Ausgabe 
27.4.1876
 
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Kartoffeln.

Wicken.

Erbsen

Linsen.

Hafer.

Spelz.

Korn.

Waizen.

April.

M^P.

M P.

M P.

17 6

14 861 -

Watzen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund

Berlin Koblenzer Eisenbahn

Eisenbahn

Transport-

nöthige

Senken des Betons

Brunnenkränze und

B.

2082)

Kluge.

Besondere Wekanntmachung.

R.-Metcr Nadel-Prüqelholz,

Stockholz,

Wellen

den

2)

Frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten.

Auf dem Markt

Mit.- preis

Auf dem Markt

Auf dem Markt

Auf dem Markt

Auf dem Markt

Auf dem Markt

Auf dem Markt

Auf dem Markt

8

4

175

16

8

25

163

110

2560

Wellen R. Meter

Wellen

Hießen Alsfeld yrLnberg Lau terb ach Mainz

Mit.- preis

Mit.- preis

Mit.- preis

Mit.- preis

Mtt.- preis

4 1195

4,2o|

4 I

bebolten hier angekommcn. .

New-Aork, 24. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampf­schiff de? Lloyd Weser, Capt. A. de Limon, welches am 8. d. M. von Bremen und em 11. b. M. von Southampton abgegangen mar, ist gestern 8 Uhr Morgens wohl- bchrilten hier angekommen.

starken Ammoniaks einweicht, wodurch man eine durchscheinende Masse erhält, welche in 84 Wochen, ohne Anwendung von heißem Wasser, flüssig wird. Diese Flüssigkeit macht den Kautschuck weich, nach Verflüchtigung des Ammoniaks erhärtert er jedoch und $lrb für Gase und Flüssigkeiten undurchdringlich.

Birken-Scheitholz, Prügelholz, Stockholz, Retsholz, Aspen-Prügelholz,

3 Eichenstämme von 24 bis 39 Centi- meter Durchmesser und 8 Meter Länge, 15 Kiefernstämme von 22 bis 32 Centi- meter Durchmesser und 5 bis 12 Meter Länge,

167 Fichtenftämmevon 15bis41 (Zentimeter Durchmesser und 7 bis 16 Meter Länge, 170 Fichtenstangen von 5 bis 14 Centi-

meter Durchmesser und 5 bis 15 Meter Länge.

Der Abtheilungs - Baumeister:

Kluge.

nföltunf, herbeigeführte rißen Zahrr Halle er sein m

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Es ist ba-nit bcr Jet*.

icn sich allerbingS Äarpia:

Literarisches.

Die von Ernst Eckstein redigirte, im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch ia Leipzig erscheinende

Berlin

Landwirthfchaftliches.

Melken. Daß das täglich dreimalige Melken der Kühe mehr Milch ergibt, wie das zweimalige, ist so ziemlich allbekannt, so wie daß die zuletzt aus dem Euter kommende Milch fetter ist, als die zuerst kommende. Nach zahlreich vergleichenden Versuchen betrug der Unterschied durchschnittlich in der Qualität 16 pCt, in der Qua­lität schwankte der Unterschied zwischen 1 und 1 Vr pCt. (mehr Fettgehalt.) An Käse­stoff und Milchzucker verlor die drei Mal gemolkene Milch etwa 1% gegen die zwei Mal täglich gemolkene. Bei den frischmilchenden Kühen ist der Unterschied größer, wie bei den altmilchenden, auch bet den reichgefütterten größer wie bet den nur dürftig, besonders nur mit Heu gefütterten. Bei Stallfütterung sollte man unbedingt dreimal melken lassen. Bei Weidegang könnte große Entfernung und hohe Temperatur daS Mtttagsmelken wirthschaftlich ausfallen lassen. In Mecklenburg, Holstein und Holland, auch in Dänemark wird bet Weidegang in der Regel nur zwei Mal gemolken. In­dessen fängt man in Mecklenburg, auch in Dänemark hin und wieder das dreimalige Melken an und zwar wo sehr reichlich gefüttert wird. In Holland bemerkte ich das­selbe, wo auf der Weide Ueberfutter gereicht ward, namentlich in der Nähe größerer Städte. In England traf ich meistens dreimaliges Melken, in Schottland (Aysire) und auf den Kanalinseln durchweg.

Die Gewinnung von ca. 6000 Cbm. Bruchsteinen aus den von Seiten der Bauverwaltung gepachteten Kalksteinbrüchen bei Rodheim und Anfuhr der­selben von Stat. 61144 soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden und ist hierzu Termin auf

Freitag den 3. Mai 1876, Mittags 12 Uhr, im diesseitigen Abtheilungs-Büreau anberaumt, woselbst die bis dahin einge­gangenen Submisstonsofferten in Gegenwart der erschienenen Submittenten er­öffnet werden.

