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Sonntag, den 27. August
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Gießen, den 25. August 1876.
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".hi ^zosischen Richter, wenn es sich um Deutsche oder Deutsches handelt, nach .i'l’f W ' vor sich als die engherzigsten Chauvinisten geberden. Es gibt hier in Paris .' Rllt große Anzahl von Journalisten, die geborene Deutsche sind, ja, sogar oft sür deutsche Zeitschriften schreiben, und sich dennoch in Ausfällen gegen mtschland viel chauvinistischer zeigen, als geborene Franzosen selbst. Freilich
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(Nr. 1142.) lNr- 1143.)
itik zu unterziehen, wird von unterrichteter Seite bestätigt. Jedenfalls vertut es dankbare Anerkennung, wenn derartige Verhältnisse zur öffentlichen iprechung gebracht werden.
(Nr. 1140.)
(Nr. 1141.)
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Prers vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 59 Pf.
’bfn dieselben in keinem Ansehen, denn der Franzose ist viel zu patriotisch, daß er solches Gesindel achten könnte. Selbstverständlich sieht er auch mit
tifler Lage der Gesetzgebung der Gegenstand überhaupt zur Zuständigkeit der Aeichs-Aussichtsbehörde. Das Neichs-Eisenbahnarnt ist deshalb beim besten
>illen völlig außer Stande, wirksame Abhülfe zu schaffen. Sein guter Rath llein möchte aber wenig fruchten. Uebrigens trifft der Vorwurf, daß die Vahnverwaltungen aus den Restaurationspachten eine Einnahmequelle machen, vmigstens bet den preußischen Staatsbahnen nicht zu, insofern bei diesen in Gmäßheit einer alten Mintsterial-Verordnung die Restauration nicht meistbie- jtnb, sondern für eine bekannt gemachte feste, billige Taxe an den Bestquali- ßmten der Bewerber vergeben werden. Es ist dort ausdrücklich ausgesproche
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Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder.
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Erscheint täglich mit Aufnahme deS Mcnt^gS. Gxpeditiorrr Schulstraße, At. B. Nr. 18.
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Wien, 23. August. Die „Presse" vernimmt aus Konstantinopel vom d. Mts., die türkische Regierung werde dem griechischen Cabinet anzeigen, sie die Note, betr. Kreta, erst nach Beendigung des Krieges erwägen
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Alzey, 25. August, Nachm. Die Eröffnung der hiesigen Jndustrie-Aus- feüuiig hat soeben unter zahlreicher Betheiligung des Publikums stattgefunden; itr Präsident der Ausstellung, Karl Julius PreetoriuS, und Bürgermeister SDr. Seubert hielten Ansprachen.
Berlin, 24. August. Der „N. A. Z." wird geschrieben: Der Reichstags-Abgeordnete Dr. Bamberger macht in der „Germania" in einem Rund- «reiben, „welches der Präsident des Reichs Eisenbahnamts an die deutschen tkahnverwaltungen erlassen sollte", in der bei ihm gewohnten anziehenden Weise
Nr. 17 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 21. d. Mts., enthält:
Verordnung, betreffend die Kautionen der bei der Militär- und der Marineverwaltung angestellten Beamten. Vom 16. August 1876.
Erlaß, betreffend die Amtsbezeichnungen „Telegraphen-Director" und „Telegrophen-Jnspector". Vom 17. Juli 1876.
Nr. 18 des Neichsgesetzblatts, ausgegeben den 22. l. Mts., enthält:
Noth- und Lootsen-Stflnalordnung für Schiffe auf See und auf den Küstengewässern. Vom 14. August 1876.
Verordnung über das Verhallen der Schiffer nach einem Zusammenstoß von Schiffen auf See. Vom 15. August 1876. •
großer Geringschätzung auf die sog. Franzosen-Freunde in Deutschland herab. Ec empfängt sie zwar, wenn sie nach Paris kommen, sehr gut, aber natürlich nur deshalb, weil er hofft, wenn der Tag der ^Revanche" gekommen ist, sie als Werkzeuge benutzen zu können.
