rede wleder von Chnstenermordungen. Aus sede iFall herrscht g otze «e meitei.e Gesuch zum Legen eines Treppentritts, welcher die dortselbst vmg-
sorgniß. Die englische Flotte hat sich Pera und Galata genähert. Dte rew |^ene Stratzenlinie nicht überschreitet, widerruflich und gegen Zahlung von jahr- wache Jgnatieff's, die aus Montenegrinern und Bosniaken zusammengesetzt ist, 20 Pf. Zins genehmigt. -
ist aussen Beinen. Die telegraphischen Verbindungen zwischen dem General 7. Wiederholt wuri Jgnatieff und Gortschakoff sind unterbrochen. L --
Morgen zur Pforte und gab hierauf dem Admiral Drummond Befehl, fich^ur jede Möglichkeit bereit zu halten." Die „France" setzt hinzu. auf der türki-
erhalten habe, so könne sie obige Nachrichten nicht controliren. Man versichert babnbamm bin JU genehmigen. Nach diesem Project sollen 2 Haupt- und 2 Quer- hier, die „France" habe diese großartigen Alarm-Nachrichten von der russischen ober Verbindungsstraßen angelegt werden. . h
' - - ' ö ö 2. Rur Veräußerung eines dem Hospital gehörenden Grundstücks m den vchM
...... garten von 135 O Klafter Größe für den Preis von 1080 M. :st Genehmigung d
. Stadtverordneten-Versammlung ertheilt worden.
it vic cuciyiju/ncu y*' 3. Auf Mttthetlung des Schulvorstandes, daß btc 2. Klasse der L-tadtmadchemcyu
dieselbe von einem übereilten Vorgehen gegenüber der überfüllt sei, wurde beschlossen, daß die beantragte Theilung derselben m HerbH 0. j geschehen soll und dem anzunehmendcn Lehrer 1120 M- Gehalt ju bewilligen |eten.
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Samstag den 1.
Mittag 12 ilillen auf kiesigem Rat! kirbeiten öffentlich in mden, als: Wussirarbeit am Bi nach Eltingsbauien, in ■ fahren und Aufsehen schlagt zu
Maurerarbeit anders l sBöfchungsmauer), in 1 riallieferuniea veransc fffflasterarbeit an der siraße, inet Maleriaü 1 rungen veranschlagt zu i'Ütinbrechen, ssahren, schlagen und ginbttfeii Tierhaltung der chauss L-!-e, veranschlagt zu öderHefsingen, den 2( ’ W Bürgnrneisterei 3-1:
.. __________K. Schü
Mittwoch den
Nachmittags moentmTaatder Rest ut der Reustadt dahier 1 N zu einer Debitmasse kchutlich versteigert- m-P-ttik groS/3)lU| S,!. @Wenfp und (fröre ^usikdosen, viele PhM tiT " 0"" und io fe®l«8 L K ^°u>°kch g’4'Saiu0M£
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