Die der Submission zu Grunde gelegten Bedingungen liegen im dies­seitigen Abtheilungs-Büreau aus und können auch gegen Erstattung der Co- pialien bezogen werden.

Wetzlar, den 21. April 1876.

solche unter der bisherigen Firma fortführt.

Der Name des Wilhelm Schmall (Vater) als bisherigen Inhabers der genannten Handlung wurde gelöscht.

Endlich hat Wilhelm Schmall, Sohn, seinem Vater Procura ertheilt. Carl Emmelius, Ctgarrenfabrikant zu Gießen, hat jedem seiner Söhne Louis und Heinrich Emmelius

Arbeits-Gerüste,

hllen im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden und ist hierzu Termin aus ,

Freitag den 5. Mai 1876, Vormittags 10 Uhr

N diesseitigen Abtheilungsbüreau anberaumt, woselbst die bis dahin eingegan- zmen Offerten in Gegenwart der erschienenen Submittenten eröffnet werden. Zeichnungen und die der Submission zu Grunde gelegten Bedingungen liegen im diesseitigen Abtheilungs-Bureau aus und können letztere auch gegen Erstattung der Copialien bezogen werden.

Offerten auf A und B sind getrennt einzureichen.

Wetzlar, den 22. April 1876.

Der Abtheilungs - Baumeister:

dahier Procura ertheilt.

Gießen, den 23. April 1876. (2145

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

In Verhinderung des Großh. Stadtrichters: Oppermann.

Submission.

Die zur Ausführung der Lahnbrücke bei Wetzlar brücke, sowie die Gerüste und Vorrichtungen zum und zum Aufziehen der Werksteine, sowie die zum Bau der Lahnbrücke bei Dorlar nöthigen

r fammtlid) 5(r.

unb mhrschciM »lktt ber Jolionummer g? überhaupt prüfen fann, f t'-e drn letzten ZahNi 'um, setzt ber ft* er?

°ui ber linfen tr n4 unb bie rechtsseitig b. Mrbirt mit fünf in bii " gleich 114, welches ber r

einer Zemp.ratur non HO (r :

M Soffers beträgtFruchtmarkte, irpfen in ben Teich gesetzt,:

DM

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Bekanntmachung.

In unserem Firmen-Negister sind heute svlzende Einträge vollzogen worden: t) Wilhelm Schmall, Kaufmann zu

Gießen, hat die unter der Firma Wilh. Schmall" seither betriebene Handlung sammt allen Activen und Passiven, mit Wirkung vom 26. l. M- an, an seinen Sohn Wilhelm Schmall dahier abgetreten, welcher

Stockholz, Reisholz,

2125) Mittwoch den 3. Mai I. I. sollen im Albacher Gemeindewald, in den Districten Mühlberg, Krummholz, Buchwald, Stangenheege und Rotherde, nachver­zeichnete Holzsortimente versteigert werden:

8 R.-Meter

Aast unb auch mit der Ansprache. Auch als die Rechnung fanv zeiyte sich die- t,ibe durchaus nicht übertrieben. Einen Posten derselben konnte er sich ledoch nicht L-fiaren. Er ließ den Wirth rufen: .WaS bedeutet diese Summe?"Das ist ganz einfach", meinte er, .135 Mal gedutzt ä 6 kr., macht 8 fl. 10 kr." Der Engländer 'achte und bezahlte. Baron Schwarz verbürgt die Wahrheit dieser Geschichte.

Es war um das Jahr 1733 als der Gouverneur von Süd-Carolina, Johnson, «Ine Bittschrift der gesammten Mädchenwelt erhielt, zu der cs, schreiten wir weiter mit ber Seit fort möglicherweise binnen Kurzem auch bet uns kommen könnte.

DaS merkwürdige, mit den Namen einer Unzahl von Jungfrauen bedeckte Akten­

stück lautet folgendermaßen: . r ,

Sintemal mir, die demüthigen Bittstellerinnen in einem sehr melancholischen Gcmüthszustande sind, dieweil wir sehen müssen, wie alle Junggesellen blind in den Asseln der Wittwen liegen und unsere jugendlichen Reize dadurch vernachlSssigt werden, so geht nun diese unsere Bitte dahin, daß Eure Excellenz sich nicht ferner anmaße, eine Mtwe an einen jungen Mann zu verheirathen, bis alle Mädchen versorgt sind, ober batz eine Strafe zur Satisfaction dafür, daß sie unsere Freiheiten beeinträchtigt haben, von ihnen erhoben werde und ebenfalls von jedem Junggesellen, der eine Wittwe hei- rathet. DaS große Nachtheil für unS Mädchen ist, daß die Wittwen durch ihr zuvor- kommendes, freies Benehmen die jungen Männer wegschnappen, und dann noch die Eitelkeit besitzen, ihre Verdienste über die mistigen zu stellen, was doch ein großer Petrug gegen die Männer wie gegen unS ist, die wir durch unsere Unschuld den Vor- . * ^DiesOst^Ew. Excellenz Erwägung demnächst empfohlen und wir armen Mädchen werden pflichtschuldig immer für Ew. Excellenz beten." ,

Ob diese Petition erfolgreich gewesen, ob die bösen Wittsrauen wirklich für das Wegschnappen" der Junggesellen gestraft, ob man die letzteren angehalten, erst den Stechten der Mädchen Genüge zu thun, können wir leider nicht sagen.