Wien, 24. August. Die französische Botschaft machte heute dem hiesigen Cabinet Mittheilung von Frankreichs Anschluß an die großmächtliche Action zur Ueberwachung der türkischen Kriegführung.
Wien, 24. August. Das Gerücht, Oesterreich habe einseitig Friedens- Verhandlungen begonnen, wird von gut unterrichteter Seite sür unbegründet und widersinnig erklärt. Nach hier eingetroffenen Privat Meldungen scheint sich bei dem noch fortdauernden Kampfe um Alexinatz der Erfolg entschieden auf die Sette der Türken zu neigen.
Wien, 24. August. Der „Polit. Corresp." wird aus Belgrad, 22. j). Mts. geschrieben: Ristic hat zwar mit Rücksicht auf den statrfindenden Kampf, dessen Ausgang möglicher Weise die Positionen Serbiens bei den eventuellen Friedens-Verhandlungen günstiger gestalten könnte, eine bereits vorbereitete Eröffnung an die Garantie-Mächte, welche voraussichtlich deren Vermittelung anrufe, noch zurückgehalten; sobald aber die Entscheidung bei Alexinatz gefallen ist, dürfte jenes Actenstück, welches officiell die Friedens-Frage in Fluß bringt, ohne Rücksicht auf den allfälligen Ausgang des Kampfes alsbald den Pariser Tractat-Mächten zugehen; der serbische Kriegsminister schließt keine neue Lieferungs-Verträge mehr ab.
Wien, 25. August. Die „Polit. Corresp." meldet aus Belgrad positiv, daß die Friedens-Bestrebungen der serbischen Regierung nunmehr officielle Form angenommen hoben. Nack den sür beide Theile aussichtslosen sechstägigen Kämpfen bei Alexinatz sei der Waffen-Ehre vollkommen Genüge geschehen. Die Fortsetzung des Kampfes wäre nur zweckloses gegenseitiges Opfern von Menschenleben und weitere Zerstörung. Deshalb habe Fürst Milan am 24. August Abends die Vertreter der Garantie-Mächte berufen, denselben seine Bereitwilligkeit , die augebotenen guten Dienste dankend anzunehmen und den Wünschen und Rathschlägen Europas zu entsprechen, kundgegeben und sie ersucht, jene Dienste behufs der Wiederherstellung des guten Einvernehmens zwischen ihm und der Pforte eintreten zu lassen, und so das Aufhören der Feindseligkeiten überall, auch Montenegro gegenüber, hecbeizusühren. Die Vertreter des Auslandes machten unverzüglich entsprechende telegraphische Vorschläge an ihre Regierungen.
Wien, 25. August. Von bestunterrichteter Stelle wird bestätigt, daß Fürst Milan gestern Abend amtlich ein Vermittlungs-Gesuch an die Vertreter der Pariser Tractats-Mächte gerichtet hat.
Ararrkreich.