B a l t i m o r e, 21. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampf- schiff des Nordd. Lloyd Braunschweig, Capt- C. Undütsch, welches am 5. April vor Bremen und am 8 April von Southampton abgegangen war, ist gestern wohl-

Wrrthschaftltches.

Bef estigung des KautschuckS auf Metall. Da man sich zur Herstel­lung von Verbindungen zwischen Dampf- und anderen Röhren und Apparaten gegen­wärtig fast ausschließlich der Kautschuckplatten und Kautschuckrmge bedient, so wird die Unmöglichkeit, eine dichte Verbindung zu Stande zu bringen, öfter« sehr unange- nehm empfunden. Durch Anwendung eines Kittels, welcher ebenso gut am Kautschuck

2 : ""er bcr geachtetstmji §ls am Metall haftet, läßt sich jedoch der bezeichnete Ueöelstand gänzlich beseitigen. - ni.eb bei Oocr-ApL Dieser Kitt wird bereitet indem man pulverisirten Schellack in dem zehnfachen Gewichte -6 Zadre stehend, hatte,' - - - - - ' J rj, 'z**-

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Mit.- preis

MP.

<ucucit ,, Reisholz, Länge-

Die Versteigerung beginnt des Morgens um 8 Uhr im District Mühlberg, folgt .... angegebenen Districten reihenfolgend und wird in jedem ,District mit dem Bau- und Werkholz der Anfang gemacht. Wenn die Versteigerung an diesem Tage nicht beendigt werden kann, wird Donnerstag den 4. Mai, Morgens 9 Uhr, dieselbe fortgesetzt. Die umliegenden Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, dieses in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Albach, am 24. April 1876.

Großherzogliche Bürgermeisterei Albach.

Schäfer.

Mit.- preis

M P.

bringt in ihrer 7. Nummer folgenden interessanten Inhalt:

Gedichte von Max Kalbeck, Alexis Aar, Karl Gerok- Dem Andenken Ferdi» nand Freiligraths Von Karl Böttcher. Kritische Wanderung. Von Georg Zimmer­mann. Plagiat? Entlehnung? Quellenbenutzung? - General-Panke der Natur an ihre irdischen Verehrer von Edwin Bormann. Vermischte Mittheilungen. Offener Sprechsaal. Briefkasten.

Für die Wasserbeschädigten in Heidesheim sind ferner bei uns etngegangen:

PH. Schlatter 6 M-; Dr. Kübel 5 M-; durch den Orts- und Kirchenvorstand von den Gemeinden Watzenborn und Steinberg 171 M- 42 Pf.; K- Grünebaum 3 M.; Gemeinde Großen-Buseck 100 M-; Ungenannt 3 M-; Frau Sophie Eckstein 3 M.; B- 6 M-; Frau Frech 10 M.; G H- Schirmer 30 M. ; Gemeinde Beuern 25 M-; B. in Lollar 3 M ; L. L. 1 M.; H. E I 5 M-; durch Herrn Gemeinderath Beppler von der Gemeinde Lang-GönS 130 M- 41 Pf.; Pb- Fl. 2 M-; Geller 1 M-; Unge­nannt 2 M.; Nachträglich von der LogeLudewig zur Treue" 10 M-; Kirchenoorstand zu Heuchelheim 12 M 57 Pfg.; Rechner Grüneberg 3 M-

Um weitere Gaben bittet

_________________Die Expedition dieses Blattes.

Druckfehler-Berichtigung.

In dem 1. Artikel der gestrigen Nummer unter Gießen muß das 2. Wort der 2. Zeile von Obenständischer" statt städtischer Seils heißen.

.- ingltr innerhalb einer et angai lönntt Die Wrichd i brr angegebenen SBtife ]i - - juuflt da Fische i .Rirpfen.

, Proid ist ein w e7.cn. Dasselbe, mit bw ; i:j)b(!bn Leise bie'- aufitrtbenben M ijnaer aufstrebenber W- r. Lieutenant in der wjk . die 8:lbunfl jrttiiang 1(9 Fürsten Avl-

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Normalgewicht per Malter: .

Die Mainzer unb Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd., die von Grünberg zu 50 Klgr

Gerste.

Aus dem Markt

Mit-- preis

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