Paris, 24. August. Die Rede des Baulen-Ministers Christophle enthält Bemerkungen über das Eisenbahn- und Schifffahrtswesen Frankreichs, die auch außerhalb dieses Landes von Interesse sein werden. Frankreich besitzt gegenwärtig Eisenbahnen in der Ausdehnung von 22,000 Kilometer in Betrieb, steht daher allen Nachbarstaaten gegenüber bedeutend zurück, ja, nimmt unter sämmtlichen Ländern, die überhaupt Schienenwege besitzen, nur die sechste Stelle ein. Dieses Mißverhältniß kann, der Meinung des Ministers nach, nur durch den Staat geändert werden; denn die Eisenbahn-Gesellschaften besitzen nicht die Mittel, welche zur schnellen Ausführung neuer Bahnen unumgänglich nothwen- dig sind; sie können jährlich nur eine geringe Anzahl Kilometer fertig stellen und dem Betrieb übergeben, denn sie muffen für den Ban Anleihen machen und diese Anleihen selbst durch ihre regelmäßigen Einkünfte garantiren. In richtiger Erkenntniß des vorliegenden Bedürfnisses hat denn auch die Budget- Commission bereits die Mittel bewilligt, welche für's Erste erforderlich sind. Auch für die Verbesserung der Flußschifffahrt, namentlich zwischen Paris und Rouen, Paris und Lyon, sowie Lyon und Marseille hofft der Minister die Unterstützung der Kammern zu gewinnen. Dann fehlt es Frankreich, äußert Christopble am Schluffe seiner Rede, an Häfen, welche tief genug sind, um die großen Schiffe der Jetztzeit auszunehmen. Es ist daher auch für die Vertiefung der seickten Häfen baldmöglichst Sorge zu tragen.
Pari-, 25. August. Der „Agencr Havas" wird aus Wien von heute
tirbe. — Die Armee-Commandanten berichteten an den Großvezir über große 5>moralffation bei den serbischen Truppen; es kommen angeblich viele Fälle N Selbstverstümmelung zur Vermeidung des weitern Kriegsdienstes vor. — Ün Berichterstatter der „Deutschen Ztg." sagt, er habe im Hospital von Pod pntza 1i verwundete Türken mit abgeschnittenen Nasen lebend angetroffen.
Paris, 23. August. Wie verlautet, hat die hiesige österreichische Bot foft gegen die Verurtheilung des Krakauer Polen, der auf der Straße den : Min allemand“ in deutscher Sprache sang und deshalb zu drei Monaten ^rtheilr wurde, sehr entschiedenen Einspruch erhoben und das Versprechen leiten, daß derselbe noch vor Ende dieses Monats begnadigt werden würde. & französische Regierung zeigte sich übrigens sehr zuvorkommend, wohl des- ilb, weil man es in den deutschen Kreisen sehr übel vermerkt hatte, daß die
mabnüJr folgung der gerügten Uebelstände — wenn solche zu seiner Kenntniß gelangen —, J 'irk finu8 11 »ch gehört — entgegen der Ansicht des Herrn Verfassers — nach gegenwär-
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v.roen win Oiinem Herzen Luft in Bezug aus die Zustände in den Bahnhofs-Restauralionen. -r -u leifjtn feer wollte ihm darin nicht beistimmen V Gewiß, die Klage über die in jeder \- Einsicht mangelhafte Wirthschafr in zahlreichen Bahnhofs-Rcstaurationen ist nur ■ ’;'r • ' zu begründet, und wünschen wir mit Herrn Bamberger lebhaft, daß darin im
“-jßiitereffe des reisenden Publikums Wandel geschafft werden möge. Allein die MtfU)Mejcbroerfee ist an die unrichtige Adresse gerichtet. Nicht an den Präsidenten dJte Reichs-Eisenbahnamts, sondern an die Landes-Aufsichtsbehörden war sie ^*udr": zu adressiren. Denn weder besitzt der Erstere die nöthigen Organe zur Ver-
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T,u i,die/ I ®!r Grundsatz, daß die Bahnhofs-Restaurationen lediglich zum Nutzen des ^bme ‘l'enben Publikums verwaltet und deshalb nur an tüchtige Wirthe und zu dnicrzcn, ^1 eisen verpachtet werden sollen, bei welchen den Reisenden eine gute und IpBillifle Bewirthung geboten werden kann. Scharfe Aussicht bleibt dabei aller- bisis nöthig. Daß von Privatbahnen mehrsach auch den Landes-Aussichtsbe- c l Wen das Recht bestritten ist, die Bahnhofs-Rcstaurations-Verwaltung ihrer
rsteher r. KiM Ipril nächste W r Laden mit B ischD-IagejuM Offerten mit lhiffre C. C. in 11 atbtn.


